Was hat die Geomantie mit den Freimaurern zu tun?

Die Geomantie beschäftigt sich mit den feinstofflichen Energien der Erde, um das Wesen des Planeten besser zu verstehen, aber auch um die Energien optimal zu nutzen und Selbsterkenntnisse zu gewinnen.

Freimaurer-Logenzeichen, Foto (C) Acid Pix / flickr CC BY 2.0
Freimaurer-Logenzeichen, Foto (C) Acid Pix / flickr CC BY 2.0

 

Heutzutage dienen geomantische Untersuchungen auch dem Aufspüren von geschichtlichen Spuren. Die Geomantie war in der Vorzeit ein herrschaftliches Instrument und nicht vorrangig zum Wohle des Fußvolkes bestimmt. Das Wissen um die Erdenergien und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Bauwesen wurde daher streng geheim gehalten und ist uns bis heute ansatzweise bekannt. Die eigentlichen Wurzeln der Freimaurerei sind wahrscheinlich nicht im mittelalterlichen Bauwesen zu suchen, sondern reichen viel weiter zurück. Die Nachforschungen werden erschwert, weil es für die Jahre 400 bis 1200 nach Christus angeblich keine Beweise gibt. Man munkelt sogar, dass es diese 800 Jahre nie gegeben hat. Anderen Quellen zufolge sind es nur die Jahre von 614 bis 911, die auf eine Zeitfälschung zurückzuführen sind.

 

Wer sind die Freimaurer?

Die Zunft der Baumeister gehörte der europaweiten Vereinigung der Freimaurer an. Daran erinnern heute noch die Zunftzeichen der Tischler (Schreiner), Zimmereien, Dachdecker, Schlosser, Maurer, Architekten und so weiter. Das Freimaurersymbol besteht aus einem Zirkel, der wie eine Pyramide aufgestellt ist, und einem darunter liegenden Winkelmaßstab. Die erste Freimaurer-Großloge wurde 1723 öffentlich bekannt gemacht und noch heute soll es weltweit an die 5 Millionen Mitglieder geben. Ihre Ursprünge werden auf mittelalterliche Steinmetz-Bruderschaften zurückgeführt, die eine gemeinsame „Bauhütten-Kultur“ pflegten. Der Begriff „Loge“ wurde im Jahr 1278 zum ersten Mal erwähnt. Unter einer Loge versteht man so etwas Ähnliches wie einen Verein. Die meisten Mitglieder bekleideten machtvolle Positionen. Sie waren Adelige, Geistliche, Offiziere und Kaufleute. An vielen herrschaftlichen Gebäuden findet man auch heute noch Freimaurer-Zeichen.

Altes Freimaurer-Zunftzeichen in Weißenburg in Bayern. Foto (C) digital cat / flickr CC BY 2.0
Altes Freimaurer-Zunftzeichen in Weißenburg in Bayern. Foto (C) digital cat / flickr CC BY 2.0

 

Was wissen wir über die geomantischen Bau-Prinzipien der Freimaurer?

Wir wissen auf jeden Fall, dass kein Herrschaftsgebäude auf einen beliebigen Platz gestellt wurde, sondern dass die Bauplätze, die Ausrichtung und die Proportionen wesentlich sorgfältiger überlegt wurden als dies heute üblich ist. Viele christliche Kirchen wurden an Orten gebaut, wo sich vorher keltische Kultobjekte befanden. Das Bauhüttenwissen wurde nirgends aufgezeichnet, sondern nur mündlich überliefert und vor der Öffentlichkeit geheimgehalten. Wir wissen, dass Zahlenverhältnisse eine wichtige Rolle spielten und dass viele okkulte Symbole verwendet wurden. Es handelte sich in gewisser Weise um eine „esoterische“ Baukunst, die den Anspruch verfolgte, Macht zu demonstrieren und energetische Wirkungen zu erzielen.

 

Die Geheimnisse der Bauhütten und andere Heimlichkeiten

Unter „Bauhütte“ versteht man einen Zusammenschluss von planenden und ausführenden Werkmeistern zum Bau eines Großbauwerkes. Die Inhalte der Hütten-Ordnungen durfte nicht an Außenstehende weitergegeben werden. Freimaurer-Logen sind Geheimbünde mit exklusiven Ritualen und Symbolwelten. Noch heute haben wir es mit einem Bündnis von Personen zu tun, die einer machtvollen Elite angehören und die Öffentlichkeit von ihren Machenschaften ausschließen. Wann immer wir auf Mitglieder der Freimaurer stoßen, sollte es uns bewusst sein, dass es sich um ein organisiertes Unternehmen handelt, das extrem viel Macht besitzt und sich nicht in die Karten blicken lässt. Dies ist besonders problematisch, wenn wir es mit Politikern zu tun haben, die gewählt werden, um die Interessen der Bürger/innen zu vertreten.

 

Spekulationen über geheime Leylines

Es ist nicht gesichert, ob es Leylines überhaupt gibt. Sicher jedoch ist, dass alle wichtigen Gebäude und markanten Erhebungen mit geradlinigen Blickbeziehungen verbunden wurden. Energie folgt bekanntlich der Aufmerksamkeit und auf diese Weise können visuelle „Energiestraßen“ entstehen. Auch materielle Hauptstraßen wurden früher gerne auf Ley-Linien errichtet. So entstand ein geheimes Netzwerk, wie eine Art Internet, über das nur Eingeweihte Bescheid wussten. Ob es tatsächlich möglich war, auf diesen feinstofflichen Energiebahnen Informationen zu empfangen, wissen wir nicht. Geomanten gehen jedenfalls davon aus, dass die Erde ein Lebewesen ist und nicht nur Meridiane besitzt, sondern auch Energiezentren und Akupunkturpunkte. Die Ley-Linien würden in diesem Fall den Meridianen entsprechen. Leylines sind in der Praxis Routen, auf denen man einen Energieschub erlebt, wie wenn man Rückenwind hätte. Man wird nicht müde, fühlt sich aufgeladen und inspiriert.

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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