Elektrosmog in Elektroautos verhindern durch memon-Technologie?

Die Zahl an Elektroautos auf deutschen Straßen wird in Zukunft stark zunehmen. So positiv diese Entwicklung auch sein mag – an Elektrosmog denken dabei bisher nur wenige. Fakt ist: Mit der Elektromobilität werden auch die Elektrosmogquellen zunehmen. Wie sich Elektrosmog in Elektroautos verhindern lässt, zeigt eine Firma aus Rosenheim. Doch hier ist Vorsicht geboten!

Elektroauto an der "Zapfsäule": Sieht so unsere Zukunft aus?
Elektroauto an der "Zapfsäule": Sieht so unsere Zukunft aus? (Foto: Frank Hebbert)

Bald ist es so weit: Der nächste größere Boom der Weltwirtschaft wird den Preis für Rohöl auf dem Weltmarkt deutlich ansteigen lassen. Die Folge ist, dass auf herkömmlichen Verbrennungsmotoren basierende Antriebstechnologien, wie sie derzeit in den meisten Fahrzeugen zum Einsatz kommen, schneller der Vergangenheit angehören könnten, als der Erdölindustrie lieb sein dürfte. Die Umweltbewussten unter euch werden jetzt vielleicht sagen: „Ist doch prima, wenn es bald nur noch leise und saubere Elektroautos auf deutschen Straßen fahren“. Vergessen wird dabei allerdings gerne, dass Elektroautos auch eine Reihe von Nachteilen mit sich bringen.

Über die Nachteile von Elektroautos

Für die meisten Menschen ist noch gut nachvollziehbar, dass die Energie zum Betrieb elektrischer Fahrzeuge ja auch irgendwoher kommen muss. Wenn wir hier nicht doch wieder auf fossile Brennstoffe zur Energiegewinnung oder gar auf Atomstrom aus unseren Nachbarländern zurückgreifen wollen, muss die „Energiewende“ weiter mit Hochdruck vorangetrieben werden. Doch das können wir schaffen. Was vielen Menschen allerdings nicht bewusst ist: Durch den Betrieb von mehreren Millionen Elektroautos und entsprechender Infrastruktur zum „betanken“ wird sich die Zahl der Elektrosmogquellen in unserer Umgebung vervielfachen.

Doch nicht nur das. In einer Welt, in der große Mobilfunkunternehmen, viele Verbraucher und am Ende auch Regierungen jeweils auf ihre Weise von der rasanten Entwicklung der Mobilfunktechnologie profitieren, was zu einer Unterdrückung wissenschaftlicher Erkenntnisse im Hinblick auf die Bedenklichkeit von elektromagnetischer Strahlung geführt hat, – in einer solchen Welt wird auch niemand besonderen Wert darauf legen, Elektroautos für die Insassen „elektrosmogsicher“ zu machen. Mit anderen Worten: Wir müssen uns selber vor Elektrosmog durch und vor allem in Elektroautos schützen.

memon GmbH – Schwarzes Schaf oder der Zeit voraus?

Die Firma memon® bionic instruments GmbH aus Rosenheim ist dieser Entwicklung bereits einen Schritt voraus. Sie hat speziell für Elektroautos ein Gerät entwickelt, welches Elektrosmogeinflüsse in der Fahrgastzelle minimieren soll. Der folgende Film zeigt einen von einem Mediziner begleiteten Praxis-Test, der die Wirksamkeit der memon-Technologie unter Beweis stellen soll:

Auch wenn wir das Bemühen um die Entwicklung von Technologie, die uns vor schädlichen Umwelteinflüssen der modernen Welt schützen soll, generell begrüßen, möchten wir in diesem Fall doch zur Vorsicht mahnen. Die Wirksamkeit der memon-Technologie ist bisher alles andere als erwiesen.

Die im Film gezeigten Nachweismethoden beruhen einerseits auf der Messung von „Zellstress“ mit dem Syncrotestgerät – ein Produkt, welches inzwischen unter anderem Namen ebenfalls von der Firma memon vertrieben wird und über das wir bereits kritisch berichtet haben. Andererseits wird hier anhand des Blutbildes das Phänomen der Geldrollenbildung herangezogen, um den Unterschied zwischen belastetem und nicht durch Elektrosmog belastetem menschlichen Körper zu zeigen. Geldrollenbildung im Blut kann jedoch viele andere Ursachen haben und zeigt sich auch, sobald die Blutgerinnung einsetzt. Je nachdem, zu welchem Zeitpunkt man nach der Blutentnahme durch das Mikroskop schaut, zeigt sich der Geldrollen-Effekt oder eben nicht…

Der im Film zu Wort kommende Mediziner Dr. med. Michael Steinhöfel betreibt zudem seit Jahren „Auftragsforschung“ für memon. Von unabhängiger wissenschaftlicher Expertise kann hier also nicht die Rede sein. Wir werden euch diesbezüglich weiter auf dem Laufenden halten und bitten euch vor dem Einsatz oder Erwerb oben beschriebener Technologie besonders vorsichtig zu sein.

www.everyday-feng-shui.de

7 Kommentare

  1. Hallo,

    dieses Thema ist wirklich sehr schwierig. Aber es gibt viele weitere schwierige Themen, die eben – auch – alle nicht eindeutig sind.

    Aber was genau bedeutet das? Nur weil ich etwas nicht sehen kann (atembare Luft z.B.) kann sie dennoch da sein, und lebensrettend sein. Aber es könnte auch ein gefährliches anderes Gas sein (Kohlenmonoxyd z.B.), dann ist dieses Gas eben nicht mehr lebensrettend, sondern ggf. tödlich. Okay, die Gase kann man heute – mit entsprechenden Meßgeräten – vorher testen. Für die Memon Wirkung gibt es offenbar (noch) keine Meßgeräte. Vielleicht kommen die noch….?

    Schwierig.

    Es ist nicht auszuschließen, dass die Firma hier einfach nur eine Möglichkeit sieht, Geld zu verdienen (aber selber weiß, dass es Unsinn ist, was sie da anbietet).

    Es kann aber auch sein, dass die Firma von Ihrer Technik überzeugt ist. Es kann auch sein, dass Dinge Menschen helfen, ohne dass es einen eindeutigen Nachweiß dafür gibt. Es gibt z.B. auch sog. Krebs-Spontanheilungen, die sich auch Ärzte nicht wirklich erklären können.

    Was Rainer und Hugo (zwei eigentlich gegensätzliche Meinungen) geschrieben haben, finde ich daher generell gut.

    Ich selber weiß leider nicht, was in dieser Sache wirklich wahr ist. Ich wünsche mir aber, dass ich es noch erfahre.

    Grüße
    John
    PS: es ist fast immer gut, kritisch zu sein. Aber früher dachte man auch, man würde sterben, wenn man mit einem Zug etwas zu schnell fahren würde, weil der Sog dann die Atmung ummöglich machen würde. Heute weiß man das genau das so nicht stimmt. Früher konnte sich übrigens noch vor ca. 50 Jahre niemand vorstellen, das wir heute mit hochmodernen Smartfone durch die Gegend laufen, und das es ein so mächtiges Internet gibt. Die Zeiten ändern sich eben…

  2. Ein Auto ist ein Faradayscher Käfig. D. h. er schirmt wirkungsvoll elektrische Strahlung ab. Batterien strahlen nicht besonders und die Elektromotoren sind in der Regel in den Radnaben, also schon möglichst weit vom Benutzer entfernt, verbaut.

    Ein Mobiltelefon muss strahlen, sonst funktioniert es nicht. Die Strahlung muss so stark sein, dass sie bis zum nächsten Funkmasten reicht. Das hält man sich dann direkt ans Gehirn. Ähnliche Strahlungswerte hat DECT. Die funktionsbedingt erforderliche hohe Strahlungsstärke in Verbindung mit der unmittelbaren Nähe zum Körper sind bedenklich.

    Elektromagnetische Strahlung gibt es aber überall. generell gilt, je näher man dran ist und umso stärker die Feldstärke, umso stärker ist die Wechselwirkung. Bestimmt Frequenzen sind schädlicher als andere. Während Infrarotes Licht eher angenehm und gesundheitsfördernd ist, ist UV Licht nur in geringen täglichen Dosen förderlich und führt schnell zum Sonnenbrand und Zellschäden. Das Radar und Mikrowellen schädlich sind, hat denke ich jeder mitbekommen.

    Ein Aufkleber ohne magnetische oder elektrisch leitende Teile, der nicht geerdet ist, kann aber nachweislich weder elektromagnetische Strahlung neutralisieren, noch diese in irgendeiner Form umwandeln.

    Wer sich trotzdem einen Aufkleber für 99 € kaufen möchte, von dem der Hersteller behauptet er macht aus unsichtbarer böser Strahlung unsichtbare gute Strahlung, nur zu.

    Der Placeboeffekt ist medizinisch durch viele Studien belegt und funktioniert.

    D. h. wer dran glaubt, dem wird hier geholfen. Das geht aber auch billiger.

    PS: Informationen kann man sehr wohl messen. Das Maß für den Informationsgehalt nennt sich Entropie. Strahlung kann man ebenfalls messen. Dies geht je nach Frequenz mit dem entsprechenden Feldstärkemesser.

  3. Auch ich kann mittlerweile ein wenig hinter die Kulissen von Memon Einblick nehmen. Fakt ist, dass wir es in unserem Netzwerk mehrmals mit positiver Wirkung verbaut haben. Viel interessanter ist es zu glauben, dass die Industrie sich irgendetwas nicht leisten kann. Sie leistet sich alles, was dem Wachstum dient. Somit sind beide Seiten sehr kritisch zu betrachten. Die Finanzbranche könnte es sich eigentlich auch nicht erlauben uns zu bevormunden, tut es aber täglich. Die Lebensmittelbranche sollte uns eigentlich nicht verarschen, tut es aber täglich. Die Mobilfunkbranche behauptet alles mögliche, aber die ersten Rückversicherer stufen EM-Felder als High Risk ein. Ob Memon wirkt können wir im Grunde gar nicht messen, nur fühlen, denn Memon wirkt auf Informationsbasis, und Informationen können wir „noch“ nicht messen. Dennoch verändern Sie unsere Realität jeden TAG! Wir müssen schlichtweg akzeptieren, dass wir Technik benutzen, ohne sie zu verstehen oder gar zu beherrschen (Atommüll), solange es dem Wachstum dient. Alles was allerdings dem Wachstum schadet wird bekämpft. Menschen die weniger krank werden tragen auch weniger zum BSP bei. Fakt ist aber auch, dass viele sich in diesem Feld bewegen, auf die das alles zutrifft, was u.a. in den vorlaufenden Kommentaren besteht. Bei MEMON bin ich mir persönlich sehr sicher, dass es wirkt. Vielleicht nicht bei jedem, aber sehr vielen! Das ist meine Erfahrung! Und wir haben erst mal für uns privat getestet, bevor wir es weiter empfohlen haben! Jeder sollte sich hier seine eigene Meinung bilden. Und für private Haushalte gilt auch hier, 14 Tage Widerrufsrecht. Erstaunlicherweise nehmen nur sehr wenige davon Gebrauch!
    In diesem Sinne!!!!!

  4. Guten Tag, da ich schon hinter den Kulissen von Memon schauen durfte/konnte als angehender Mitarbeiter (gleicht eher einer Sekte), kann ich Euch sagen, „alles völliger Humbug“, jeder der vom Fach ist, sei es von der Wasseraufbereitung oder Elektro weiß, dass diese Produkte nur den Geldbeutel erleichtern, denn die Psyche des Menschen ist grenzenlos und zu oft beeinflussbar. Allerdings wenn es zum positiven Ergebnis dazu beigetragen hat, haben beide Seiten etwas, Memon den Umsatz und der „Patient“ einen eingebildeten Erfolg. Dieser Syncro-Tester ist je nach Anwendung beeinflussbar, setzt man(n) die Messspitze steil an ist der Wert „positiv“ im Sinne Memon(unter dem Nullwert), setzt man die Messspitze schräger mit mehr Auflagefläche – negativ auf „Null“, hinzu kommt noch der Handschweiß der eine gewisse Leitfähigkeit über die Salze noch verfälscht, der Druck wie man die Messsonde platziert ist ebenfalls steuerbar auf den „Wunschwert“. Wenn kritische Fragen in einer Demo bei Memon fällt und im Beisen diesem sehr fraglichen Arztes der auf der Lohnliste von Memon steht, wird man(n) diplomatisch aus dem Team entfernt. Die Automotiv-Branche könnte es sich gar nicht erlauben, strahlenschädigende Fahrzeuge in den Verkehr zu bringen, denn im Großen und Ganzen sind die E-Autos super abgeschirmt und bedenkenlos einsetzbar. In diesem Sinne….

  5. Es ist begrüßenswert, dass Sie einen kritischen Blick auf die Produkte der Firma memon werfen. Ich habe selbst Erfahrung mit diesen Produkten und kann Ihnen aus voller Überzeugung sagen: sie funktionieren wirklich! Es gibt sie seit über 20 Jahren.
    Es gibt zahlreiche praktische Erfahrungen, die ich selbst bestätigen kann: den Menschen geht es deutlich besser. Sie werden beim Autofahren nicht mehr so leicht müde, können nachts dennoch besser schlafen.
    Der bekannte Geldrolleneffekt durch Elektrosmog und Handystrahlung wird verhindert und wird unter dem Einflusse der memon-Transformer sogar rasch rückgängig gemacht. Die Wirkung ist auch durch Messung der Stresshormone im Körper nachgewiesen – die Werte normalisieren sich. Und ganz toll: der lungengängige und schädliche Fein- und Feinststaub im Auto, zu Hause oder im Krankenhaus nimmt durch Koagulation wesentlich ab. Kein Wunder, dass die Nutzer sich dann wohl fühlen.
    Übrigens empfinde ich es als hinterhältig, wenn Sie einem ehrlichen Wissenschaftler vorwerfen, dass er sich zu einem überzeugenden Produkt positiv äußert und gern mit dem Hersteller zusammenarbeitet. Gute Neuerungen haben es eben schwer – wie auch e-cat und LENR.
    Grüße aus Hannover
    Udo

  6. Hallo Herr Brönnle,

    >Messungen von Magnetfeldern in Elektroautos oder bei Pedelecs liegen praktisch nicht vor.

    Ja – genau das ist uns auch aufgefallen. Wir haben hier bisher nichts Brauchbares gefunden. Wenn Ihnen da etwas in die Hände fällt – bitte bei uns melden!

    Grüße aus Berlin
    Long

  7. Wow Danke, dass dieses Thema einmal aufgegriffen wird. Auch in baubiologischen Foren habe ich schon nachgefragt, aber Messungen von Magnetfeldern in Elektroautos oder bei Pedelecs liegen praktisch nicht vor.
    Wichtiger, als Nachbesserungen mit Alternativprodukten wären sicher vorbeugende maßnahmen in der Autos: Motor und Batterie sollten soweit wie möglich von den insassen entfernt sein. Bislang handelt es sich bei Elektroautos meist um Kleinwagen, bei denen die Magnetfeld produzierenden Teile (eben der Motor oder die Batterie) sich z.B. unter dem Fahrersitz befinden.
    Da kann sicher viel verbessert werden. Schirmungen sind bei Magnetfeldern leider nur schwer möglich. Das beste ist Abstand halten.
    Alternativprodukte sollte man durchaus in Erwägung ziehen. diese sollten aber immer kritisch beleuchtet werden!

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