Körper-Antennen für Lebensenergie

Jede Körperzelle empfängt und sendet fortwährend elektromagnetische Signale. Daher sind nicht nur schädliche Einflüsse möglich, sondern wir können auch ganz gezielt vitale Energien tanken durch bestimmte Körperhaltungen.

Kungfu-Demonstration, Foto (C) Walter / flickr CC BY 2.0
Kungfu-Demonstration, Foto (C) Walter / flickr CC BY 2.0

 

Eigentlich bin ich durch Zufall darauf gekommen. Wenn man bestimmte Körperhaltungen und Gesten einnimmt, wird der Körper mit Energie aufgeladen. Bestimmte Körperpositionen wirken also wie Antennen für Lebensenergie.

 

Der Begriff „Körperantenne“ ist mehrdeutig

Unter Körperantennen versteht man normalerweise Antennen für Funkgeräte, die man unter der Kleidung tragen kann, um zu verbergen, dass man ein Empfangsgerät bei sich hat. Durch spezielle Abschirmtechniken kann die Beeinflussung durch den Körper und die Abstrahlung auf den Körper vermieden werden. Diese Antennen sind vor allem für Sicherheitsbeamte konzipiert und hier nicht gemeint.

 

Der menschliche Körper verhält sich wie eine Monopol-Antenne

Dass der Körper selbst nicht nur wie eine Antenne, sondern auch wie ein Sender wirkt, lässt sich daran erkennen, dass der Empfang von Rundfunksendungen gestört werden kann, wenn man sich ein Mensch in der Nähe eines Radios bewegt. Bei älteren Stabantennen sind diese Störgeräusche gang und gäbe und man muss unter Umständen lange herumprobieren, um einen guten Empfang zu erreichen. Der menschliche Körper kann Funkwellen auffangen, ablenken und blockieren. Forscher an der australischen Victoria University haben festgestellt, dass sich der Körper wie eine Monopol-Antenne verhält, wobei die Resonanzfrequenz zwischen 40 und 60 MHz liegt  und der Wirkungsgrad bis zu 70% beträgt – abhängig von der Körpergröße und der Körperhaltung. Daraus würde folgen, dass größere Menschen auf einer anderen Wellenlänge liegen als kleinere, und dass man die Frequenz durch verschiedene Körperpositionen modulieren kann.

 

Gesundheitliche Risiken

Wenn man den gesamten Rundfunk auf die menschlichen Empfangsfrequenzen abstimmen würde, könnte man sich Empfangsgeräte sparen. Allerdings wäre der Körper den Sendungen dann hilflos ausgeliefert. Es könnte sogar zu einer Überhitzung kommen, weil ein Teil der Wellen in Wärme umgewandelt wird. Alle elektrischen und funktechnischen Anlagen mit Wellenlängen im Bereich des menschlichen Empfangsfensters sind gesundheitlich sehr bedenklich. Die Hersteller der Technologien scheinen sich wenig darum zu kümmern, ob sie sich „zufällig“ in Frequenzbereichen bewegen, die den menschlichen Organismus irritieren könnten.

 

Die Eigenfrequenz des Körpers

Die Eigenfrequenzen und das Wahrnehmungsfenster sind nicht auf eine bestimmte Frequenz beschränkt. Wir hören Töne im Bereich von zirka 20 bis 20.000 Hertz. Licht- und Farbwellen sind extrem kurz. Ein menschliches Haar ist zirka 0,09 mm dick. Die Gehirnfrequenz des Gehirns liegt bei 70 bis 80 MHz. Jedes Organ besitzt eine etwas andere Frequenz mit mindestens 58 MHz, solange ein Mensch gesund ist. Bei kranken Menschen kann die Frequenz auf 42 MHz absinken und kurz vom dem Tod beträgt sie nur noch 20 MHz. Je höher die Frequenz, umso „höher schwingend“ ist ein Mensch.

 

Die Haare auf der Haut wirken wie Fühler

Wie lang die Haare sein sollen, damit sie die Feinfühligkeit erhöhen, ist umstritten. Meiner Erfahrung nach sind kürzere Haare besser als kaputte Spitzen und feinere Haare besser als dickere. Ab ein bis zwei Zentimetern scheint die Länge keine besondere Rolle zu spielen. Es ist jedoch ein Unterschied, ob man die Haare komplett abrasiert oder zumindest einen Flaum (beziehungsweise Stoppeln) stehen lässt. Jeder weiß, dass es zwar nicht weh tut, wenn man Haare abschneidet, dass aber jede Berührung an den Haaren spürbar ist – selbst wenn sie nur an den äußersten Spitzen erfolgt. Haare haben auf jeden Fall eine energetische Schutzwirkung.

 

Stretching, Yoga, Mudras, Quigong, Kung Fu, Tänze

Welche Körperhaltungen wirken nun besonders energetisierend und welche sollte man meiden? Das Wichtigste ist sicher, dass man ein Gefühl dafür bekommt. Wer den Unterschied mal selbst gespürt hat, benötigt keine komplizierten Anleitungen mehr. Grundsätzlich kann man viel über die Antennenwirkung des Körpers lernen, wenn man Yoga, Qigong oder Kung Fu praktiziert. Auch achtsames Stretching wirkt fast immer energetisierend. Mudras sind spezielle Fingerhaltungen mit energetischen Wirkungen. Die Finger und Füße sind als Fühl- und Greif-Gliedmaßen besonders als Antennen geeignet, aber auch der Kopf, die Arme, die Beine, der Rumpf und das Becken lassen sich ausrichten wie Stabantennen. Eine ganz tolle Geste, die viel bewirkt, ist das Siegeszeichen bei ausgestreckten Armen. Bei manchen Positionen wird der Effekt durch leichtes Schaukeln, Vibrieren, Verdrehen und Schwingen verstärkt. Probiert es aus!

  

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Irmgard Brottrager
Über Irmgard Brottrager 771 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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