10 Tipps für mehr Gelassenheit

Es gibt nichts Tragisches, außer wir bewerten etwas als tragisch. Das beste Mittel gegen Dramen sind Zufriedenheit, Gleichmut und Gelassenheit.

Foto (C) Andrey / flickr CC BY 2.0
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Alles hängt von der Einstellung ab

Wenn ein Mensch unbedingt Dramen erleben möchte, kann ihn nichts davon abhalten. Selbst wenn es keinerlei Anlass gibt, wird dieser Mensch dafür sorgen, dass es scheinbar trifftige Gründe gibt, um aufgebracht zu sein. Schließlich findet man täglich zahllose Möglichkeiten, um etwas zu befürchten, etwas misszuverstehen, sich angegriffen oder verletzt zu fühlen. Je weniger Menschen miteinander kommunizieren und voneinander wissen, umso größer ist der Spielraum für allerlei Mutmaßungen, Gerüchte und Fantasiegebilde. „Sicherheitshalber“ wird sogar der Kontakt gemieden, damit das Drama-Gebäude nur ja nicht ins Wanken gerät. Es könnte ja sonst sein, dass sich einige Gespenster und Horror-Vorstellungen in Wohlgefallen auflösen. Klar kann es sein, dass echte Missverständnis und Unzulänglichkeiten zu misslichen Lagen führen. Aber die meisten Probleme lasssen sich einfach lösen, indem man sich ausspricht und nach einvernehmlichen Lösungen sucht.

Böse für die Ewigkeit?

Immer wieder kommt es vor, dass Menschen gekränkt und sauer sind bis an ihr Lebensende, nur weil sie sich irgendwie unwohl fühlen oder jemanden nicht mögen. Der Mensch, der als Sündenbock herhalten muss, hat oft keine Ahnung, was er angeblich verbrochen hat. Vielleicht hat er die „falsche“ Religion oder ein nicht eine tolerierte Meinung zu einem Thema? Vielleicht ist er politisch inakzeptabel oder er hat einen Partner, der nicht erwünscht ist? Vielleicht ist er auch bloß zu erfolgreich, zu gesund, zu glücklich oder zu attraktiv, um neidlos ertragen werden zu können? Sicher ist nur, dass dieser Mensch irgendwas hat oder tut, was den anderen stört. Der Gestörte fühlt sich verletzt und macht ein Drama daraus. Verbeißt sich in boshafte Vorstellungen, versucht sich zu rächen und dem Sündenbock zu schaden. Verwünschungen werden ausgesprochen und giftige Pfeile ausgesendet. Doch nach dem Spiegelprinzip wird nicht der Sündenbock der Geschädigte sein, sondern der Absender.

Alles, was wir anderen wünschen, kommt zu uns zurück

Daher sollten wir niemals sparsam sein bei guten Wünschen! Auch wenn es so scheint, dass jemand böswillig handelt, steckt irgendein Problem oder Defizit dahinter. Meistens liegt es nur an einem Informationsmangel. Man kennt die Hintergründe nicht und reimt sich daher etwas zusammen. Steigert sich in verletzende Vorstellungen hinein und findet alles ganz furchtbar, ausweglos und katastrophal. Je schneller wir mit Vorurteilen bei der Hand sind, umso leichter schlittern wir in Wahnvorstellungen. Wenn wir der Welt jedoch mit einem Maximum an Gleichgültigkeit begegnen, wird unser Leben wesentlich entspannter verlaufen. Alle Menschen tun ihr Bestens und meinen es gut. Falls es dennoch zu unangenehmen Erlebnissen kommt, so kann das nur daran liegen, dass ein Informationsdefizit vorliegt oder der Betreffende in einen problematischen Knoten verstrickt ist.

Foto (C) Val Wroblewski / flickr CC BY 2.0
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Gedanken, Einstellungen und Glaubenssätze für mehr Gelassenheit

  1. Es ist normal, dass etwas kaputt geht oder jemand stirbt. Unser Leben besteht nur aus flüchtigen Augenblicken, die wir sekündlich loslassen müssen.
  2. Was andere Menschen zum Ausdruck bringen, gilt nur für sie selber und für niemanden sonst.
  3. Es ist nicht tragisch, wenn jemand scheitert, sich verletzt oder ruiniert. Dieser Mensch macht lediglich Erfahrungen und schafft sich neue Lebenssituationen. Diese Erfahrungen sind notwendig, um die Grenzen zu erkennen und geistig zu wachsen.
  4. Geld ist nur ein Zahlungsmittel und völlig gleichgültig, solange man nicht völlig im Trockenen sitzt. Geld kommt und Geld geht wie Ebbe und Flut.
  5. Jede Situation hat ihre guten Seiten. Würden wir nicht öfter vor einer Wand stehen, würden wir keine neuen Wege kennenlernen.
  6. Glück bedeutet, sich innig verbunden zu fühlen mit allem, was ist. Je weniger wir Widerstand leisten gegen das, was ist und passiert, umso größer sind unsere Glückschancen. Unglück kann sich nur dann verfestigen, wenn wir verbissen Widerstand leisten.
  7. Alles ist gut so wie es ist. Auch wenn es sich im Augenblick nicht so anfühlt, hat jedes Scheitern seinen Sinn.
  8. Im Zweifelsfall gilt immer die Unschuldsvermutung. Selbst bissige Tiere beißen nicht, weil sie böse sind, sondern weil sie keine Alternativen kennen.
  9. Der Weg zu genialen Lösungen ist fast immer mit Pannen gepflastert. Wenn es nie irgendwelche Probleme gäbe, würden wir nichts Neues erfinden.
  10. Damit eine neue Tür aufgehen kann, muss eine alte zugehen. Wir wären sonst heillos überfordert und würden vor lauter Türen verrückt werden.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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