Feng Shui auf dem Balkon

Viele, die ihre eigene Wohnung nach der Harmonielehre Feng Shui einrichten, vergessen häufig, dass es auch andere Bereiche gibt, die zum eigenen Wohnraum dazugehören, auch wenn sie sich nicht direkt in der Wohnung befinden. Die Rede ist vom eigenen Balkon bzw. der eigenen Terrasse, die ebenfalls nach bestimmten Richtlinien gestaltet werden können, um so für eine bessere Wohlfühlatmosphäre zu sorgen.

Wohnraumgestaltung nach Feng Shui: Häufig wird der Balkon vernachlässigt
Wohnraumgestaltung nach Feng Shui: Häufig wird der Balkon vernachlässigt (Foto: Suzette)

Gleichzeitig gilt es allerdings bei der Gestaltung von Balkon, Terrasse oder auch Garten darauf zu achten, dass die eigenen Bedingungen des Raumes stärker in den Fokus rücken. Im Garten stabile und kräftige Bäume zu fällen, in dem Glauben, dass dadurch die Energien besser fließen würden, lohnt sich weniger und fällt schlussendlich nur negativ auf das eigene Karma zurück. Häufig empfehlen sich kleine Einzelschritte, die sich auch auf engstem Raum verwirklichen lassen. Fünf praktische Tipps für die Gestaltung werden nachfolgend dargestellt. Vorab soll allerdings für all diejenigen, die bisher noch nicht über einen eigenen Balkon verfügen, aber mit dem Gedanken daran spielen sich einen solchen anzuschaffen, auf eine überaus praktische Planungsmöglichkeit verwiesen werden. Mit einem Balkon Designer haben Balkonliebhaber die Möglichkeit schon vorab genau festlegen zu können, wo der eigene Balkon am Haus angebracht werden soll. Dies kann dabei helfen bestimmte Richtlinien aus dem Feng Shui schon im Vorab zu berücksichtigen und gleichzeitig eine gesteigerte Lebensqualität zu erhalten. Ein Beispiel hierfür ist die Ausrichtung des Balkons in Bezug auf die Sonne, die sich in einer mittleren Dosierung für einen positiven Energiefluss ganz besonders empfiehlt.

Tipp 1: Die goldene Mitte

Auch wer auf dem eigenen Balkon oder der eigenen Terrasse nur wenig Platz zur Verfügung hat, sollte sich an der grundlegenden Leitregel orientieren, dass die Mitte eines Raumes grundsätzlich freizuhalten ist. Hierdurch ergibt sich für Energien die Möglichkeit frei auf dem Balkon zu schwingen ohne durch sperrige Gegenstände oder andere Hindernisse blockiert zu werden.

Tipp 2: Ordnung ist die halbe Miete

Ordnung halten auf dem Balkon ist genauso wichtig wie in der Wohnung
Ordnung halten auf dem Balkon ist genauso wichtig wie in der Wohnung (Foto: Suzette)

Was grundsätzlich in allen Lebensbereichen gilt, lässt sich ohne weiteres auch auf den eigenen Balkon bzw. die dortige Gestaltung übertragen. Wer Ordnung nicht von sich aus hält, muss dies gegebenenfalls noch lernen, wird aber schnell die positive Wirkung derselben am eigenen Leib erfahren können. Auf dem eigenen Balkon oder der Terrasse lassen sich unter Umständen viele verschiedene Faktoren entdecken, welche die eigene Ordnung verhindern. Dort gibt es beispielsweise leere Blumenkübel, eine Gießkanne, die nicht an ihrem Platz steht, verstreut umherliegendes Kinderspielzeug oder sogar Gartengeräte und –Werkzeug. Wem es nicht gelingt diese an einem anderen Ort zu verstauen, der sollte gegebenenfalls über Kisten oder Behälter nachdenken, in denen derartige Utensilien verstaut werden können.

Tipp 3: Leben und Pflege

Wer auf seinem eigenen Balkon dauerhaft ein gutes Gefühl haben möchte, sollte dafür sorgen, dass Pflege und Leben auf diesem Einzug halten. Diese beiden Punkte können sich auf verschiedene Aspekte beziehen. Grünpflanzen oder kleine Kräuter werden häufig auf dem Balkon angepflanzt, dann aber nicht richtig gegossen oder gepflegt. Damit die Lebensenergien auf positive Art und Weise fließen können, sollte dafür gesorgt werden, dass sich auch die Pflanzen auf dem Balkon wohlfühlen. Eine ausreichende Bewässerung sollte dementsprechend unbedingt gegeben sein.

Pflanzen auf dem Balkon sind ein Symbol für Leben. Und natürlich brauchen Pflanzen Pflege
Pflanzen auf dem Balkon sind ein Symbol für Leben. Und natürlich brauchen Pflanzen Pflege
(Foto: Suzette)

Auch die nicht lebendigen Gegenstände auf dem Balkon sollten eine derartige Pflege erfahren dürfen. Gartenmöbel beispielsweise sollten gegebenenfalls abgedeckt werden, um vor Witterungseinflüssen geschützt zu sein. Polster oder Sonnenschirm lohnt es sich ebenfalls abzudecken, damit Schimmelbildung oder gar Schädlinge keine Chance haben. Um eine Wohlfühlatmosphäre auf dem eigenen Balkon oder der eigenen Terrasse zu schaffen, ist es notwendig die einzelnen Bereiche des Balkons mit Respekt und Wertschätzung zu behandeln. Abgesehen davon kann es bisweilen notwendig werden, verschiedene Holzschutz- oder Sanierungsmaßnahmen durchzuführen, um unter anderem die Langlebigkeit des Holzes zu gewährleisten.

Tipp 4: Natürlichkeit ist angesagt

Dort, wo Natürlichkeit herrscht, fühlen wir uns am wohlsten
Dort, wo Natürlichkeit herrscht, fühlen wir uns am wohlsten (Foto: Suzette)

Wer einen guten Energiefluss auf dem eigenen Balkon erzeugen möchte, der sollte darauf achten, dass möglichst viele natürliche Materialien eingesetzt werden. Holz ist nicht nur als Baustoff für die Konstruktion des kompletten Balkons geeignet, sondern kann auch in Form von Möbeln oder Einrichtungsgegenständen eine positive Wirkung mit sich bringen. Der Energiefluss wird gefördert und nicht etwa blockiert, wie es beispielsweise bei Kunststoffen häufig der Fall ist. Gegebenenfalls können auch Natursteine eingesetzt werden, um verschiedene Energien zusätzlich zu beflügeln.

Tipp 5: Privatsphäre achten

Niemand sitzt auf dem eigenen Balkon oder der Terrasse gern auf dem Präsentierteller. Gleichzeitig wiederum soll auch die eigene Sicht nicht unbedingt eingeschränkt werden, denn immerhin soll der Balkon oder die Terrasse ein Ort der Freiheit sein, an dem Energien nach Möglichkeit optimal fließen können und nicht durch zusätzliche Einengung blockiert werden. Als Sichtschutz empfehlen sich daher durchlässige Elemente, die eine Abgrenzung nach außen möglich werden lassen, gleichzeitig aber nicht einengen. Pflanzen oder Sträucher, die nach oben wachsen oder auf einem Rankgitter bzw. einer Pergola befestigt werden, können einen solchen Schutz gewährleisten.

 

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