Wie offenbart sich die geistige Welt?

Hellsinnigkeit beginnt bei der Erkenntnis, wie es den Kühen geht, die auf einer Weide stehen. Die Wahrnehmung von kollektiven Tagesstimmungen gehört ebenso dazu wie das Spüren von energetischen Verhältnissen auf bestimmten Plätzen.

 

Foto: A­_Peach / flickr CC BY 2.0
Foto: A­_Peach / flickr CC BY 2.0

Das Erwachen der Hellsinne

Wir leben die meiste Zeit in einem begrenzten Bewusstsein, ohne bewussten Kontakt zur außersinnlichen Welt. Ja, es gibt sogar viele Menschen, die glauben, dass es nichts weiter gibt als das, was wir mit unseren beschränkten fünf Sinnen wahrnehmen können. Im Grunde ist wohl jeder Mensch medial begabt, aber diese Gabe wird weder beachtet noch verstanden. Es geht um Themen wie Feinfühligkeit, Wetterfühligkeit, telepathische Gefühle, Synchronizität, intuitive Eingebungen, innere Stimmen, Einfühlvermögen, energetische Wahrnehmungen und das Spüren von kollektiven Stimmungen. Auch Träume spielen eine große Rolle (Nachtträume wie Tagträume und Visionen), Jenseitskontakte und Nahtoderfahrungen, Erfahrungen mit Schamanismus oder Trance-Reisen, Gebete, Gespräche mit Engeln und anderen Geistführern. Immer dann, wenn starke Gefühle auftauchen, die keinen Grund zu haben scheinen und auch nicht mit Gedanken verknüpft sind, könnte es sich um eine mediale Wahrnehmung handeln. Sind die Kanäle für die geistige Welt mal geöffnet, sind Kontakte jederzeit möglich. Voraussetzung für das Erwachen der Hellsinnigkeit ist die Bereitschaft, auf alles zu horchen, was sich an Eindrücken zeigt.

Akasha-Chronik, Weltengedächtnis und Kollektives Bewusstsein

In der geistigen Welt existieren nicht nur feinstoffliche Wesenheiten, sondern hier ist alles abrufbar, was Menschen und andere Wesen jemals gedacht und gefühlt haben. Diese Welt besteht nicht nur aus lichtvollen Energien, sondern hat auch dunkle Aspekte. Viele Schriftsteller berichten, dass sie sich beim Schreiben geführt fühlen und nicht bewusst nach Worten suchen. Sie schreiben das nieder, was wie von selbst in den Sinn kommt. Begonnene Sätze vervollständigen sich automatisch. Ähnlich geht es Künstlern, die malen oder komponieren. Die so genannte Akasha-Chronik wird auch als „Buch des Lebens“ bezeichnet. Sie stellt unsere kollektive Weisheit dar, die allen Menschen zur Verfügung steht, wenn sie offen dafür sind. Um intuitive Eingaben zu erhalten, muss man bis zu einem gewissen Grad bereit sein, die Kontrolle über das eigene Denken aufzugeben. Beim intuitiven Schreiben gibt man einen bewussten Denkanstoß, lässt die Gedanken dann intuitiv fließen und denkt anschließend wieder bewusst über die Eingebungen nach. Fortgeschrittene Trance-Schriftsteller schreiben lange Texte, ohne darüber nachzudenken, und lesen sie erst anschließend durch.

Linktipps:

Akasha-Chronik

Geistige Welt

Erinnerungen wachrufen und die Grenze verwischen

Üblicherweise gehen wir davon aus, dass die irdische Welt klar abgegrenzt ist. Der Mensch kann denken und fühlen, aber darüber hinaus nichts wahrnehmen, glauben die meisten von uns. In Wirklichkeit gibt es keine klare Grenze, denn vieles von dem, was wir denken und fühlen, hat nichts mit uns selbst zu tun, sondern mit anderen Wesenheiten, deren Gedanken und Gefühle wir wahrnehmen. Wir sind ständig mit allem und jedem verbunden, glauben aber, dass wir getrennt und allein sind, solange wir uns nicht in Gesellschaft befinden oder zum Telefon greifen. Je mehr diese Verbundenheit bewusst wird, umso leichter können wir mit geistigen Wesenheiten kommunizieren. Diese Verbundenheit reicht auch weit in die Vergangenheit zurück. Es gibt viele Möglichkeiten, um das Erinnerungsvermögen zu trainieren: Rückführungen in frühere Leben, Reisen in andere Länder oder intensive Beschäftigung mit uralten Bauwerken, Schriften und Artefakten.

Halbschlaf und andere Trance-Zustände

Eine tiefe Trance ist ein Zustand, bei dem der bewusste Verstand völlig ausgeschaltet ist und man in eine selbstvergessene Verfassung gerät, an die man sich später nicht mehr erinnern kann. Solche Momente kommen auch manchmal im Alltag vor, wenn man sich so sehr in eine Arbeit vertieft, so dass man das Gefühl für Zeit und Raum verliert. Oder wenn man sehr stark von einem Gefühl bestimmt wird und nebenbei vergisst, was man eigentlich in den letzten Minuten getan hat oder wie man von A nach B gekommen ist. Man weiß nicht mehr, ob man eine Tür zugesperrt hat oder wo man die Tasche hingelegt hat. Und natürlich auch im Halbschlaf – vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen. Trancezustände entstehen leichter beim Gehen im Wald als beim Autofahren, weil man beim Fahren eine gewisse Aufmerksamkeit aufrechterhalten muss. Eine vollständige Trance wird im wachen Zustand nur selten erreicht. Meistens ist der Verstand nur halb ausgeschaltet oder zurückgedrängt.

Wie kommt man in Trance?

Wir können bewusst eine Beobachterrolle einnehmen, in der wir über nichts nachdenken, sondern nur wahrnehmen, was gerade passiert. Am besten ist es, wenn man das Gefühl der Verbundenheit mit der großen Welt nie ganz verliert. Es ist dann nur ein kleiner Schritt, die Augen zu schließen, sich selbst zu vergessen und noch tiefer in diese Verbundenheit einzutauchen. Zum Beispiel, indem man sich hinlegt oder eine Tätigkeit ausübt, bei der man nichts denken muss. Tagträume und das unkontrollierte Fließen-lassen der Gedanken sind bereits Trance-Zustände. Darüber hinaus gibt es viele spezielle Techniken, um sich in Trance zu versetzen: Trommeln, Klänge, Atemtechniken, Tänze, bewusstseinsverändernde Substanzen, Affirmationen, Entspannungsübungen, Visualisierungen, Schlüsselworte oder Code-Symbole. Ein gutes Channeling-Medium weiß nicht, was es sagt, sondern wird vollständig zum Sprachrohr (=Channel) für ein geistiges Wesen.

Linktipps:

Der Ruf der Geistigen Welt

Starseeds, Warum wir hier sind und wohin wir gehen

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Über Johanna Fritz 87 Artikel
Johanna ist freiberufliche Grafik-Designerin und Künstlerin. Sie berät das Team von Everyday Feng Shui bei der Website-Gestaltung und unterstützt bei redaktionellen Themen rund ums Wohnen und Einrichten. Johanna ist unser "Stil-Guru" und ihr erreicht sie unter j.fritz@everyday-feng-shui.de

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