Welches Trinkwasser ist das Beste?

Die Auswahl bei den Wässern ist inzwischen so groß, dass man leicht den Überblick verliert. Die einen schwören auf mineralienreiches Wasser, während die anderen Osmose-Wasser bevorzugen.

Foto (C) Erich Ferdinand / flickr CC BY 2.0
Foto (C) Erich Ferdinand / flickr CC BY 2.0

 

Worauf kommt es beim Wasser an?

Möglichst reines, mineralienarmes Wasser ist eindeutig besser für den Körper, wenn es reinigende Funktionen übernehmen soll. Dies wurde in einer groß angelegten Studie festgestellt, die von 1950 bis 1974 am Anthropologischen Institut in Paris durchgeführt wurde. Leitungswässer und Mineralwässer sind in der Regel zu kalkhaltig. Sie können zur Steinbildung in den Nieren, in der Galle und in der Blase führen. Dr. Norman W. Walker, Begründer der natürlichen Gesundheitslehre „Natural Health“ führte sein eigenes hohes Alter auf das richtige Wasser zurück. Der Körper braucht vor allem organische Nährstoffe, glaubte er. Die anorganischen Stoffe in hartem Wasser können von den Zellen nicht aufgenommen werden und führen daher zu Ablagerungen. Diese Ansicht gilt jedoch inzwischen als überholt. Es gibt eine ganze Reihe von Forschungsarbeiten, wonach der andauernde Konsum von mineralstofffreiem Wasser zu einem Mineralstoffmangel führt.

 

Je natürlicher und ursprünglicher , umso besser

Wasser ist nicht nur Lösungs- und Transportmittel im Körper, sondern notwendig zur Bildung von Körperflüssigkeiten. Bei allen Lebensmitteln ist nicht der Nährstoffgehalt entscheidend, sondern die biologische Verfügbarkeit. Daher kommt es nicht unbedingt darauf an, wie viele Mineralien ein Wasser enthält, sondern wie lebendig das Wasser ist. Reinstwasser, das mit sterilen Mineralien versetzt ist, ist energetisch tot, auch wenn alle Stoffe im idealen Verhältnis vorhanden sind. Wasser, das gar keine Mineralien enthält, kann zu viele Mineralien aus dem Körper ausschwemmen und daher zu Mangelerscheinungen führen.

 

Osmosewasser und Filterwasser

Trinkwasser, das durch Umkehrosmose gewonnen wird, ist sehr rein, aber wenig lebendig. Ähnliches gilt für Filterwasser, wobei dem ohnehin bereits denaturierten Leitungswasser noch weitere Stoffe entzogen werden. Wasser ist ein Informationsträger und daher ist das Umfeld, aus dem es stammt, ein ganz wesentliches Kriterium für die Qualität. Zum Umfeld gehören auch die Art der Gewinnung und der Transport.

 

Mineralwässer in Flaschen

Zwar befinden sich auf jeder Mineralwasserflasche Inhaltsangaben, aber diese sind sehr unvollständig. Es werden nur bestimmte Mineralien angeführt, während der Rest verschwiegen wird. Je kürzer eine Liste ist, umso mehr Misstrauen ist angebracht. Außerdem sind die meisten Mineralwässer modifiziert. Es ist sogar ausdrücklich erlaubt, bestimmte Stoffe zu entziehen und Kohlensäure hinzuzufügen. Die angeblich besten Mineralwässer sind nicht automatisch die gesündesten, weil sich die Bewertungen oft nur auf den Geschmack beziehen. Die Zusammensetzungen können sehr unterschiedlich sein. Daher sollte man unbedingt die Inhaltsstoffe studieren, wenn man bestimmte gesundheitliche Effekte erzielen möchte.

 

Leitungswasser

Leitungswasser wird angeblich besser kontrolliert als Mineralwasser. Es enthält in der Regel ähnlich viele Mineralstoffe wie Mineralwasser, schmeckt jedoch von Region zu Region sehr unterschiedlich. Das reinste und geschmacklich beste Leitungswasser soll es laut dem Business-Magazin „Insider Monkey“ in Island geben. Leitungswässer in den USA hingegen zählen zu den schlechtesten. Beim „Berkeley Springs International Water Testing 2018“ gewannen die Clearbrook Wasserwerke aus Kanada. Das beste Leitungswasser nutzt jedoch nichts, wenn die Leitungen im Haus Schadstoffe abgeben. Vor allem Blei-Leitungen sind in vielen alten Häusern noch vorhanden.

Foto (C) Josh / flickr CC BY 2.0
Foto (C) Josh / flickr CC BY 2.0

 

Regenwasser und destilliertes Wasser

Im Gegensatz zum chemisch destillierten Wasser ist Regenwasser höchst vital, obwohl es kaum Mineralien enthält. Regenwasser ist daher sehr gesund, während destilliertes Wasser fast ungenießbar ist. Alle natürlichen Gewässer außer frischem Regenwasser sind mineralienreich.

 

Basisches Wasser

Wasser kann seinen PH-Wert von Natur aus nur wenig verändern. Um basisches Wasser zu halten, muss man es modifizieren. Der PH-Wert ist abhängig von der Temperatur, von der Art der enthaltenen Mineralien, vom Sauerstoffgehalt und von der Ionisierung. Regenwasser ist von Natur aus leicht sauer mit einem PH-Wert unter 7,0. Im Handel beworbenes „basisches“ Wasser ist mineralstoffarm und wird durch künstliche Ionisierung hergestellt.

 

Quellwasser

Quellwasser ist unbehandeltes Wasser aus unterirdischen Quellen. Die Qualität hängt vom Umfeld ab und kann sehr unterschiedlich sein. Auch wenn es sich um städtische Quellen handelt, die nicht optimal sind, ist es anderen Wässern vorzuziehen, die nicht derart frisch und ohne Umwege erhältlich sind.

 

Brunnenwasser

Brunnenwasser ist Grundwasser. Oft ist es derart verseucht, dass es als Trinkwasser nicht geeignet ist.

 

Tafelwasser

So genanntes Tafelwasser ist kein Mineralwasser, sondern modifiziertes Leitungswasser. Auch wenn es relativ rein ist, handelt es sich um kein vitales Wasser.

 

Gefiltertes Wasser

Wasserfilter können mehr schaden als nützen, wenn sie verkeimt sind und auch nützliche Mineralstoffe wegfiltern. Daher ist es ratsam, nicht alles zu filtern, was durch den Wasserhahn kommt, sondern nur das Trinkwasser. Bei zentralen Filteranlagen wird völlig unnötigerweise auch das Brauchwasser gefiltert.

 

Sprudelwasser

Mineralwasser, das mit Kohlensäure versetzt ist, ist sehr ungesund und soll sogar dick machen, weil es zu Verdauungsproblemen führen kann.

 

Sodawasser

Sodawasser ist eine Bezeichnung für Tafelwasser, das mit Kohlensäure und Natriumhydrogencarbonat angereichert ist. Es kann mit einem Sodasprudler leicht selbst hergestellt werden. Da es sich um ein künstliches Produkt handelt, darf man sich keine gesundheitlichen Vorteile erhoffen.

 

Aktiviertes Wasser, Belebtes Wasser

In diese Kategorie kann man Granderwasser und Aquion-Wasser einreihen. Es handelt sich um gewöhnliches Leitungswasser, das durch verschiedene Verfahren energetisch „aufgeladen“ wird. Dem Betrug sind hier natürlich Türen und Tore geöffnet, was nicht heißt, dass jedes behandelte Wasser wertlos ist. Die Informationsebene lässt sich kaum überprüfen, sehr wohl jedoch die Struktur des Wassers.

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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