Destruktive und schwächende Symbole

Sie werden von Jugendlichen gerne als Provokation benutzt, aber die Schüsse können nach hinten losgehen. Denn negative Schwingungen ziehen vor allem diejenigen hinunter, die sie aussenden.

Foto: funca88 / flickr CC BY 2.0
Foto: funca88 / flickr CC BY 2.0

Symbole üben eine Wirkung aus

Und zwar auch dann, denn wir die Bedeutung nicht kennen. Die meisten Passanten werden die Botschaften von Grafittis nicht verstehen, aber wir erkennen an der zackigen Form der Zeichen und an den grellen Farben, dass es sich um keine Liebesbezeugungen handelt. Wichtiger als der Inhalt ist die Art, wie eine Mitteilung verpackt ist. Man kann jedes positive Symbol zerstören und jedes negative Symbol entschärfen, indem man die gegenteilige Wirkung erzeugt.

Wo treten Symbole in Erscheinung?

  • Aufdrucke auf T-Shirts, Kappen und Jeans
  • Tattoos
  • Grafitti
  • Musik-Cover
  • Icon-Paletten im Internet
  • Schmuck
  • Kunstwerke
  • Verpackungen
  • Stoff-Muster
  • Wappen
  • Firmenlogos
  • Profilfotos in sozialen Netzwerken
  • Fahrzeuge
  • Gebäude-Fassaden (Stuck, Dachreiter, Wasserspeier usw.)
  • Schwarze Magie

Welche Emotionen werden verbreitet?

Es gibt grundsätzlich keine negativen Gefühle, weil jedes Gefühl seine Berechtigung hat. Emotionen sind jedoch ansteckend und können sich auch dann verbreiten, wenn es keinen Grund dafür gibt.Es ist nicht sinnvoll, sich ohne besonderen Anlass mit Schwingungen zu umgeben, die sich nicht gut anfühlen. Besonders fies sind Zeichen, die nicht als Botschaften erkennbar sind, sondern einfach disharmonisch wirken, Angst einflößen oder auf subtile Weise müde machen. Allein die Zeichen, die auf Flaggen, Wappen und von Behörden verwendet werden, sprechen Bände! Seht sie euch genauer an!

Düstere Symbole und ihre Bedeutung

Trauer Verletzung, Krieg Tod, Mord, Gewalt Wut, Hass, Abscheu
weinendes Auge Messer abgebrannte Kerze Faust
trauriges Smiley Krücken Kirchenkreuz Rufzeichen
schwarze Lilie Verband Totenkopf Zickzack-Linien
schwarze Rose spitze Pfeile Skelett Zornfalten
schwarze Schleife Pistole, Gewehr Galgen Stinkefinger
welker Ast Dornen, Stacheln Kopf mit Zielscheibe zackiger Stern
graue Wolken Beil Grabstein Auspuff-Wolken
hängender Kopf überkreuzte Säbel Strick um Hals Kothaufen
Trauerweide Panzer Beil im Kopf gefleschte Zähne
  Kanone Sensenmann A für Anarchie
  Bombe Sarg Peitsche
  überkreuzte Äxte Tierschlachtungen  
  SS    
  Pfeil und Bogen    
  Hakenkreuz    
  Militärstiefel    
Unsicherheit Gefahr, Bedrohung Blockaden, Verbote Rückschritt
Fragezeichen Blitz verschlossene Tür Pfeil nach hinten
Seiltanz Bombe durchkreuzter Kreis Pfeil nach unten
Pfeil in 3 Richtungen Raubtiere, Greifvögel Strick mit Knoten linksdrehende Spirale
Pendel Lawine Schloss abnehmender Mond
Spielwürfel brennende Lunte Kette Umkehrpfeil
Paragraph Feuer Stacheldraht Umleitung
Eisberg Warndreieck Kreis mit Querstrich  
Glatteis Abgrund Rote Ampel  
Schleuderzeichen Schiff mit Leck Mauer  
Spinnennetz finstere Wolken Zaun  
Mausefalle Alarm-Zeichen Daumen runter  
Fallschirm Vampir Maulkorb  
Anonymus-Maske Sturmwolke Augenbinde  
  Tornado    
  Erdbeben    
  bissiger Hund    
Angst, Schock Unglück, Fluch Verlust, Schmerz Satan, Dämonen
Panik-Smiley schwarze Katze gebrochenes Herz umgekehrtes Pentagramm
Gespenst Hexenbesen abgebrochener Ast Dreieck-Kopf mit Hörnern
aufgerissene Augen stürzende Figuren leerer Geldsack züngelnde Schlange
Seeungeheuer sinkendes Schiff Abwärts-Kurslinie 666
Dracula Nagel durch Puppe Ruine Dreieck mit Auge
zittrige Linien Piratenschädel Krankentrage Doppelkreuz auf Unendlichkeitschleife
Feuerwehr   Lazarett Zepter mit Flügeln + 2 Schlangen
      Umgekehrtes Kreuz
      Gehörnte Hand
      spitze Dämonenflügel
      gebogene Hörner
      Dreizack
      Finger mit Klauen
      Monster-Zeichen
      Oktopus mit Flügeln
 So sehen Grafittis überlicherweie nicht aus! Foto: Max Pfandl / flickr CC BY 2.0
So sehen Grafittis überlicherweie nicht aus! Foto: Max Pfandl / flickr CC BY 2.0

Warnung vor leichtfertigem Umgang

Die Verwendung von satanischen Zeichen und destruktiven Symbolen ist seit Jahren ein starker Trend in der Jugendszene und Modebranche. Meistens steckt vermutlich nicht mehr dahinter als das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Provokation und Rebellion. Jahrelang waren Totenköpfe angesagt – vor allem in der gruseligen Gothic-Szene. Zu bleich geschminkten Gesichtern wurden Hüte mit Hörnern getragen und enge Korsett-Kostüme, bei denen man die Luft anhalten musste. Heute sind die morbiden Gestalten nur noch selten zu sehen. Wer bei bei solchen Moden mitmacht, sollte sich bewusst sein, dass jede Farbe, jede Form und jede Symbolik eine Wirkung hat, die die Lebensenergie beeinflusst. Wer sich traurig stylt, muss damit rechnen, dass er sich tatsächlich unglücklich fühlt und dass ihm lebensfrohe Menschen auf dem Weg gehen. In jugendlichen Jahren ist es ganz natürlich, das vorherrschende Weltbild in Frage zu stellen und sich gegen gesellschaftliche Zwänge aufzulehnen. Die Auflehnung sollte allerdings ein kreativer Akt sein, der von innen heraus kommt, und keine Anhaftung an Modeströmungen, die von außen diktiert werden. Wer irgendeinen aufmüpfigen Style mitmacht, ist ganz gewiss kein Revoluzzer, sondern erschreckend manipulierbar.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Geomantie.Netzwerk Graz + Umgebung

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