Wohnung ausmisten – 7 Tipps für mehr Ordnung in den eigenen vier Wänden

Der Kleiderschrank quillt über, Bücher verstauben im Schrank – und Sie verlieren langsam den Überblick? Eine vollgestopfte Wohnung kann zur mentalen Belastung werden. Zeit, das Chaos sorgfältig zu entrümpeln. Ausmisten stellt für viele Menschen eine Herausforderung dar. Wir zeigen Ihnen sieben einfache Tipps, die Ihnen zu mehr Ordnung verhelfen.

Ordnung im Kopf fängt bei den eigenen vier Wänden an (Foto: Samantha Gades / Unsplash)

1. Sortieren Sie das Chaos im Kopf

Wer im Chaos lebt, kennt das Gefühl: Sie sind hibbelig und fühlen sich gestresst. Die visuelle Reizüberflutung im Zuhause trägt dazu bei, dass wir uns unruhig fühlen. Während im Schlafzimmer der Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, sammeln sich die leeren Flaschen in der Küche. Zunächst gilt: Ruhe bewahren – und sich über das „Warum“ klar werden. Ausmisten hilft, sich Zuhause wohlzufühlen und steigert die Lebensqualität. Wir freuen uns nach Feierabend endlich auf eine gemütliche Wohnung und verbringen dort gerne Zeit mit unseren Liebsten. Besucher empfangen Sie guten Gewissens – ohne Scham.

2. Starten Sie einen Rundgang durch die Wohnung

Verschaffen Sie sich einen Überblick. Ein Rundgang durch die Wohnung hilft, um das Chaos zu scannen. Achten Sie beim Rundgang durch die Wohnung auf folgende Fragen:

  • Was fällt negativ ins Auge?
  • Stört Sie eine Ecke im Raum?
  • Was kann sofort weg?
  • Was darf bleiben – und warum?

Während Einige sich nach einem aufgeräumten Zuhause sehnen, stellen andere fest, dass sie sich nach einem größeren „Tapetenwechsel“ wünschen und aus diesem Grund Platz und Ordnung schaffen wollen. Dann hilft die Suche nach einer neuen Mietwohnung, um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden. Ein breites Angebot an freien Wohnungen finden Suchende bei dem Vermieter und Verwalter GCP.

3. Erstellen Sie eine Liste

Was eignet sich zum Ausmisten? Verschaffen Sie sich einen Überblick und erstellen Sie sich zum Beispiel eine persönliche Liste:

  • Papier und Pappe: Werden Sie Altpapier, herumliegende Zeitschriften und verstaubte Bücher los. Kartons gehören in die Papiertonne.
  • Textilien: Alte Kleidung gilt als Klassiker beim Ausmisten. Spenden Sie überflüssige Kleidung zum Beispiel an Bedürftige. Bewahren Sie die Stücke auf, die Sie im Alltag verwenden.
  • Chemie: Putzmittel, alte Kosmetik, Medikamente – Chemikalien finden Sie in der ganzen Wohnung. Abgelaufene Cremes und Reinigungsmittel fachgerecht entsorgen.
  • Elektronik: Misten Sie CDs, DVDs und alte Elektrogeräte aus. Die Gegenstände funktionieren einwandfrei? Verkaufen/spenden Sie diese.
  • Sonstiges: Häufig finden wir weitere Gegenstände zum Ausmisten. Zum Beispiel Flaschen, Haarbürsten und altes Spielzeug.

4. Überlegen Sie sich, was Sie zum Ausmisten benötigen

Kartons eignen sich gut zum Lagern oder Entsorgen (Foto: Michal Balog / Unsplash)

Eine gute Vorbereitung hilft, das Chaos aus der Wohnung schnell und stressfrei zu beseitigen. Wer sich überfordert fühlt, fragt nach Unterstützung bei Freunden und Familie. Stellen Sie sicher, dass Sie alles besorgen, was Ihnen die Entrümpelung erleichtert. Dabei sollten Sie an folgende Dinge unbedingt denken:

  • eine To-do-Liste für den Überblick erstellen
  • Müllsäcke besorgen
  • ggf. Boxen und Kartons für mehr Stauraum
  • Utensilien für die Reinigung
  • ggf. Transportfahrzeug für die Entsorgung von Müll

5. Nehmen Sie Abschied von Gegenständen mit sentimentalem Wert

Verabschieden Sie sich konsequent von ungenutzten Gegenständen und Erinnerungsstücken. Die Krux an der ganzen Geschichte: Wir sammeln Überflüssiges, weil wir schlecht loslassen können. Schließlich weisen viele der Gegenstände einem emotionalen Wert auf. Wer den Abschied schafft, fühlt sich entlastet. Auf diese Weise trägt Minimalismus zu unserer psychischen Zufriedenheit bei.

6. Schaffen Sie sich einen liebevollen Rückzugsort

Wer ausmistet, schafft Platz für Neues. Überlegen Sie sich, ob Sie einen bestimmten Ort in der Wohnung bewusst „entlasten“ und nicht mehr mit neuen Gegenständen belasten. Das bedeutet: Sie schaffen sich einen speziellen Rückzugsort, frei von Materiellem. Wer mag, entscheidet sich für eine schlichte Zimmerpflanze. Auch Wandbilder, die eine beruhigende Wirkung haben, eignen sich für eine gemütliche Ecke.

Zusätzliche Tipps: Ziel ist es, wenig Raum für ein neues Chaos zu schaffen. Entsorgen Sie Kartonverpackungen zum Beispiel nach dem Einkaufen. Wer auf Nachhaltigkeit setzt, verwendet auffüllbare Seifenspender, um Verpackungsmüll zu reduzieren.

7. Atmen Sie durch – und genießen Sie die neue Ordnung

Nach getaner Arbeit ist Entspannung angesagt (Foto: Brina Blum / Unsplash)

Eine beliebte Methode, um sich zu motivieren: Sie verschaffen sich Vorfreude auf das Endergebnis. Stellen Sie sich Ihr neues Zuhause vor; eine saubere Küche, ein aufgeräumtes Schlafzimmer und ein behagliches Wohnzimmer ohne Chaos. Wichtig: Um die neue Ordnung genießen zu können, helfen regelmäßige Pausen während des Ausmistens. Wer Schritt für Schritt vorgeht, bleibt für gewöhnlich motiviert. Die Entrümplung muss nicht an einem Tag enden. Nehmen Sie sich zum Beispiel einen Tag in der Woche, um jeweils einen Raum auszumisten. Sobald es geschafft ist, atmen Sie tief durch – und genießen Sie Ihr neues, aufgeräumtes Zuhause.

Ausmisten bedeutet, sich um die eigene mentale Gesundheit kümmern

Eine To-do-Liste schreiben, sich von Gegenständen mit emotionalem Wert lösen – und endlich Platz schaffen. Wer ausmistet, erlebt Erleichterung. Das wirkt sich vor allem auf unsere psychische Gesundheit aus. Ein aufgeräumtes Zuhause zum Verweilen ein. Schaffen Sie einen Ort, an dem Sie sich gerne vom Alltagsstress erholen.

Weitere Infos und Tipps gibt es unter Entrümpeln.

Quellen:

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Über Long Wang 315 Artikel
Meister Long Wang ist seit 2007 Teil des Everyday Feng Shui Redaktionsteams und bereichert seither als Experte für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) mit seiner fernöstlichen Perspektive auf die Welt unsere Plattform. Zu erreichen ist er unter l.wang@everyday-feng-shui.de

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