Die besten Salat-Pflanzen für den Winter

Frische Farben, Vitamine und Nährstoffe aus dem eigenen Garten sind auch in der kalten Jahreszeit möglich! Know-how ist das Um und Auf, wenn man ein „grünes Wunder“ im Winter erleben möchte!

Pak Choi, Foto: Nick Saltmarsh/ flickr CC BY 2.0
Pak Choi, Foto: Nick Saltmarsh/ flickr CC BY 2.0

Blatt-Salate und ähnliche Blatt-Gewächse

Viele Pflanzen sind frosthart und können auch im Winter gedeihen. Einige mögen es sogar lieber kühl als heiß. Zwar mangelt es an Wärme und Sonne, aber es gibt weniger Schädlinge und genug Feuchtigkeit im Vergleich zum Sommer. Kopfsalate sind im Winter weniger angesagt, aber zahlreiche Blattsalate sind bestens geeignet. Die Blätter können laufend abgezupft werden, denn von innen wachsen neue Blätter nach. Man sollte sie nicht zu eng anbauen, damit reichlich Luft an die Basis kommt. Im Gegensatz zu Kopfsalaten wird bei Blattsalaten kein fester Kopf gebildet, sondern die Blätter wachsen rosettenförmig. Die meisten Sorten schmecken sehr knackig und würzig. Und ein weiterer großer Vorteil: Sie gedeihen auch auf Balkonen und Terrassen! Allerdings sollte man tunlichst darauf achten, dass sie nicht zu nass werden infolge von Regen, Tauwasser oder Schnee.

Eichblattsalate: Die Form der Blätter erinnert an Eichenlaub und besitzen verschiedene Blattfarben: Grün, Gelb oder Rot.

Lollo-Salate: Die Blätter haben eine gekrauste Form und sind ebenfalls in mehreren Farben erhältlich.

Rukola: Wer dieses würzige Wildkraut mal im Garten hat, wird es nicht mehr los – und das ist gut so. Es gibt auch eine mildere Zuchtform, die ebenfalls im Winter gedeiht.

Batavia-Salate: Die würzigen Blätter sind leicht gewellt und relativ kräftig.

Eisbergsalate: Er wird auch Krachsalat genannt und bildet einen schmalen, hohen Kopf, weil die Blätter sehr dicht angeordnet sind. Er schmeckt ein wenig bitter und die Blätter fallen nach dem Abmachen nicht in sich zusammen wie bei gewöhnlichem Kopfsalat.

Romanasalat, Römischer Salat: Diese kräftige Salatsorte formt sich zu einem lockeren, schmalen Blattbüschel.

Endiviensalat, Frisée, Escariol: Dieser beliebte Salat bildet zahlreiche, schmale Blätter aus, die zusammen einen offenen Kopf bilden, der außen dunkelgrün und im Inneren fast weiß ist.

Vogerlsalat, Feldsalat: Die kleinen, grünen Büschel dürfen in keiner Wintersalat-Schüssel fehlen.

Winterportulak, Postelein, Gemeines Tellerkraut, Kubaspinat: Das Wildkraut aus den Rocky Mountains gehört zur Familie der Quellkrautgewächse und bildet relativ kleine Blätter aus. Die Pflanzen sind sehr ertragreich und frosthart, stellen aber bei starkem Frost das Wachstum ein und warten, bis es wärmer wird.

Asia-Salate: Hier gibt es eine sehr große Auswahl in verschiedenen Farben und Formen. Der bekannte Pak Choi Salat (Chinesischer Senfkohl) bekommt grüne, rundliche Blätter und sollte frühzeitig geerntet werden, bevor sich ein Köpfchen bildet. Mizuna (Japanischer Salatkohl) besitzt sehr zarte Blätter mit zackigen Konturen.

Salanova®-Salate: Diese Salate haben besonders viele, zarte Blätter. Sie bilden besonders schöne, flache Rosetten – und sehen daher beinahe wie Rosen aus.

Löwenzahn: Löwenzahn stagniert zwar, wenn es sehr kalt wird, hält jedoch sehr lange durch und gehört im Frühling zu den ersten Wildpflanzen, die sich hervortun.

Knoblauchsrauke: Sie gehört – ähnlich wie der Löwenzahn – im Frühling zu den ersten und im Herbst zu den letzten Pflanzen, die geerntet werden können. Die robuste Staude mit den zarten Blättern gedeiht auch wunderbar im Garten.

Chinakohl: Diese salatartige Kohlpflanze wird erst im Spätherbst geerntet und ist monatelang lagerfähig. Sie schmeckt angenehm mild und ist vielseitig kombinierbar.

Roter Blattsenf und andere Blattsenf-Arten: Diese Gewächse sind ziemlich scharf und daher nicht zu unterschätzen.

Winterspinat: Winterharte Spinatsorten wie „Winterriesen Verdil“ und „Matador“ können bis in den Winter hinein geerntet werden.

Barbarakresse, Winterkresse: Eine große Blattmasse kann man sich von diesem zarten Kraut nicht erwarten, dafür ist es umso robuster und ausdauernder.

Mangold: Er hält sehr lange durch – bis minus 10 Grad – und sollte daher nicht vorzeitig geräumt werden.

Speise-Chrysantheme (Chop Suey): Dieses sehr aromatische Kraut ist vor allem als Teekraut beliebt.

Hirschhornwegerisch: Er sieht fast aus wie Gras, ist sehr ergiebig und komplett frosthart.

Hornveichen-Grün: Nicht nur die Blüten sind essbar, sondern auch die zarten Blätter.

Blutampfer, Hainampfer: Das kräftige Knöterichgewächs wächst büschelförmig wie Blattsalat, schmeckt angenehm würzig und wirkt durch die roten Blattadern sehr dekorativ. Bei strengem Frost zieht es zwar ein, aber es hält lange durch und ist bald wieder da.

https://www.youtube.com/watch?v=m7227GH63SI

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Über Irmgard Brottrager 810 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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