Wir sind nicht unser Gehirn!

Was Menschen mit Nahtod-Erfahrungen immer wieder berichten, ist, dass ihr Verstand auch außerhalb ihres Körpers funktioniert. Können wir auch ohne Gehirn denken? Angeblich JA! Wir sind nicht unser Gehirn, sondern wir sind unsterbliches Bewusstsein.

Foto: GreenFlames09 / flickr CC BY 2.0 Deed
Foto: GreenFlames09 / flickr CC BY 2.0 Deed

Rechte und linke Gehirnhälfte

Jeder kennt die Geschichte mit den beiden Gehirnhälften, wobei die rechte, die mit der linken Körperseite verbunden ist, den eher weiblichen Denkvorgängen zugeordnet ist. Die Linke Gehirnhäfte, die mit der rechten Körperseite verbunden ist, soll für typisch männliche Denkweisen zuständig sein. Nur wenn beide Gehirnhälften im Einklang arbeiten, befindet sich der Verstand in einer ausgeglichenen Verfassung. Zu den weiblichen Gehirnleistungen zählen die Intuition, die emotionale und körperliche Intelligenz, Kunst und Kreativität, Sprache und Kommunikation, Mitgefühl und soziale Begabungen. Auf der anderen Seite geht es um Logik, analytische Fähigkeiten, Rechenleistungen und Merkfähigkeiten, Wissenschaften, funktionelles und technisches Verständnis. Sicherlich gibt es diese beiden Arten, Informationen wahrzunehmen, aufzufassen und zu verarbeiten. Die „männliche“ Seite arbeitet ähnlich wie ein Computer, sachlich und emotionslos. Die „weibliche“ hingegen ist komplexer und lässt sich nicht einfach nachvollziehen. Die linke Körperseite, wo sich das Herz befindet, ist in der Regel die empfindsamere, währen die rechte Körperseite eher praktisch, nüchtern und zupackend wirkt. Bei Männern ebenso wie bei Frauen.

Die Wissenschaft tappt im Dunklen

Man weiß bis heute nicht genau, wie das Gehirn funktioniert und woher Gedanken überhaupt kommen. Jeder weiß es aus eigener Erfahrung: Der Kopf ist ständig mit Denken beschäftigt, auch wenn man das gar nicht will. Ständig rattern irgendwelche Sätze durch den Kopf, die man Gedanken nennt. Sind es überhaupt die eigenen Gedanken? Es fühlt sich manchmal so an, als wäre das Gehirn ein eigenständiger Apparat – ähnlichem einem Radio, das sich nicht abdrehen lässt. Menschen, die in ihrem Bewusstsein fortgeschritten sind, identifizieren sich nicht mehr mit diesen Gedanken, sondern begeben sich in die Beobachterrolle und versuchen in allen Lebenslagen ruhig zu bleiben. Das „Ich bin, also denke ich“, gilt für sie nicht mehr. Sie identifizieren sich mit demjenigen, der den Denker beobachtet und nicht immer ganz ernst nimmt. Die Art des Denkens ist sehr von der Tagesstimmung abhängig, während der Beobachter immer gelassen bleibt. Der Beobachter trifft Entscheidungen, indem er prüft, wie sich verschiedene Möglichkeiten anfühlen.

Aktives und passives Denken

Abgesehen davon, dass das Denken recht selbsttätig erfolgt, denken die meisten Menschen nicht aktiv. Sie nehmen Gedanken auf – von Medien, Mitmenschen oder so genannten „Vorgesetzten“ wie Lehrern, Wissenschaftlern, Ärzten, Politikern und Arbeitgebern – und geben das, was sie aufnehmen, 1:1 wieder. Es kann sein, dass sie was vergessen oder weglassen oder ausschmücken. Aber sie denken nicht bewusst über die Inhalte nach, sondern glauben, dass alles wahr ist, was sie irgendwo aufschnappen. Wenn Ärzte oder Lehrer etwas feststellen, wird es nicht in Frage gestellt. Selbst wenn Zweifel vorhanden sind, werden die Zweifel nicht weiter verfolgt, weil das zu anstrengend wäre. Schulkinder werden dazu erzogen, widerstandslos alles nachzuplappern, was ihnen vorgegeben wird. Für diese „Leistung“ gibt es die besten Noten. Kritisches Denken ist nicht erwünscht und führt im schlimmsten Fall zum Ausschluss von einem weiterführenden Bildungsweg. Eigenständiges Denken ist nur in sehr engem Rahmen erlaubt, denn auch Unternehmer müssen sich an viele Vorgaben anpassen. Zum aktiven Denken gehört, dass man aus eigenem Antrieb recherchiert und grundsätzlich gar nichts glaubt, sondern stets offen bleibt für neue Erkenntnisse. Man kommt auf diese Weise zu keinen abschließenden Ergebnissen, kann sich aber nicht so leicht irren, wie jemand, der felsenfest von bestimmten Ansichten überzeugt ist, die er niemals hinterfragt hat.

Brauchen wir unser Gehirn überhaupt?

Finden Gedankengänge wirklich in den Gehirnwindungen statt und befindet sich unter der Schädeldecke ein Gedankenspeicher, der ähnlich wie eine Festplatte funktioniert? Dass dem nicht so ist, scheint nachweisbar zu sein, wenn sich trotz fehlender Gehirnmasse keine Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten bemerkbar machen. Gedanken erfolgen offenbar nicht im Köpf, sondern in einem Informationsfeld, das sich außerhalb des Körpers befindet. Dieses Informationsfeld ist stark mit anderen Menschen vernetzt. Wenn wir nachdenken, horchen wir nicht in unseren Kopf hinein, sondern wir schauen ein wenig zur Seite, so als würden wir in das ätherische Feld hineinhorchen.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde von keiner Ärztin geschrieben und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Behandlung.

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Über Johanna Fritz 132 Artikel
Johanna ist freiberufliche Grafik-Designerin und Künstlerin. Sie berät das Team von Everyday Feng Shui bei der Website-Gestaltung und unterstützt bei redaktionellen Themen rund ums Wohnen und Einrichten. Johanna ist unser "Stil-Guru" und ihr erreicht sie unter j.fritz@everyday-feng-shui.de

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