Fabelwesen, die bis heute „lebendig“ sind

Sie existieren zumindest in unserer Fantasie, in Märchenbüchern, in Sagen-Geschichten und in so manchen Träumen. Außerdem finden wir viele Darstellungen auf alten Kunstgegenständen und in Sakralbauten.

Skelett von einem Triceratops. Die Tiere wurden bis 9 Meter lang. Foto (C) Shadowgate / flickr CC BY 2.0
Skelett von einem Triceratops. Die Tiere wurden bis 9 Meter lang. Foto (C) Shadowgate / flickr CC BY 2.0

Wer sich die Figuren näher ansieht, mit denen alte Kirchen dekoriert sind, wird feststellen, dass es von zwielichtigen Gestalten nur so wimmelt. Auch auf vielen anderen Objekten, die aus der Antike und aus dem Mittelalter stammen, sind Wesenheiten abgebildet, die uns in Staunen versetzen. Sie sehen nicht aus wie normale Menschen oder Tiere, sondern scheinen aus anderen Welten zu stammen. Hatten unsere Vorfahren eine blühende Fantasie oder hatten sie einen Zugang zu Anderswelten, der weitgehend verloren gegangen ist? Oder haben diese Wesen womöglich wirklich existiert?

Fälle für die Kryptozoologie

Kryptoologen erforschen Tierarten, für deren Existenz es nur schwache Belege gibt. Die Listen der überlieferten Fabelwesen und Kryptiden sind sehr lang, Nachfolgend sind nur einige erwähnt, die zu den bekannteren gehören.

Mythologische Tiere, die tatsächlich existieren

  • Harpyien sind riesige Raubvögel, die sich unter anderem von Faultieren und Affen ernähren. Der Kopf hat einen fast menschlichen Gesichtsausdruck. Die gewaltigen und gewalttätigen Flugtiere wurden in der Antike als Dämonen gefürchtet und als Mischwesen zwischen Frau und Adler den vernichtenden Sturmwinden zugeordnet. Im Mittelalter galten Harpien als Symbole für das Böse, die Raffgier und die Unterwelt.
  • Fangschrecken: Man nennt sie auch Mantis oder „Gottesanbeterinnen“. Sie sind so klein wie große Heuschrecken, haben aber eine menschliche Anmutung. Mit ihren dornenbesetzten Fängen können sie Tiere erlegen, die wesentlich größer sind als sie selbst. Die raffinierten Grashüpfer werden bis heute mythologisch verklärt.
Mantis, Foto (C) Mike / flickr CC BY 2.0
Mantis, Foto (C) Mike / flickr CC BY 2.0

Fabelwesen, die vielleicht existierten oder immer noch existieren

  • Aliens: Es wird immer wieder von mysteriösen Sichtungen und Funden berichtet, die darauf hinweisen, dass es verschiedene „Alien-Rassen“ geben könnte. Sie sollen von unterschiedlichen Planeten stammen und möglicherweise auch im Inneren der Erde heimisch sein. Darstellungen von Aliens und ufo-artigen Fahrzeugen reichen bis in die Urgeschichte (Prähistorie) zurück.
  • Bigfoot soll eine riesenhafte Mischung aus Mensch und Affe sein, die in Bergwäldern lebt. Sichtungen werden vor allem aus Kanada und Nordamerika gemeldet. Bisher ist es jedoch noch niemandem gelungen, scharfe Fotos oder Videos vorzulegen.
  • Nessy: Das Ungeheuer von Loch Ness soll in einem See in Schottland leben. Die letzte angebliche Sichtung stammt aus dem Jahr 2014.
  • Yetis sind bärenartige Schneemenschen, die im Himalaya-Gebirge gesichtet wurden. Es wird vermutet, dass dieses Wesen tatsächlich existiert, aber keine Menschenart, sondern eine Bärenart ist.

Tiere und humanoide Urzeit-Wesen, die vermutlich ausgestorben sind

  • Mammuts gelten als eine ausgestorbene Art von Elefanten mit gekrümmten Stoßzähnen und zotteligem Fell. Das Steppen-Mammut wurde bis zu 4,5 Meter hoch und 15 Tonnen schwer. Da die Tiere früher ganz allgemein größer waren als heute, sind die Mammuts möglichweise nicht ausgestorben, sondern nur geschrumpft und mutiert.
  • Dynosaurier gehören ebenfalls zu den Riesen-Tieren, die heute keinen Lebensraum mehr haben. Es ist jedoch fraglich, ob sie überhaupt jemals in der Gestalt existierten, wie es vermutet wird. Es gibt viel weniger Beweise, als man glauben möchte. Angeblich wurde kein einziges komplettes Skelett gefunden und alle Arten, die wir heute unterscheiden, wurden in Archäologie-Werkstätten zusammengebastelt.
  • Der legendäre Säbelzahntiger war eine mächtige Raubkatze, die zeitgleich mit anderen Riesentieren vom Planeten verschwand. Die noch heute lebenden Tiger, Jaguars und Pumas werden nicht so groß.
  • Der Megalodon war ein riesiger Großzahn-Hai mit einer Länge bis 20 Metern. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er in der Tiefsee immer noch lebt.
  • Riesenkraken: Sie sollen eine gigantische Länge von 2,5 Kilometern erreicht und große Segelschiffe attackiert haben. Laut moderner Wissenschaft wird die Existenz dieser Tiere grundsätzlich für möglich gehalten. Riesenkalamare sind jedenfalls kein Mythos, sondern Fakt. Die dehnbaren Arme können bis 18 Meter lang werden.
  • Gigantische Urzeittiere in Australien: Sie sollen gelebt haben, nachdem die Dynosaurier ausgestorben sind: Riesen-Wombat, Riesen-Känguru, Genyornis (bis 200 Kilo schwerer Laufvogel), Riesen-Waran und Beuteltierlöwe.

Menschenähnliche Fabelwesen

Diese Wesen haben keinen festen Körper, sondern werden von hellsichtigen Menschen in unterschiedlicher Form wahrgenommen. Da zwei hellsichtige Menschen selten das Gleiche sehen, gibt es letztlich niemanden, der die Wahrnehmungen bestätigen kann. Zu diesen Wesenheiten gehören Feen, Zwerge, Faune, Gnome, Kobolde, Trolle, Sylphen, Vampire, Zombies, Dämonen, Engel, Waldgeister, Undinen, Nixen, Wassermänner und nicht-materielle Aliens. Üblicherweise werden auch irgendwelche Lichterscheinungen oder organische Formationen, die an körperliche Wesen erinnern, als Manifestationen von Naturwesen interpretiert. Das können zum Beispiel zufällige Figuren in Steinen, auf Baumrinden, im Wurzelwerk, im Geäst, im Moos und im Wasser sein.

Frau Holle, der Weihnachtsmann, Perchten, Hexen, Zauberer, Meerjungfrauen, Werwölfe, Tatzelwürmer, Lindwürmer, Osterhasen, Phönixe, Heinzelmännchen und Rübezahl gehören zu den Wesenheiten, die heute kaum noch ernst genommen werden. Dazu kommen noch jede Menge moderne Fantasy-Figuren, die sich großer Beliebtheit erfreuen.

Antike und prähistorische Fabelwesen

Sie waren oft Mischwesen zwischen Mensch und Tier oder zwischen unterschiedlichen Tierarten. Meistens wurden sie als Götter verehrt. Die folgenden Arten sind einigermaßen bekannt und auf vielen antiken Kunstschätzen zu finden: Sphinx, Zentaur, Minotaurus, Titan, Kentaur, Hydra und Basilisk. Ob es tatsächlich Chimären gegeben hat in einer früheren Hochkultur, ist bislang unklar. Es gibt einen regen Markt für „Komposit-Fossilien“, die teilweise so gut gemacht sind, dass man sie nicht eindeutig als Fälschungen entlarven kann.

Schmamanische Wesenheiten

Für Schamanen und andere Geisterbeschwörer spielen besonders Krafttiere, Ahnen, Schutzgeister, Geistführer und verlorene Seelenanteile eine Rolle. Sie bestehen nicht aus Fleisch und Blut, sondern existieren in Parallelwelten.

Spirituelle Wesenheiten und mythologische Feng-Shui-Tiere

Hier sind vor allem diverse Gottheiten, Engel und Einhörner zu erwähnen, die für viele spirituelle Menschen einen hohen Symbolwert haben. Im chinesischen Feng-Shui werden fünf heilige Tiere verehrt: die Schildkröte, der Drache, der Phönix, der Tiger und die Schlange. Wer Genaueres wissen möchte, findet hier eine ausführliche Liste mit Fabelwesen: Fabelwesen-Liste

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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