Wie natürlich ist die Natur (noch)?

Die Natur ist nicht nur das, was der Mensch nicht geschaffen hat, sondern auch alles, was wesentlich älter ist als die Menschheit. Doch kann es sein, dass auch der Mensch zur Schöpfung von Natur beiträgt?

Ein echter Urwald-Dschungel ist nicht romantisch-schön, sondern ein undurchdringliches Dickicht. Foto (C) flickrtickr2009 / flickr
Ein echter Urwald-Dschungel ist nicht romantisch-schön, sondern ein undurchdringliches Dickicht. Foto (C) flickrtickr2009 / flickr

 

Die Fragestellung ist eine philosophische. Ein Youtube-Video mit dem Titel „Gott hat keine Raubtiere erschaffen“ hat mich nachdenklich gemacht. Alte Schriften weisen darauf hin, dass es ursprünglich keine Raubtiere gab, sondern die Tiere erst zu morden begannen, nachdem der Mensch es ihnen vormachte. Die Ur-Tiere sollen vollkommen friedlich und zutraulich gewesen sein. Als Indiz wird das Verhalten von Wildtieren genannt, die noch nie einen Menschen gesehen haben. Sie sind nicht scheu, sondern neugierig und suchen die Freundschaft. Ähnliches wird auch in den „Anastasia“-Büchern von Wladimir Megre beschrieben. Die russische Eremitin Anastasia, „Tochter der Taiga“, soll von Wildtieren umsorgt werden, die ihr alles bringen, was sie braucht. Ihre Schlafstatt ist das Fell einen lebenden Bären, der sie zugleich mit seiner Körperwärme wärmt. Die meisten Menschen halten diese Geschichten für romantische Träumereien, die niemals wahr sein können. Doch wer weiß?

 

Beeinflusst das menschliche Bewusstseinsfeld das tierische Verhalten?

Fakt ist, dass wir die ursprüngliche Natur kaum noch erleben können, weil sie nicht mehr existiert. Fast alles, was wir heute als Natur bezeichnen, ist menschliche Kulturlandschaft. Von Menschen unberührte Bergregionen, Urwälder und Meerestiefen gibt es kaum noch. Möglicherweise geht der Einfluss des Menschen auf die Natur weit über die faktischen Eingriffe hinaus, sondern hat auch eine spirituelle Dimension. Die Idee hinter dem oben genannten Video ist, dass die Tiere durch das planetare Bewusstseinsfeld der Menschheit beeinflusst werden und sich entsprechend verhalten. Das würde bedeuten, dass destruktive Verhaltensweisen wie Konkurrenzdenken, Missgunst, Gier und Machtkämpfe nicht in der Natur der Schöpfung liegen, sondern vom Menschen auf die Natur übertragen werden. Wer Haustiere hat, weiß, wie leicht ihr Verhalten zu ändern ist. Eigentliche Fleischfresser, die von klein auf pflanzlich ernährt werden, bevorzugen auch später pflanzliche Kost. Stubentiger fressen keine Mäuse mehr und verachten sogar die sonst heiß begehrte Katzenminze. Katzen vegan zu ernähren ist nicht unnatürlicher, als sie mit Dosennahrung zu füttern. Sie knabbern von Natur aus gerne an grasartigen Blättern. Und was die Zähne betrifft: Diese können sich natürlich auch ändern und an die bevorzugte Ernährungsweise anpassen. Von Haustieren weiß man, dass sie sehr schnell die Eigenheiten und auch Leiden ihrer Besitzer übernehmen. Die Natur ist also viel beeinflussbarer als man glauben möchte. Wenn Haustiere so schnell ihre „wahre“ Natur verlieren, warum sollte das bei „Wildtieren“ anders sein? Schließlich leben alle Kreaturen auf diesem Planeten unter derselben geistig-emotionalen Dunstglocke.

 

Urzeitcode und fragwürdige Urzeitgeschichte

Ist die Natur also womöglich gar nicht unsere geduldige „Mutter Erde“, die alles repariert, was wir tölpelhaft zerstören? Schlägt die Natur vielleicht zurück in Form von Umweltkatastrophen, gefährlichen Tieren und tödlichen Pflanzen? Ist es natürlich, dass Zecken Krankheiten übertragen, Riesenbärenklaus zu Verätzungen führen und Füchse tollwütig werden? Was ist die Folge, wenn Bienen sterben und es generell viel weniger Insekten gibt, die Vögel verhungern und Hühner wegen der Geflügelpest nicht mehr ins Freie dürfen? Wie gesund könnten wir sein und wie alt könnten wir werden, wenn unsere Böden nicht ausgelaugt wären und Nährstoffmangel normal geworden wäre? Wie groß und kräftig unsere Pflanzen sein könnten, lässt sich erahnen, wenn sie elektrostatischen Feldern ausgesetzt werden und ihre Urzeit-Formen annehmen. Die mickrige Vegetation, die wir für natürlich halten, ist möglicherweise nur noch ein Abklatsch dessen, was ursprünglich auf dem Planeten gewachsen ist, als er noch nicht ausgezehrt war. Vieles deutet darauf hin, dass unsere Urgeschichte eine völlig andere war als sie in den Schulen überliefert wird. Es ist durchaus möglich, dass es Riesen gegeben hat Hochkulturen, Alien-Besuche, aber keine Dinosaurier. Es kann sein, dass die Pyramiden und andere Megalith-Bauten nicht von Menschen errichtet wurden. Fossilien aus der Urzeit beweisen auf jedem Fall, dass die Natur nichts Konstantes ist, sondern eine Geschichte hat und sich auch beeinflussen lässt. Niemand weiß, wie das Leben auf der Erde wirklich entstanden ist. Es gibt nur Theorien und Spekulationen. Es ist sehr fraglich, ob die Organismen früher viel primitiver waren als heute. Es kann genauso sein, dass sie viel differenzierter waren und dass neben dem Menschen weitere humanoide Wesen existierten. Mit der Industrialisierung der Landwirtschaft gibt es für viele ursprüngliche Tiere und Pflanzen keinen Lebensraum mehr. Womöglich existieren auch heute noch Zivilisationen auf dem Planeten, die geheim gehalten werden. Vor allem an den Polkappen, im Inneren der Erde und in unterirdischen Anlagen.

Warum fressen Katzen Gras? Foto (C) Kumweni / flickr
Warum fressen Katzen Gras? Foto (C) Kumweni / flickr

 

Gen-Manipulation, Geoengineering und andere Versuche, die Natur zu beherrschen

Nach allem, was wir bisher wissen, ist der Mensch nur ein Teil der Natur und nicht ihr alleiniger Schöpfer. Aber er ist ein gefährlicherer Mitschöpfer, als uns bewusst ist. Nicht nur, weil es Genmanipulationen und verantwortungslose Experimente mit Geoengineering gibt, sondern weil auch das Bewusstsein des Menschen einen Einfluss hat auf die Entwicklung der Pflanzen- und Tierwelt. Wir sind weit davon entfernt, diese Entwicklungen im Griff zu haben und können sie nicht beherrschen. Die Natur ist immer noch viel mächtiger als wir. Wir können dieser Natur auf viele Weisen begegnen: achtlos und überheblich, romantisch und verklärend, respektvoll und kooperativ. Wir haben die Wahl und können uns nicht darauf verlassen, dass Mutter Erde schon alles richten wird! Menschen, die Nahtod-Erfahrungen gemacht haben, berichten von Einheitsgefühlen mit Pflanzen und Tieren. Wer möchte sich eins fühlen mit den misshandelten Tieren, die er auf dem Gewissen hat?

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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