Biophotonen: Rätselhaftes Licht in allem was lebt

Das schwache Licht, das jede lebende Zelle ausstrahlt, wird „Biophotonen“ genannt. Es gibt Hinweise auf die biologische Qualität einer Pflanze sowie die Vitalität eines fleischlichen Lebewesens.

Kürbis-Keimlinge, Foto (C) Maja Dumat / flickr
Kürbis-Keimlinge, Foto (C) Maja Dumat / flickr

Das Licht in unseren Zellen

In allen lebenden Zellen ist eine schwache Lichtemission vorhanden, die zugleich als Informationsspeicher fungiert. Man geht davon aus, dass ein Lebensmittel umso wertvoller ist, je stärker es leuchtet und je mehr Bio-Informationen es enthält. Das Licht hat eine Wellenlänge von 200 bis 800 Nanometer und wird auf ein elektromagnetisches Feld zurückgeführt, in dem ein Austausch von Informationen stattfindet, der weit über das direkte Umfeld hinausgeht. Das Licht lässt sich messen, ist aber nur mit starken Licht-Verstärkern sichtbar. Sobald die Zellen absterben, verschwindet die Lichtemission.

Leben leuchtet

Das Leuchten ist mit freiem Auge nicht zu sehen wie herkömmliche Lichtquellen, aber indirekt zu erkennen am Glanz und an der Farbe eines Lebewesens. Auch die Temperatur ist ein Indikator dafür, ob etwas lebt, dahinstirbt oder bereits tot ist. Am stärksten sind die Lichtemissionen in der Keimphase. Sobald ein Blatt gepflückt wird, beginnt die Strahlung langsam nachzulassen. Der Tod tritt nicht in der Sekunde ein, sondern die Lebensgeister ziehen sich langsam zurück. Für Gartenfreunde ist diese Entdeckung nichts Neues, sondern nur ein Bestätigung dessen, was jeder beobachten kann, wenn er mit Pflanzen zu tun hat. Man benötigt nicht unbedingt ein Messgerät, um einschätzen zu können, wie kräftig eine Pflanze ist.

Gespeichertes Sonnenlicht in der Sonnenblume, Foto (C) Zengame / flickr
Gespeichertes Sonnenlicht in der Sonnenblume, Foto (C) Zengame / flickr

Biophotonen-Forschung

Der deutsche Biophysiker Dr. Fritz-Albert Popp hat dieses Phänomen bereits in den 1970er Jahren entdeckt. Er ist somit dem Rätsel, woraus Leben eigentlich besteht, ein großes Stück näher gekommen. Nicht nur Pflanzen sind „Lichtsäuger“, glaubt Popp, sondern auch Menschen und Tiere. Er räumt dem Licht eine ordnende Funktion ein, was so viel bedeutet, dass es die Entwicklung von Lebewesen steuern kann und ihre Regeneration kontrolliert. Wenn wir hungrig, krank oder müde sind, besteht ein Mangel an vitalen Informationen, den wir mit dem Biophotonen-Licht, das wir mit der Nahrung aufnehmen, beheben können. Ein direktes Sonnenbad kann ähnliche Wirkung haben. Krankheit entsteht, wenn die lebenserhaltende Ordnung im Organismus verloren geht. Das bedeutet nicht, dass man mit Sonne, Licht und dem in Nahrungsmitteln gespeichertem Sonnenlicht jede Krankheit heilen kann. Aber es könnte eine Erklärung dafür sein, warum Homöopathie und andere Formen von Heilmitteln wirken, bei denen es nur auf die Informationen ankommt. Es hat lange gedauert, bis die Existenz der Biophotonen überhaupt anerkannt wurde. Damit ist jedoch noch nicht jedes Rätsel gelöst, sondern noch viel Raum für Vermutungen und Spekulationen.

Information über morphogenetische Felder

Spirituelle Menschen gehen sowieso davon aus, dass alles mit allem verbunden ist und Distanzen keine Rolle spielen. Es gibt viele Beweise in Form von Phänomenen und Erfahrungsberichten, die darauf hindeuten, dass wir keine Materie benötigen, um uns mental und emotional zu verständigen. Es genügt, an jemanden zu denken und die richtige Wellenlänge zu finden, auf der der Empfänger erreichbar ist. Das morphische Feld ist ein allumfassendes Informationsfeld, mit dem wir wahrscheinlich unterbewusst ständig verbunden sind. Der Schweizer Tiefenpsychologe D.G. Jung hat es „Kollektives Unbewusstes“ genannt. Auch „Akasha-Chronik“ ist eine Bezeichnung, die häufig verwendet wird, um das Energiefeld zu benennen, das uns wie ein riesiger Zentralcomputer verbindet. Es wird unter anderem verantwortlich gemacht für Synchronizitäten, Zufälle, intuitive Einfälle, Träume und Vorahnungen.

Das Gewicht des Lebens

Lebensenergie ist zweifellos weit mehr als eine physikalische Kraft. Obwohl sie kaum messbar ist, besteht kein Zweifel daran, dass es sie gibt. Dr. Klaus Volkamer glaubt sogar, die Seele mit feinsten Waagen wiegen zu können. Er hat bei verschiedenen Probanden während des Träumens Gewichtsabnahmen von bis zu 600 Gramm verzeichnet, die nach dem Traum wieder vorhanden waren. Eines ist jedenfalls sicher: Die wahre Energie und Lebendigkeit eines Menschen lässt sich mit Lichtstärken und Gramm nicht ausdrücken.

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Über Irmgard Brottrager 800 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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