Wände streichen – Tipps & Tricks – so ist es richtig!

Damit die Wohnung jederzeit frisch aussieht, ist das regelmäßige Streichen der Wände wichtig. Mit einigen Vorbereitungen ist das Anstreichen von Wandflächen und die Auswahl der richtigen Farbe nicht schwer – praktisch jeder kann diese Aufgabe selbst ausführen. Unsere Tipps zeigen euch, wie es richtig geht.

Mit unseren Experten-Tipps kann jeder im Handumdrehen Wände selbst streichen. Los geht's!
Mit unseren Experten-Tipps kann jeder im Handumdrehen Wände selbst streichen. Los geht’s! (Foto: Rasmus Lerdorf)

Zunächst muss die passende Farbe ausgewählt werden. Vom Farbton einmal abgesehen, der sich nach dem individuellen Geschmack richtet, gibt es eine umfassende Auswahl an Farben für verschiedene Untergründe und Räume, beispielweise für Wohnzimmer, Küchen oder Bäder. Wer sich hier nicht sicher ist, sollte sich über die Auswahl der richtigen Farbe beraten lassen. Eine gute Hilfestellung wird euch sicher auch unsere Infos zur Feng Shui Farbgestaltung geben.

Ist die Farbe vor Ort, kann das Streichen beginnen. Um möglichst störungsfrei arbeiten zu können, empfiehlt es sich, den Raum entweder leerzuräumen oder die Möbel zumindest in die Mitte des Zimmers zu rücken und mit Malerfolie abzudecken. Auch der Fußboden wird nun mit Folie oder Papier bedeckt. Sämtliche Stellen an den Wänden, an die keine Farbe gelangen soll, werden mit Kreppband abgeklebt: Fußleisten, Fensterrahmen und die Übergänge zur Decke. Lichtschalter und Steckdosen können für die Dauer des Streichens demontiert werden, wobei vorher die Sicherung ausgeschaltet werden sollte.

Sind alle Malerutensilien besorgt, kann die eigentliche Malerarbeit beginnen
Sind alle Malerutensilien besorgt, kann die eigentliche Malerarbeit beginnen (Foto: Sheila Miguez)

Alle zum Malen benötigten Dinge stehen am besten schon bereit, so dass die Arbeit in einem Zug durchgeführt werden kann. Malerrolle und Pinsel in verschiedenen Breiten, das Gitter zum Abstreichend der Malerrolle, eine Trittleiter, weiteres Kreppband sowie Ersatzfolie zum Abdecken. Kleiner Tipp: Falls das Streichen als monoton empfunden wird, hilft Musik aus dem Hintergrund dabei in Schwung zu bleiben.

Diese Utensilien solltet ihr zum Malern parat haben

  • Farbe, die an die Wand soll
  • Malerrolle und ggf. Verlängerungsstab
  • Gitter für die Rolle zum Einhängen in den Farbeimer
  • Pinsel in verschiedenen Breiten
  • Trittleiter
  • Kreppband zum Abkleben der Kanten und Geraden
  • Zeitungspapier oder Folie zum Abdecken von Fußböden und Möbeln
  • Schraubenzieher zum Abschrauben der Steckdosen

Nun kann das eigentliche Streichen der Wände beginnen

Die Rolle wird knapp zur Hälfte in die Farbe getaucht und mehrmals über das Gitter gerollt, damit sie sich gleichmäßig auf der Rolle verteilt und nicht tropft. Jetzt wird die Rolle in gleichmäßig rollenden Bewegungen über die Wand geführt, bis sie keine Farbe mehr abgibt und neu in den Farbeimer getaucht wird. Tauchen, am Gitter rollen und an der Wand verteilen – bis die ganze Wand mit der frischen Farbe bedeckt ist. Kleine, unzugängliche Stellen und die Übergänge zur Decke und zur nächsten Wand lassen sich am besten mit einem Pinsel bearbeiten. Ist eine Wand fertig, kann die nächste gestrichen werden – und schon bald ist der Raum fertig.

Lust auf mehr? Hier gibt’s weitere Tipps für die kreative Wandgestaltung.

Fazit:

Wenn die Vorbereitungen stimmen und die Arbeit ohne Eile und mit der richtigen Ausrüstung durchgeführt wird, ist das Streichen der Wände ganz einfach und macht sogar Spaß. Das Ergebnis ist ein Raum, der wie neu aussieht und sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen kann.

www.everyday-feng-shui.de

5 Kommentare

  1. Danke für die guten Informationen zum malern. Bekannte hatten immer mit Schimmel zu kämpfen. Jetzt haben sie einen Maler beauftragt die Wände mit einer fungiziden Farbe zu streichen. Dass dürfte dem Thema Schimmel einen Schlussstrich setzen.

  2. Ja, eigentlich ist das Malern für den Hausgebrauch recht einfach. Aber man empfindet es doch als aufwendig, weil das Zimmer manchmal aus Platzgründen nicht leer ist und man alles umräumen und vor Farbe schützen muss oder weil es an den Kanten ordentlich sein soll, so dass man erst in mühevoller Kleinarbeit das Kreppband präzise anbringt. Außerdem muss man bereit sein, trotz Maler-Overall (der leicht mal kaputtgehen kann) Stücke seiner Kleidung zu opfern. Da möchte man manchmal schon lieber einen Anstreicher beantragen. Aber gut informiert zu sein und die Wahl zu haben, ist auf jeden Fall gut. Vielen Dank für die Tipps!

  3. Wir sind auch grad dabei unser Wohnung neu zu gestalten. Da kommt dieser Beitrag gerade recht. Die Ideen und Tipps sind auf jeden Fall sehr hilfreich.

  4. Hallo,
    ich möchte eine Wand im Wohnzimmer mit Ton bemalen. Dank Ihrer Tipps, inklusive Video konnte ich die anderen 3 Wände ganz gut selber streichen (in weiss). Ich hatte anfangs gar keine Utensilien, doch dank Ihnen konnte ich das notwendigste besorgen wie z.B: Pinsel in verschiedenen Breiten, Kreppbänder usw. Das große Problem vor dem ich nun stehe ist, dass man mir sagt, dass Ton zu streichen nicht ganz so einfach ist und ich am besten einen Maler dafür beauftragen sollte.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


*