Feng Shui für mehr Lebensqualität: Wasserfilter im Test

Luft und Wasser gehören nicht nur zu den vier Grundelementen, sondern auch zu unseren essentiellen Energiequellen. Wie lassen sich Feng Shui und Filtertechnologien für Wasser in einem gesunden Zuhause vereinen?

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Foto: Lisa Zins / flickr CC BY 2.0

Wasser- und Luftfilter gibt es viele

An Markt-Angeboten mangelt es grundsätzlich nicht, aber die meisten Filtersysteme haben irgendwelche Nachteile. Ideale Filtersysteme sind erschwinglich bei der Anschaffung und auch im Betrieb – denn die Investition soll sich ja rechnen und keine Luxusgüter aus Wasser und Luft machen. Auch die Nachhaltigkeit ist hier ein wichtiger Aspekt, denn Filtersysteme, die unverhältnismäßig viel Müll produzieren, ergeben ganzheitlich betrachtet keinen Sinn. Selbst bei einfachen Wasser-Tischfiltern entsteht alle paar Wochen ein Plastikabfall, der das verbrauchte Granulat enthält. Nach zirka 3 Jahren ist auch die Filterkanne selbst ein Fall für den Abfall. Zu den Luftfiltern kann man genaugenommen auch die Staubsauger rechnen, denn auch sie tragen wesentlich zur Reinigung oder Verschmutzung der Raumluft bei. Wie lange halten sie? Wie wirksam sind sie? Und wie viel Abfall in Form von Beuteln oder Filtermaterialien fällt an?

Filtersysteme im Vergleich

Wer vor der Qual der Wahl steht, wird schnell merken, dass die Theorien und Konzepte zum Thema Wasserreinigung sehr widersprüchlich und schier unüberschaubar sind. Vor allem, wenn es um mehr als die bloße Reinigung geht, werden die schillerndsten Energetisierungsmethoden angepriesen, die in der Regel eines gemeinsam haben: Sie sind weder nachvollziehbar noch sachlich überprüfbar. Zum Glück gibt es Experten-Tests, die beim Vergleichen helfen. Hier unsere Empfehlungen für den Einstieg in die Materie:

Wasserfilter: Filtersysteme im Vergleich

Wasserfilter im Test

Die besten Tischwasserfilter im Vergleich

. Foto: Leonid Mamchenkov / flickr CC BY 2.0
. Foto: Leonid Mamchenkov / flickr CC BY 2.0

Trinkwasser: Besser mineralstoffreich oder mineralstoffarm?

Entmineralisiertes Wasser ist so rein, dass es so gut wie keine Mineralien mehr enthält. Diesem extrem „weichen“ Wasser wird nachgesagt, dass es besonders gut geeignet ist, um Schadstoffe aus dem menschlichen Körper auszuspülen. Mineralstoffreiches Wasser hingegen ist zu gesättigt, um viele zusätzliche Stoffe aufnehmen zu können. Natürliches Regenwasser ist mineralstoffarm, während natürliches Grundwasser als mineralstoffreich gilt. Tiere bevorzugen meist das Wasser aus Pfützen, das nicht so hart ist wie Leitungswasser, aber auch nicht so weich wie frisches Regenwasser.

Lesetipp: Trinkwasser selbst testen: So funktioniert’s!

Für die meisten technischen Geräte und Installationsanlagen ist es von Vorteil, wenn das Wasser mineralstoffarm ist, um harte Ablagerungen an den Rohren und Behältern zu vermeiden. Hartnäckige Kalkflecken sind auch auf Fliesen, Spülbecken und Natursteinbelägen unbeliebt. Was den Geschmack betrifft, ist destilliertes Wasser deutlich weniger ansprechend als Mineralwasser. Zu viel Kalk wirkt sich jedoch eher negativ auf den Geschmack aus, weshalb man für Kaffee- und Tee-Zubereitungen gerne kalkarmes Wasser verwendet.

Trinkwasser aus Feng-Shui-Sicht

Hier geht es nicht nur um die stoffliche Reinheit, sondern auch um den Geschmack des Wassers und um die energetische Wirkung der gesamten Filteranlage. Also auch um die Optik, die Handhabung und die Nachhaltigkeit der Apparatur. Wasser ist ein Informationsträger und reagiert auf die Vitalität seines direkten Umfeldes. Daher ist es nicht bedeutungslos, woraus die verwendeten Materialien bestehen, wo das Gerät montiert oder aufgestellt wird und wie es aussieht. Wer sich für Tischwasserfilter entscheidet, sollte die Kannen möglichst im Kühlschrank aufbewahren und die Kartuschen nicht wegwerfen, sondern ausleeren und Nachfüll-Granulat verwenden. Untertisch-Anlagen lassen sich elegant mit Wasserhähnen kombinieren, die zwei Ausläufe besitzen (3-Wege-Armaturen). Ein zusätzlicher Wasserhahn entfällt in diesem Fall. Natürlich sollte es unter der Arbeitsplatte nicht aussehen wie in einem Gruselkabinett, bestehend aus gebrauchten Topflappen, chemischen Putzmitteln, Abfalleimern und was sich sonst noch so alles unter der Spüle befindet. Es kommt nicht nur darauf an, für welches System man sich entscheidet, sondern auch, ob es optisch ansprechend ist und wo man es im Haushalt anordnet.

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Johanna Fritz
Über Johanna Fritz 33 Artikel
Johanna ist freiberufliche Grafik-Designerin und Künstlerin. Sie berät das Team von Everyday Feng Shui bei der Website-Gestaltung und unterstützt bei redaktionellen Themen rund ums Wohnen und Einrichten. Johanna ist unser "Stil-Guru" und ihr erreicht sie unter j.fritz@everyday-feng-shui.de

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