Spekulationen über die wahre Beschaffenheit der Sonne

Was wir in der Schule lernen, sind nur Theorien, die hinterfragt werden dürfen. Der Aufbau der Sonne ist nicht wirklich erforscht und möglicherweise ganz anders als bisher gedacht.

Sonnenaufgang, Foto (C) Josep Ma. Rosell / flickr CC BY 2.0
Sonnenaufgang, Foto (C) Josep Ma. Rosell / flickr CC BY 2.0

 

Die Kernfusion im Kern der Sonne

Die Sonne ist angeblich ein glühender Gasball, der eine derartige Hitze ausstrahlt, dass es warm und hell wird auf unserer 150 Millionen Kilometer entfernten Erde. Der relativ kleine Kern soll aus flüssigem Plasma bestehen, das mit 15 Millionen Grad vor sich hinbrodelt. Hier findet eine Kernschmelze statt, wobei Wasserstoff in Helium umgewandelt wird und Neutrinos frei werden – vermutet man. Der größte Teil der Sonne, die für uns sichtbar ist, besteht aus der Strahlungszone, der Konvektionszone und der Photosphäre. Neutrinos sind so klein und schnell, dass sie durch jede Materie hindurch kommen und somit auch die gesamte Erdkugel durchqueren können.

Die Sonnen-Oberfläche, die wir mit freiem Auge wahrnehmen, ist die Photosphäre. Sie besitzt keine gleichmäßige Struktur, sondern sieht wie ein Granulat aus mit hellen und dunklen Stellen sowie diversen austretenden Strömen und Partikelwolken, die auch „Sonnenstürme“ und „Protuberanzen“ genannt werden. Die Sonnen-Eruptionen erreichen Ausdehnungen von zigtausenden Kilometern, gelegentlich auch über einer Million Kilometern. Der äußerste, rötliche Saum, der die Photosphäre umschließt, wird als Chromosphäre bezeichnet. Den feinen Strahlenkranz der Korona können wir normalerweise nicht sehen. Ihre Form und Ausdehnung ändern sich ständig.

 

Ist die Sonne in Wahrheit ein kalter Stern?

Unsere Sonne besitzt ein starkes Magnetfeld zwischen ihrem Nord- und Südpol, wobei sich die Ladung der Pole alle 11 Jahre umkehrt. Die dunklen Sonnenflecken sollen mit den Magnetfeldlinien und mit der Polumkehr zusammenhängen.

Die Idee, dass die Sonne ihre Energie durch innere Fusionsprozesse erhält, ist relativ neu. Mit einem Durchmesser von knapp 1,4 Millionen Metern besitzt die Sonne mehr Masse als alle Planeten, die um sie kreisen. Die energiegeladenen Neutrinos, die auf der Erde landen, lassen Rückschlüsse auf die Vorgänge in der Sonne zu. Man unterscheidet zwischen Neutrinos mit über 5 Megaelektronenvolt (MeV) und niederenergetischen Neutrinos im Bereich bis 1,5 MeV. Abschließende Ergebnisse dieser Forschungen liegen allerdings noch nicht vor. Ob sich die Sonne bei den Fusionsvorgängen tatsächlich so stark erhitzt wie angenommen, ist fraglich. Es könnte sich auch um eine sogenannte „Kalte Fusion“ (LENR) handeln.

Die Meinungen darüber, ob die Sonne eine heiße oder kalte Oberfläche hat, gehen auseinander. Faktum ist jedenfalls, dass die Strahlen der Sonne nicht die Luft erwärmen, sondern nur den Erdboden, denn sonst würde es wärmer werden, je mehr wir uns der Sonne nähern. Wie jeder weiß, ist es auf hohen Bergen und im Weltraum kälter als in tiefen Lagen. Und auch im Winter machen wir die Erfahrung, dass die unbewölkten Tage die kälteren sind. Die Sonnenstrahlen würden auf dem Weg zur Erde stark abkühlen, wenn sie hauptsächlich aus Wärmestrahlung bestehen würden. Wie kann sich die Wärme überhaupt durch das Weltraum-Vakuum bewegen, wenn außerhalb der Erdatmosphäre keine Luft-Teilchen vorhanden sind?

 

Kommt Lebensenergie, aber keine Wärme von der Sonne?

Viktor Schauberger und Viktor Tesla gingen davon aus, dass die Sonne ein eiskalter und dunkler Stern ist. Die Erderwärmung scheint wie Mikrowellen, Laserstrahlen oder Infrarot-Schwarzlicht zu funktionieren. Möglicherweise ist das Licht der Sonne kalt und es wird gar nicht ausgestrahlt, sondern was auf der Erde einlangt, sind unsichtbare Strahlungsarten. Würde die Sonne Licht verbreiten, müsste es eigentlich ständig hell sein im Sonnensystem, auch wenn sie gerade auf der gegenüberliegenden Seite steht. Wenn man einen kleinen Schrank mit etwas Entfernung vor eine riesige Lichtquelle stellt, ist es ja trotzdem hell im Raum. Warum ist es im Weltraum stockdunkel, wenn überall die „Lampen“ brennen? Sonnen und Sterne leuchten offensichtlich nicht wie Kerzen, die den Raum erhellen, sondern die Helligkeit entsteht nur dort, wo die Strahlen auf Materie treffen.

 

Erklärungsansätze von Viktor Schauberger

Schauberger hat sich leider nicht in das Thema vertieft, aber angedeutet, dass die Sonnenenergie, wie wir sie kennen, erst auf der Erde und im Zusammenspiel mit Sauerstoff entsteht. Damit die eiskalte Sonnenstrahlung warm wird, ist sie auf das Zusammentreffen mit Sauerstoff angewiesen, wird vermutet. Und damit es hell wird, muss sie auf ein Edelgas wie Xenon, Argon, Neon, Helium oder Krypton treffen. Dass Energie nicht unbedingt ein Medium benötigt, um transportiert werden zu können, ist quantenphysikalisch nichts Neues. Offenbar wissen wir noch nicht genau, woraus die Sonnenenergie tatsächlich besteht. Es handelt sich vermutlich um elektrische Skalarwellen, die von der Sonne und anderen Sternen ausgehen. Skalarwellen können mit Lebensenergie, Chi, Orgon oder Prana gleichgesetzt werden.

Faktum ist, dass wir Strahlungen von der Sonne und anderen Sternen wahrnehmen können, obwohl sie sich eigentlich im luftleeren Raum nicht fortbewegen können. Wir empfangen nicht nur ein breites Spektrum an sichtbaren und unsichtbaren Lichtwellen, sondern auch Gravitationswellen aus dem Kosmos. Es gibt auch Theorien, wonach das Vakuum im Weltraum so völlig leer nicht ist und daher sehr wohl Lichtwellen transportieren kann. Wenn das so wäre, handelt es sich um nicht sichtbares Licht, denn sonst wäre es im All nicht dunkel. Zu glauben, dass außerhalb des Sicht- und Greifbaren nichts sein kann, ist auf jeden Fall naiv. Und solange wir nicht wissen, woher die Lebensenergie kommt und welche Energie das Universum antreibt, brauchen wir neue Denkmodelle, um Erklärungen zu finden!

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Irmgard Brottrager
Über Irmgard Brottrager 733 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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