Gute Laune in Nullkommanichts

20 Tipps für die Bewältigung von traurigen Erlebnissen und das Verscheuchen von trüben Gedanken.

Happy Baby, Foto: Tony Faiola / flickr CC BY 2.0
Happy Baby, Foto: Tony Faiola / flickr CC BY 2.0

Glücklichsein kann man lernen

Egal ob eine wichtige Bezugsperson gestorben ist oder ob nur eine Laus über die Leber gekrabbelt ist: Manchmal könnte die Stimmung besser sein. Wie leicht man eine Verstimmung abschütteln kann, hängt von Charakter ab. Je lockerer ein Mensch von Natur aus ist, umso schneller scheint wieder die Sonne in seinem Gesicht. Es ist von Vorteil, wenn man grundsätzlich Spaß versteht und nicht täglich bissig durchs Leben läuft. Manchen Menschen fällt es unglaublich schwer, herzlich zu sein und offen zu lachen, auch wenn sie einen guten Tag haben, sich wohl fühlen und zufrieden sind. Glücklichsein ist eine Begabung, aber man kann es auch lernen. Kinder lachen unzählige Male am Tag. Sie gehen die Dinge spielerisch an, entdecken überall neue Möglichkeiten und sind nicht nachtragend. Missverständnisse, Fehler, Verluste und Pannen sind normal für sie und kein Grund, lange traurig zu sein.

1) Die Gedanken optimieren

Wenn man sich down fühlt, fällt das Denken entweder sehr schwer oder es rattern nur negative Gedanken durch den Kopf. Beides sollte man nicht einfach geschehen lassen, sondern man kann in jeder Situation nach positiven Sichtweisen suchen. Es gibt nichts, was keinen positiven Nebeneffekt hätte. Jeder ist für sein Glück selbst verantwortlich. Die Gedanken werden schneller klarer und konstruktiver, wenn wir niemandem die Schuld geben, Hindernisse widerstandslos akzeptieren und nichts unnötig ernst nehmen.

2) Lachen bei jeder Gelegenheit

Wenn ein Lächeln schwer fällt, ist es oft einfacher, aus dem Vollen zu schöpfen und zu lachen, was das Zeug hält. Das gelingt allerdings nur dann, wenn man im Normalzustand gerne und viel lacht und mit Humor nicht geizt. Der Erheiterungseffekt lässt sich verstärken, indem man sich vor einen Spiegel stellt oder Selfie-Fotos knipst.

3) Bewusst schauspielen

Beim Schauspielen wird einem bewusst, wie leicht man seine Stimmung und seinen Körperausdruck verändern kann. Ein guter Schauspieler kann auf Knopfdruck lachen und auch die Körpersprache anpassen.

4) Sonne und Vitamin D

Meistens geht es uns sofort besser, wenn die Sonne scheint oder wenn wir an die frische Luft kommen. Wer ein Haustier hat, kann sein Pferd oder seinen Hund mitnehmen. Vielleicht gibt es einen Ententeich oder eine Ziegenweide in der Nähe, die man besuchen kann.

5) In den Flow kommen

Wenn wir im Flow sind, sind wir automatisch glücklich. Wir müssen daher nichts weiteres tun, als wieder in den Flow zu finden.

6) Einen Fotoausflug unternehmen

Wer gerne fotografiert, kann einfach seine Kamera schnappen und sich auf die Suche nach schönen Motiven machen. Beim Fotografieren ist man gezwungen, sich auf ästhetische Bilder zu fokussieren und daher steigt die Stimmung ganz automatisch.

7) Kreativ sein

Alternativ kann man auch ein Bild malen, die Wohnung dekorieren oder einen Blumenstrauß binden. Hauptsache, man konzentriert sich auf etwas Schönes.

8) Dankbarkeit

Wer es sich zur Gewohnheit macht, täglich für alles zu danken, was erfreulich war, hat weniger Gründe, sich zu grämen. Wenn wir jemandem eine Anerkennung schenken, eine gute Kritik schreiben, jemandem zum Geburtstag gratulieren oder jemandem helfen, fühlen wir uns automatisch wertvoller und erfolgreicher.

9) Entspannung

Um den Druck aus einer trautigen Situation zu nehmen, können wir meditativen Tätigkeiten nachgehen, bummeln oder im Internet surfen oder uns ein Powernapping gönnen. Heitere, lustige und entspannte Videos, in denen gut gelaunte Menschen vorkommen, wirken ansteckend und zaubern uns ein Lächeln ins Gesicht.  

10) Kontakt mit herzlichen und vertrauten Menschen

Nicht jeder Mensch hat das Bedürfnis, unter Leute zu gehen, wenn er sich nicht gut fühlt. Wer eine beste Freundin hat, einen liebevollen Partner, eine solidarische Kollegin oder verständnisvolle Eltern, findet schnell Erleichterung, wenn er mich mal ausheulen, aussprechen oder Frust abbauen kann.

11) Essen und Trinken

Die Ernährung übt einen großen Einfluss auf unsere Stimmung aus. Hunger und Durst machen jeden Menschen grantig. Wenn man nicht gut drauf ist, sollte man alles vermeiden, was der Kompensation dient oder aufputschend wirkt. Also bitte keine Schokolade, keinen Kaffee, keinen Alkohol, kein Speiseeis, keine Limonade und kein Fast Food. Auch Lebensmittel mit entgiftender Wirkung sind jetzt nicht ideal, weil sie den Gefühlsdruck verstärken können. Ungezuckerter Fruchtsaft, Smoothies, Kakao, Hanfsamen, Kokosflocken, Kürbis, Maiswaffeln, Nüsse, Haferflocken, Hirse, Linsen, Kartoffel, Bananen, Nüsse und bunte Gemüsesuppen heben die Stimmung auf sanfte Weise. Wie sich das Glückshormon Serotonin rasch ankurbeln lässt, ist hier nachzulesen: Serotoninspiegel

12) Töne, Tanz und Musik

Jeder weiß, dass die Stimmung einen Einfluss auf die Stimme hat. Wenn wir verstimmt sind, klingt die Stimme nicht so hell und nuancenreich. Singen, Summen und Pfeifen, Tanzen und Hüpfen sind Anzeichen von guter Laune. Wer so gar nicht in Stimmung ist, kann sich in Internet einen Ohrwurm anhören, ein lustiges Kinderlied, ein Wanderlied oder einen bekannten Schlager.

13) Umziehen

Wenn man sich attraktiv findet, ist man automatisch zufriedener. Ob man sich nun ein wenig hübsch macht oder aufwändig stylt oder bequeme Kleidung bevorzugt, spielt keine Rolle. Hauptsache man wechselt die traurigen Klamotten und sorgt dafür, dass man sich wohler fühlt.

14) Aufräumen und putzen

Für viele Menschen ist es hilfreich, äußerlich Ordnung zu schaffen, die Bettwäsche wechseln oder Unkraut zu jäten.

15) Meditation

Mediative Praktiken sind vielleicht der schnellste Weg, um negative Gedanken zu stoppen und die Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu lenken.

16) Verzeihen

Was immer auch passiert ist: Verzeihen hilft immer. Egal, ob man sich selbst oder anderen Menschen verzeihen muss.

17) Glückssymbole

Neben diversen Maskottchen, kleinen Geschenken und klassischem Glücksbringern kann auch ein schönes Foto oder ein lieber Brief an glückliche Stunden erinnern.

18) In den Wald gehen

Wer Pilze findet, fühlt sich wie ein Glückspilz, denn es ist einfach schön, sich von der Natur beschenken zu lassen. Durch Bewegung und moderaten Sport kommen die Lebensenergien ins Fließen.

19) Sich selbst verwöhnen

Wer kann, nimmt sich ein paar Stunden frei und gönnt sich was Angenehmes. Das kann ein Friseurbesuch ein, eine Massage oder ein verlängertes Wochenende.

20) Trost und Belohnung statt Strafe

Wenn uns etwas misslingt, neigen wir dazu, uns selbst zu tadeln. Wer zu Schuldgefühlen neigt oder immer perfekt sein möchte, sollte jede Selbstkritik unterlassen und sich zum Ausgleich von Missgeschicken extra belohnen.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Geomantie.Netzwerk Graz + Umgebung

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