Heavy Metals: Quecksilber, Blei und Cadmium

Noch immer sind viele Menschen mit Amalgam-Füllungen belastet. Aber auch im Trinkwasser lauern metallische Gefahren. Die dritte Gefahrenquelle ist die Atemluft – vor allem neben Verkehrsstraßen, Flughäfen, Industrieanlagen und in Ballungszentren.

Foto: Alan Levine / flickr CC BY 2.0
Foto: Alan Levine / flickr CC BY 2.0

Wenn von Schwermetallen im gesundheitlichen Kontext die Rede ist, sind nicht nur echte Schwermetalle mit einer Dichte von mehr als 4,5 g/cm³ gemeint, sondern auch leichtere Metalle wie Aluminium, die als schädlich angesehen werden. Zu diesem Thema gibt es bereits einen Artikel mit dem Titel „Erfolgreiche Ausleitung von Schwermetallen“. Zu den gefährlichsten Schwermetallen gehören Quecksilber, Blei und Cadmium, weil sie im Körper nichts verloren haben und nur schwer ausgeschieden werden können.

Mögliche Folgen von Bleivergiftungen

Blei kann beispielsweise aus Farben, Bleileitungen, Flugzeugabgasen, Lebensmitteln von belasteten Böden, Verbrennungsanlagen und Tabakrauch in den Körper eindringen. Überschüssiges Blei wird vorzugsweise in den Knochen zwischengelagert. Die folgenden Symptome können darauf hindeuten, dass der Körper mit Blei zu kämpfen hat:

  • Schlaflosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Bluthochdruck
  • Verstopfung,
  • Nierenbeschwerden
  • Blutarmut und blasse Hautfarbe
  • Krämpfe
  • Lähmungen
  • Demenz
  • Schädigung von Embryos

Mögliche Folgen von Cadmiumvergiftungen

Quellen für Cadmium sind zum Beispiel Tabakrauch, Abgase und Verbrennungsanlagen. Cadmium wird in der Leber und in der Niere gespeichert. Die folgenden Symptome können eventuell auf eine Vergiftung mit Cadmium zurückgeführt werden:

  • Krebserkrankungen
  • Wasserabsammlungen in der Lunge
  • Bronchitis
  • Atemnot
  • Durchfall
  • Nieren- und Leber-Funktionsstörungen
  • Schleimhautentzündungen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Eisenmangelanämie
  • Dauerschnupfen
  • Störungen des Knochenstoffwechsels

Mögliche Folgen von Quecksilbervergiftungen

Quecksilber kann von Amalgamfüllungen, Tabakrauch, Energiesparlampen, Leuchtstoffröhren, Abgasen, Tattoofarben, defekten Thermometern und Batterien, Fischen und andere Meerestieren in den Körper geraten.  

  • Gliederschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Nierenentzündungen
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Zahnfleischentzündungen
  • Durchfall
  • Schädigungen des Nervensystems
  • Gedächtnis- und Konzentrationsprobleme
  • Immunschwäche
  • Chronische Infektionen
  • Muskelkrämpfe
  • Sehstörungen

Tipps für die Amalgam-Ausleitung

Eine Amalgam-Ausleitung sollte man grundsätzlich nur angehen, wenn man nicht schwanger ist und wenn alle Entgiftungsorgane in Ordnung sind. Dazu gehören die Nieren, die Leber, der Darm und das Lymphsystem. Amalgam ist eine Quecksilberverbindung mit zirka 50% Quecksilber plus Zinn, Kupfer, Silber, Zink und Palladium. Das Quecksilber kann ständig in den Körper gelangen durch Abrieb, Zähneputzen, Kauen und Bruchstücke, die im schlimmsten Fall sogar geschluckt werden. Amalgamfüllungen können zwar jahrzehntelang halten, aber da sie nicht ganz formstabil sind, sondern quellen, entstehen irgendwann Bruchstellen. Beim Herausbohren werden giftige Dämpfe freigesetzt. Die meisten Zahnärzte sind heutzutage entsprechend ausgerüstet, um eine akute Gesundheitsgefährdung zu vermeiden. Sie verwenden eine spezielle Absaugung und einen so genannten Kofferdamm, die verhindern, dass ausgebohrte Teile in den Mundraum fallen. Danach sollte nicht sofort eine neue Füllung eingebracht werden, sondern ein Provisorium aus Zement, das mindestens 4 Wochen im Zahn bleibt – besser mehrere Monate lang. Der Zement soll verbliebene Metallspuren aus dem Gewebe saugen und absorbieren. In der Zwischenzeit kann man die Ausleitung mit Chlorella, Spirulina, Zink, Selen, Vitamin C, Dulse Algen, Zeolith, Bentonit und Silizium (Kieselsäure, Microsilica) unterstützen. Es ist ratsam, sich bei der Ausleitung Zeit zu lassen und nicht mehrere Zähne auf einmal in Angriff zu nehmen.

Lebensmittel mit viel Zink und Selen

Kleine Mengen an Zink sind fast in allen Lebensmitteln enthalten. Warum Zink so wichtig ist, ist in diesem Artikel nachzulesen: Warum wir auf Zink nicht verzichten können. Die Zinkaufnahme kann durch Phytinsäure gehemmt werden, weshalb man Nüsse und Hülsenfrüchte immer einweichen sollte. Am meisten Selen ist in Kokosnüssen zu finden (810 µg pro 100g). Paranüsse und Weizenkleie enthalten zirka 100 µg pro 100g.

Lebensmittel  µg Zink pro 100g  µg Selen pro 100g
Roggenkeime 20.800  
Spirulina Pulver 10.140  
Mohnsamen gemahlen 10.100  
Braunalgenpulver 8.550  
Trockenhefe und Bierhefe 8.000  
Sesamsamen 7.775  
Hanfsamen 7.500  
Hefeflocken 7.400  
Pilze getrocknet 6.750  
Kürbiskerne getrocknet 6.430  
Brennnesselpulver 5.970  
Sonnenblumenkerne 5.760  
Kakaobohnen 5.730  
Leinsamen 5.500  
Cashewmus 5.160  
Chiasamen 4.580  
Haferflocken 4.300 10
Pinikenkerne 4.250  
Paranüsse 4.000 100
Süßlupinenmehl 3.900  
Hülsenfrüchte 3.000 bis 4.000 1 bis 19
Erdnüsse 3.000 bis 3.500 2
Mais 3.500  
Brokkoli, Spinat, Rosenkohl 600 18
Bananen 200  

Hinweis: Dieser Artikel basiert auf Quellen aus dem Internet und ersetzt keine ärztliche Beratung. Für Fehler und Irrtümer wird keine Haftung übernommen.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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