Sind schwarze Löcher Eingänge von Wurmlöchern?

Schwarze Löcher sind vielleicht die stärksten Energien im Universum – falls die Theorien stimmen. Was man über die Beschaffenheit des Universums zu wissen glaubt, sind größtenteils nur Ideen mit vielen offenen Fragen.

 

Was versteht man unter Wurmlöchern?

Wie sich der Wurm quer durch einen Apfel beißt statt außen herum zu kriechen, ist es auch möglich, in einer gekrümmten Raumzeit eine Abkürzung zu finden. Ein Wurmloch ist eine Art Tunnel, der verschiedene Orte in der Raumzeit miteinander verbindet.

Was sind schwarze Löcher?

Im Zentrum beinahe jeder großen Galaxie lauern riesige schwarze Löcher, die mit ihrer immensen Gravitationskraft alles anziehen und zerstören – wie es scheint. Denn dass Energien tatsächlich komplett verschwinden, steht im Widerspruch zu unseren physikalischen Gesetzen. Je größer die Galaxie, umso größer ist das schwarze Loch, wird vermutet. Die dunkle Materie soll eine extreme Dichte besitzen und Millionen mal schwerer sein als unsere Sonne. Die Galaxien und die schwarzen Löcher könnten sich gemeinsam entwickelt haben, denn sie scheinen einander zu bedingen. Ein schwarzes Loch dreht sich um seine eigene Achse und saugt die umliegende Materie in sein wirbelndes Energiefeld. Ein Teil der Materie wird senkrecht zur Wirbelachse weggeschleudert und als „Jet“ wahrgenommen. Die Jets enthalten vermutlich Partikel mit kosmischer Strahlung. Am Rand eines schwarzen Loches – der auch „Ereignishorizont“ genannt wird, kommt es zu einer extremen Krümmung der Raumzeit. Die ferne Zukunft von schwarzen Löchern ist ungewiss. Es ist unklar, ob sie schrumpfen, verdampfen, zerfallen oder explodieren, wenn sie die letzten ausgebrannten Sterne verschlungen haben. Kann es sein, dass unser Universum endlich ist und irgendwann implodiert? Oder ist es naiv zu glauben, dass dort, wo man nichts sieht, tatsächlich nichts ist?

Gibt es unsichtbare Brücken zwischen schwarzen Löchern?

Für spirituelle Menschen sind die aufwändigen Forschungen und Erklärungsversuche von Physikern eher belanglos. Denn das eigentliche Leben spielt sich nicht in einer materiellen Welt ab, sondern in feiner schwingenden Dimensionen. Daher ist es relativ egal, ob irgendein materielles Dasein von Dauer ist oder nicht. In der Quantenphysik geht man davon aus, dass Informationen niemals verschwinden können. Sie können sich nur ändern. Wissenschaftsgläubige Menschen sollten nicht vergessen, dass auch Wissenschaftler nur Gläubige sind und vor vielen Rätseln stehen. Joseph Polchinski von der University of California in Santa Barbara beispielsweise glaubt, dass schwarze Löcher nur leere Hüllen sind und kein Innenleben besitzen. Ping Gao und Daniel Jafferis von der Harvard University in Boston und Aron Wall von der Stanford University in Kalifornien erklärten im Jahr 2016, wie Wurmlöcher passierbar sein könnten. Sie glauben, dass Objekte, die in ein schwarzes Loch fallen, durch ein anderes Loch wieder heraustreten können. Zu dieser Theorie gibt es eine gewisse Übereinstimmung mit den Phänomenen, die sich bei der Verschränkung von weit entfernten Quantenteilchen beobachten lassen. Die Verbindung zwischen den schwarzen Löchern könnte für das menschliche Auge unsichtbar sein. Es gibt außerdem die Theorie, dass der Raum selbst durch Quantenverschränkungen erzeugt wird.

Im Gegenlicht bekommt man eine Ahnung von dem, was sich zwischen den Teilchen befindet. Foto (C) Matthias Ripp / flickr CC BY 2.0
Im Gegenlicht bekommt man eine Ahnung von dem, was sich zwischen den Teilchen befindet. Foto (C) Matthias Ripp / flickr CC BY 2.0

 

Ist Quanten-Teleportation eine technische Bezeichnung für Hellfühligkeit?

Forscher überprüfen ihre Annahmen anhand von mathematischen Modellen und Berechnungen nach den Regeln der Physik. Für feinfühlige Menschen ist es vollkommen klar, dass die Entfernung keine Rolle spielt, wenn wir uns mit einem Mitmenschen verbunden fühlen. Sie können spüren, ob ein anderer Mensch an sie denkt und wie es ihm geht. Der Geist und auch der Emotionalkörper sind nicht an die Materie gebunden. Insofern stellt die geistig-emotionale Dimension eine Brücke dar, die jedem Menschen offen steht, um räumliche Entfernungen zu überwinden. Wir dürfen annehmen, dass es so etwas wie Raum und Zeit nur in der materiellen Welt gibt, aber nicht in den feinstofflichen Parallelwelten.

Unter Teleportation versteht man das Beamen von Lebewesen oder materiellen Teilen, ohne die üblichen Transportwege auf sich zu nehmen. Der Raum, der sich zwischen den beiden Endpunkten befindet, wird gar nicht betreten, und daher ist auch kein Zeitaufwand erforderlich. Im Jahr 2017 soll es einem chinesischen Forscherteam erstmals gelungen sein, Quantenteilchen von einer Bodenstation zu einem Satelliten im All zu teleportieren mit Hilfe von verschränkten Photonen-Paaren. Quantenteilchen sind allerdings keine massiven Objekte, sondern Informationsträger mit Teilchen- und Wellen-Eigenschaften. Elementarteilchen wie Elektronen, Gravitonen und Lichtteilchen sind grundsätzlich nicht an den Raum gebunden, sondern können zugleich an verschiedenen Orten auftreten. Immer, wenn es gelingt, ein verschränktes System über mehrere Orte zu verteilen, lassen sich Informationen an jeden Punkt des Netzwerkes übertragen, ohne den Weg dazwischen zurücklegen zu müssen. Allerdings besitzen Quanten eine „quantenmechanische Unschärfe“. Sie lassen sich mit Gedanken beeinflussen lassen und sind daher kaum unter Kontrolle zu bringen.

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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