Epstein-Barr Viren: Auslöser der „Kuss-Krankheit“

„Kissing Desease“ ist ein Synonym für die Pfeiffersche Drüsenkrankheit, die auf Epstein-Barr-Viren zurückgeführt wird. Die Übertragung erfolgt vorzugsweise durch den Speichel.

Hier wird vielleicht gerade ein Kind angesteckt. Foto: Charlotte / flickr CC BY 2.0
Hier wird vielleicht gerade ein Kind angesteckt. Foto: Charlotte / flickr CC BY 2.0

Wer übertriebenes Geküsse auf Partys und bei anderen Veranstaltungen immer schon unhygienisch fand, ist nicht zickig, sondern hat sicherlich nicht ganz Unrecht. Frauen können sich zusätzlich auf ihr Makeup hinausreden, wenn sie wieder mal von Schmusewilligen überfallen werden. Allerdings soll hier keine unnötige Angst geschürt werden. Viren sind so etwas Ähnliches wie Programme. Seriöse Nachweise für ihre Existenz sind sehr aufwändig und werden meistens nicht unternommen. Da Programme nicht an Materie gebunden sind, ist es fraglich, ob sie eine Überträgersubstanz benötigen. Man darf nicht vergessen, dass vieles, was wir als gesichert hinnehmen, nur Theorie ist.

Symptome

Epstein-Barr ist ein Herpes-Virus und wurde erst im Jahr 1964 entdeckt. Angeblich infizieren sich rund 98 Prozent der Menschen im Laufe des Lebens mit dieser Virusart – kurz EBV genannt. Woher weiß man das, wenn Viren so schwer nachweisbar sind? In der Regel erfolgt nur ein indirekter Nachweis von speziellen Antikörpern durch die Immunreaktion des Patienten. Diese Nachweise sind jedoch nicht zuverlässig. Aber da es sich um Programme handelt, kann natürlich fast jeder damit infiziert sein. Die meisten der Infizierten entwickeln keinerlei Symptome. Wenn die Pfeiffersche Drüsenkrankheit ausbricht, dann äußert sie sich vor allem mit Halsschmerzen, Fieber und geschwollenen Lymphknoten. Die Symptome sind also recht unspezifisch, was typisch ist für viele „Modekrankheiten“. Der geschwollene Hals kann leicht mit einer Mandelentzündung verwechselt werden. Auffällig ist eigentlich nur, dass das Fieber recht lange anhält. Ist die Immunabwehr mal geschwächt, können diverse Komplikationen auftreten mit ernsthaften Ausmaßen.

Epstein-Barr und Krebs

Das Virus wird als versteckte Ursache für Krebs in Zusammenhang gebracht. Das virale Erbgut ist jedoch kaum zu finden und nachzuweisen. Daher weiß niemand, ob und wie sehr das Virus für Krebserkrankungen verantwortlich ist. Die Forschungen sind über Vermutungen und Hypothesen noch nicht hinausgekommen. Epstein-Barr ist nicht der einzige Tumor-Virus, sondern es gibt eine ganze Reihe von Okoviren, die angeblich Tumore auslösen können. Diese Viren werden für zirka zehn bis fünfzehn Prozent der Krebserkrankungen verantwortlich gemacht. Da es praktisch keine Menschen gibt, die nicht mit irgendeinem Virus infiziert sind, sollte man sich vor Panikreaktionen hüten! Egal, wie viel man küsst und wen man küsst – irgendwann hat es einen erwischt. Die Frage ist nicht, welche Viren und sonstigen Erbanlagen im Körper schlummern, sondern was man daraus macht. Wir sollten uns davor hüten, den Körper als Bedrohung anzusehen, der ohne unser Zutun unsere Gesundheit gefährdet. Jeder Körper besteht aus rund 100 Billionen Zellen. Doch höchstens 50% der Zellen sind körpereigene Zellen. Die kleinen Mitbewohner befinden sich vor allem im Darm, im Magen, im Speichel, auf der Haut und auf den Zähnen. Neben zahllosen Viren sind das jede Menge Bakterien und Pilze, die wir niemals bekämpfen können.

Anthony William über Epstein-Barr

Was sagt das berühmte „Medical Medium“ über Epstein Barr? Er glaubt, dass es sich um eine mehrstufige Infektion handelt, die harmlos beginnt, aber böse enden kann. Zu Beginn hat man so etwas Ähnliches wie einen Schnupfen, den niemand ernst nimmt. In der zweiten Phase können das Lymphsystem, die Leber, die Milz, die Fortpflanzungsorgane, die Mandeln und die Prostata erfasst werden. Diese Phase kann mehrere Monate oder sogar Jahre lang andauern. Man merkt nicht viel davon, sondern ist höchstens erschöpft, übergewichtig und geistig nicht mehr so fit. In der dritten Phase wird die Schilddrüse angegriffen. Knoten, Zysten und Tumore können sich bilden. Die Symptome sind immer noch recht unspezifisch und mit gewöhnlichen Altersbeschwerden verwechselbar. In Phase 4 ist schließlich das Nervensystem betroffen, aber eindeutige Symptome sind nicht zu erwarten.

Und wie kann man sich schützen?

Die Viren wirken so mysteriös, dass man sie glatt für erfunden halten könnte. Die Diagnose ist schwierig und es gibt keine eindeutigen Symptome. Praktisch alle typischen Alterserscheinungen können auf Epstein-Barr-Viren zurückgeführt werden. Die Viren werden selten erkannt, aber trotzdem hat sie fast jeder im Körper. Zu allem Überfluss gibt es auch keine speziellen Behandlungsmethoden. Man kann nur versuchen, sich zu schonen, die Immunabwehr zu stärken und einzelne Symptome zu bekämpfen (wenn man glaubt, dass es was hilft, Warnleuchten des Körpers auszuschalten). Außerdem wird Vitamin D empfohlen, das ganz allgemein das Krebsrisiko minimiert. Professor Dr. med. Jörg Spitz ist davon überzeugt, dass niemand krank werden kann, wenn es nur eine einzige Ursache gibt. Kein Gen, kein Virus und kein Ernährungsfehler bringt den Körper völlig aus dem Gleichgewicht. Die Gene steuern nicht den Körper, sondern werden vom Körper gesteuert. Viren sind keine Lebewesen (wie Bakterien oder Pilze), sondern Programme und funktionieren ähnlich wie Gene. Sie bestehen aus Nukleinsäure (DNA oder RNA) und leben in Wirtzellen.

Wichtiger Hinweis: Dieser Artikel wurde von keiner Ärztin geschrieben und ersetzt daher keine ärztliche Beratung. Er dient zur Förderung der gesundheitlichen Kompetenz von gesundheitsbewussten Menschen.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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