Die beliebtesten Raumdüfte und ihre Wirkungen

Ob wir uns in einem Raum wohl fühlen, hängt auch davon ab, wie es riecht. Duftlampen, Räucher-Stövchen, Diffuser, Duftsteine, Potpourris, Duftkissen, Blumen, Kräuter und duftende Zimmerpflanzen erfreuen nicht nur unsere Riechorgane, sondern wirken auch dekorativ.

Foto (C) Tara Angkor Hotel / flickr CC BY 2.0
Foto (C) Tara Angkor Hotel / flickr CC BY 2.0

4 Duftquellen für den Innenraum

Für die Beduftung eines Raumes kommen grundsätzlich vier Duftquellen in Frage: Räucherstoffe, ätherische Öle, duftende Naturmaterialien und lebende Duftpflanzen.

  • Duftende Naturmaterialien sind zum Beispiel trockene Lavendelzweige, Baumharze, Zimtstangen, Zirbenholz und Zedernholz.
  • Zu den Zimmerpflanzen, die einen merklichen Duft verbreiten, gehören das Currykraut, Lilien, Zitrusbäumchen, Zimmerjasmin, Minzen und Melissen, Gardenien und Duft-Geranien. Mehr darüber hier: 12 duftende Zimmerpflanzen
  • Bei den Räucherstoffen gibt es eine riesige Auswahl.Viele getrocknete Hölzer, Samen, Knospen, Rinden, Wurzeln, Pilze und Gewürze sind geeignet. Eine Übersicht findet ihr hier: Überblick über Räucherstoffe
  • Ätherische Öle sind aufwändiger bei der Herstellung und daher entsprechend teurer. Auch hier findet man ein großes Angebot an reinen Ölen und diversen Mischungen. Die Öle werden meist in Wasser getropft und mit einem Diffuser oder über einer Wärmequelle verdunstet. Das Öl kann zum Verdunsten auch direkt auf Holzstücke oder poröse Steine geträufelt werden.

Düfte wecken Gefühle und Erinnerungen

Daher werden sie auch von Aromatherapeuten eingesetzt, um das Wohlbefinden zu verbessern. Die einfachste Möglichkeit, einen Raum zu beduften, ist, je nach Jahreszeit wohlriechende Schnittblumen, Tannenzweige, Zitrusfrüchte, frische und getrocknete Kräuter, Küchengewürze, Lavendel und Naturseifen zu verwenden. Obwohl die meisten Naturdüfte gut vertragen werden, kann es sein, dass man einen Geruch nicht ausstehen kann, weil er an ein unangenehmes Erlebnis erinnert oder ganz und gar nicht zu den momentanen Bedürfnissen passt. Synthetische Duftquellen sollten generell vermieden werden, denn sie rufen oft Aversionen hervor.

Weihrauch

Weihrauch ist das wahrscheinlich bekannteste Räuchermittel, das nicht nur zu „heiligen Zeiten“ verwendet wird. Weihrauch soll desinfizierend wirken und üble Gerüche vertreiben. Es gibt sogar Studien, die auf entzündungshemmende Wirkungen hinweisen. Der Duft wirkt auf die meisten Menschen beruhigend und wohlig entspannend.

Myrrhe

Myrrhe ist ein aromatisches Baumharz, das entzündungshemmend wirken soll. Es harmoniert besonders gut in Kombination mit Weihrauch. Auch Lavendel, Holunder, Süßgras, Vanille, Sandelholz und Johanniskraut passen dazu.

Oregano

Orgeno duftet sehr intensiv, feurig und würzig. Es wird eine desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Das ätherische Öl sollte nicht unverdünnt verwendet werden, weil es die Haut reizen kann.

Zitrone, Orange, Mandarine und Bergamotte

Zitrusfrüchte wirken reinigend, erfrischend und stimmungsaufhellend. Zitrusdüfte sind besonders im Winter beliebt, weil sie an den Sommer erinnern.

Rosenholz

Dem Rosenholz werden angstlösende und beruhigende Wirkungen zugeschrieben. Außerdem soll es antibakteriell und infektionshemmend wirken.

Eukalyptus

Die Blätter, aus denen das Duftöl gewonnen wird, duften erfrischend und zitrusartig. Der Duft hat eine klärende und belebende Wirkung. Er fördert die Konzentration und erleichtert die Atmung.

Vanille

Vanille mag jeder – oder? Vielleicht, weil sie uns an die Muttermilch erinnert. Sie wirkt warm, entspannend und ausgleichend.

Lavendel

Lavendel gehört zu den bewährten Düften, die in keinem Kräuterkissen fehlen dürfen. Er wirkt würzig, warm, entspannend und beruhigend. 

Foto: Theo Crazzolara / flickr CC BY 2.0
Foto: Theo Crazzolara / flickr CC BY 2.0

Zimt

Zimt ist eigentlich ziemlich geschmacklos und wird in der Küche nur wegen seines betörenden Duftes eingesetzt. Zimt schafft eine wunderbare warme und exotische Atmosphäre.

Sandelholz

Räucherstäbchen mit Sandelholz-Duft sind nicht jedermann`s Sache, aber sie gehören zu den klassischen Räucherwaren. Es ist ein relativ schwerer und süßlicher Duft, der beim Stressabbau helfen kann. Wer die orientalische Note nicht mag, bekommt unter Umständen Kopfweh davon.

Patchouli: Wirkt stimulierend, stimmungsaufhellend und lindert Stress.

Gewürznelken: Hier handelt es sich um einen besonders intensiven Duft, der warm, sinnlich, klärend und anregend wirkt. Nelkenöl wird auch wegen seiner entzündungshemmenden und betäubenden Wirkungen eingesetzt.

Rose

Rosen verströmen einen sehr zarten, blumigen und femininen Duft.

Fichtennadeln, Fichtenharz

Der würzig-harzige Duft wirkt beruhigend und erfrischend. Er kann das Durchatmen erleichtern und hilft uns vor allem im Winter.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde von keiner Ärztin geschrieben und ersetzt keine ärztliche Beratung.

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Über Irmgard Brottrager 794 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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