Tipps für mehr Sauberkeit im Haus und in der Wohnung

Wer mag es nicht gerne aufgeräumt und reinlich? Und wer liebt es, aufzuräumen und zu putzen? Nun ja! Damit die Hausarbeit mehr Freude bereitet, helfen bewährte Tricks und Hacks.

Aufgeräumt, herausgeputzt und aufgemöbelt sehen auch alte Wohnungen top aus. Foto (C) Thea N. / flickr CC BY 2.0
Aufgeräumt, herausgeputzt und aufgemöbelt sehen auch alte Wohnungen top aus. Foto (C) Thea N. / flickr CC BY 2.0

Überlieferte Hausmittel und Weisheiten von Mutti, Omi und „Urliomi“ sind oft wesentlich hilfreicher als Werbespots im Fernsehen. Man benötigt dafür keine Spezialprodukte, sondern nur Hausverstand und gewöhnliche Zutaten. Dazu gehören Essig, Natron, Salz, Kernseife, Waschsoda, Zitronensäure und Wasserstoffperoxid (Bleichmittel).

Aufgeräumt Wohnen mit Feng-Shui

Warum haben wir ein Bedürfnis nach Sauberkeit und warum ist sie so wichtig? Über richtiges Aufräumen und Ausmisten existieren zahlreiche Feng-Shui-Ratgeber. Man geht davon aus, dass die Ordnung im Haushalt eine Entsprechung in der Geisteswelt und im Gefühlsleben eines Menschen findet. Verschmutzungen, Beschädigungen und Anhäufungen von Gerümpel ziehen uns energetisch runter.

 

Kategorie1 : Haushaltsgeräte

Was elektrische Haushaltsgeräte betrifft, müsste die Ururoma sowieso passen. Denn selbst wenn sie bereits ein Bügeleisen hatte, ist der Stand der Technik heute ein anderer. Ein großes Thema sind Verkalkungen und andere Ablagerungen. Hier kann man sich viel Arbeit ersparen, wenn man das Übel an der Wurzel erkennt und entweder eine zentrale Entkalkungsanlage installiert oder nur destilliertes Wasser oder weiches Regenwasser verwendet. Eine getrennte Installation von Trinkwasser und Brauchwasser bringt auch finanzielle Vorteile, wenn man die Möglichkeit hat, kostenloses Regenwasser von eigenen Dach zu sammeln.

  • Bei vielen Elektrogeräten ist es die Frage, ob man sie überhaupt braucht. Vor allem Rohköstler können auf vieles verzichten, was scheinbar unverzichtbar ist: Kaffeemaschinen, Toaster, Herde, Backrohre, Griller, Gefrierschränke und Brotschneider. Ebenfalls sehr fragwürdig sind elektrische Waagen, Dampf-Bügelstationen, Wäschetrockner, Warmhalteplatten, Küchenmaschinen, Staubsauger und sogar Kühlschränke. Für alle diese Geräte gibt es einfachere Alternativen wie Kehrbesen und analoge Waagen, Wäscheleinen und Vorratskeller.

Kategorie2 : Flecken

Hier sind vor allem Teppiche, Sofa- und Kissenbezüge, Vorhänge und andere Heim-Textilien gefährdet. Aber auch Holzböden und alle anderen Oberflächen aus echtem Holz sind empfindlich. Meist kann man sie nur lauwarm oder überhaupt nicht waschen. Wasserflecken können unschöne Ränder bilden – von Rotwein, Roten Rüben, Blut und Granatäpfel-Spritzern gar nicht zu reden. Dazu kommen noch Flecken von diversen Insekten, die sich zwar auf Glasscheiben leicht entfernen lassen, nicht aber auf Wandanstrichen und Tapeten. Auch Schimmelflecken können ein Thema sein. In Dachwohnungen ist die Wahrscheinlichkeit, dass es irgendwann hereinregnet, ziemlich hoch. Wer Kinder hat, hat zusätzlich noch mit Buntstiften und anderen kreativen Materialien zu kämpfen.

  • Auch hier ist es so, dass die Vermeidung von Flecken das beste Rezept ist. Das zweitbeste ist die Auswahl von Materialien, die Flecken entweder gut vertragen oder leicht zu reinigen sind. Bevor man teure Spezialmittel einkauft, lohnt sich die Recherche im Internet. Selbst dann, wenn kein Hausmittel wirkt, stellt sich die Frage, ob man den Fleck nicht tolerieren oder auf kreative Art integrieren kann. Zum Beispiel lassen sich Flecken auf einem Sofakissen mit schönen Stickereien verstecken.
Aufgeräumt bedeutet nicht automatisch steril. Foto (C) Klaus Krumböck / flickr CC BY 2.0
Aufgeräumt bedeutet nicht automatisch steril. Foto (C) Klaus Krumböck / flickr CC BY 2.0

Kategorie 3 : Beschädigungen

Löcher, Risse, Scharten, Absplitterungen und andere Schadstellen lassen sich kaum vermeiden, wenn man Kinder, Haustiere oder öfter Besuch hat oder öfter was umgestaltet. Verklebungen und auch Schrauben können locker werden. Textilien können sich abscheuern und Holz-Stufen sind irgendwann abgetreten. Hier sind Ideen gefragt, wie man Beschädigtes mit wenig Aufwand reparieren kann. Für Beschädigungen an Holzteilen kann man bei Tischlern anfragen, die auf Altmöbel und Reparaturen spezialisiert sind.

  • In größeren Städten findet man vielleicht ein „Reparatur-Café“ oder einen ähnlichen gemeinnützigen Betrieb. Repair-Cafés sind ökologische Initiativen, um Gegenstände zu retten, die einen Defekt haben, aber wieder in Stand gesetzt werden können. Man trifft sich gemeinsam mit engagierten, ehrenamtlichen Helfern, um Ideen auszutauschen und gemeinsam Reparaturversuche zu unternehmen. Eine Übersicht über Repair-Cafés in Österreich ist hier zu finden: https://fragnebenan.com/blog/reparatur-cafe-oesterreich. Das Nachbarschaftsnetzwerk „Fragnebenan“ ist eine schöne Möglichkeit, um zum Beispiel Werkzeuge auszuborgen oder einen Nachbarn zu finden, der helfen kann.
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Über Johanna Fritz 75 Artikel
Johanna ist freiberufliche Grafik-Designerin und Künstlerin. Sie berät das Team von Everyday Feng Shui bei der Website-Gestaltung und unterstützt bei redaktionellen Themen rund ums Wohnen und Einrichten. Johanna ist unser "Stil-Guru" und ihr erreicht sie unter j.fritz@everyday-feng-shui.de

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