Bedenkliche Theorien über die Form der Erde – Teil 1

Man zeigt uns zwar Bilder von entfernten Galaxien, aber wie die Erde beschaffen ist, ist ungeklärt. Ist sie nun hohl, rund oder flach, ein wachsender Organismus oder gar ein künstliches Produkt? Wer weiß es?

Foto (C) shanelevi / flickr CC BY 2.0
Foto (C) shanelevi / flickr CC BY 2.0

 

Bei geomantischen Betrachtungen in der Elementenlehre spielen die Erdenergien eine große Rolle. Doch ist die Erde wirklich das, was wir in der Schule gelernt haben? Seit Jahren kursieren Theorien im Internet, die unser herkömmliches Weltbild in Frage stellen. Die meisten dieser Theorien stammen nicht von Experten, sondern von laienhaften Querdenkern, die das vorhandene wissenschaftliche Material studieren. Es ist jedenfalls ein interessantes Thema, mit dem man sich wertfrei beschäftigen kann.

Meine persönliche Meinung vorweg: Es kann durchaus sein, dass es gar keine eindeutige Form gibt, weil der Raum ebenso wie die Zeit etwas Relatives ist und sehr unterschiedlich erscheinen kann. Wir nehmen an, dass der Raum dreidimensional ist und schließen daraus, dass die Erde nur ein dreidimensionales Objekt sein kann. Gleichzeitig wissen (beziehungsweise ahnen) wir, dass es mehr als drei Dimensionen gibt, können uns aber schwer vorstellen, wie die Erde aus der fünften Dimension aussieht. Die Physik ist nicht frei von Paradoxien, für die wir bislang keine Erklärung haben.

 

Runde oder eiförmige Erde

Falls die Erde rund ist, ist sie sicher nicht exakt kugelrund. Daher muss man davon ausgehen, dass kugelrunde Aufnahmen von der Erde manipuliert sind. Außerdem wird ein großes Geheimnis um die Polkappen gemacht, von denen es keine unzensierten Aufnahmen gibt. Sie sind quasi Sperrgebiet und dürfen nicht überflogen werden. Auf die Frage, warum kein Flugzeug den Nord- oder Südpol überqueren darf, habe ich keine offizielle Antwort gefunden. Außerdem werfen die Langstrecken-Flugrouten generell Fragezeichen auf, weil sie oft nicht geradlinig, sondern umständlich erscheinen. Hier ist offenbar etwas nicht so, wie wir uns das vorstellen und es wird auch nicht erklärt, wie es tatsächlich ist. Im Jahr 2011 wurden Bilder vom Satelliten GOCE veröffentlicht, wonach die wahre Erde wie eine unregelmäßige Kartoffel aussieht.

Bei Wikipedia ist nachzulesen, dass die Erdkrümmung so stark ist, dass es bereits bei einer Entfernung von einem Kilometer zu einer Höhendifferenz von 78 Millimetern kommt. Wenn die Sichtweite 5 Kilometer beträgt, beträgt der Höhenunterschied fast zwei Meter. Man müsste die Krümmung also mit freiem Auge erkennen können. Bei Foto-Aufnahmen ist zu bedenken, dass Tele- und Weitwinkelobjektive zu bogenförmigen Verzerrungen führen.

Für die rundliche Form spricht, dass jede größere Masse, die sich ständig in Drehung befindet, irgendwann rund ist. Erfolgt die Drehung nur in eine Richtung, entsteht eine Rolle. Erfolgt sie in mehrere Richtungen, entsteht eine Kugel oder ein Ei. Wenn die Himmelskörper nicht rund, sondern flach wären, würden wir sie als Ellipsen wahrnehmen. Das ist offensichtlich nicht der Fall.

 

Hohle oder ringförmige Erde

Hat die Erde eine Torusform mit einem Hohlraum in der Mitte? Bei diesen Theorien werden die Eingänge an den Polkappen mal größer und mal kleiner dargestellt. Die wenigen Augenzeugen, die es gibt, werden nicht ernst genommen. Bei allen Erzählungen und Vorstellungen über die hohle Erde fragt man sich, ob man es mit Sagen oder Mythen zu tun hat. Die Schwerkraft wird in der Masse der Erdkruste angenommen, so dass man auf beiden Seiten auf dem Erdmantel stehen kann. Die Öffnungen an den Polen sollen keine fixe Größe haben, sondern pulsieren. Die starke Krümmung der Erdoberfläche nach innen wird angeblich nicht wahrgenommen, falls man sich mal in die Gegend verirrt. Man merkt jedoch, dass es milder wird und es soll eine zweite Sonne zu sehen sein, die aus dem Inneren der Erde herausleuchtet. Diese Sonne ist weniger hell als die Sonne, die wir kennen. Zu den wichtigsten Augenzeugen gehören Admiral Byrd sowie Vater und Sohn Jansen.

Für diese Theorie spricht der „Waschtrommel-Effekt“. Wie wir alle wissen, bleibt die Wäsche (= Masse) beim Schleudern nicht in der Mitte, sondern landet am Rand der Trommel. Bälle sind generell hohl und haben keinen schweren Kern. Warum sollte also nicht auch unser Erdball hohl sein – zumal er ja flugfähig ist. Es ist angeblich nicht möglich, tiefer in den Erdmantel zu bohren als rund 14 Kilometer. Die Kola-Bohrung aus dem Jahr 1979 ist mit (offiziell) 12.262 Metern bis heute die tiefste je durchgeführte geologische Bohrung. Die meisten der über 45.000 Gesteinsproben wurden noch gar nicht untersucht, steht bei Wikipedia. Ist es nicht eigenartig, dass zwar Gesteinsproben vom Mars möglich sind, aber eine Untersuchung des Erdinneren nicht machbar ist?

Nach der Tiefenbohrung kamen Gerüchte in Umlauf, dass verschiedene Merkwürdigkeiten beobachtet worden seien. Es soll viel heißer gewesen sein als vermutet und es sollen menschliche Schreie aus der Tiefe zu hören gewesen sein. Die Erkenntnisse, die aus der Bohrung gewonnen wurden, scheinen keinen Einfluss auf das Modell vom Aufbau der Erde gehabt zu haben, sondern die Bohrung wurde als „verrückt“ abgetan und geriet bald in Vergessenheit. Die Bohrturm-Ruine ist noch heute zu besichtigen und sieht angeblich so aus, als hätten die Arbeiter sie fluchtartig verlassen. Die Forscher hatten nicht nur Mondgestein gefunden, sondern auch massive Goldvorkommen und uralte Fossilien, die auf ein viel höheres Alter der Erde hindeuten. Trotzdem ist das Gebiet heute völlig verwaist. Eigenartig, oder? Bei einer Tiefe von rund 14 Kilometern war man auf einen Hohlraum gestoßen, der als Hölle interpretiert wurde. Die Temperaturen stiegen plötzlich auf mehr als 1.000 Grad Celsius und giftige Gaswolken sorgten für Panik.

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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