Wie umarme ich einen Baum?

Ja, im Ernst: Baummeditationen tun uns überaus gut! Vor allem in Zeiten des „social distancing“ können Bäume Stabilität vermitteln, Geborgenheit schenken und Trost spenden. Sie stehen fast überall frei zur Verfügung und freuen sich über gebührende Aufmerksamkeit.

Foto: Eugene Kim / flickr CC BY 2.0
Foto: Eugene Kim / flickr CC BY 2.0

Die Aura eines Baumes

Jede Pflanze besitzt ein Energiefeld, das sich mit der Hand ertasten lässt. Pflanzen sind daher wie Generatoren von Lebensenergie zu betrachten. Bäume zählen zu den größten und stärksten Pflanzenarten. Sie sind nicht nur optisch eine Wohltat und Bereicherung, sondern auch energetisch besonders wirksam.

Möglichkeiten der Annäherung

Welche Möglichkeiten gibt es, sich einem Baum zu nähern? Je nach Umfang und Empfindlichkeit des Stammes bieten sich verschiedene Methoden an:

  • Mit dem Rücken an den Baum lehnen
  • Den Kopf seitlich an den Stamm legen
  • Eine Hand oder beide Hände auf die Rinde legen
  • Den Stamm vollflächig umarmen
  • In einen Hohlraum steigen, falls vorhanden
  • Reden und flüstern mit dem Baum
  • Sich Zeit lassen, genau beobachten und langsam einlassen auf die Energie des Baumes
  • Den Baum riechen und auf alle Geräusche hören
  • In die Äste klettern, falls möglich
  • Die Hände auf die Rinde, und den Kopf auf die Handrücken legen
  • Um den Baum herum tanzen
  • Musizieren und Singen unter dem Baum
  • Eine Decke zwischen den Wurzeln ausbreiten und im Schatten des Baumes liegen
  • Hände oder Beine am Stamm abstützen für körperliche Dehnübungen
  • Die Rinde abtasten und streicheln
  • Mit dem Rücken auf den Boden legen mit Blick auf die wogende Blätterkrone
  • Barfuß gehen auf den Wurzeln, falls stabil genug
  • Mit einer Hängematte oder mit einer Schaukel am Baum hängen
  • Die Haltung des Baumes nachahmen
  • Verbindung mit dem Baum aufnehmen durch Visualisierung
  • Bewusste Verbindung mit dem Herzen

Tree Hugs sind Free Hugs

Baum-Umarmungen und Baum-Meditationen sind eine unabhängige Alternative für kontaktarme Menschen, die entweder keinen Partner haben oder infolge „Pandemie-Maßnahmen“ isoliert gehalten werden. Die Energie der Bäume ist absolut unerschütterlich, stabil, verlässlich und kostenlos!

Zitat: „Der Forscher Matthew Silverstone hat viele wissenschaftliche Studien durchgeführt und veröffentlicht, die zeigen, wie Bäume den Menschen helfen, ihre gesundheitlichen Probleme, wie psychische Erkrankungen, Depressionen, Kopfschmerzen, langsame Reaktionen und Konzentrationsmangel, verbessern.“ Quelle: Verborgene Geheimnisse TV, YT-Video vom 17.12.2020

Noch besser als ein Baum ist ein ganzer Wald

Jede Baumart hat einen speziellen Charakter. Wer sich Bäumen nähert, sollte Achtsamkeit und Respekt vor dem Baumwesen mitbringen. In Großstädten sind schöne, alte Bäume leider selten geworden. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte daher einen Wald aufsuchen, der sich außerhalb der Stadt befindet. Bäume können sogar bei gesundheitlichen Problemen helfen. Alles schwingt. Das Schwingungsmuster des Baumes beeinflusst das menschliche Energiefeld. Waldbäder mit langen Spaziergängen sind besonders in Japan beliebt, um das Immunsystem zu stimulieren. Mediationen im Wald können eine Quelle für körperliche und psychische Heilung sein. Die reine, sauerstoffreiche Luft, die negativen Ionen und viele Duftstoffe wirken klärend, entspannend und harmonisierend. Terpene sind wie Pflanzenvokabeln, die die Kommunikation zwischen den stummen Gesellen ermöglichen. Im Wald ist ein einzelner Baum nur ein Teil von einem weit verzweigten Gesamtorganismus. Über die Wurzeln und auch über die Luft sind alle Bäume und die mit ihnen wohnenden Lebewesen verbunden.

Anleitung für eine Visionssuche

Man suche sich den allerschönsten Baum, möglichst alt und vital. Idealerweise in harmonischer Umgebung und mit einer bequemen Stelle im Stamm. Dann nehme man eine entspannte Haltung ein. Mit dem Rücken an den Stamm lehnen, Augen schließen. Bewusst aus- und einatmen. Die Energie des Baumes bewusst spüren. Das Leben aus einer höheren Perspektive betrachten. Rückschau halten auf das bisherige Leben. Wo stehst du jetzt? Wofür bist du dankbar? Was gefällt dir am besten? Was möchtest du verändern? Was loslassen? Was wünschst du dir? Was würdest du tun, wenn du völlig frei wärst? Wo würdest du sein? Mit wem würdest du leben? Was würde dich glücklich machen? Es gibt keine Begrenzungen für deine Vorstellungen.

Stärkende Qigong-Übung: „Den Baum umarmen“

Breitbeinige Stellung, Knie leicht gebeugt, Hände nach vorne wie bei einer Umarmung, Oberkörper aufrecht, Blick geradeaus. Visualisierung einer tiefen Verwurzelung in der Erde. Verbindung mit der Energie und der Stabilität der Erde. Diese Stellung so lange wie möglich halten. Für diese Übung ist kein Baum erforderlich, aber sie ist auch auch mit einem kleinen Baum möglich.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde von keiner Ärztin geschrieben und ersetzt keine ärztliche Beratung.

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Über Irmgard Brottrager 788 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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