Parallelen zwischen Smart-Home, Corona-Krise und Milgram-Experiment

9 von 10 Menschen neigen zu blindem Gehorsam und würden auf Befehl sogar foltern, ist das Ergebnis einer Studie, die im Jahr 1962 durchgeführt wurde. Und wie sieht es während der Coronakrise aus? Wissen die vielen „Ordnungshüter“ eigentlich, was sie tun?

Foto: Daniel Lobo / flickr CC BY 2.0
Foto: Daniel Lobo / flickr CC BY 2.0

Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht

Der Urheber dieses Zitates ist unbekannt und wird verschiedenen Autoren – unter anderen Bertolt Brecht – unterstellt. Die Aussage soll ursprünglich von Papst Leo stammen und dann abgewandelt worden sein. Er meinte angeblich, dass Gehorsamkeit ein Verbrechen ist, sobald sich staatliche Gesetze gegen das göttliche Recht richten. Schöner wäre wohl die Formulierung „gegen die göttliche ORDNUNG“ oder gegen die „NATURGESETZE“, denn auch kirchliche Rechte können sehr ungerecht und wider die Natur sein. Auf jeden Fall ist damit ausgesagt, dass man jede Anordnung hinterfragen muss und nicht unkritisch befolgen sollte. Im Notfall ist sogar heftiger Widerstand vonnöten – vor allem wenn die eigene Gesundheit, die Freiheitsrechte oder die Existenzgrundlagen bedroht sind.

Die dunkle Seite von Vorzugsschülern

Nur wenige Menschen hinterfragen, wie es zu guten Schulnoten kommt und was für eine Art von Schüler/in man sein muss, um lauter Einser zu ergattern. Der (oder die) Klassenbeste ist in der Regel der (oder die) Unterwürfigste und Unreflektierteste von allen. Schüler/innen, die den Lehrstoff in Frage stellen oder anderer Meinung sind oder abweichende Informationen einholen, werden nicht mit Bestnoten belohnt. Die meisten Menschen sind der Ansicht, dass ein Mensch „in Ordnung“ ist, wenn er sich anpasst, unterordnet und gehorcht. Brave Schüler/innen und Bürger/innen fallen nicht auf, richten sich nach der angesagten Mode, suchen den Anschluss an soziale Gruppen und hängen ihre Meinung wie ein Fähnchen in den Wind. Wie gefährlich diese Einstellung ist, kann man sich leicht vorstellen. Denn wenn keiner aktiv mitdenkt, ist die Gruppe fast grenzenlos steuerbar und manipulierbar.

Wer seine Freiheiten aufgibt, trennt sich energetisch von seiner Intuition

Keine eigene Meinung zu haben, ist auch deswegen gefährlich, weil der Draht „nach oben“ verloren geht. Statt auf unsere ureigensten Eingebungen zu achten, orientieren wir uns an einer ferngesteuerten Masse, die aus lauter Menschen besteht, die keine Ahnung haben. Sie sind meistens sehr einspurig unterwegs und durch abweichende Sichtweisen leicht aus der Fassung zu bringen. Sie haben ihre festgelegten Richtlinien, die sie bereits seit Jahrzehnten verfolgen. Trifft man sie 5, 10, 15 oder 20 Jahre später, folgen sie immer noch denselben Geistführern, ohne sich persönlich weiterentwickelt zu haben. Abweichungen vom eingeschlagenen Weg sind nicht vorgesehen. Freigeistige „Theorien“ werden als brandgefährlich eingestuft, weil sie verunsichern und das bisher Geglaubte in Frage stellen. Es gibt keinen Grund, darauf stolz zu sein, zur großen Masse zu gehören oder sich mit einem „ach so modernen“ Smart-Home-System überwachen zu lassen!

Die Corona-Richtlinien rauben uns das Recht zur Selbstbestimmung

Jeder, der so tut, als hätte er die Infektionszahlen im Griff, ist ein Gaukler, weil es keine gesicherte Datenlage gibt. Es ist nicht mal sicher, was genau ein Virus ist und welche Eigenschaften der spezielle Corona-Virus hat, der angeblich zu einer weltweiten Pandemie geführt hat. Alles, was wir als „Pandemie“ erleben, ist ein Experiment. Nicht nur in Bezug darauf, was ein Virus kann und wie er sich verhält. Sondern auch im Hinblick darauf, wie Menschen sich verhalten, wenn sie in Todesangst versetzt werden und sukzessive ihre Freiheiten verlieren. Ein Großteil der Menschen will die Gesichtsmasken gar nicht mehr ablegen und findet nichts dabei, auf Schritt und Tritt überwacht zu werden. Genauso bereitwillig wie sie Medikamente schlucken – oder sogar verlangen! – sehnen sie sich nach gefährlichen Impfungen, um vor drohenden Krankheiten geschützt zu sein. „Für mich ist unfassbar, wie gläubig Volk und Medien sind“, soll der bekannte Epidemiologe und Buchautor Sucharit Bhakdi gesagt haben. Dazu ein Buchtipp: „Corona Fehlalarm? Zahlen, Daten und Hintergründe“, von Dr. Karina Reiss und Dr. Sucharit Bhakdi, Goldegg Verlag

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Irmgard Brottrager
Über Irmgard Brottrager 750 Artikel
Irmgard Brottrager ist Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur, Fachredakteurin und Fengshuiberaterin in Graz. Sie beschäftigt sich vorzugsweise mit Aufgaben, die mit dem Menschen und seinem Umfeld zu tun haben. Irmgard erreicht ihr unter i.brottrager@everyday-feng-shui.de

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