Transformation und Heilung von Ahnen-Geschichten

Dass Kinder oft ganz andere Wege beschreiten als ihre Eltern, hat vielleicht damit zu tun, dass Kinder die Traumata der Eltern transformieren – oder es zumindest versuchen. Je krasser die Unterschiede im Lebensstil, umso stärker ist der evolutionäre Effekt.

Die Vorfahren hatten offenbar wenig zu lachen. Foto (C) Lisa Zins / flickr CC BY 2.0
Die Vorfahren hatten offenbar wenig zu lachen. Foto (C) Lisa Zins / flickr CC BY 2.0

 

Die offizielle Menschheitsgeschichte ist sehr fragwürdig, weil viele bauliche Relikte und sonstige Artefakte auf frühere Hochkulturen hinweisen, die wir uns nicht erklären können. Gleichzeitig möchte man uns weismachen, dass wir eine sehr primitive Vergangenheit haben, weil wir vom Affen abstammen oder derselben Gattung angehören wie Affen. Diese beiden Erklärungsmodelle passen nicht zusammen. Ob Funde von Knochen oder sogar Zähnen hundertausende bis millionen Jahre alt sein können, ist kaum zu glauben, wenn man daran denkt, wie schnell Tierknochen normalerweise zersetzt werden.

 

Das Leben der Ahnen war oft hart und unbarmherzig

Bei geomantischen Untersuchungen haben wir es oft mit Spuren von vergangenen Generationen zu tun. Diese Hinterlassenschaften betreffen nicht nur die Bausubstanz, sondern auch feinstoffliche Rückstände. Häuser und Orte, wo früher traumatische oder ungerechte Ereignisse stattfanden, sind oft heute noch mit bedrückenden Schwingungen behaftet. Wir müssen gar nicht weit zurückblicken, um zu erkennen, dass das Leben unserer Vorfahren selten unbeschwert war. Wir brauchen uns nur uralte Familienfotos anzusehen und historische Ausstellungen zu besuchen. Zum Beispiel das Freilichtmuseum in Stübing bei Graz, wo ein umfangreiches Ensemble mit alten Bauernhäusern zu besichtigen ist. Die Gefühle, die in den kohlrabenschwarzen Rauchküchen und niedrigen Wohnräumen mit „Familienbetten“ aufsteigen, sagen alles. Aber auch in alten Herrschaftshäusern kommen keine glücklichen Gefühle hoch. Ja, sogar auf Trödelmärkten werden unangenehme Erinnerungen wach, wenn wir mit Antiquitäten aus Kriegszeiten konfrontiert werden.

 

Genetische Veranlagungen und Veränderungen

Inzwischen wissen wir, dass genetische Veranlagungen nicht in Stein gemeißelt sind, sondern dass wir sie mit unserer Schöpferkraft verändern können. Die sogenannten „Erbanlagen“ werden sogar durch Hungersnöte und Übergewicht beeinflusst. Laut einer Studie, die im Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht wurde, führt Übergewicht an rund 200 Stellen des Erbguts zu epigenetischen Veränderungen. Kein Wunder also, dass bereits nach vier Generationen kaum noch Ähnlichkeiten zwischen den Vorfahren und den Nachkommen zu bemerken sind. Das ursprünglich vorhandene Erbmaterial kann derart gründlich transformiert werden, dass die Ur-Urgroßeltern ihren damaligen Nachbarn ähnlicher sehen als ihren Ur-Urenkeln. In Familien mit vielen Kindern, die mit einem ähnlichen Erbgut starten, sind am Ende oft alle grundverschieden.

Wie auch immer diese Skulpturen auf den Osterinseln entstanden sind: Individualität war nicht groß geschrieben. Foto (C) Arian Zwegers / flickr CC BY 2.0
Wie auch immer diese Skulpturen auf den Osterinseln entstanden sind: Individualität war nicht groß geschrieben. Foto (C) Arian Zwegers / flickr CC BY 2.0

 

Prägungen durch Eltern, Gesellschaft und Zeitgeist

Im Mutterleib und in den ersten Lebensjahren werden uns die Muster der Elterngeneration eingeprägt sowie die ganze System-Matrix der aktuellen Gesellschaft. Wie ein trockener Schwamm saugen wir sämtliche Lebenseinstellungen, Gefühle und Blockaden auf, die uns unser Umfeld vermittelt. Mit diesem Stempel gezeichnet liegt es an jedem einzelnen Kind, was es mit diesem „Erbe“ anfängt. Gefühle und Wahrnehmungen, die von den Vorfahren verdrängt worden sind, warten auf Erlösung in der Form, dass sie bewusst gespürt werden wollen. Denn damit sich etwas verbessern kann, muss das Übel zuerst erkannt werden. Und diese Erkenntnisprozesse sind selten leicht, sondern meistens schmerzhaft und unangenehm. Im besten Fall gelingt die Transformation durch Kreativität, durch Nachforschungen, Lernerfahrungen und Experimente. Selbst wenn das Kind es schafft, den Mustern der Eltern zu entrinnen und bessere zu kreieren, bleibt es in der gesellschaftlichen Matrix gefangen. Diese Matrix gibt vor, wie man zu leben hat – zum Beispiel in Form von Bauordnungen, Schulpflichten und beruflichen Zulassungen, denen kein Mensch so leicht entkommt, wenn er ein Teil der Gesellschaft sein möchte.

 

Wie kann eine „Heilung“ vom Erbe geschehen?

Obwohl die Matrix ein recht fester Rahmen ist, der von einer ganzen Armee gutgeheißen und verteidigt wird, kann theoretisch jeder erwachsene Mensch ein selbstbestimmtes Leben führen und zumindest gedanklich alles kreieren, was er möchte. Der Schlüssel zur Freiheit heißt Bewusstsein und Eigenverantwortung. Jeder hat die Wahl, ob er sich an der Herde orientieren möchte oder an seiner inneren Führung. Dass es einen „Aufstieg“ der Menschheit gibt, scheint gewiss. Um das zu erkennen, genügt ein Studium der Kunstgeschichte. Otto Huber und Hannelore Müller hatten nie mehr Möglichkeiten als heute, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Hinter der Matrix steckt eine fiese Agenda mit dem Ziel, das Individuum in Abhängigkeit zu halten, um die Vorherrschaft derjenigen zu sichern, die die Geldmacht über den Planeten besitzen. Je mehr Menschen begreifen, dass nichts so sein muss, wie es vorgegeben ist, sondern viel besser sein könnte, umso schneller vollzieht sich die Evolution zu einer freieren, gesünderen und glücklicheren Spezies.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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