Was macht uns alt? Was hält uns jung?

Weltweit gibt es bereits über 533.000 Menschen, die mindestens hundert Jahre alt sind. Das ist mehr als eine halbe Million! Was muss man tun – oder vermeiden, um einer von ihnen zu werden?

Solange ein Mensch noch aus ganzem Herzen lachen kann, ist er jung. Foto: Alon / flickr CC BY 2.0
Solange ein Mensch noch aus ganzem Herzen lachen kann, ist er jung. Foto: Alon / flickr CC BY 2.0

Altern ist Einstellungssache

Ob ein Mensch alt wird, hat viel mit seiner Vorstellung vom Alter zu tun. Früher wäre es undenkbar gewesen, im Großmutter-Alter mit kurzen Hosen herumzulaufen und lustige Frisuren zu tragen. Man ging davon aus, dass ältere Menschen ausgedient haben und nicht mehr leistungsfähig sind. Entscheidend ist nicht, ob man diese oder jene Rezepte befolgt, sondern die Fähigkeit, sich von gesellschaftlichen Altersvorstellungen zu lösen und sich ganz bewusst für einen gesunden Lebensstil zu entscheiden. Die meisten Menschen leben nicht aus Unwissenheit ungesund, sondern aus sozialen Gründen. Sie möchten nicht aus dem Rahmen fallen und kaufen daher ganz bewusst Dinge ein, von denen sie wissen, dass sie nicht gut tun. Wer sich durchschnittlich ernährt, darf nur ein durchschnittliches Ergebnis erwarten. Daher sehen die meisten Vertreter einer Altersgruppe ziemlich ähnlich aus.

Nicht alle Menschen altern gleich schnell

Das, was Äußerlich sichtbar ist, ist ein Hinweis darauf, was sich im Inneren des Körpers abspielt. Alle degenerativen Symptome und Alterserscheinungen treten erst dann in Erscheinung, wenn innere Abbauprozesse vorausgegangen sind. Bekanntlich wirken nicht alle Menschen so alt wie sie sind. Man kann sich hier um bis zu 20 Jahre verschätzen. Es gibt grundsätzlich zwei Arten zu altern: Erstens bewusst und zweitens unbewusst. Wer bewusst altert, weiß, dass die körperlichen Veränderungen kein Schicksal sind. Diese Gruppe versucht ihr Aussehen nicht mit Schminke und mit Operationen zu modellieren, sondern von innen heraus. Wer völlig unbewusst altert, wundert sich über sein Aussehen und versteht nicht, woher es kommt. Das Aussehen im Alter ist das Ergebnis der inneren Einstellungen, die sich im Laufe der Jahre verfestigen.

Das macht uns alt

Die Lebensenergie ist eine Ressource, die uns in die Wiege gelegt worden ist. Dieses Potential kann durch eine ungeschickte Lebensführung frühzeitig verbraucht werden. Wer lange leben möchte, sollte schonend und pfleglich mit sich umgehen. Und alles vermeiden, was den Körper dauerhaft schädigen könnte.

  • Alkohol, Tabak und Kaffee
  • Leistungssport
  • Stress
  • Zu wenig Flüssigkeit
  • Sonnenbrände
  • Schlafmangel
  • Bewegungsmangel
  • Süßigkeiten
  • Tierische Fette
  • Übergewicht
  • Mangelernährung
  • Antibiotika und andere Medikamente
  • Chronische Krankheiten
  • Zahnschäden
  • Verdrängte Emotionen
  • Umweltgifte
  • Schminke

Häufige Alterserscheinungen

  • Faltige oder knittrige Haut
  • Lasches Gewebe
  • Weiße Haare
  • Haarausfall
  • Rückgang des Zahnschmelzes
  • Gerillte und glanzlose Finger- und Zehennägel
  • Sehschwäche
  • Steife Gelenke
  • Dehydrierung (Austrocknung)
  • Abnehmen der körperlichen Kräfte
  • Schnelleres und häufigeres Ermüden

Das hält uns jung

  • Basische Ernährung: Die Ernährung ist natürlich nicht alles, aber ein wichtiger Baustein für ein langes und gesundes Leben. Wer sich basisch ernährt, verhindert eine Übersäuerung und alle damit verbundenen Beschwerden.
  • Silizium: Silizium ist dafür zuständig, dass die Haut glatt und prall aussieht. Es ist überall im Gewebe vorhanden. Der Abbau von Silizium beginnt bereits im zehnten Lebensjahr und schreitet mit zunehmendem Alter voran. Lebensmittel und Präparate mit Silizium werden als Allroundmittel gegen verschiedene Alterserscheinungen angepriesen. Belegt sind die Wirkungen allerdings nicht. Viel Silizium ist zum Beispiel in Braunhirse und in Brennnesseln enthalten.
  • Wasserreiche Lebensmittel: Der menschliche Körper besteht zu zirka 70% aus Flüssigkeiten. Wasser ist unser Lebenselixier. Daher sind wasserhaltige Lebensmittel getrockneten und konzentrierten Lebensmitteln vorzuziehen. Wenn man Nüsse, Kerne oder Trockenfrüchte isst, sollte man immer reichlich Wasser dazutrinken.
  • Essenspausen und Kalorien-Reduktion: Intermettierendes Fasten ist „in“. Darunter versteht man tägliche Essenspausen von mindestens 16 Stunden, wobei die Schlafzeiten mitgerechnet werden. Diese kurzen Fastenpausen schonen den Stoffwechsel und geben dem Körper Zeit, sich zu regenerieren. Der Kalorienbedarf wird mit zunehmendem Alter geringer. Rhesusaffen altern deutlich langsamer, wenn sie auf Diät gesetzt werden. Man vermutet, dass es beim Menschen ähnlich funktioniert.
  • Lachen: Mit zunehmendem Alter fällt das Lachen schwerer. Solange ein Mensch noch aus ganzem Herzen lachen kann, ist er jung.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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