Die schönsten biologischen Beet-Einfassungen

Die Materialauswahl ist für jede Gartengestaltung entscheidend. In einer naturnahen Anlage haben Plastik und Kunststeine nichts verloren. Zum Glück gibt es genügend Alternativen.

Naturstein-Beet, Foto (C) stephen boisvert / flickr CC BY 2.0
Naturstein-Beet, Foto (C) stephen boisvert / flickr CC BY 2.0

 

Natursteine

Hier findet man eine riesige Auswahl an Formen, Farben, Größen und Materialien. Dem Gestaltungswillen sind keine Grenzen gesetzt. Steine sind auf jeden Fall sehr dauerhaft und gleichzeitig flexibel, wenn sie ohne Beton versetzt werden. Geschwungene Linien sind ebenso möglich wie akkurate Mauern in Hochbeet-Höhe.

 

Dachziegel aus Ton

Es sind grundsätzlich alle Tonziegel geeignet, aber Biberschwanz-Ziegel mit halbrunden Kanten sehen besonders hübsch aus. Man steckt sie einfach der Reihe nach in die Erde. Und falls man bei einem Abbruch-Haus welche bekommt, sind sie sogar kostenlos. Damit die Konstruktion nicht zu windig wirkt, sollte man sich für klare Linien entscheiden und die Ziegel sauber versetzen.

 

Klinkersteine

Die „Normalformat-Ziegel“, wie sie auch heißen, haben eine gemütliche Anmutung. Sie sind leicht zu versetzen – mit oder ohne Mörtel – und zugleich für den Gehweg geeignet. Eine nette Variante sind Ziegel, die schräg in die Erde gesetzt werden, so dass die herausragenden Ecken ein Zackenmuster bilden. Die rotbraunen Farbtöne harmonieren gut mit der Gartenerde.

 

Weidengeflechte

Flechtzäune haben eine Struktur wie Korbwaren und sehen beinahe kunstvoll aus. Es gibt sie nicht nur in hoher Form für Zäune, sondern auch in niedriger für Beet-Einfassungen. Sie passen besonders gut zu romantischen Gartengestaltungen und können zusammen mit Korbmöbeln ein schönes Ensemble bilden.

 

Holzpalisaden

Hier kann man drei Bauarten unterscheiden: Pflöcke aus wetterfesten Holzarten, die einzeln in den Boden gerammt werden. Oder niedrige Rollzäune aus halbrunden Stämmen, die mit Draht zusammengeheftet sind. Sie sind sehr solide und halten es auch aus, wenn man unsanft dagegen tritt oder mit dem Rasenmäher anfährt. Wenn man beliebige Äste in gleich lange Stücke schneidet, um sie als Palisaden zu verwenden, ist das Material weniger dauerhaft, aber dafür kostenlos.

 

Niedrige Staketen-Zäune

Sie gehören zu den Rollzäunen, weil sie in Rollen verkauft werden. Sie bestehen aus gespaltenen Kastanien-Stäben, die mit Zinkdraht verbunden sind und direkt in die Erde gerammt werden. Die lanzettförmig zugespitzten Enden werden gerne mit umgedrehten Töpfen geschmückt. Sie wirken hauptsächlich dekorativ und halten Unbefugte vom Betreten des Gartens ab. Am schönsten sehen sie aus, wenn sie dicht eingewachsen sind.

 

Lärchenholzbretter

Lärchenholz ist DAS einheimische Holz für alle Arten von Außenanlagen – und daher auch für Beet-Einfassungen geeignet. Es ist ohne Imprägnierung haltbar. Grundsätzlich sind auch andere Holzarten möglich, wenn sie imprägniert oder thermisch behandelt wurden. Man kann das Holz direkt in die Erde stecken, aber wer auf Nummer sicher gehen möchte, versetzt die Bretter in einem Kiesbett, damit es zu keiner Staunässe kommt. Die Dauerhaftigkeit ist ähnlich wie bei Hochbeeten und hängt von der Konstruktion ab. Im Allgemeinen kann man von 8 bis 15 Jahren ausgehen.

 

Dicke Äste oder dünne Holzstämme

Sie halten nicht ewig und sehen ziemlich wild aus. Aber wenn man darauf Wert legt, nur eigenes Material zu verwenden, ist das Abfall-Holz vom Baumschnitt eine preiswerte und naturnahe Lösung, um Beet-Flächen zu markieren.

 

Buchsbaumhecken

Wer genug Platz hat und den Pflegeaufwand nicht scheut, kann eine Beet-Einfassung aus Buchsbaum anpflanzen. Die niedrigen Hecken erinnern an Schlossgärten und geben den Beeten eine aristokratische Anmutung – vor allem in Kombination mit anderen Zierpflanzen.

Buchsbaum-Garten, Foto (C) -epsilon- / flickr CC BY 2.0
Buchsbaum-Garten, Foto (C) -epsilon- / flickr CC BY 2.0

 

Lavendel-Hecken

Lavendel ist eine schöne Beet-Einfassung für Blumenbeete und Vorgärten. Es genügt, ihn einmal im Jahr zurechtzuschneiden. Allerdings benötigt er relativ viel Platz – ähnlich wie Buchsbaum.

 

Cortenstahl

Die rostigen Stahlbänder tragen am wenigsten auf, wirken edel und harmonieren mit Holz und Natursteinen ebenso wie mit Erde und Ton. Sie sind das richtige Material für alle Fälle, wo eine feine, aber saubere und stabile Umrandung gefragt ist.

 

Kupferbänder gegen Schnecken

Wenn man eine Schnecken-Barriere benötigt, sind Kupferbänder ein effektives Material. Ein schmaler Streifen genügt, den man zum Beispiel an der Unterkante eines Hochbeetes anbringen kann. Sie sondern keine chemischen Wirkstoffe ab und sind für den ökologischen Gartenbau zugelassen.

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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