Übersinnliche Fähigkeiten von Tieren

Manche Menschen glauben nur das, was sie sehen. Für viele Tiere ist es ganz normal, wesentlich mehr wahrzunehmen. Sie sind viel enger mit der Natur verbunden und besitzen zusätzliche oder geschärfte Sinnesorgane.

 Foto (C) mxmstryo / flickr CC BY 2.0

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Telepathische Fähigkeiten

Einer Umfrage zufolge glauben 48 Prozent der Hundebesitzer und 33 Prozent der Katzenbesitzer, dass ihre Schützlinge auf Gedanken reagieren. Auch Pferde sollen telepathisch mit ihren Trainern verbunden sein. Hunde und Katzen erkennen es jedenfalls recht schnell, wenn man vorhat, sie zu füttern oder das Haus zu verlassen. Ob sie das wirklich vorausahnen können oder ob sie es an bestimmten Vorbereitungen erkennen, sei dahingestellt. Immer wieder wird von Haustieren berichtet, die genau wissen, wann ein Familienmitglied anruft oder nach Hause kommt.

Rupert Sheldrake führte zusammen mit Kollegen eine gründliche Untersuchung durch, bei der ein Hund namens Jaytee auf die Probe gestellt wurde. Mit dem Ergebnis, dass Jaytee tatsächlich wusste, wann sein Frauchen nach Hause kam – egal welches Verkehrsmittel sie benutzte und auch bei völlig unregelmäßigen Uhrzeiten. Man kann daraus vielleicht nicht schließen, dass jeder Hund diese Veranlagung hat, aber es scheint nachweislich Hunde mit telepathischen Fähigkeiten zu geben.

 

Orientierungssinn

  • Zugvögel finden ihren Weg über tausende von Kilometern.
  • Delphine, Meeresschildkröten, Fledermäuse und Wale können sich am Erdmagnetfeld orientieren.
  • Brieftauben besitzen einen körpereigenen Kompass, der noch nicht genau erforscht ist.
  • Fledermäuse haben Ultraschall-Ohren mit 3D-Orientierung.
  • Katzen können nach Hause finden, auch wenn sie hunderte Kilometer entfernt ausgesetzt wurden.

 

Vögel, Fische und Reptilien

Sie besitzen vier Sehzapfen, während der Mensch nur drei hat und manche Tiere sogar nur zwei besitzen. Wenn die Augen seitlich angeordnet sind, ist der Sehradius viel größer, aber zweidimensional. Vögel können ihre Augen blitzartig scharfstellen. Wenn sich Schlechtwetter anbahnt, hören sie bereits Stunden vorher auf zu zwitschern.

 

Hunde

Sie verfügen über einen wesentlich besseren Geruchssinn als der Mensch. Ihre Spürnasen sind 600 Mal feiner. Sie können vermutlich Gedanken spüren und haben starke Vorahnungen. Sie scheinen außerdem auf Wesen oder Wahrnehmungen zu reagieren, die wir nicht sehen können.

 

Katzen

Sie besitzen ein äußerst feines Gehör, einen excellenten Gleichgewichtssinn und können sehr weit springen oder fallen, ohne sich zu verletzen. Dass man sie oft mit offenem Maul sieht, hat damit zu tun, dass sie durch die Mundhöhle riechen und schnuppern können. Sie besitzen eine starke Sehkraft in der Nacht, aber tagsüber können sie keine rote Farbe sehen. Bei der Orientierung helfen Tasthaare an verschiedenen Stellen des Körpers. Außerdem scheinen sie eine innere Uhr zu haben, mit der sie Termine genau einhalten können. Eine Katze wurde dafür bekannt, dass sie den Tod von Hospiz-Insassen voraussehen konnte.

 

Bienen

  • Sie besitzen sehr spezielle Augen: Zwei Facettenaugen, die aus zahlereichen Einzelaugen zusammengesetzt sind und zusätzlich drei Punktaugen. Statt Weiß sehen sei eine Reflexion von Ultraviolett. Dunkelrote Farben erscheinen ihnen schwarz. Das Farbsehen ist von der Fluggeschwindigkeit abhängig. Bienen können zirka fünfmal mehr Lichtreize pro Sekunde auflösen als der Mensch.
  • Bienen riechen mit feinen Antennen, mit denen sich auch die Richtung erkennen lässt. Der Geruch ist außerdem wesentlich für den Zusammenhalt eines Schwarmes.
  • Statt Geräuschen nehmen Bienen Erschütterungen wahr.
  • Wahrnehmung von elektrostatischen Ladungen.
  • Sinnesorgane für Luftströmungen, für das Gleichgewicht und die Schwerkraft.

 

Delphine

  • Sie sind vielleicht intelligenter als Menschen, denn sie haben ein komplexeres Gehirn.
  • Sie besitzen einen feinen Sonar zum Orten von Objekten im Raum durch Aussenden und Empfangen von Ultraschall-Lauten. Damit können sie dreidimensional „sehen“, obwohl die Augen seitlich am Kopf liegen. Delphine können Menschen viel genauer „durchleuchten“ bis hin zum Blutdruck und Herzschlag, als wir voneinander wahrnehmen.
  • Extrem feines Gehör, um die vielen Geräusche im Wasser unterscheiden zu können.
  • Ausgeprägter Tastsinn und Vorliebe für Berührungen.
  • Wahrnehmung von Druckunterschieden.

 

Haie

  • Haie sind zwar farbenblind,aber sie sehen in der Nacht besser als Katzen.
  • Wahrnehmung von elektrischen Feldern. Außer Haien besitzen auch Rochen und Schnabeltiere Elektrosensoren, mit denen sie sogar versteckte Lebewesen bemerken.
  • Der Geruchssinn ist bis 10.000 Mal besser als beim Menschen und reicht über hunderte von Metern.
  • Ausgezeichnetes Gehör bis mehrere Kilometer weit.
  • Feinstes Gespür für Druckunterschiede.

 

Fliegen

Sie fliegen mit zwei Metern pro Sekunde und sind schwer zu erwischen, weil sie Facettenaugen haben, die aus tausenden Einzelaugen bestehen. Sie sind daher wesentlich schneller bei der Wahrnehmung und Verarbeitung von optischen Eindrücken als der Mensch.

 

Ratten

Sie gehen angeblich bereits Tage vorher von Bord, bevor ein Schiff untergeht. Und sie spüren jedes Erdbeben schon Stunden vorher, bevor es losgeht. Die Nase ist so fein, dass man die Tiere zum Aufspüren von Drogen oder Sprengstoff einsetzen kann. Außerdem besitzen sie Tasthaare zum Spüren von Luftbewegungen. Sie können im Ultraschallbereich hören und kommunizieren. Wie viele andere Tiere verfügen sie über ein kollektives Bewusstsein, das es ihnen ermöglicht, ohne direkte Kommunikation voneinander zu lernen.

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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