Astralreisen: Unbeschränktes Reisen ohne Verkehrsmittel

Schwerelos fliegen zu können macht nicht nur Spaß, sondern eröffnet ganz neue Perspektiven und Freiheiten. Die Astralwelt ist eine unsichtbare Welt mit höherer Schwingung, die viele Abenteuer und Erkenntnisse bereithält.

Foto: Reg Natarajan / flickr CC BY 2.0
Foto: Reg Natarajan / flickr CC BY 2.0

Was sind Astralreisen?

Astralreisen sind Erfahrungen mit dem Astralkörper, den jeder Mensch von Natur aus besitzt. Der Astralkörper ist kein physischer Körper – sondern eine schwerelose Hülle, die sich frei bewegen kann. Daher ist es zum Einstieg sinnvoll, sich schwebende, fliegende, tauchende, gleitende oder fallende Gefühle vorzustellen. Zum Beispiel, indem man einen Fallschirm visualisiert, einen Tiefseetauchgang, eine Fahrt mit einem Heißluftballon, einen Aufzug, eine Gondel, einen Segelflieger oder Ähnliches. Der physische Körper bleibt während dieser Reisen regungslos im Bett liegen und kann von oben betrachtet werden. Man geht davon aus, dass diese immaterielle Hülle nicht sterben kann und bei Menschen, die fast gestorben wären, zu Nahtod-Erfahrungen geführt hat. Bei Astralreisen ändert sich nicht nur die körperliche Erfahrung, sondern auch das Bewusstsein erfährt eine Erweiterung. Der Astralkörper ist neben dem emotionalen Körper (Psyche), dem mentalen Körper (Verstand) und dem spirituellen Körper (Geist) einer der feinstofflichen Energiekörper, die den physischen Körper umhüllen. Zum Astralkörper gehören die Chakren und die „Nadis“ oder Energieleitbahnen, in denen das Prana zirkuliert.

Zum Weiterlesen: Der Astralkörper laut Yoga-Tradition

Sind auch Träume Astralreisen?

Wenn wir einschlafen und aufwachen, sinken wir je nach Entspannungsgrad in andere Bewussstseinszustände als im wachen Zustand. Wenn wir träumen, ist es uns meist nicht bewusst, dass es sich um einen Traum handelt. Nur bei so genannten „Klarträumen“ oder „luziden Träumen“ wissen wir, dass wir träumen. Das luzide Träumen lässt sich erlernen und trainieren. Der Vorteil dabei ist, dass man viel mehr Informationen mitnehmen kann ins Wachbewusstsein. Luzides Träumen kann leicht in bewusstes astrales Reisen übergehen. Der Hauptunterschied zwischen Traum und Astralreise ist wohl, dass man beim Astralreisen seinen eigenen Körper liegen sieht und sich schwerelos bewegt. In Träumen hingegen fühle man sich ganz normal und merkt nicht einmal, dass man träumt. Astralreisen erfolgen sehr bewusst, während bei normalen Träumen alles unbewusst abläuft. Während einer Astralreise kann man durch Wände sehen und gehen sowie ungewöhnliche Wesen treffen – was beim Träumen nicht der Fall ist. Wenn man bemerkt, dass man sich vom Körper abhebt und der Körper sich nicht mehr bewegen lässt, kann leicht ein Gefühl von Panik entstehen.

Zum Weiterlesen: Astralreisen und luzides Träumen: Der Unterschied

Wie leitet man eine Astralreise ein?

Viele Menschen haben bereits in der Kinderheit oder unabsichtlich Astralreisen gemacht. Sie wissen aber nicht, wie man sich absichtlich auf Astralreise begibt. Das absichtliche Reisen mit dem Astralkörper muss erlernt und trainiert werden. Hier einige Tipps, wie man das Vorhaben angehen kann.

  • Anleitung 1): Nach 4-5 Stunden Schaf dem Wecker ausschalten, die Augen wieder zumachen, an nichts denken und bewusst warten, was passiert. Man muss nur darauf achten, dass man wach bleibt. Wer sowieso aufwacht in der Nacht, kann auf den Wecker verzichten. Wer in der Nacht durchschlafen möchte, kann auch eine Mittags- oder Nachmittagspause als Zeitpunkt wählen. Es ist von Vorteil, nicht todmüde zu sein, damit man nicht gleich einschläft.
  • Anleitung 2): Man geht vor dem Einschlafen in eine tiefe Entspannung und stellt sich schwerelose Bewegungen vor (Gondelbahn, Paragleiten, Segelflug, Ballonfahrt, Reisen auf einer Wolke, U-Boot-Tauchen und so weiter). Man kann sich auch vorstellen, dass der phyische Körper aus der astralen Hülle herausrollt und die Hülle davonfliegt wie ein Leintuch im Wind. Dann sollte ein außerkörperliches Gefühl eintreten und die Reise startet.
  • Anleitung 3) Geübte können vom luziden Träumen zum astralen Reisen wechseln.
  • Anleitung 4): Verwendung von speziellen Meditationshilfen, die für Astralreisen konzipiert wurden.

Was bringen Astralreisen?

Wer sich darauf einlassen möchte, braucht vor allem Vertrauen, Mut und Geduld. Denn das gewohnte Weltbild kommt mit Sicherheit ins Wanken. Der Astralreisende macht Bekanntschaft mit seinem eigenen Astralkörper und tritt in einen vorher unbekannten Bewusstseinszustand ein. In der Astralwelt ist alles viel klarer, durchsichtiger und ehrlicher. Astralreisen sind wie ein Blick hinter die Kulissen und auf eine andere Wirklichkeit, die echter und aufschlussreicher erscheint als das, was wir im Alltag wahrnehmen. Außerdem kann man nicht nur durch Wände schauen, sondern auch Verstorbene aufsuchen und sich mit ihnen unterhalten. Man bekommt Zugang zu umfassenden Informationen und verborgenem Wissen. Der Mensch als „multidimensionales Wesen“ wird direkt erfahrbar. Wir merken, wie beschränkt unser irdisches Dasein ist und dass wir in mehreren Schwingungssphären gleichzeitig existieren. Die Angst vor dem Tod geht völlig verloren.

Zum Weiterlesen: Die Welt von Jurgen Ziewe

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Über Johanna Fritz 75 Artikel
Johanna ist freiberufliche Grafik-Designerin und Künstlerin. Sie berät das Team von Everyday Feng Shui bei der Website-Gestaltung und unterstützt bei redaktionellen Themen rund ums Wohnen und Einrichten. Johanna ist unser "Stil-Guru" und ihr erreicht sie unter j.fritz@everyday-feng-shui.de

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