Juli 2014 – der Monat in Zahl3n

Unaufhaltsam schreitet die Zeit voran. Inzwischen haben wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht des Jahres hinter uns gelassen und bewegen uns mit wieder kürzer werdenden Tagen unaufhaltsam auf die nächste Tag- und Nachtgleiche zu. Kaum dass wir uns mit einem Monat angefreundet haben, müssen wir uns wieder von ihm verabschieden. Wir denken an den hoffentlich für uns stabilisierenden Juni zurück und bereiten uns gleichzeitig auf den neuen Monat, den Juli, vor.

In Sommerbäder Reist jetzt ein jeder Und lebt famos. Der arme Dokter, Zu Hause hockt er, Patientenlder Juli in Zahl3nos“ so begann dereinst Wilhelm Busch einen Gedanken über den Juli. Und was hat das mit uns und/oder mit dem Juli zu tun? Der gezielte Blick auf die Zahl3n gibt Auskunft.

Dieser Juli ist ein Monat, in dem wir selbst für uns und auch für die Gemeinschaft, in der wir leben, aktiv werden müssen. Selbst ist die Frau, selbst ist der Mann, sind löbliche Ansätze, erweisen sich aber als kontraproduktiv, sobald wir uns dabei übernehmen. Manchmal sollten wir Dinge von denen tun lassen, die sich damit auskennen. Will sagen: organisieren, dirigieren und ggfls. delegieren sind angesagt. Kurz: loslassen sollen wir. Darum geht es also im neuen Monat. Wir können das auch als ehrliche Selbstreflexion bezeichnen, als den kreativen Umgang mit unseren Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wenn wir der Selbstüberschätzung erliegen, können wir uns selbst schnell überfordern. Das ist dann der Punkt, wo eine Schieflage beginnt, die uns definitiv nicht gut tut, im Extremfall sogar gesundheitliche Folgen haben kann.

Loslassen, gerne schnell gesagt, aber deutlich schwerer realisiert, heißt definitiv nicht ‚ignorieren‘ oder ‚vernachlässigen‘. Es bedeutet, einen gesunden Abstand zu jemanden oder etwas zu bekommen.
Es ist wichtig, dass wir uns auf die eigenen Bedürfnisse konzentrieren. Wie können wir geben, wenn wir nicht auch nehmen? Wie können wir anderen etwas gönnen, wenn wir uns selbst nichts gönnen? Auch wenn Geben nach viel vor seliger denn Nehmen ist, kommen wir doch nicht umhin, auch an uns selbst zu denken. Die seefahrende Zunft lebt und handelt nach einem einfachen, aber äußerst effektiven Motto: ‚eine Hand für’s Schiff, die andere für sich selbst‘. Damit ist für alle gesorgt, auch für uns selbst.
So lange wir die Bedürfnisse unserer Mitmenschen nicht einengen oder gar beschneiden, ist es vollkommen in Ordnung, wenn wir uns nach der eigenen Decke strecken. Wenn wir stets bedenken und darauf achten, dass unser eigener Freiraum da aufhören, wo der des anderen beginnen, verhalten wir uns rücksichtsvoll und umsichtig, dann haben wir einen gesunden Abstand. Wie heißt es an dieser Stelle so schön in der Werbung? „Dann klappt das auch mit dem Nachbarn!“
Und wenn wir darüber hinaus noch einen Schritt nach dem anderen tun und dem manchmal immer noch propagierten Multitasking eine Abfuhr erteilen, können wir wahrlich aus dem Vollen schöpfen und das Potential des Monats für uns nutzen.
Auch wenn ein Reim wie der vom Schöpfer von Max und Moritz einen gewissen Unterhaltungswert hat, legt er das zu Tage, worum es in diesem 7. Monat geht. Zum einen geht es um Urlaub, um von der Arbeit freier Zeit, in der wir uns tunlichst regenerieren sollten. Natürlich ist es unerheblich, ob entspannende Erholung an angesagten Stränden oder auf dem heimischen Balkon stattfindet. Aber selbst diese Entscheidung kann bei einigen schon wieder Stress auslösen, wenn sie unter Umständen dann doch nicht „dazu gehören“, weil sie an vermeintlich falscher ‚Location‘ aufschlagen. Mehr Schein als Sein ist ganz bestimmt nichts, was wir als kreativen Umgang mit unseren Möglichkeiten bezeichnen.
Vielmehr geht es darum, loszulassen und sich selbst etwas zu gönnen. Dazu gehört auch, mal Nichts zu tun. Als denkendem Menschen drängt sich uns sogleich die Frage auf: geht es darum, das Nichts-zu-tun-haben mehr oder weniger klaglos zu erdulden oder geht es darum, diesen Zustand gar anzustreben, um ihn obendrein auch noch genießen zu können? Letztere Variante ist natürlich die entspannendere und damit auch gesündere Einstellung und somit eindeutig zu bevorzugen.

Faszinierend, wie uns die Zahl3n des Monats unsere Fragen beantworten, gelle?!

Lassen wir es bitte nicht so weit kommen, Urlaub als anstrengende Beschäftigung zu empfinden, den wir erst genießen können, wenn er vorbei ist.

Einen gelungenen Monat wünscht uns allen
Bodo Trieb
www.888beratungen.de

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Über Bodo Trieb 216 Artikel
Bodo Trieb, Dipl.-Ing. der Feinwerktechnik, früher Tätigkeit in der Industrie, heute Sachverständiger (BVFS e.V.) mit langjähriger Beratungs- und Ausbildungserfahrung in den Bereichen Feng Shui, Radiästhesie, BaZi und Numerologie. Bodo erreicht ihr unter b.trieb@everyday-feng-shui.de

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