Haargeomantie: Dem „Klang der Haare“ auf der Spur

Bestimmte Orte können kraftraubend oder vitalisierend wirken. Wer die Formen und Schwingungen eines Raumes geomantisch zu deuten weiß, kann die Ortskraft gezielt für sich nutzen. Iris Weber überträgt dieses Prinzip auf unsere Haare: Mit Haargeomantie können wir einen Kraftplatz auf unserem eigenen Kopf erschaffen.

Haare sind Natur: Sie haben ein Eigenleben und eine Eigenbewegung. Ihr ureigenes Wesen zu stärken, ist Ziel der Haargeomantie
Haare sind Natur: Sie haben ein Eigenleben und eine Eigenbewegung. Ihr ureigenes Wesen zu stärken, ist Ziel der Haargeomantie (Foto: Liz Poage)

Iris Weber betreibt einen familieneigenen Frisörbetrieb in Waldstetten bei Schwäbisch Gmünd. Das „Frisieren gegen den Strich“ oder Verstöße gegen den goldenen Schnitt, weil es der Modetrend verlangt, lassen ihr buchstäblich „die Haare zu Berge stehen“. Seit zehn Jahren praktiziert sie geomantische Forschung auf dem Kopf ihrer Kunden und versucht dabei den Haaren und der Persönlichkeit ihrer Kunden ihr ureigenes Wesen zurückzugeben. Haargeomantie nennt sie ihre Forschung, die aus dem Herzen kommt.

Jahrhundertelang haben sich Menschen aus Gründen der Standes- oder Berufszugehörigkeit gegen das Eigenleben und die Eigenbewegung ihrer Haare zur Wehr gesetzt: „Das Haar soll so sein und liegen, wie ich es will“, lautete das Motto. „Spiegelkontrolle“ wurde so zur morgendlichen Pflicht. Iris Weber will mit ihrer Haargeomantie diesen Zwang durchbrechen und den Haaren ihren eigenen Klang und ihre Sprache zurückgeben:

Haargeomantie bedeutet also, die Sprache der Haare wahrzunehmen und ihnen den „Formenklang“ zurückzugeben, der ihrem natürlichen Wesen entspricht. Dieser Klang der Haare verbindet uns mit dem Kraftfeld von Erde und Kosmos:

„Je feiner und eindeutiger wir die Antennen auf unsere eigene Signatur einstellen, desto leichter verbinden wir uns mit dem was uns gut tut. Für uns ist es ein gutes Gefühl mitzuwirken, dass eine neue Haarkultur entsteht, die das Bewusstsein lebt, einen eigenen Kraftplatz tragen zu dürfen, auf dem Kopf, wie eine Krone.“ (Quelle: www.haargeomantie.de)

Wirbel sind somit keine widerspenstigen Ärgernisse, die es um jeden Preis zu bändigen gilt, sondern werden als Blüte der Haare, als Signatur mit einem eigenen Kraftfeld betrachtet. Die Haare selbst sind die Blütenblätter, die wie Antennen in die Umgebung hineinreichen und auf diese Weise mit dem gesamten Kosmos in Verbindung treten. Nur wenn sich diese Antennen auf natürliche Weise entfalten und ausrichten können, haben wir die Möglichkeit, mit der Schöpfung in Resonanz zu treten und Kraft zu schöpfen, die sich auf das Körperinnere überträgt.

Fazit:

Haargeomantie erscheint nur auf den ersten Blick wie eine „an den Haaren herbeigezogene“ geomantische Spielart. Bei näherer Betrachtung offenbart sich ein äußerst spannendes Forschungsfeld, das bisher fast völlig vernachlässigt wurde. Das „Zurechtmachen der Haare“ im Zuge des heutigen Jugendwahns ist vielfach ein „Akt wider die Natur“. Dafür das Bewusstsein zu schärfen, ist das Verdienst von Iris Weber. Wir sind fasziniert von dem Thema und dem Engagement der Waldstettenerin und sagen: Weiter so!

www.everyday-feng-shui.de

 

Quellen:

www.haargeomantie.de – Website von Iris Weber
www.gmuender-tagespost.de – Was ist eigentlich Haargeomantie?

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Über Long Wang 315 Artikel
Meister Long Wang ist seit 2007 Teil des Everyday Feng Shui Redaktionsteams und bereichert seither als Experte für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit seiner fernöstlichen Perspektive auf die Welt unsere Plattform. Zu erreichen ist er unter l.wang@everyday-feng-shui.de

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