Sind Nachtod-Erfahrungen Hinweise auf außerirdische Existenzen?

Bei geomantischen Untersuchungen geht es oft um weit mehr als um Geo-Kultur im Einklang mit der Natur. Man könnte sie auch als „Außerirdische“ bezeichnen: Kontakte mit Spukgeistern und anderen verstorbenen Seelen.

 Friedhof in Griechenland, Foto: flöschen / flickr CC BY 2.0
Friedhof in Griechenland, Foto: flöschen / flickr CC BY 2.0

Wir sind es gewohnt, jede Erfahrung eindimensional zu betrachten. Doch meist lassen sich Querverbindungen herstellen und dann sieht ein Phänomen gleich viel plastischer aus. Gespenster sind nichts anderes als Außerirdische, denn sie leben nicht auf der uns bekannten Erde. Jedenfalls nicht in der für unsere Augen sichtbaren Dimension. Die meisten von uns werden noch nie eine nicht-materielle Präsenz gespürt – geschweige denn gesehen haben. Die realen Menschen erscheinen uns gespenstisch genug und wir haben daher gar kein Bedürfnis, uns mit Geistwesen zu beschäftigen.

Gründe, sich für Jenseitserfahrungen zu öffnen

Es gibt Situation im Leben, wo die Frage nach dem Jenseits interessanter erscheint denn je. Zum Beispiel, wenn die Eltern älter werden. Oder wenn ein Geschwister ablebt. Wenn Kollegen ums Leben kommen oder altbekannte Nachbarn wegsterben. Oder wenn die Tochter eines Freundes schwer krank ist. Auch der Tod eines geliebten Haustieres kann uns zum Nachdenken bewegen und den Wunsch hervorrufen, mehr über das Leben nach dem Tod zu erfahren. Mit zunehmendem Alter wird man immer häufiger zu Begräbnissen eingeladen. Wenn man im Kirchenchor singt, kann es sogar passieren, dass man jede Woche eine Verabschiedung erlebt. Und dann gibt es auch noch Berufe, in denen der Tod allgegenwärtig ist. Wie viele Todesfälle müssen Mitarbeiter in Pflegeheimen wohl erleben? Wie denkt ein Totengräber über das Leben „danach“? Und wie geht es Tierärzten, wenn die todkranke Tiere einschläfern müssen? Erstaunlich viele Menschen machen Nahtod- oder Nachtod-Erfahrungen (in der Nähe des Todes oder nach dem Tod eines Angehörigen).

Spezielle Orte, die sich für Jenseitskontakte anbieten

Der Tod ist allgegenwärtig, auch wenn wir ihn gerne verdrängen. Man muss kein Friedhofsgärtner sein, um ihm zu begegnen. Doch der Friedhof ist ein guter Platz, um ein Gespür dafür zu bekommen, wie es sich anfühlt, wenn viele Menschen tot sind. Von Schwere, Angst und Trauer ist meist keine Spur. Im Gegenteil: Die letzten Ruhestätten strahlen eine meditative und feierliche Leichtigkeit aus.

Ein weiterer Ort, der sich anbietet, sind Kirchen. Hier liegt zwar kein Heer von Toten herum, aber oft gibt es eine unterirdische Grabkammer. Die Menschen, die in die Kirche kommen, nehmen mit ihren Gebeten und Gesängen ständig Kontakt zu jenseitigen Wesen auf, die sie Engel, Gott, Jesus oder Maria nennen.

Ein dritter Tipp sind alte Ruinen, die nie saniert wurden. Hier ist noch die ursprüngliche Energie gespeichert. Es kann hier leicht passieren, dass Szenen auf vergangenen Jahrhunderten ins Bewusstsein steigen.

Nachtoderfahrungen und Telepathie

Viele Menschen haben das Gefühl, dass sie es spüren können, wenn andere Menschen an sie denken oder sie von hinten beobachten. Meistens lässt sich dieses Gefühl nicht beweisen. Wenn jedoch ein nahestehender Mensch stirbt, dann ist der Moment des Todes auf die Minute genau bekannt (sofern er nicht allein ist, sondern in Begleitung aus dem Leben scheidet). Wenn nun Angehörige, die nicht anwesend sind, eine telepathische Botschaft in der Todesminute erhalten, lässt sich leicht feststellen, ob der Zeitpunkt übereinstimmt. Es wird immer wieder davon berichtet, dass Sterbende sich telepathisch bei ihren Angehörigen verabschieden. Oft wissen sie auch recht genau, wie lange sie noch leben werden und wann der letzte Tag gekommen ist. Daher sollte man im Umgang mit alten Menschen sehr aufmerksam sein und alle Anzeichen beachten. Der Sterbeforscher Bernard Jakoby hat tausende von solchen Fällen gesammelt.

Wie äußert sich die Präsenz einer verstorbenen Seele?

Tote haben sich von ihrem Körper getrennt und daher wird man in der Regel nichts sehen. Jeder Mensch hat jedoch eine spezielle Schwingung, die sich in Form von Geräuschen, Luftbewegungen, Gerüchen oder Frequenz-Phänomenen ausdrücken kann. Genauso, wie wir eine lebende Person „erkennen“, wenn sie an uns denkt, kann sich auch ein toter Mensch bemerkbar machen. Statt in Angst und Panik zu verfallen, sollte uns klar sein, dass wir ganz normal mit der Seele „reden“ können. Falls der Kontakt nicht erwünscht ist, sagen wir freundlich Hallo, bedanken uns für den Besuch und vollziehen eine bewusste Verabschiedung. Möchte man den Kontakt länger aufrechterhalten, kann man um weitere Begegnungen bitten. Manche Angehörige bleiben jahrelang in Kontakt mit ihren verstorbenen Familienmitgliedern, die sie telepathisch oder in Träumen treffen. Sie pflegen Erinnerungen, sprechen Gebete aus und halten die Verbindung so lange aufrecht, bis sie verblasst. Es soll jedoch für alle Beteiligten besser sein, die Toten loszulassen und die lebenden Mitmenschen nicht zu vernachlässigen.

Wer hat bereits eigene Erfahrungen gesammelt?  

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Geomantie.Netzwerk Graz + Umgebung

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