Mit Battista Piranesi auf den Spuren von Atlantis

Atlantis ist unter uns

Wir nehmen meist nur das wahr, was wir kennen und laufen an Dingen vorbei, die wir nicht einordnen können. Geomanten nutzen nicht nur ihre Sinne, sondern auch ihre intuitiven Wahrnehmungskanäle. Was würden uns die kolossalen Stein-Monumente aus grauen Vorzeit sagen, wenn sie sprechen könnten?

Eine Darstellung von Battista Piranesi / Foto (C) Ashley Van Haeften / flickr CC BY 2.0
Eine Darstellung von Battista Piranesi / Foto (C) Ashley Van Haeften / flickr CC BY 2.0

 

Stammen die riesigen Monolith-Bauwerke tatsächlich aus dem Altertum?

Auf den Youtube-Kanälen von „Phioo will`s wissen“ und „Fossilien der Götter“ sind verblüffende Theorien zu finden über uralte Bauwerke, die wir bisher der altertümlichen Baukunst zugeordnet haben. Die pompösen Anlagen sind auf der ganzen Welt verteilt und in einem ähnlichen Stil errichtet worden. Von wem wurden sie hergestellt und für wen? Neuzeitliche Menschen wirken winzig daneben und es ist völlig rätselhaft, wie die schweren Steinblöcke befördert werden konnten.

Was die Historiker bisher nicht klären konnten und möglicherweise falsch zugeordnet haben, kann eine anspruchsvolle Aufgabe für hellfühlige Geomanten werden. Welche Szenen steigen vor euren geistigen Augen auf, wenn ihr euch in die Darstellungen einfühlt? Was sagt diese Architektur über ihre Erbauer und Bewohner aus? Lasst die Bilder auf euch wirken und denkt daran, dass auch das Schulwissen nur aus Theorien besteht! Stammen diese Bauten wirklich aus dem römisch-griechischen Altertum? Könnt ihr vielleicht ihre wahre Geschichte erahnen?

Die letzten großen Flut-Katastrophen sind noch nicht lange her

Bekannt ist das schwere Magdalenen-Hochwasser 1342 in Europa, das vor allem das Rheinland überflutete. Die zweite Marcellus-Flut (auch Grote Mandränke genannt) erfolgte 1362 an der Nordseeküste, wobei die Stadt Rungholt untergegangen ist. 1721 ging auch die Insel Helgoland in einer katastrophalen Sturmflut zu Bruch. Weitere Fluten erfolgten nicht nur in Südamerika, sondern sogar die Pyramiden in Ägypten versanken im Schlamm. Noch heute sieht man viele Gebäude, die zum Teil in der Erde stecken, weil man die gewaltigen Schlamm-Massen nie ganz abtragen konnte.

Packende Videos, die die Augen öffnen für völlig neue Sichtweisen

Der italienische Architekt, Archäologe und Kupferstecher Giovanni Battista Piranesi hat den Zustand nach den Überflutungen festgehalten. Es entstanden fotorealistische Stadtansichten einer fantastischen Ruinen-Welt ab 1743 mit extrem genauen Details. Die Ansichten lassen sich mit heutigen Fotoaufnahmen in Deckung bringen, sofern noch Reste vorhanden sind. Im unten verlinkten Video sind geniale Fotomontagen zu sehen, die die Realitätstreue der Abbildungen belegen.

 

Die Renaissance (15. bis Anfang des 17. Jahrhunderts) war angeblich geprägt von der Wiederbelebung der antiken Baustile von Römern und Griechen. So haben wir es gelernt und so steht es bei Wikipedia. Doch kann es nicht auch sein, dass die imposanten Kolossal-Bauten längst vor den Griechen und Römern vorhanden waren? Wie passen die primitiven, mittelalterlichen Menschen, die Piranesi abgebildet hat, zu den riesigen Prachtbauten, die ganz offensichtlich aus einer Hochkultur-Epoche stammen? Die Prunkbauten standen vielleicht schon viel länger da und wurden einfach nur besetzt (und teilweise ergänzt) von den kleineren Menschen, die die Ruinen nach den Fluten entdeckten.

War Atlantis eine Weltkultur?

Die Erbauer der uralten Bauwerke waren vermutlich größer gewachsen als normale Menschen und haben keine Nachkommen ihrer Art hinterlassen. Waren sie die berühmten Bewohner von Atlantis, das durch eine weltweite Sintflut zerstört worden ist? Von dieser Flut wird in vielen Kulturen berichtet und sie soll den Betroffenen die komplette Lebensgrundlage entzogen haben. Der weltweit ähnliche Baustil spricht dafür, dass die Kulturen miteinander verbunden waren. Atlantis war vermutlich nicht auf eine Region beschränkt, sondern quasi überall.

Buch über die gesammelten Werke von Piranesi

Von Piranesi gibt es ein Buch im Taschen-Verlag mit allen wichtigen Radierungen. „The Complete Etchings (Bibliotheca Universalis)“ . Der Autor heißt Luigi Ficacci. Das Werk hat über 850 Seiten und ist im Buchhandel erhältlich. Die Etchings sind unverfälschte Abzeichnungen der damaligen Realität und keine fantasievollen Entwürfe – im Gegensatz zu den düsteren Gefängnis-Szenarien, für die Piranesi berühmt wurde.

 

 

 

*

*

Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

Link zur Homepage

*

Literatur-Übersicht

*

Link zum Everyday-Feng-Shui Berater-Profil

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*