Machtvolle schwarze Steine und Black Goo

Black Goo ist ein mysteriöses schwarzes Öl, das über Bewusstsein verfügen soll. Ist die schwarze Flüssigkeit, die in verschiedenen Sarkophagen gefunden wurde, womöglich Black Goo?

In den Sarkophagen der Stufenpyramide von Sakkara wurden nicht nur heilige Stiere bestattet. Foto (C) zolakoma / flickr CC BY 2.0
In den Sarkophagen der Stufenpyramide von Sakkara wurden nicht nur heilige Stiere bestattet. Foto (C) zolakoma / flickr CC BY 2.0

 

Auf der Suche nach Black Goo

Nein, man findet es in keinem Supermarkt-Regal, an keiner Tankstelle und auch nicht in der Apotheke. Es ist nicht mal sicher, ob es tatsächlich existiert. Es soll in großer Tiefe in der Erdkruste vorhanden sein. In den letzten Jahren wurde öfter von Frank Stoner, Bernhard Wimmer und Harald Kautz-Vella darüber berichtet. Sicher ist nur, dass es eine unbekannte schwarze Substanz gibt, der besondere Eigenschaften zugeschrieben werden. Sie soll sich praktisch wie ein Lebewesen verhalten und ein magnetisches Energiefeld besitzen. Wenn man Teile davon in getrennten Behältern aufbewahrt, entsteht eine Wechselwirkung zwischen den Behältern – ähnlich wie bei einem Ameisenstaat, dessen Mitglieder sich wie ein einziger Organismus verhalten.

 

Rätselhafte schwarze Steine mit bedrohlicher Ausstrahlung

Black Goo kommt möglicherweise in besonderen schwarzen Steinen vor, die in der Antike immer wieder eine Rolle spielten. Die Steine wurden früher sogar angebetet, weil sie eine furcht-auslösende Wirkung hatten und die Menschen gefügig machten. In vielen Kathedralen und anderen Sakralbauten sollen diese Steine eingearbeitet worden sein, um für eine ehrfürchtige Stimmung zu sorgen. Auch Höhlenforscher stoßen immer wieder auf phänomenale schwarze Steine. Sie können offenbar dazu missbraucht werden, um Menschen einzuschüchtern und zu unterwerfen. Angeblich wurden Tonnen von schwarzen Steinen sichergestellt, aber es sei bisher nicht gelungen, unterirdische Black-Goo-Vorkommen anzuzapfen und abzubauen.

 

Der schwarze Osiris-Stein im Untersberg

Der Untersberg liegt zwischen Berchtesgarden und Salzburg. Er soll nicht nur das Herzchakra von Europa sein. In zahlreichen Geschichten, Mythen und Legenden wird darüber berichtet, warum es sich um keinen normalen Berg handelt. Der Salzburger Buchautor Wolfgang Stadler hat sich jahrzehntelang mit dem Untersberg beschäftigt, nachdem er selbst ein Zeitreise-Erlebnis hatte. Er war auch sehr oft in Ägypten und berichtet über zwei schwarze Osiris-Steine, die er in der Cheopspyramide und in der Wüste gefunden hat. Er folgte einer Legende, wonach ein Tempelritter einen Stein in einer Höhle im Untersberg versteckt hatte. Und tatsächlich: Er fand nicht nur die Höhle, sondern auch den Stein auf einem Podest liegend. Die Steine sehen wirklich ungewöhnlich aus. Sie sind annähernd handtellergroß und fast kugelrund. Unter dem Pseudonym „Stan Wolf“ ist sogar ein eigenes Buch über die Steine erschienen mit dem Titel „Steine der Macht“.

 

Verschwörungstheorien über Black-Goo

Falls Black-Goo wirklich mehr ist als ein Öl mit ungewöhnlichen Eigenschaften, liegt es nahe, die Substanz mit einer mächtigen Wesenheit gleichzusetzen. Verschwörungstheoretiker vermuten sogar, dass die Welt von diesem Öl-Wesen beherrscht wird. Es ist natürlich alles nur Spekulation und falls es seriöse Untersuchungen gibt, werden sie vermutlich nicht im Internet publiziert, sondern geheimgehalten. Das öffentlich zugängliche Fakten-Wissen über Black-Goo ist äußerst bescheiden. Es ist auch nicht sicher, ob überhaupt ein Zusammenhang besteht zwischen Black-Goo und den schwarzen Steinen. Die Substanz scheint sehr selten zu sein und wurde in den 1980er Jahren im Südatlantik entdeckt. Es wird eine Reihe von Todesfällen damit in Zusammenhang gebracht, nachdem sich Militär-Wissenschaftler mit dem Öl beschäftigten.

 

Mysteriöse Funde in Pyramiden

Unter der Stufenpyramide in Sakkara und auch in der Pyramide in Saujet el Arjan wurden Sarkophage gefunden, in denen sich nicht wie erwartet Mumien von Königen befanden, sondern eine pechartige, schwarze Flüssigkeit. Waren die Sarkophage womöglich eine Lagerstätte für Black Goo? Diese Funde sind Fakten und werfen jedenfalls eine Menge Fragen auf. Denn niemand baut eine aufwändige „Grabstätte“, um ein paar Hektoliter Pech aufzubewahren. Irgendwas scheint es mit der schwarzen Flüssigkeit auf sich zu haben und es bleibt spannend, ob wir es jemals erfahren werden. Auch der Abschluss-Stein – auch Pyramidion genannt – der Pyramide von Amenemhet III. war übrigens schwarz. Es gibt ziemlich viele Mineralien, die eine schwarze Farbe annehmen können: Die bekanntesten sind Graphit, Pechstein, Schungit, Onyx, schwarzer Diamant, Magnetit und schwarzer Turmalin (Schörl). Also keine Angst vor schwarzen Steinen! Es ist nicht alles Black Goo, was wie Pech aussieht.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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