Andrea Rossis E-Cat sorgt für wissenschaftliche Sensation

Die wissenschaftliche Sensation ist perfekt: Ein Team international renommierter Wissenschaftler hat die unter der Bezeichnung „E-Cat“ bekannt gewordenen LENR-Reaktoren des italienischen Erfinders Andrea Rossi einer monatelangen Prüfung unterzogen. Jetzt steht das Endergebnis fest: Der E-Cat funktioniert und ist allen derzeit nutzbaren Energiequellen überlegen.

Pionier auf dem Gebiet der Kalten Fusion: Andrea Rossi vor einem 1MW-E-Cat
Pionier auf dem Gebiet der Kalten Fusion: Andrea Rossi vor einem 1MW-E-Cat
(Foto: Massimo Brega)

Energieformen-Matrix: Die Überlegenheit von E-Cat-Technologie gegenüber allen anderen Formen der Energiegewinnung
Energieformen-Matrix: Die Überlegenheit von E-Cat-Technologie gegenüber allen anderen Formen der Energiegewinnung (Bildquelle: www.e-cat-deutschland.de)

Allen Unkenrufen zum Trotz sind wir der Verwirklichung eines bis dato schier unvorstellbaren Menschheitstraums näher als je zuvor: Unbegrenzt zur Verfügung stehende, unschlagbar günstige und vor allem saubere Energie ist in unmittelbarer Reichweite. Ein Wissenschaftlerteam, bestehend aus international renommierten Professoren, hat die seit Wochen andauernden Tests an den so genannten Energy Catalyzern (kurz: E-Cat) abgeschlossen und bereitet nun die Publikation der Ergebnisse für die Weltöffentlichkeit vor. Um die abschließende Aufarbeitung der Daten und deren Implikationen nicht zu stören, werden die Namen der beteiligten Wissenschaftler erst mit Veröffentlichung der Testergebnisse offiziell bekanntgegeben.

Aufkommenden Ängsten, dass sich die Publikation der Ergebnisse erneut Monate hinziehen könnte, erteilte ein Sprecher der Wissenschaftlergruppe eine Absage: „What we have seen is too important, must absolutely be published“ – (Was wir gesehen haben, ist zu wichtig – es muss unbedingt veröffentlicht werden. Quelle: www.e-catworld.com) Als Publikationstermin wurde Mitte April genannt. Ob die Erstveröffentlichung der Testergebnisse in einem der großen Wissenschaftsmagazine „Nature“ oder „Science“ stattfindet oder zunächst nur als „Scientific Letter“, wollte der Sprecher nicht kommentieren.

E-Cat Supporter Nr. 1: Nobelpreisträger Brian Josephson

Am positiven Ausgang der Tests bestehen kaum noch Zweifel. Die Wissenschaftlergruppe zeigte sich zuletzt überzeugt von der Reife der Technologie und bestätigte: „We’ve got evidence that the ‚effect‘ is real beyond any reasonable doubt“. (Wir haben zweifelsfreie Belege dafür, dass der Effekt echt ist. Quelle: www.e-catworld.com). „Beyond any reasonable doubt“ – diese angelsächsische Phrase ist in der Wissenschaftsterminologie eine der stärksten Ausdrücke, um einer Gewissheit Nachdruck zu verleihen, dass es sich bei einem Phänomen um ein nach wissenschaftlichen Kriterien replizierbares Ereignis handelt.

Letzteres – also mangelnde Replizierbarkeit – wurde bis zuletzt von Rossi-Gegnern und Kritikern der „Kalten Fusion“ gleichermaßen als Totschlagargument verwendet, um fortlaufend Zweifel an den Fortschritten zu säen, welche auf dem Gebiet der LENR-Forschung seit Entdeckung des „Excess Heat Phänomens“ im Jahre 1989 durch Martin Fleischmann und Stanley Pons erzielt worden sind.

Gewaltige Kapitalinteressen verzögern den Durchbruch

Die Gründe für dieses gerade in weiten Kreisen der Wissenschaft entgegengebrachte unwissenschaftliche Verhalten und die Denunziation von Wissenschaftlern, die sich seither der Kalten Fusion verschrieben haben, liegen auf der Hand: Gewaltige Kapitalinteressen stehen dem Durchbruch von LENR-Technologie entgegen. Wer glaubt, dass die Wissenschaft frei von Einflüssen dieser Interessen ist, irrt. Forschung, die nicht sowieso bereits Auftragsforschung für die Wirtschaft ist, kann nur betreiben, wer Forschungsgelder bewilligt bekommt.

Die Energiedichte von E-Cat-Treibstoff ist 2 Mio. mal höher als die von Erdöl
Die Energiedichte von E-Cat-Treibstoff ist 2 Mio. mal höher als die von Erdöl (Bildquelle: ecat.com)

Über die Töpfe dieser Gelder wachen politische Entscheidungsgremien. Diese wiederum sind alles andere als unabhängig, sondern lassen sich in Abhängigkeit vom Sachgebiet von großen Lobbygruppen, hinter denen wieder Kapitalinteressen stehen, mehr oder weniger stark beeinflussen.

In Bezug auf die Forschung an „Kalter Fusion“ gibt es inzwischen ganze Bücher, in denen Belege für die Behinderung und Manipulation von Forschungsarbeiten auf diesem Gebiet zusammengetragen wurden, die zusammengenommen ein erschreckendes Bild vom allgemeinen Zustand der Wissenschaft auf dem Gebiet der Fusionsforschung weltweit zeichnen.

Doch wir brauchen hier gar nicht die ganz große Kapitalismus-Keule zu schwingen. Im Grunde fängt das Problem schon im Kleinen an. Bereits Upton Sinclair (1878-1968) sagte einmal: „It is difficult to get a man to understand something, when his salary depends upon his not understanding it!“ (Es ist schwierig, jemanden dahin zu bekommen, etwas zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängt, es nicht zu verstehen“.) Wer ist am Ende wirklich unbestechlich, wenn es um seinen eigenen Ruf und seine eigene finanzielle Absicherung geht?

Welche Dimension hat die wissenschaftliche Sensation?

Bleibt noch die Frage zu klären, welche Dimension diese sich anbahnende wissenschaftliche Sensation hat. Hier ist aktuell noch Raum für viel Spekulation. Von besonderem Interesse für die Wissenschaftler dürfte beispielsweise der COP (Coefficient Of Performance) des E-Cat gewesen sein. Dieser beschreibt die Energiebilanz zwischen Input und Output, d.h. wie viel Energie wird in das System hineingesteckt und wie viel kommt am Ende heraus. Die bereits auf dem Markt erhältlichen 1MW-Reaktoren E-Cat „classic“ werden mit einem garantieren COP von 6 ausgeliefert, d.h. man erhält das Sechsfache an Energie heraus, was hineingesteckt wurde.

Der italienische E-Cat-Lizenznehmer Aldo Proia, Geschäftsführer von PROMETEON srl, mit einem Hot Cat LENR-Reaktor
Der italienische E-Cat-Lizenznehmer Aldo Proia, Geschäftsführer von PROMETEON srl, mit einem ‚Hot Cat‘ LENR-Reaktor (Bildquelle: www.prometeon.it)

Die wissenschaftlichen Tests wurden allerdings mit der neuesten E-Cat-Generation, den so genannten „Hot Cats“ durchgeführt. Diese gelten als deutlich effizienter. Wirklich sensationell wäre demnach ein COP von 10 oder mehr. Auch wenn der E-Cat aktuell „nur“ Wärme und noch keinen Strom erzeugt, gibt es aktuell keine von Menschenhand entwickelte Technologie auf der Erde, die mit einem Rossi-Reaktor mithalten kann. Was diese Entwicklung für unsere nahe Zukunft bedeutet, haben wir hier bereits näher beleuchtet. Aldo Proia, E-Cat-Lizenznehmer für Italien, drückt es so aus:

„It is not hard to imagine that it could soon have a significant impact on both the energy world and the financial markets“. (Quelle: www.prometeon.it)

Dass dieser Prozess bereits seit Wochen im Gange ist, haben wir hier bereits gezeigt. Die aktuelle Entwicklung ist jedoch nichts im Vergleich zu dem, was uns noch bevorsteht. Habt auf keinen Fall Angst! Die LENR-Revolution ist Feng Shui für diesen Planeten und wird die Lebensbedingungen für alle Menschen verbessern. In absehbarer Zukunft wird jeder von uns einen eigenen LENR-Reaktor im Keller haben, der nahezu kostenlos Energie für den gesamten Haushalt zur Verfügung stellt. Damit verbunden ist ein Emanzipationsprozess von wirtschaftlichen Zwängen ungeahnten Ausmaßes. Vielleicht werden wir schon sehr bald viel mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben haben. Darauf freuen wir uns.

www.everyday-feng-shui.de

 

Quellen:

48 Kommentare

  1. Seit dem Jahr 2013 warten wir auf den ECHTEN E-CAT.
    Am 24.November wird der E.Cat öffentlich vorgestellt, mit Erklärung und Messung der Energie, welche erzeugt wird.
    Der E-Cat erzeugt viel mehr Energie, als man ihm zugeführt wird.
    Der COP soll über 2000 betragen … ?
    Siehe hier : http://rossilivecat.com/

  2. Es könnte eine Pyrofusion auf Basis von Lithiumtantalat, Deuterium und Nickel sein. Auch Patente, die das Funktionsprinzip beschreiben, sind in diesem Bereich schon vergeben worden. Zudem ist der Reaktor vergleichsweise „Low Tec“ und eine „On/Off“ Technik.

    Die „Erfinder“ des vorgestellten Patents (siehe Quellen) stellen z.B. bereits 2005 ein Geräte zum Röntgen von Gepäck an Flughäfen in Aussicht, das im Verhältnis zu den vorhandenen keinen Starkstrom braucht und ca. 10×10 cm groß sind.

    Quellen siehe:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Lithiumtantalat
    http://de.wikipedia.org/wiki/Pyrofusion
    http://www.google.com/patents/US20130259179
    http://www.berliner-zeitung.de/archiv/kernfusion—vielleicht-laesst-sich-kuenftig-aus-der-verschmelzung-von-atomkernen-energie-gewinnen–weltweit-forschen-physiker-daran–im-grossen-wie-im-kleinen–sonnenfeuer-auf-dem-kuechentisch,10810590,10279698.html
    http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/40254140

  3. zu den fragen oben:
    nehm an
    1. wie bei auto besteuert
    2. sind bomben überhaupt damit baubar ? denke nicht … obwohl ja wasserstoffbomben auf dem selben prinzip funken

    denk die tüv-prüfungen in den ländern dauern, wichtig is wann kommt das in den handel ? unabhängige testungen sind ja gut aber das is doch noch prototypphase, wann gehts in die produktion ? oder warten die 20 billionen multis schon mit den langen messern vor der uni in bologna ? hab gelesen siemens is mit im boot, also wenns der bossi klug macht und leben will, dann sollt er sich ne große lobby schaffen die ihn unterstützt, nicht nur zujubelt und die daumen drückt wie die meisten
    sobald im handel erhältlich is bin ich dabei !

  4. @Harald ! Er stellt genau die Fragen (1. und 2.), die für Spitzenpolitiker in Regierungsämtern hinter allen vorgetäuschten Bedeutsamkeiten die Wichtigsten sind, nämlich:

    1. Wie erhöhe ich damit die Steuereinkünfte?
    2. Kann ich damit Krieg führen und anderen (Völkern) imponieren bzw. meinen Willen aufzwingen?

    auch Gruß.
    P.S: Bewerbe Dich um ein öffentliches Amt. Du kommst kurz und knackig auf den Punkt.

  5. Hallo,

    mich würde erst einmal interessieren, wie
    1. der Energieträger besteuert werden wird,
    2. das waffentechnische Potential aussieht.

    Gruß

  6. @Rüdiger

    Um ehrlich zu sein, ich bin enttäuscht, dass der unabhängige Testbericht noch immer nicht veröffentlicht ist. Die Gründe dafür kennen wir nicht – schließlich sind die Wissenschaftlergruppe und die für den Peer Review Verantwortlichen tatsächlich unabhängig und verfolgen ihre eigene Agenda (und nicht die der E-Cat-Enthusiasten).

    Wir müssen uns schlichtweg gedulden und aufmerksam die Wissenschaftspresse verfolgen. Sobald es Neuigkeiten gibt, werden wir an dieser Stelle darüber berichten.

    Auch wenn die aktuelle Situation wieder Wasser auf die Mühlen der E-Cat-Kritiker ist – ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Zustand in Anbetracht der Bedeutung dieser Erfindung für die gesamte Menschheit kaum mehr als eine Fußnote in der Wissenschaftsgeschichte sein wird.

    Aus diesem Grunde freuen wir uns einfach darauf, dass der unabhängige Testbericht in Kürze veröffentlicht wird (wann und wo genau, wissen wir aktuell nicht) und hoffen, dass dies endlich den Stein ins Rollen bringt und einer Technologie zum Durchbruch verhilft, die seit über 20 Jahren auf ihren Durchbruch wartet.

    Beste Grüße
    Long Wang

  7. Immer noch nichts? Schon über einen Monat rum seit hier versprochen wurde, dass die Funktionsweise von Rossis E-Cat von offizieller Stelle in einer renomierten wissenschaftlichen Zeitschrift bestätigt wird. In der Titelüberschrift dieses Blogs wird folgendes verkündet:

    „Jetzt steht das Endergebnis fest: Der E-Cat funktioniert und ist allen derzeit nutzbaren Energiequellen überlegen.“

    Wo sind die Belege dafür? Im Netz kann man nichts dergleichen finden.

  8. Nachtrag zum 15. Mai 11.54 bzgl. Plasmaexplosion:

    Quasineutrality of a plasma requires that plasma currents close on themselves in electric circuits. Such circuits follow Kirchhoff’s circuit laws and possess a resistance and inductance. These circuits must generally be treated as a strongly coupled system, with the behavior in each plasma region dependent on the entire circuit. It is this strong coupling between system elements, together with nonlinearity, which may lead to complex behavior. Electrical circuits in plasmas store inductive (magnetic) energy, and should the circuit be disrupted, for example, by a plasma instability, the inductive energy will be released as plasma heating and acceleration. This is a common explanation for the heating that takes place in the solar corona. Electric currents, and in particular, magnetic-field-aligned electric currents (which are sometimes generically referred to as „Birkeland currents“), are also observed in the Earth’s aurora, and in plasma filaments.

    Die Quasi-Neutralität eines Plasmas erfordert, dass sich Ströme von Ladungsträgern im Plasma zu Ringströmen schliessen. Solche Ringströme folgen den Kirchhoffschen Gesetzen und besitzen sowohl einen elektrischen Widerstand als auch eine magnetische Induktivität. Diese Kreisströme müssen generell als ein stark gekoppeltes System behandelt werden, wobei das Verhalten jeder einzelnen Region des Plasmas vom Verhalten der übrigen Kreisströme des Plasmas abhängt. Genau diese starke Kopplung zwischen den einzelnen Systemelementen in Verbindung mit der Nichtlinearität ist es, die zu einem komplizierten Systemverhalten führt.

    Elektrische Kreisströme in Plasmen speichern induktive (d.h. magnetische) Energie und sobald ein Stromkreis unterbrochen wird, beispielsweise durch eine Plasmainstabilität, wird die dabei abgebaute induktive Energie das Plasma aufheizen und seine Atome beschleunigen.

    Dieses ist die gängige Erklärung für die Aufheizung in der Sonnenkorona. Elektrische Ströme, insbesondere magnetfeldgeführte Ströme (die zuweilen allgemein als „Birkeland Ströme“ bezeichnet werden) kann man auch in der irdischen Morgenröte bzw. Abendröte und in Plasma Faserstrukturen beobachten.

    Das ist die naturwissenschaftliche Erklärung für die sogenannte Plasmaexplosion im Edelgasmotor. (Anm. des Übersetzers G. Krieg beim Lesen des betreffenden Artikels aus Wikipedia)

  9. @Long Wang
    Bitte lesen Sie nochmal den Blog vom 1. Mai 11.23 h !
    Die Gemeinsamkeit liegt im Zusammenbruch eines oder vieler atomarer Magnetfelder, die vorher kunstvoll aufgebaut wurden:
    1) beim Ecat durch Transmutation eines dauermagnetisierten Nickelatoms zu einem Kupferatom
    2) beim Papp-Motor durch Ionisation von Edelgasen und magnetischer Ausrichtung vieler Atome gleichzeitig und Bildung eines Magnetfelds, das anschliessend durch Verwirbelung der Gasatome wieder schlagartig abgebaut wird.

    Damit erkennt man beide Techniken wesenhaft als Raumenergiekonverter. Darin besteht auch ihe logischer Zusammenhang. Die dahinter liegende Neue Physik ist das allgegenwärtige Bose-Einstein-Kondensat, das das gesamte Universum erfüllt und das aus Positronium-Molekeln aufgebaut ist. Damit soll es aber genug sein!

    Herzlichen Dank Ihnen für Ihre Geduld mit mir.
    Jetzt ist erst mal Sommerpause.
    Falls Ihre Abrufstatistik unter mir gelitten haben sollte, bedauere ich dieses sehr.

    Ihr Dr. Günter Krieg

  10. @Dr. Günter Krieg

    Es geht im oben stehenden Beitrag um Rossi, den E-Cat und den Durchbruch von LENR-Technologie. Ich würde Sie bitten, enger am Thema zu bleiben. Die Zusammenhänge zu Papp-Engine und Edelgasmotor sind – selbst wenn sie nicht ganz von der Hand zu weisen sind – recht weit hergeholt.

    Danke.

    Long Wang

  11. Edelgasmotor…Deine Beiträge sind immer wieder „interessant“, Günter.
    Was war nochmal deine Diplomarbeit?

    Ecat: Schon Mitte Mai? Wurde auf Mitte April nicht lautstark eine Veröffentlichung in einer renomierten Fachzeitschrift verkündet?

    Ich als unterbelichteter Skeptiker mache mir langsam Sorgen, dass es auch nicht Mitte nächsten Monats soweit sein sollte.

  12. …But here is the ultimate triumph of the Papp engine: Today, ongoing research in the United States— totally independent of Papp and his former financial interests— has proved conclusively that noble gases, electrically triggered in various ways, can indeed explode with fantastic violence and energy release— melting metal parts and pushing pistons with large pressure pulses…

    Das Geheimnis und das Erbe von Joseph Papps Edelgasmotor
    Eugene F. Mallove (Übersetzung: Dr. Günter Krieg)

    Wenn Sie dächten die Saga von der Kalten Fusion wäre bizarr, labyrinthisch und erstaunlich vermöge ihrer Beigabe unerwarteter Entdeckungen – von Überschusswärme in kernenergetischem Maßstab bis zur Wiedergeburt der Alchemie bei der niedrig energetischen nuklearen Transmutation – welch beide durch das wissenschaftliche Establishment abwechselnd mal verfolgt mal ignoriert wurden, gibt es keine nukleare Leuchte in der kalten Fusion, die in die Geschichte von Joseph Papp und seines Edelgasmotors hinüber leuchten würde. Die Saga der Papp Maschine hat ihre Wurzeln in den 1950er Jahren, aber sie kam erstmals im Jahre 1968 in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Und seltsam genug, es mag sehr wohl eine zugrundeliegende Physik geben, die Elemente beider Geschichten verbindet samt ihrer zutiefst häretischen Naturwissenschaft. Krankhafte Skeptiker und Kritiker der Kalten Fusion – und vielleicht sogar einige Erforscher der Kalten Fusion- mögen über diese Gedankenverbindung lachen oder davor zurückschrecken, aber damit werden sie wohl auf dünnes Eis treten.

    Einer der besten Überblicksartikel der Papp Geschichte erschien im kalifornischen San Jose Mercury News am 27. August 1989. Wir haben David Ansleys beispielhaften Artikel nachgedruckt, der durch die Ankündigung Kalter Fusion etwa vier Monate davor ausgelöst wurde (Seite 14) Lesen Sie Ansleys Artikel um den Kernpunkt dessen mit zu bekommen, was sich bis zur Mitte 1989 mit der Papp Maschine ereignete. Wir drucken auch eine Geschichte nach, die viel früher in Private Pilot im Dezember 1968 (Seite 49) stand. Aber die Papp Saga ging noch weit über diese Tage hinaus. Daher widmen wir einen wesentlichen Teil der vorliegenden Ausgabe von Infinite Energy dem Anfang der Geschichte der Papp Maschine wie sie zuvor noch niemals erzählt wurde.
    Es ist sehr wahrscheinlich, dass da noch mehr kommt … weshalb Sie weiterhin aufpassen sollten. Der Verfasser kannte Patentansprüche bezüglich der Papp Maschine seit etwa 1992. Aber erst in den letzten drei Jahren hat er so viele Informationen auftauchen sehen, dass sich seine Ansichten über die Maschine von denen eines neugierigen Zuschauers zu der Akzeptanz der Gültigkeit der Maschine gewandelt haben.

    Das Grundproblem der Kalten Fusion (im Reagenzglas) ist natürlich, dass Wasser im Kontakt mit Metallen und etwas niedriger Spannungsanregung wird keine nuklearen Reaktionen erzeugen mit riesiger thermischer Überschussenergie je Atom des angenommenen reagierenden Stoffes.

    Das Problem mit Papps Edelgasmotor besteht darin, dass die verwendeten Edelgase -Argon, Helium, Krypton, Neon und Xenon im wesentlichen inerte chemische Elemente sind (ausgenommen in gewissen exotischen Kombinationen, die modernen Chemikern bekannt sind); darum nennt man sie ja auch „edel“. Wie können denn solche Gase, „vorbehandelt“ oder auch nicht, mit ungewöhnlicher Heftigkeit explodieren und eine Kolbenmaschine einmal in einem Zyklus antreiben in einem umgebauten gewöhnlichen Benzinmotor ( sicher mit Ölschmierung ) aber ohne ein Kühlsystem, ohne Vergaser bzw. Benzineinspritzung und ohne Auspuff?

    Rein äußerlich erscheint der Pappmotor unbegreiflich so lange das Offensichtliche nicht sorgfältig abgewogen wird. Sobald der Batterie betriebene Anlasser den Papp-Motor gestartet hat (gemäß dutzender ursprünglich skeptischer Zeugen) lief die Maschine – ausgestattet lediglich mit einem Umpoler – ohne elektrischen Input von außen. Und selbst dann, wenn solche „wundersame“ Reaktionen der Edelgase unendlich wiederholte Explosionen aus dem identischen, winzigen Gasvolumen produzieren und dabei Kolben verschieben und ein großes Schwungrad antreiben sollten, warum wurde der Pappmotor dabei nicht sehr heiß? Er wurde es wirklich nicht. Wo blieb das ansonsten notwendige Wärmereservoir erheblich tieferer Temperatur für den Carnotschen Kreisprozess, der für jede Wärmekraftmaschine Gültigkeit beanspruchen darf? Wenn diese Pappsche Maschine nichts als ein „großartiger Betrug“ gewesen wäre, dann wäre es schon eine große Herausforderung, diesen aufzudecken.
    Was war im Anfang?

    Womit soll man beginnen? Versuchen wir die folgende Zusammenschau: ein technisch geschulter Wehrpflichtiger und Ex-Pilot, Josef Papp (ausgesprochen wie „Pop“ auf echt ungarisch), emigrierte von Ungarn nach Kanada im Jahre 1957 nach der missglückten antikommunistischen Revolte und dem Einfall der Sowjets in seinem Land. Vielleicht brachte er dabei auf Papier oder Microfiche gespeicherte Aufzeichnungen sensibler Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Ungarn mit in die Neue Welt? Das ist aber nicht erwiesen, sondern lediglich gelehrte Spekulation. Anderenfalls jedoch, wenn seine unabhängig entwickelten Ideen wirklich funktionierten, wie sie es allem Anschein nach auch taten, muss er extrem viel Glück beim Auffinden eines verborgenen Geheimnisses der Natur gehabt haben, oder aber er war ein unergründliches Genie.

    Er sah nicht aus wie ein Genie. Nach allem, was überliefert ist, war er ein extrem paranoider (wahnhafter), flatterhaft labiler, eigensüchtiger und unberechenbarer Mensch, der wahrscheinlich selbst sein eigener größter Feind gewesen ist. Es spricht wenig dafür, dass er die Physik dessen verstand, was er da in Händen hatte, aber, wie auch immer der Papp-Motor entwickelt worden sein mag, er schien in einer Art und Weise funktioniert zu haben, die „zu gut war, um wahr zu sein“ – es war eine fast voll ausgeformte, neue Energie Technologie, die sehr nahe daran war, unter die Fittiche eines der Welt größten Technologiekonzerne zu geraten.

    Diese seltsame Geschichte nahm in der zweiten Phase eine geradezu widersinnige Wendung. Im Kanada der frühen 1960er Jahre arbeitete Papp im geheimen an einem mysteriösen schlanken Unterseeboot, das aussah als sei es einem „Star Wars Movie“ entstiegen. Papp behauptete, damit den Atlantik in viel weniger als einem Tag durchqueren zu können – das erzählte er jedenfalls im kanadischen Fernsehen. (Es war eine vielbeachtete Geschichte in den Medien im Kanada vom Sommer 1966, aber die meisten von Ihnen haben sie wohl übersehen, obwohl Papp damals ein Buch schrieb, betitelt „The Fastest Submarine“, das heute kaum noch zu finden ist.) Daraufhin verschwand er. Innerhalb von Tagen wurde Papp von den Behörden vor der französischen Küste aufgefunden, blutig auf einem Gummiboot treibend. Papp behauptete, er habe die Ozeanüberquerung in weniger als 13 Stunden geschafft, nachdem er Nordamerika verlassen hatte.
    Wo aber war das wundersame Unterseeboot? “ Natürlich auf hoher See verloren“ sagte Papp. Seine fantastische Behauptung wurde bald in einer verwirrenden Weise „berichtigt“ – nun, in Wahrheit hat niemand jemals das Unterseeboot gefunden, nicht in Kanada und auch nicht im Atlantik. Warum hätte Papp denken sollen, er könne mit diesem „Stunt“ durchkommen? Und wie scheint doch diese Episode im Widerspruch zu stehen mit dem, was als nächstes kommt, dem wissenschaftlich interessanten Teil der Papp Saga. Es ist und bleibt (vorläufig! Anm. des Übersetzers) ein Geheimnis. Papp ist tot. Er starb am 13. April 1989 an Krebs. Das war drei Wochen nachdem Fleischmann und Pons die „Kalte Fusion“ ankündigten.

    Aber nun mal abgesehen von dieser verwirrenden, bizarren Episode mit dem „Schnellsten Unterseeboot“ hinterliess Papp eine der quälendsten Hinterlassenschaften der Geschichte der freien Energie. Es existiert nunmehr nahezu bombenfestes Beweismaterial dafür, dass es Papp geschafft hat eine robuste Maschine von über 100 Pferdestärken (75 Kilowatt) Leistung zu bauen, die – wie wir glauben – mit einem Gemisch vorbehandelter Edelgase ( zusammen mit etwas Restluft ) betankt wurde. Diese Maschine produzierte keine Abgase und brauchte keine Kühlung und doch hatte sie ein riesiges Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen
    776 (Fuss mal Pfund) bei nur 726 Umdrehungen pro Minute, so weit das Resultat eines beglaubigten Tests.

    Dutzende von erstaunten Ingenieuren, Wissenschaftlern und Investoren – sogar ein Bundesrichter mit einem Ingenieurwissenschaftlichen beruflichen Hintergrund wurden dadurch förmlich „umgeblasen“ – konnten sehen, wie die Pappmaschine stundenlang in geschlossenen Räumen arbeitete, was sie durch die Abgase alle getötet hätte, wäre es eine mit Kohlenwasserstoffen angetriebene Maschine gewesen. Es gab absolut keine Abgase, folglich keinerlei Auspuff. Die Maschine lief bei moderater Temperatur (60°C) an der Oberfläche; sie wurde von verschiedenen verlässlichen Zeugen beobachtet. All diese Leute, die Jahre Zeit hatten zu versuchen die Angelegenheit zu entzaubern bzw. richtig zu stellen, waren schliesslich überzeugt, dass es mit der Papp-Maschine seine Richtigkeit hatte. Sie alle konnten keinerlei Betrug finden.

    Aber hier ist der finale Triumph der Papp-Maschine: die weitergehende US-Forschung hat herausgefunden, -völlig unabhängig von Papp und seinen früheren finanziellen Interessen, und auch schlüssig bewiesen, dass Edelgase, die in unterschiedlicher Weise elektrisch getriggert werden, tatsächlich mit fantastischer Heftigkeit und unter großer Energieabgabe explodieren können – dabei können sie Metallteile schmelzen oder auch Kolben mit lang anhaltenden Druckstößen in Zylindern antreiben.

    Einige der Leute, die diese Forschungsarbeit betrieben oder sie auch evaluierten, kommen aus dem Umfeld der kalten Fusion, andere sind erfahrene Plasmaphysiker. Einige werden erlauben ihre Namen zu nennen, während andere in wichtigen Senior-Positionen bei Forschungsinstitutionen sich jetzt lieber bedeckt halten.
    Ich bin aber zuversichtlich, dass am Ende auch diese Wissenschaftler den Mut finden werden, an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie sollten es, sobald es die Umstände erlauben.

    Zwei Explosionen, ein Toter

    Abgesehen von den intensiven, zeitgenössischen Arbeiten die Papp-Maschine wieder zum Leben zu erwecken samt ihrer voll umlaufenden zyklischen Funktionalität, gab es 1983 einen unabhängigen Zertifizierungstest. Welchen anderen Beweis gibt es dafür, dass Papps Maschine real ist und funktioniert?

    Es ist zwar traurig, aber wahr: Aber der Beweis dafür ist der Tod einer Person und die ernsten Verletzungen dreier anderer Personen, geschehen bei einer öffentlichen Demonstration der Maschine Papps am 18. November 1968 in Gardena in Kalifornien. Bei diesem Ereignis explodierte die Maschine unter einer Freisetzung einer Energiemenge, an die keine auf interner Verbrennung beruhende Wärmekraftmaschine im entferntesten heranreichen konnte. Man lese die Berichte des Augenzeugen Ing. Cecil Baumgartner (Seite 31) in meinem damaligen Interview mit ihm. Er vertrat bei diesem Vorfall das Top-Management der TRW Aerospace Corporation. Den Monat davor (am 27. Oktober 1968) beobachtete er in der kalifornischen Wüste wie einer der Detonationszylinder der Maschine testweise gezündet wurde. Unter den Augen der Öffentlichkeit wurden wenige Kubikzentimeter des Edelgasgemisches mit einer hypodermischen (= unter die Haut gehenden Injektions-) Nadel in die Zündkammer eingebracht und die folgende Detonation brachte die stählerne dickwandige Kammer dazu, sich wie eine Bananenschale aufzurollen sobald diese Anordnung elektrisch gezündet wurde. Die mitwirkenden Beobachter vom Naval Underseas Warfare (Unterseebootkriegsführungs-) Laboratorium (wie das Pasadena California Lab damals genannt wurde) hatten zuvor die Kammer selbst versiegelt, damit Papp oder andere keine unerlaubten Explosivstoffe als Teil eines Schabernacks oder Betrugs einbringen konnten. Ihre Namen waren gemäß Mr. Cecil Baumgartner die folgenden: William White, Edmund Karig und James Green.

    Die Fehlhandlungen Professor R. P. Feynmans und wie er mit heiler Haut herauskam.

    Aber auf der Öffentlichen Versammlung im Folgemonat nachdem das Unglück passierte (Siehe den Zeitungsausschnitt der lokalen Zeitung Seite 30) war auch der Caltech Physiker Richard P. Feynman 1918-1968 zugegen, der im 2. Weltkrieg am Manhattan Atombombenprojekt mit gearbeitet hatte. Noch bevor er am Ort der Vorführung der Papp-Maschine eingetroffen war, nahm Feynman an, dass diese Maschine, deren Wirkungsweise er in Kürze analysieren und begutachten sollte, ein Teil eines ausgefeilten Schabernacks sein müsse. Wir wissen das genau, weil er selbst über seine eigenen Reaktionen während der Episode in seinem eigenen Internet Account berichtete, der durch die „Skeptiker“ Community weiteste Verbreitung fand.
    (Siehe „Mr. Papf’s(sic) Perpetual Motion Machine,` Seite 29)

    Aber hier ist das Kernproblem bei Feynmans Analyse (die manch andere Tatsachenfehler und auch logische Fehler enthielt): Es gab eine gerichtliche Verhandlung gegen Prof. Feynman, angestrengt durch Papp und seinen Unterstützer, Don Roser von der Environetics , Inc wegen des Resultats von Feynmans albernen Versuchs, die Pappsche Maschine dadurch als Betrug zu erweisen, dass er in unbefugter Weise den Stöpsel eines Steuerungskabels zog, von dem er in absonderlicher Weise sich vorstellte, das Kabel diene der Stromversorgung der Pappschen Maschine zu deren Antrieb. Zu Feynmans Blamage war aber dieses Kabel viel zu dünn um die dafür benötigte Stromstärke auszuhalten, selbst wenn ein geheimer Elektromotor innerhalb des umgebauten Volvo-Motors gesteckt hätte. Ausserdem kann man da lesen, lief die Maschine weiter nachdem das dünne Kabel gezogen worden war. Feynman meinte sicher, dass Papp zuvor wissentlich geplant hatte, seine eigene Maschine in die Luft zu jagen, um zu verhindern, dass jemand den „Betrug“ entdeckt hätte! Und Feynman erkennt an, dass es eine aussergerichtliche Einigung mit dem Caltech Institut gegeben habe, wobei dieses als Auftraggeber Feynmans zahlen musste.

    Sicherlich, hätte es auch nur die leiseste Spur davon gegeben, dass konventionelle Sprengstoffe die Pappsche Maschine zur Explosion gebracht hätten, dann hätte sich Caltech nie auf einen Vergleich mit Papp einlassen müssen. Papp wäre mit Sicherheit wegen Totschlags angeklagt und verurteilt worden und Feynman würde dieses Urteil über Papp weit herumposaunt haben. Er war bestimmt nicht derjenige, der vor dramatischen Gesten zurückschreckte. Caltech hatte sowohl das Motiv als auch die Mittel Papp schief ansehen zu lassen bei all den Beweisen, die von der Polizei routinemäßig in ihren Abteilungen und Kriminallabors infolge von Explosionsunglücken gesammelt bzw. ermittelt werden.

    Eigenartigerweise sind alle Aufzeichnungen über die Ermittlung der Unfallursachen gewissermassen in einem Schwarzen Loch der Erinnerung verschwunden. Ich glaube aber, sie existieren noch irgendwo, aber wir wissen noch nicht, wie wir sie in die Hände bekommen können. Am 29. Juni 1998 faxte mir Caltechs sehr hilfreicher beigeordneter Archivar, Shelley Erwin, folgendes: „Die mysteriöse Affaire mit Mr Papp resp. Papf ist und bleibt immer noch mysteriös. Ich habe in den Papieren Feynmans nichts gefunden, was sich darauf bezöge. Es gibt auch keine offensichtliche Bezugnahme auf Mr. Papp oder dessen Prozess vor Gericht in Verwaltungs- oder Informationsbroschüren/Papieren aus dieser Zeit. Wir haben leider keine Datei mit Zeitungsausschnitten aus diesen 1960er Jahren, so dass da noch eine mögliche Quelle verbleibt. Ich denke, ich habe hier alles getan, was ich konnte, ohne irgendein nützliches Ergebnis. Wir wären sehr daran interessiert zu hören, was bei Ihrer Suche herauskommt – Ich wollte ich wüsste es, wenn es sich wirklich um einen realen (juristischen) Vorfall handelt.“

    Vor nicht so langer Zeit wandte ich mich an verschiedene Caltech Büros, die mir aber keinerlei Aufzeichnungen in der Sache Feynman nachweisen konnten – nicht einmal das Öffentliche Informationsbüro hatte Zeitungsausschnitte, und Bemühungen offizielle Unfallberichte aufzufinden, blieben erfolglos. Einige Polizeiabteilungen , an die ich mich wandte, hielten die Berichte für verschollen oder bereits für regulär aktenvernichtet, schließlich handelte es sich um einen Vorgang vor der EDV-Zeit, der sich vor mehr als 35 Jahren ereignete.

    Der eigentliche Punkt jedoch ist, dass bislang nirgendwo Beweise vorliegen, dass die Explosion das Resultat eines unerlaubten Sprengstoffgebrauchs gewesen sei. In Ermangelung der Beweise für einen Betrug oder einen Schabernack ist allein die bewiesene Stärke der Explosionen vom Oktober und November 1968 der Hinweis darauf, dass der Papp-Motor samt seiner Funktion ein Gegenstand der Realität gewesen sein muss.

    Aber wir haben heute auch die Labor-Ergebnisse der Plasma-Physiker mit überzeugenden Beweisen dafür – durch Beobachtung und durch Messinstrumente -, dass Edelgasplasmen zur Explosion gebracht werden können und dass dabei mehr Energie herauskommt als man zuvor hineingesteckt hat – und zwar sehr viel mehr. Heldenhafte Arbeit bei knappster Finanzierung wird von den betreffenden Forschern (Mark Hugo und Blair Jennesse siehe Seite 51) während der vergangenen Jahre berichtet.
    Bemerkungen des Übersetzers Dr. Günter Krieg:

    Eugene Mallove war ein blendender und der Wahrheit in nicht kompromittiertbarer Weise dienender Wissenschaftsjournalist, der unter ungeklärten Umständen ermordet wurde. Sein Tod vor etwa 10 Jahren steckt den Zeitrahmen seines Artikels ab. Die Hinweise auf bestimmte Seiten beziehen sich auf die zugrunde liegenden Veröffentlichungen in „Infinite Energy“, die bei Bedarf aus den Archiven bezogen werden können.
    Der Rest seines Artikels bleibt aus Pietät in Englisch stehen, weil er für das weitere Verständnis nicht mehr notwendig ist. Die Papp-Patente sind inzwischen erloschen. Feynman ist inzwischen als amerikanischer Held gestorben. R.I.P. (Requiescat in pacem)

    We hope to feature their work in greater depth in future issues. Heinz Klostermann of California, whom I met two years ago, has been of great assistance in assembling some of the information that went into this issue of Infinite Energy. his broad knowledge of many of the groups working in the U.S. in the past and today in the effort to recover the Papp engine technology. He has begun his own independent initiative.
    Two anonymous Ph.D. investigators circa 2000, with prominent positions in the cold fusion field, certainly estimated over-unity factors beyond 10 and perhaps even 100— for what may well be a suboptimal version of the Papp noble gas process. To run a cyclic 100 HP engine as Papp did would require detonation energies possibly far beyond these preliminary factors, but remember: no one who is attempting to recover the technology knows the exact pre-treatment process and gas mixture that Papp employed. The patents, so far, have not been adequate to learn exactly what was done. Finally, the eyewitness accounts, as well as the dynamometer test of 1983, give further support for the validity of the Papp technology.

    Feynman is widely known today for his aid in helping to resolve the space shuttle Challenger accident of 1986. The brilliant, entertaining, passionate, and often self-effacing physicist with the Far Rockaway, New York accent won the Nobel Prize for physics with Julian Schwinger and Sin-Itiro Tomanaga in 1965, three years before the explosion of the Papp engine in Gardena. He is rightly considered to be a very great scientist, whose quest to expand the frontiers of physics and to convey the excitement of science to the public was legendary and noble. In fact, I had often thought that if Feynman had lived into the cold fusion era, he might have set some of the anti-cold fusion bigots straight. Several years before Feynman’s Nobel Prize award, in April 1963 in several wonderful lectures that have been reprinted in a book, The Meaning of It All (Addison-Wesley, 1998), Feynman made these wise observations

    „The exception tests the rule.“ Or, put it another way. „The exception proves that the rule is wrong.“ That is the principle of science. If there is an exception to any rule, and if it can be proved by observation, that rule is wrong. (p. 16)

    The rate of the development of science is not the rate at which you make observations alone, but more important, the rate at which you create new things to test. (p. 27)

    There is no authority who decides what is a good idea. We have lost the need to go to an authority to find out whether an idea is true or not. We can read an authority and let him suggest something; we can try it out and find out if it is true or not. If it is not true, so much the worse— so the „authorities“ lose some of their „authority.“ (p. 21)

    Indeed, the „authorities“ of modern physics seem to have lost their authority completely. If one of its most dynamic and iconoclastic members, Feynman— a hero to physicists as well as to the general populace— can have made such a horrible error in judgment in the matter of his observation and actions at the Papp engine demonstration in 1968, then there is real trouble, and this is now proved. Feynman’s tragic mistake would be just that, by the way— a mistake whether or not the Papp engine is real. If it is real, so much the worse for Feynman’s legacy, for science, and for civilization. The inadequate methods by which Feynman rendered a snap judgment on the Papp engine that day reflected poorly on him; his methods were incapable of discovering the truth about this device. And then there are the questions about what did Feynman know and when did he know it, concerning any accident reports that may have been available to him.

    In retrospect, this 1968 event seems like a foreshadowing of many other horrors that were to come in the 1980s, through the 1990s and beyond— vicious persecution of the cold fusion/low-energy nuclear reaction field by „authorities“ and their followers. The so-called „skeptics“ of CSICOP and elsewhere, who chose to use Feynman’s reflections on the Papp demonstration as an example of how science should be done, should hide their heads in shame, but they won’t. They will be outraged that one of their icons and their belief in the impossibility of new energy sources are found wanting. They will not admit this, of course.

    The Patents
    Joseph Papp was issued three United States patents for his process and engines, one of which is reprinted in full and the others are briefly discussed and the introductory parts reprinted (p. 21):

    „Method and Means for Generating Explosive Forces,“ applied for on November 1, 1968, granted as U.S. #3,680,431, August 1, 1972, assigned to Environetics, Inc. of Gardena, California; Papp declares the general nature of the noble gas mixture necessary to produce explosive release of energy. He also suggests several of the triggering sources that may be involved. There is little doubt that Papp is not offering full disclosure here, but there is no doubt that others who have examined this patent and followed its outline have already been able to obtain explosive detonations in noble gases. Caution: Anyone who undertakes to try to duplicate this process must be very careful about safety issues.

    „Method and Means of Converting Atomic Energy into Utilizable Kinetic Energy,“ applied for on October 31, 1968, granted as U.S. #3,670,494, June 20, 1972, and assigned to Environetics, Inc.

    „Inert Gas Fuel, Fuel Preparation Apparatus and System for Extracting Useful Work from the Fuel,“ applied for September 4, 1980, granted as U.S. #4,428,193, January 31, 1984, and assigned to Papp International, Inc. of Lincoln, Nebraska. This is a very lengthy patent, filled with many insights about how his sealed, non-cooled engine process may have worked.
    One of the high points of subsequent activity by Papp and his colleagues was the independent certification testing in 1983. Thanks to the late Dr. Paul Brown and to Jack Kneifl, I have had in my files for several years photocopies of the actual documentation of the certification test, which was done in Oklahoma. It has been circulating among those who have been interested in reviving the Papp technology, and includes Chemistry Professor Nolan’s impressive C.V. The affidavit is reprinted in Appendix A.

    In Search of an Explanation
    Assuming that the Papp engine phenomena that have been observed are valid, no one can claim to have a satisfactory and comprehensive explanation for what is going on. In my view, the physics associated with the detonation, light emission, and other phenomena in these noble gas explosions is quite beyond contemporary understanding. It is of interest that Dr. Randell Mills and his colleagues at BlackLight Power Corporation have observed excess heat phenomena associated with microwave stimulation of helium and hydrogen mixtures, but not krypton and argon mixtures. I’m not sure that this has any direct bearing on the Papp conditions, but I mention it for completeness.

    Dr. Paulo and Alexandra Correa of Canada were kind enough to abstract for inclusion in this issue of Infinite Energy (p. 61) a report that they prepared in the mid-1990s concerning the Papp technology— or at least a crude copy of it. This was based on a limited view; they were given only a video tape, the performance claims, and the patents. They discuss the differences between the plasma and energy phenomena they have pioneered in their PAGDTM excess energy technology, and what they could gather from the Papp technology experimenters‘ claims.

    It is my view that to explain the Papp engine, a very radical departure from conventional understanding of nuclear physics, atomic structure, electricity, and the vacuum state will be required. The general class of models will be those that explain subatomic „particles“ and how they interact as manifestations of an aether physics.

    The Scandal of Official Inaction
    There can be no greater indictment of our energy and science advisory bureaucracy in Washington, D.C. than in the host of letters that made urgent pleas that something be done about the Papp engine. On the positive side, there were letters asking for information about it, such as the one from the U.S. Army shown in Exhibit B, but the other responses evidence the kind of grave science and technology policy problems in government that would emerge in the cold fusion era. Some letters show that the same people in DOE who obstructed cold fusion acted earlier to obstruct a resolution of Papp’s claims! Exhibits A-I are our collection of the text of annotated letters; copies of the originals are in our possession. We thank those who divulged these letters on behalf of the search for truth.

    The letter in Exhibit C was evidently written by one of the associates of Navy people who supervised the sealing of the Papp „cannon“ so that no illicit explosives could have been inserted in the Papp device that was fired in the California desert.

    The letter in Exhibit D shows the sincere interest of another aerospace corporation, other than TRW, which had dropped the Papp engine after the explosion in November 1968. It also proves that the litigation with Caltech was still ongoing in the fall of 1970.

    A do-nothing letter from DOE’s legal staff, in response to one of several letters that were sent to President Jimmy Carter is shown in Exhibit E.

    John Deutch, an MIT Professor who was serving in DOE during the Carter Administration, dismisses the Papp engine in his thinly disguised negative letter to Senator Hatch of Utah (Exhibit F). Ironically, Deutch would later play a two-faced role in the cold fusion saga as it unfolded at MIT when he was Provost there in 1989 (see IE #24). He later became Director of the CIA, but was caught in an egregious computer security lapse, which could have landed him in jail.

    In the letter in Exhibit G, a sincere U.S. Navy Rear Admiral writes to President Carter in an effort to focus his attention on the Papp engine. It appears that Papp may have misguided McMillian about his credentials (Papp had no doctorate) and the date of his arrival in the U.S.
    An insulting letter from the DOE (just months before cold fusion was announced) to one of the witnesses to the Papp engine testing is shown in Exhibit H. George Lewnes, who had an engineering background, had seen the engine run in Florida. Here DOE touts its hot fusion program as the only possible route to fusion! Always the same excuse for not investigating new processes.

    A very late letter— 1992— from Jack Kneifl in Nebraska, who was part of a team that was attempting to recover the Papp technology, is shown in Exhibit I. Admiral Elmo Zumwalt was a well respected and famous Naval officer. This letter shows that anti-cold fusion DOE people— Drs. Polansky and Ianniello— were also obstructing the Papp engine recovery.

    Summary and Looking Forward
    There is now a staggering amount of good information available, which at a bare minimum would justify a thorough review of the Papp engine matter by official agencies such as the U.S. Department of Energy and military research organizations such as DARPA. There is significant evidence for the release of heretofore unknown explosive energy from noble gas mixtures. The energetic level of these reactions on their face, if confirmed by independent review, may have serious national security and global security consequences (especially in this age of terrorist threat— use your imagination). But the cat is out of the bag, and it cannot be put back. One hopes that the civilian uses of this potential technology will far outweigh the military hazards.

    Joseph Papp was a „hero“ to have brought this technology to the New World, but his outrageous behavior at many turns helped prevent scientific truth from emerging. Yet at long last, the truth is coming out. There needs to be a wide and deep review of the evidence. Unfortunately, the experience of the cold fusion/low-energy nuclear reaction (LENR) field over the past fourteen years, in trying to get an impartial DOE review of now proved and replicated LENR experiments, does not inspire much confidence that DOE or other official groups will do anything about this— even if the evidence is shoved in their faces. The John Huizengas, William Happers, Richard Garwins, and Steve Koonins (Caltech) of this world wield enormous influence within government. They know a priori that cold fusion, and now the Papp engine, are nonsense. Therefore, it will fall to the private sector and to individual scientific researchers to deal with or not deal with the Papp engine enigma. We hope that this beginning of Infinite Energy’s coverage of the Papp engine, and the science that may underlie it, will contribute to the search for scientific truth. Perhaps the Papp saga, and particularly Richard Feynman’s negative role in it, will yet help to catalyze a long overdue review by mainstream science of what it thinks it knows and what it thinks it knows cannot be.

    Bemerkungen von Dr. Günter Krieg:

    Die Papp Saga ist inzwischen zur Rohner Saga mutiert und wir können nur noch über die Dreistigkeit staunen, mit der das FBI im Auftrag derjenigen handelt, die die neue Technik aus finanziellen Interessen zutiefst verwünschen:

    http://www.pureenergyblog.com/2013/03/09/484/8502255updates-from-john-rohner-regarding-fbi-raid/

    Was können wir Deutschen nun tun?

    Audi, BMW, Daimler und Volkswagen können zusammen einen Zwei Zylinder Edelgasmotor als „Vorsatz“ auf der Hauptkurbelwelle ihrer Reihenmotoren entwickeln. Dazu müssen sie natürlich von der naturwissenschaftlich-technischen Gültigkeit des Edelgasmotors überzeugt werden, was einige Neue Physik Kenntnisse erfordert.

    Jeder Zylinder des Edelgasmotors hat drei Abteilungen:

    1) die unterste Abteilung sieht genau so aus wie ein normaler Zylinder in einem 4-Takt Reihenmotor, jedoch ohne Zylinderkopf und somit auch ohne Ventile.

    2) die nächste Abteilung wird aus dem Vollen gefräst und enthält das „Posaunenrohr“. Dessen „Schalltrichter“ sitzt mit dem unteren, weiten Trichterende auf der Dichtung zwischen Abteilung 1 und Abteilung 2. Das „Mundstück“ des Posaunenrohrs bildet den Übergang zur dritten Abteilung, dem Zünd- und Kugelbrennraum. Das aus vollem Aluminiumguss gefräste Posaunenrohr muss dickwandig genug sein, um extreme Drücke auszuhalten.

    Gleichzeitig ist aber das dünne Stück des Posaunenrohrs auch das Mittelstück einer darum gewickelten Magnetspule, deren Magnetfeld längs der Seele des Posaunenrohrs verläuft. Dieses Magnetfeld bewirkt, dass geladene Teilchen, die genau in Längsrichtung des Posaunenrohrs fliegen, durch die Lorentzkraft nicht behelligt werden, alle anderen, die nicht genau in Längsrichtung fliegen, werden durch die Lorentzkraft auf Ellipsenbahnen gezwungen, d.h. verwirbelt. Es macht also durchaus Sinn den im Kompressionstakt der Edelgasmaschine entstehenden Strom von Edelgasmolekülen mit Hilfe eines in den Schalltrichter des Posaunenrohrs eingesetzten Wabengitters zu „glätten“ d.h. mechanisch möglichst wirbelfrei zu „kämmen“.

    3) die dritte Abteilung des Edelgasmotorzylinders besteht aus dem Zünd- und Explosionsraum des Edelgasgemisches. Die Rolle der Zündkerze wird durch einen kleinen Laser übernommen, da dieser ohne jeglichen Abbrand arbeiten kann und mit ihm kleinste Zeitintervalle genau angesteuert werden können.

    Die Funktionsweise des Motors.

    Nehmen wir zu Beginn an, das Edelgasgemisch sei soeben explodiert und habe im Arbeitstakt den Kolben bis zum unteren Totpunkt bewegt, d.h. wir stehen unmittelbar vor der Kompression des Edelgasgemisches.
    Nun wird das Gemisch adiabatisch komprimiert. Dabei wird an sich schon seine Temperatur stark erhöht, so stark, dass die Edelgasmoleküle schon vor Eintritt ins Posaunenrohr teilweise ionisiert werden. Durch die bei der Kompression entstehende Hitze verteilen sich zusammengehörige Paulielektronenpaare mit jeweils dem Spin -1/2 + 1/2 = 0 auf unterschiedliche Orbitale und der Gesamtmagnetismus des Plasma-Gasstroms ist plötzlich viel größer als Null und wird zudem durch die Magnetspule gleichgerichtet; d.h. im Zündraum des Plasma-Motors haben wir einen gasförmigen, ungeheuer starken Magneten aufgebaut, dessen Magnetfeld bis ins Unendliche reicht, das aber verschwindet, sobald das „magnetisch geordnete“ Gas sich ausdehnt, dabei abkühlt, mit seinen auf höheren Quantenbahnen gehobenen Elektronen wieder auf die angestammten Edelgasbahnen zurückkehrt und dabei aber die magnetische Feldenergie des zerfallenden Magnetfelds des
    Plasmas im Arbeitstakt wieder zurückbekommt und damit Arbeit leistet. Den Startpunkt des Magnetfeldabbaus
    legt man durch den Laser-Zündschuss fest.

    Damit beim Arbeitstakt das Magnetfeld der Spule um das Posaunenrohr nicht verwirbelnd die Ausdehnung des Gases behindert, wird es während des Arbeitstakts schlicht abgeschaltet.

    Damit erkennen wir: es handelt sich um einen Zweitaktmotor, dessen Antriebskraft allein aus dem Energieinhalt des plötzlich abgebauten atomaren Magnetfelds genommen wird. Es wird keinerlei Treibstoff verbraucht, es entstehen keine Abgase. Die Mischung mehrerer Edelgase im Arbeitsgas bewirkt lediglich, dass der Zündvorgang weicher und weniger klopfend erfolgt, weil die Energieniveaus verschiedener Orbitale unterschiedlicher Edelgase durch die Mischung etwas verschmieren.

    Damit ist der Pappmotor historisch gesehen der erste Raumenergiekonverter.

    Um keinen Nachbau mit Todesfolge zu erleiden, muss man genau berechnen, welche Ionisationsgrade die Edelgase erreichen, bevor man sie zündet. Das hängt nun wieder davon ab, wie viele Mol Edelgas man im Zylinder umwälzt, wie das Verhältnis der Volumina ( Abteilung 3 plus Abteilung 2)/ Abteilung 1 lautet

    Der Feynmansche Unfall beruhte wohl darauf, dass das nach der Stromunterbrechung des Zündkabels weiter umlaufende Schwungrad dafür gesorgt hat, dass mehrere mal hintereinander verdichtet und dadurch mehrfach überhöhte Konzentrationen an magnetisierten Orbitalelektronen aufgebaut wurden, bevor nach mehreren Umlaufzyklen nach dem Wieder-Hineinstöpseln der Zündleitung der Motor in die Luft flog, weil sich ein Mehrfaches an Treibstoff in einem einzigen Zündvorgang explosiv befreite.

    Was wäre der Vorteil dieses Motors?
    Er könnte als Alternativantrieb genutzt werden, wenn er elastisch genug wäre, größere Drehzahlbereiche zu überdecken, ohne stark an Leistung zu verlieren. Der normale Benzinmotor wäre dann quasi ein Anlasser und ein Hilfsmotor, wenn z.B. durch ein Leck das Edelgasgemisch entweicht oder die Dichtigkeit der Kolbenringe samt abdichtender Molibdänschmierung nachgelassen hat.

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  13. Boomerang!
    Blättern Sie zurück zum 5.Mai 21 uhr 55; da ist die Antwort auf Ihre letzte Frage schon gegeben. Es kommt jetzt darauf an, dass man die konkreten Antworten in allgemeinverständlicher, wenn auch etwas langschriftlicher Form gibt, damit sie nicht mehr unter den Teppich gekehrt oder von interessierter Seite konfisziert werden können, so wie das soeben schon wieder beim Nachfolger Papps, John Rohner vorgekommen ist.
    Allseits Guten Abend!

  14. Ihr Wissen in Ehre und Ihr dichterisches Können passt dazu ( grins). Wie gesagt auch Spaß muß sein.

    Mal ehrlich.Theoretische Abhandlungen finden wir schon mehr als genug über LENR usw. im Netz.
    Wir wollen endlich Fakten sehen. Wo bleibt der versprochene Report?
    Wer sind die unabhängigen Wissenschaftler , die den E Cat getestet haben ?
    Wo sind Geräte zu besichtigen ? Geben Sie doch hierauf mal Antworten.
    Und wenn sie eh schon alles über LENR oder LENT wissen, warum bauen sie nicht einfach so ein Ding ?

  15. Hey: War einmal ein Boomerang
    War ihm einiges zu lang
    Bumerang, der liest ein Stück
    Boomerang kehrt nicht zurück
    Publikum noch stundenlang
    wartete auf Boomerang

    Boomerang, der wollt was wissen,
    vom Blog, der ist kein Ruhekissen.
    Boomerang, der liest ein Stück,
    Boomerang kehrt nicht zurück.
    Publikum nicht stundenlang
    wartet mehr auf Boomerang.

    Publikum möcht endlich wissen,
    ob und wie bei Ehr und Gwissen
    der ECAT physisch funktioniert.
    Publikum deshalb studiert.
    Publikum liest aufmerksam
    im Gegensatz zum Boomerang

    Spass muss auch sein!

  16. Der folgende Vortrag fand im Sindelfinger Rathaus vor den Vertretern der Stadtwerke Sindelfingen statt. Es stellte sich heraus, dass den Zuhörern die schwache Kernkraft völlig unbekannt war. Zweck des Vortrags war es zu erfahren, inwieweit der 1-MWatt Ecat zur Fernwärmeversorgung von Böblingen und Sindelfingen eingesetzt werden könnte. Joachim Rücker, ehemaliger Oberbürgermeister von Sindelfingen und Mitbegründer der Stadtwerke, erhielt ebenfalls eine Kopie.

    Es folgt die Vortragsskizze, an die sich die Präsentation in etwa halten sollte. Rohmaterial: Wiki: dichte Kugelpackung + Bilder davon, die auch noch mitgeliefert werden. Gauss löst das Packungsproblem, das ursprünglich Sir Walther Raleigh gestellt hatte mit der Frage, wie man Kanonenkugeln gleichen Kalibers so aufeinander schichten könne, dass sie minimales Stauvolumen beanspruchten und stabil lägen. Gauss findet 74%, d.h. 25% bleibt für die Kanälchen an Volumen übrig!

    Interessant ist auch, warum die Atomkerne mit gerader Nukleonenzahl und Protonenzahl gleich Neutronenzahl besonders stabil sind: weil das beim Neutronenzerfall in Proton und Elektron entstehende Elektron sofort vom Partnerproton unter Bildung eines Neutrons wieder eingefangen wird und wir mit der gleichen Konfiguration enden wie zuvor. Wenn aber ein vereinzeltes Neutron auftaucht, dann zerfällt es mit einer Halbwertszeit von etwa 15 Minuten in ein Proton und ein Elektron; das ist die Urform der Schwachen Wechselwirkung und stellt eine der vier elementaren Kräfte (Gravitation, Kernkraft, elektro-magnetische Kraft, Schwache Kraft) dar. Die letzten drei Kräfte regieren die Mikrowelt, die Gravitation als weitestreichende – wenn auch schwächste Kraft die Makrowelt.

    Anfang der weitergeleiteten E-Mail:

    Von: Günter Krieg
    Betreff: Präsentation des ECAT
    Datum: 27. Januar 2013 22:58:20 MEZ
    An: Marc.Biadacz@sindelfingen.de
    Kopie: Margot Krieg , joachim.ruecker@privat.auswaertiges-amt.de
    Blindkopie: „Norbert Patzner, + Beate“

    Vorbereitung für den 21. Februar 2013 im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses Sindelfingen 15:30 Uhr

    Sehr verehrte Zuhörer!

    Stellen Sie sich einen winzigen Nickelkristall aus dem Treibstoff des ECAT vor! Wenn dieser nicht zu fein gemahlen ist und immer noch die typischen Kristalleigenschaften zeigt, dann sehen wir aus ganz gewissen Richtungen, dass die Nickelatome im Kristall auf Grund der bei der Kristallbildung wirkenden Kräfte winzige, röhrenförmige Kanälchen bilden, die aber für die üblichen Atome viel zu eng sind, als dass diese durch diese Kanälchen hindurch schlüpfen könnten. Die normalen, einfach ionisierten Atome, die auch als Ionen (Wanderer) bezeichnet werden, sind zusammen mit ihrer restlichen Elektronenhülle einfach zu dick dafür.

    Es gibt aber eine exotische Ausnahme, das ionisierte Wasserstoffatom, das auch Proton genannt wird. Wenn man die Größe des Wasserstoffatoms mit der des Protons vergleicht, dann hat man sich in der Mitte eines Fußballstadions eine Fliege vorzustellen und darum herumschwirrend das einzige Elektron in seinem kugelförmigen 1s Orbital, dessen Rand etwa in der Höhe der obersten Plätze des Stadions läge..

    Das nackte Proton ist also ein Winzling und passt sehr wohl durch obige Kristall- Kanälchen hindurch.

    Es gibt nun zwei unterschiedliche Rekombinationen zwischen einem Elektron und einem Proton.
    Die atomphysikalische Variante ist die Bildung eines Wasserstoffatoms;

    die kernphysikalische Variante ist der „Einfang des Elektrons“ unter der Wirkung der Schwachen Kernkraft in das Proton hinein, wodurch aus dem Proton ein Neutron mit der Kernladungszahl 0 wird.

    Bringt man an dem einen Ende des obigen Kanälchens ein Elektron an, am anderen Ende aber ein Proton, dann laufen beide Elementarteilchen innerhalb des Kanälchens aufeinander zu und es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass beide sich zentral treffen -wie die Kugel den letzten (zentralen) Kegel auf einer Scherenbahn- und sich kernphysikalisch zu einem Neutron vereinigen. Wenn das nicht gleich beim ersten mal des Begegnens funktionieren sollte, dann pendeln beide unter der Wirkung der gegenseitigen Anziehungskraft solange in dem linearen Kanälchen umeinander herum, bis sie verschmelzen und dabei ein thermisches Neutron bilden. (Dies ist eine gleichnishafte Darstellung des Elektroneneinfangs durch das Proton für das laienhafte, anschauliche Verständnis)

    Dieses thermische Neutron attackiert nun das nächstbeste Nickelatom, wobei die elektrische Abstossung des Nickelkerns – der sogenannte Coulombwall – völlig wirkungslos bleibt, weil das thermische Neutron keine elektrische Ladung trägt und einen riesigen Wirkungsquerschnitt hat, weil es – ausgependelt, wie es ist – praktisch keinen Impuls mehr trägt d.h. suprakalt ist und nach der Heisenbergschen Unschärferelation in einer räumlich ziemlich ausgedehnten Sphäre mit einem Nickelkern reagieren kann.

    Wenn aber dieser bestimmte Nickelkern ein Neutron aufnimmt, dann erhöht sich die Massenzahl des Kerns um Eins und aus dem Nickelkern ist ein Kupferkern geworden, was man als Transmutation bezeichnet(=Elementumwandlung) Die uns in der Hauptsache interessierende Angelegenheit ist die Massenbilanz dieser Transmutation: das entstehende Kupferatom ist unwesentlich leichter als die Summe der Massen des Nickelatoms und des Neutrons, was man als Massendefekt bezeichnet. Nach Einsteins berühmter Formel E = m mal C^2 entspricht der Massendefekt einem Energiegewinn. (Das war die Ausgangsposition der Erklärung des Energiegewinns)

    Wie kriegen wir nun ans eine Ende des Kanälchens ein Elektron, ans andere Ende jeweils ein Proton? Das ist die Frage!

    Dazu muss man wissen, dass Nickel ein ferromagnetisches Material ist und sich unter dem Einfluss eines Magnetfelds die Nickelkriställchen parallel ausrichten lassen und dadurch sozusagen einen Quasikristall bilden, bei dem die Leitungselektronen sich vornehmlich an der Oberfläche des Quasikristalls sammeln und das eine Ende der parallel liegenden Kanälchen besetzen.
    Wasserstoffatome werden in molekularer Form aus der Pressgasflasche in das locker gefügte Nickelpulver gepresst und durch die herrschende Temperatur ionisiert, wobei die entstehenden Protonen sofort in die noch unbesetzten Enden der Kanälchen schlüpfen – von der Volumenseite her. Der eigentliche Effekt passiert also hauptsächlich in der Nähe der Oberfläche der
    Quasikristalle; die bei der Ionisation des Wasserstoffgases abgespaltenen Elektronen wandern sofort ins Leitungsband des Quasikristalls und finden sich auf dessen Oberfläche wieder.

    Der von uns betrachtete Vorgang und das Zusammenwirken von dessen Komponenten braucht also zweierlei:

    1) möglichst viel Oberfläche des Nickelpulvers; denn nur in der Nähe der Oberfläche der Kristall-Kanälchen passiert das für uns Interessante – die Bildung von thermischen Neutronen.
    2) die Bewahrung der kristallinen Eigenschaften des Nickels mit ausreichend langen Kanälchen zum Auspendeln beider Beteiligten beim Elektroneneinfang durch nackte Protonen.

    Der Mahlgrad des Nickels ist also entscheidend: nicht zu fein, da die Kanälchen dann zu kurz wären und auch nicht zu grob, weil dann die Oberfläche des Quasikristalls zu klein und damit die Einwirkungsmöglichkeit des Wasserstoffgases zu gering wäre.

    Worin bestehen nun die entscheidenden Vorteile der kalten Fusion im Gegensatz zur heissen Fusion?

    1) Die heisse Fusion ist noch nicht verfügbar. Man spricht vom Jahre 2050.
    2) Die heisse Fusion kostete bereits viele Milliarden Euro ohne nennenswerten wirtschaftlichen Nutzen.
    3) Die heisse Fusion ist prinzipiell nicht miniaturisierbar (Big Science!)
    4) Die Dauer des Rückbaus eines Heissen Fusionskraftwerks wird auf weit über 100 Jahre geschätzt, weil die im Betrieb entstehenden Neutronen das Material des Tokamak (= Reaktionsgefäß) korrodieren und radioaktiv verstrahlen.

    Dagegen ist die kalte Fusion

    1) bereits heute verfügbar
    2) unglaublich preiswert zu haben
    3) miniaturisierbar und skalierbar
    4) mobil einsetzbar (Automobil, LKW, Eisenbahn ohne Oberleitung, Schiff)
    5) verteilt einsetzbar.
    6) Grundlastfähig (Umrüstung heutiger Kernspaltungskraftwerke auf Kalte Fusion)
    7) ohne weiteren Ausbau der Stromnetze einsetzbar
    8) ohne radioaktive Rückstände, da Kupfer und Nickel beide stabile Isotope sind und Neutronen eine Halbwertszeit von etwa 15 Minuten haben.

    Für eine vom Automobil geprägte Stadt wie Sindelfingen ist 4) besonders wichtig.

  17. Hallo,
    Es ist hilfreich, die Meinung der Partei „die Grünen“ von ihrem energiepolitischen Sprecher im Bundestag zu erfahren:

    Von: Hans-Josef Fell – Wahlkreis
    [mailto:hans-josef.fell@wk.bundestag.de]
    Gesendet: Dienstag, 15. Januar 2013 11:42
    An: Sonic Umwelttechnik GmbH
    Betreff: AW: Kalte Fusion

    Sehr geehrter Herr Patzner,

    bitte entschuldigen Sie die urlaubsbedingt (Jahreswechsel) verzögerte
    Antwort. Ihr Schreiben konnte mir jetzt erst weiter geleitet werden.

    Nach meiner umfassenden jahrelangen Beobachtung ist kalte Fusion keine
    ernst zu nehmende Energieoption. Ich empfehle die Konzentration auf
    Erneuerbare Energien, das reicht, um die Weltenergieprobleme zu lösen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans-Josef Fell

    —————
    Mitglied des Deutschen Bundestages
    Sprecher für Energiepolitik
    der Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Regionalbüro Würzburg
    ————-
    Patrick Friedl
    Johannes Huber
    Textorstraße 14
    97070 Würzburg
    Telefon: 0931 – 404 707 90 (Johannes Huber)
    Telefax: 0931 – 404 707 91
    Telefon: 0931 – 404 707 92 (Patrick Friedl)
    E-Mail: hans-josef.fell@wk.bundestag.de
    Internet: http://www.hans-josef-fell.de
    Öffnungszeiten:
    Mo – Fr * 9 – 12 Uhr * Mo, Di, Do * 13 – 15 Uhr *

    Was lernen wir daraus?
    Obwohl die Grünen eine Delegation nach Athen zu Defkalion geschickt hatten (siehe:
    http://www.slimlife.eu/kalte_Fusion.html ), haben sie entweder nichts begriffen oder nichts begreifen wollen.
    Sie blenden die zutiefst grüne Technik des Ecat einfach aus und legen sich einseitig auf Photovoltaik und Windkraft fest, weil sie das gerade noch verstehen können und weil es ihrem Hauptsponsor (PV) genützt hat.

    Sie schämen sich nicht, die Kosten für den Netzausbau von den Energiemonopolisten auf die Endverbraucher überwälzen zu wollen und begründen dies mit der Notwendigkeit neuer Leitungen von Nord nach Süd, von den Windparks auf hoher See zu den im Süden sitzenden Verbrauchern großer Strommengen. Alles Heuchelei; denn gerade diese im internationalen Wettbewerb stehenden Groß-Stromverbraucher entziehen sich der Kostenbeteiligung. Die Stromnetze sind ohnehin marode. Das haben uns die geknickten Strommasten bei großen Schneelasten deutlich gezeigt. Das wollen die Stromkonzerne gleich mitreparieren lassen und sich so von den Folgekosten ihrer Gewinnoptimierung zu Lasten der Versorgungssicherheit ihrer Kunden befreien.

    Der Kampf um das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 hat uns deutlich gezeigt, wozu der grüne Mob fähig war; 15 Jahre lang wäre Zeit gewesen, Einfluss auf die Planungen zu nehmen. Nichts geschah. Wenigstens haben wir in Stuttgart eine neue Regierung, eine, die vielleicht noch lernt, dass der ECAT eine zutiefst grüne Technologie ist.
    
    Was wir in Deutschland bräuchten, wäre eine Dreierspitze, bestehend aus Frau Merkel für die wahre Energiewende, Herrn Steinbrück für die Finanzpolitik und Herrn Lindner für die Wirtschaftspolitik.

    Herr Trittin sollte das Überprüfungsamt für Doktorarbeiten übernehmen. Alle Lobbyisten sollte man kenntlich machen und rauswerfen. So ähnlich wie es dem „Brückentechnologie-Vertreter“, dem Vorgänger Altmaiers erging.

    Wahltag ist Zahltag!

  18. Hier also die damals auf den Blog direkt zur Kanzlerin von Ralf Schulz gegebene Antwort an Frau Merkel, von der ich seitdem nichts gehört habe. Herr Altmaier wollte angeblich die Energiewende zur Angelegenheit der Allgemeinheit machen!

    Nun meine Antwort von damals (Mitte 2012):
    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin

    Sie haben die Energiewende zur Chefsache erklärt. Folglich müssen diesbezügliche
    Verlautbarungen des BPA zumindest über den Tisch von Minister Peter Altmaier. Mit der
    Antwort auf den Blog –
    „Energie kosteneffektiv und auch mobil nutzbar“ von Ralf Schulz – liegt das BPA total
    falsch.
    Es bringt uns der Problematik der Kalten Fusion keinen Schritt näher, wenn das BPA die
    falsche Behauptung aufstellt, es gebe dazu keine theoretischen Arbeiten von anerkannten
    Wissenschaftlern und Andrea Rossi’s Gerät zur Heißdampferzeugung sei nicht erprobt,
    weil es nicht von dritter Hand getestet wurde.
    Folgende Links mögen Sie und Ihre Zuarbeiter aufklären:
    http://newenergytimes.com/v2/sr/WL/WLTheory.shtml darin ist alles zum Thema hübsch
    (auch grafisch) aufbereitet.
    Unter der Rubrik Scientific Papers finden Sie unter #1- seit 2. Mai 2005 bzw. seit 9. März
    2006 des Rätsels Lösung. Für die eigentliche Veröffentlichung war der Springer Verlag
    zuständig!
    Wenn Sie eine kurze, auf dem Niveau eines normalen Physikstudenten liegende deutsche
    Erklärung vorziehen, dann lesen Sie
    http://wincontact32naturwunder.blogspot.fr/2012/04/la-fusion-froide-est-mort-vive-lenr.html?spref=fb
    Dazu ist zu sagen, dass der Begriff „Kalte Fusion“ natürlich nicht tot ist. Es existieren zu
    diesem Thema folgende Namen
    LENR = Lattice enabled nuclear reaction
    LENR = Low Energy nuclear reaction
    LENT = reaction ersetzt durch Transmutation.
    Das entscheidend Neue ist die Verwendung der „Schwachen Kraft“ um die Reaktionskette
    zu initiieren; das Nickelkristallgitter der Nanokristalle schluckt die Protonen oder
    Deuteronen als finale Reaktionspartner der Nickelatome und die Oberflächen der
    Nanokristalle sind dafür massgeblich, dass der Elektroneneinfang gelingen kann. Das
    Nickelpulver darf also weder zu grob noch zu fein gemahlen sein.
    Frage an die Kanzlerin:
    Werden Sie die Informationsblockade und Falschinformation („Junk Science“ „Pathological
    Science“) brechen und die Führungsrolle bei der Energiewende übernehmen ?
    Ich wünsche Ihnen dazu Kraft und Ausdauer und das nötige Glück.

    Ihr Dr. rer. nat. Günter Krieg

  19. Hallo Herr Krieg,

    gerne nehme ich Ihr Angebot an. Ich würde sogar vorschlagen, dass Sie in Form eines eigenen Gastbeitrags auf unserer Plattform in Erscheinung treten können (wenn gewünscht auch unter Pseudonym). Wenn Sie Interesse daran haben, können Sie uns gerne einen Text an info@everyday-feng-shui.de schicken. Wir würden diesen Text dann für Sie publizieren. Die Aufbereitung des Artikel ggf. mit Bildmaterial etc. würden wir im Vorfeld mit Ihnen abstimmen.

    Ich freue mich auf Ihr Feedback.

    Viele Grüße aus Berlin
    Long Wang

  20. Auf die Rückmeldung dieses Herrn können wir getrost verzichten, weil er nichts beigetragen hat, was uns irgend einen Erkenntnisgewinn gebracht hätte. Ich hätte noch einige leider etwas umfangreiche Beiträge hauptsächlich wissenschaftsgeschichtlicher Art, die den Quertreibern die Maske herunter reissen würden. Da Feng Shui bisher sehr objektiv berichtet hat und ein unvergiftetes Forum darstellt im Gegensatz zu „Die Kanzlerin direkt“ (leider!) mache ich das Angebot in Feng Shui zu wiederholen, was bei Peter Altmaier und seinen Mannen „unter den Teppich“ gekehrt wurde. Dazu bitte ich Long Wang um Erlaubnis.

  21. @Long Wang
    „Ich warte mit Spannung auf Ich warte mit Spannung auf den unabhängigen Testbericht zum E-Cat und die Publikation in einem der großen Wissenschaftsmagazine unabhängigen Testbericht zum E-Cat und die Publikation in einem der großen Wissenschaftsmagazine“

    Ich warte auch schon 2 Jahre darauf. Also warten wir. Ich meld mich wieder wenns soweit ist. Leb wohl.

  22. @Rüdiger
    Deine Art zu diskutieren ist destruktiv.

    Sich über andere Kommentatoren (meiner Meinung nach ungerechtfertigterweise) lustig zu machen, ist kein hilfreicher Beitrag für jemanden, der das Geschehen um Rossi und den E-Cat verfolgt. Dies zeugt viel mehr von Hilflosigkeit und fehlenden Argumenten.

    Du fragst: „Was soll man denn grossartig über Rossi’s Apparat sagen?“

    Meine Auffassung ist: Rossi gewährt genug Einblick in seine Technologie, so dass der E-Cat zumindest plausibel erscheint: Patent-Anmeldungen, GSG-Sicherheitszertifikat und Nobelpreisträger als Unterstützer wiegen in meinen Augen recht viel im Vergleich zu einem Physikprofessor wie Kjell Aleklett, der auch nur sagt: Er weiß nicht, was er von Rossi und seiner Technologie halten soll.

    Ich warte mit Spannung auf den unabhängigen Testbericht zum E-Cat und die Publikation in einem der großen Wissenschaftsmagazine und frage mich, warum nicht die ganze Welt auf solch ein fundamentales, die Welt veränderndes Ereignis schaut!?

    Grüße aus Berlin
    Long Wang

  23. @Günter
    Wie kann man denn deinen Namen mit deiner Person verifizieren? :D

    Sorry, aber jemand der 3 Tage braucht um eine der wichtigsten Gleichungen der Physik zu erkennen und sich mit allerlei Titeln schmückt, kann ich nicht ernstnehmen.

    Wünsch dir was Mister Dr. rer. nat. dipl. Phys.-„Ist Supraleitung ein Perpetuum mobile?“ :D :D :D

  24. Wenn Rüdiger glaubt, H Psi = E Psi, die zeitunabhängige Schrödingergleichung sei mir fremd, täuscht er sich. Hierbei ist H der Hamilton-Operator. Ich habe blos keine Lust, mich von einem Wichtigtuer examinieren zu lassen, der nicht einmal die Klein-Gordon Gleichung, die relativistische Verallgemeinerung der Schrödingergleichung auf meine Frage nennen kann, obwohl er großspurig etwas von QED (Quantenelektrodynamik) gefaselt hat. Meine akademischen Grade kann er dort verifizieren, wo das auch die Personalabteilungen großer Firmen tun – und Mathe und Physik sind zu meiner Zeit als Prüfungsfächer für das Lehramt an Bayerischen Gymnasien relativ fälschungssicher gewesen, weil man selbst etwas Neuartiges leisten musste. Welche Lösungsmannigfaltigkeit trat bei der K.-G.-Gleichung zu Tage und wie interpretiert man die Lösungen mit negativer Energie? Wozu ist die Renormierung gut?

    Wenn es schon einen wissenschaftlichen Diskurs geben sollte, dann bitte einen mit Qualität!
    Mein Beitrag über die Zensur war grösstenteils eine Übersetzung des Beitrags von Prof. Julian Schwinger kurz vor dessen Tod. Die Folgerungen daraus für heute sind allerdings zutiefst politisch und stammen nicht nur von mir. Wenn jemand das als „Ergüsse“ empfindet, sollte er berücksichtigen zu unterscheiden, was von wem gesagt wurde. Die Titel unterscheiden mich von einem Namensvetter in Berlin und sie bürgen auch für das Gesagte, sind also keine Protzerei.

    Halten wir fest: die Firma Hartmut Dobler aus Weinstadt/Beutelsbach bietet heute schon die 1-MW Version des ECAT zum Verkauf an und leistet eine 2-jährige Garantie. Dieser ECAT ist aus 106 gleichartigen ECATS für Haushalte aufgebaut. Würde man diese heute schon im großen Stil verkaufen, dann gäbe es einen Super Gau auf dem Energiemarkt, einen Einbruch der Steuereinnahmen u.dgl. Also muss man anfangs drosseln, um einen Schock zu vermeiden,

  25. @Long Wang

    Ich erhebe mich über andere? Wer prahlt denn hier mit seinen akademischen Graden (Dr. rer. nat. dipl. Phys.) die man bezweifeln darf. Ich hab @Günter die Gelegenheit gegeben diese Zweifel auszuräumen, indem ich ihm eine (für diesen Grad) simple Frage gestellt habe, die jeder Physikstudent spätestens im 5. Semester beantworten könnte. Diese Gelegenheit kann oder will er nicht wahrnehmen.

    Und so jemand redet dann auch noch von der „Liebe zur Wahrheit“?

    Zum Ecat:

    Was soll man denn grossartig über Rossi’s Apparat sagen? Rossi gewährt ja keinen detaillierten Einblick. Angeblich soll dieser Apparat mit einem bisher unbekannten Mechanismus laufen. Man kann jetzt hingehen und irgendwelche Spekulationen darüber aufstellen. Aber ohne experimentelle Belege bleiben das Spekulationen. Oder man analysiert das vom Standpunkt der bekannten Physik. Physikprofessor Kjell Aleklett, der Universität Uppsala, hat das getan und ist völlig neutral an die Sache herangegangen:

    „As a researcher, you want an explanation for what is happening and right now there appears to be no suitable explanation with the knowledge we currently have in chemistry and physics. This means that it may be entirely new physics that must be explained or it may be a scam that must be explained and exposed.“

    http://aleklett.wordpress.com/2011/04/11/rossi-energy-catalyst-a-big-hoax-or-new-physics/

    Physiker sind eben doch nicht die verkorksten Herren mit weissem Haar (dagegen hat die Wissenschaft Haarfärbemittel erfunden), die sich dogmatisch an ihrem Wissen festklammern und neues wie die Pest meiden. Aber sie sind auch nicht leichtgläubig und wollen meist alles doppelt und dreifach geprüft haben. Wenn Rossi behauptet sein Apparat funktioniere, muss er der Wissenschaft erlauben dies zu überprüfen. Das hat er nicht getan, sondern immer nur behauptet, dass er es tun werde. Das ist der Status Quo und seit Jahren unverändert.

    mfg Rüdiger

  26. @Rüdiger

    Was Du machst, ist provozieren, indem Du Dich über andere erhebst.

    Du hast uns noch nicht mitgeteilt, was Dich so sicher macht, dass Rossi ein Betrüger ist. Nenne mir einen prominenten Fürsprecher aus der Wissenschaft, der Deine Meinung stützt und in den letzten 24 Monaten das gleiche wie Du behauptet hat, anstelle hier irgendwelche abstrusen Forderungen zu stellen, die am Ende irgendetwas beweisen sollen – was eigentlich?

    Grüße aus Berlin
    Long Wang

  27. Lieber Dr. Günter Krieg, Diplom Physiker

    Ich wäre dir verbunden, wenn du meine Frage beantworten könntest. Oder soll man dein Schweigen hier tatsächlich als Versagen eines Hochstaplers deuten? Wenn du willst kann ich dir auch einen kleinen Tipp geben.

    mfg
    Rüdiger

  28. @Robert Kuhlmann

    Der einzige Beitrag, der hier gelöscht wurde, war das Ende des Kommentars von „Dallster“ (siehe oben).

    Der betreffende Beitrag war unsachlich und beleidigend. Wir behalten uns auch zukünftig das Recht vor, Beiträge zu entfernen, die strafrechtlich relevant sind oder gegen die allgemeine Netiquette verstoßen.

    Jeder kann hier sachlich seine Meinung äußern.

  29. P.S.:
    Es ist schon interessant, wie stark Beiträge hier zensiert und wie leicht sie gelöscht werden. Auch das lässt tief blicken.

  30. Nach den Ankündigungen („Am positiven Ausgang der Tests bestehen kaum noch Zweifel.“) ist jetzt also bewiesen, dass es sich um einen Riesenschwindel handelt.

    @Dr. Gübter Krieg:
    Auch noch so lange Ergüsse ihrerseits können vom peinlichen Auffliegen dieses großen Betrugs nicht ablenken.

    Und was beschreiben Sie in ihrem Textsumpf eigentlich? Eigene Ideen zu LENR? Um eine Diskussion der Komponenten des e-cat kann es sich nicht handeln, denn die sind bisher nicht bekannt und auch nicht zugänglich.

    Sie brauchen Ihre Idee doch nur im Experiment zu prüfen. Die Messwerte, die ein erfolgreicher Versuch liefern muss, sind extrem einfach zu definieren. Die Nachprüfbarkeit ist extrem einfach herzustellen. Aber leider wird es Ihnen ebenso wenig gelingen, wie es Rossi gelang. Es wäre nur nett, wenn Sie nicht der Nächste sind, der hier Leute derart verarscht, wie Rossi das offenbar über Jahre gemacht hat.

    MfG

  31. Lieber Dr. Günter Krieg, Diplom Physiker

    Zu Schwingers Rangeleien mit diversen Fachzeitschriften die seine Arbeiten zu kalter Fusion etc. nicht publizieren wollten kann ich nicht viel sagen. Schwinger war zu dieser Zeit auch schon über 70 Jahre alt, kann sein dass er auf seine alten Tage etwas gar eigen wurde und eine Ablehnung nur schwer akzeptieren konnte. Mein Meinung.

    Zu deiner Frage; Da die drei genannten zu den Vätern der QED zählen, würd ich mal behaupten, dass sie für diese Grundlagenforschungen den Nobelpreis bekamen. Die 50er und 60er waren gute Jahrzehnte für die Physik. Goldgräberstimmung.

    So. Du kannst mir als Physiker mit Diplom sicher auch eine meiner Fragen beantworten. Falls nicht…. naja, drücken wirs so aus :D
    Also, wie nennt man folgende Gleichung und was kann man damit berechnen? Beispiel wäre nett.

    Da hier kein LaTeX o.ä. implementiert ist hab ich sie dir von Hand aufgeschrieben, Kollege.

    http://i41.tinypic.com/2akjo9.jpg

    mfg
    Rüdiger Sturm

  32. Alles bezüglich Rüdiger habe ich schon oben um 17.34 Uhr gesagt. Seine Frage bezüglich Schwinger habe ich wohl sehr ausführlich behandelt. Vor allem war mir wichtig, er meine ich wisse nicht, was ein Peer Review sei. Schwinger wusste das auch aus Erfahrung am eigenen Leibe, Auf sachliche Dinge ist Rüdiger nicht weiter eingegangen. Pöbeleien sind nicht mein Stil. QED: Warum haben Schwinger, Feynman und Tomanaga zusammen den Nobelpreis bekommen? Was treibt Rüdiger dazu, Herrn Rossi Übles nachzusagen? Doch nicht die Liebe zur Wahrheit! Damit beende ich diese Diskussion.

  33. Lieber Dr. Günter Krieg, Diplom Physiker

    Ich erwarte von Rossi nur Ausreden. Und bin halt gespannt wann die nächste kommt. Physik darf ich ja nicht erwarten, da der werte Herr ja nichts liefert über das es wert wäre zu diskutieren.

    Du willst ein Diplom in Physik haben? Nachdem was du da oben verbrochen hast, erlaubst du dass ich das nicht ernstnehmen kann. Sorry. Um was ging es denn in deiner Diplomarbeit?

    Du willst wissen was ich in Physik drauf habe? Gerne. Leg los. Du wirst sicher nichts dagegen haben wenn ich dir auch ein paar Aufgaben stelle. Werden nur Fragen sein die jeder nach einem erfolgreichen Physikstudium lösen können sollte. Für dich sicher ein Klacks. Was darfs sein? Etwas QED? Lineare Algebra? Differenzial- und Integralrechnung?

    Viele Grüsse
    Rüdiger Sturm

  34. Wie funktionieren die sogenannten „Peer Reviews“?:
    Bemerkungen zu Julian Schwingers „A Brief History of Mine“, der Skizze seiner Theorie der Kalten Fusion, wie sie durch Eugene Mallove an Stelle Schwingers auf der Vierten Internationalen Konferenz über Kalte Fusion 1993 (ICCF-4) in Lahaina auf Maui vom 6.- 9. Dezember vorgetragen wurde. Es handelt sich dabei gleichsam um ein wissenschaftliches Testament; denn Julian Schwinger starb bereits im Juli 1994.
    Quelle:

    http://www.infinite-energy.com/iemagazine/issue1/colfusthe.html

    Dazu habe ich die aus heutiger Sicht wesentlichen Aussagen Schwingers ins Deutsche übertragen, weil sie uns zeigen, wo er die richtigen Fragen gestellt hat. Schwingers Worte sind jeweils in kursiver Schrift:

    Ich habe mich gefragt – nicht ob Pons und Fleischmann Recht hätten – sondern ob man einen Mechanismus identifizieren könne, bei dem Kernenergie durch Manipulationen auf dem chemischen Niveau der Atomhülle produziert wird.

    Ich erinnere Sie an die beiden grundlegenden Probleme, die die Akzeptanz der Überschusswärme in der Versuchsanordnung von Pons und Fleischmann als kernenergetischen Ursprungs nach sich zöge.
    Was erklärt die Abwesenheit von Elementarteilchen, die einem in der Heissen Fusion begegnen, so z.B. Neutronen oder hochenergetischen Gammaquanten?
    Die Heisse Fusion verlässt sich gerade darauf, dass man genügend kinetische Energie ansammeln kann, um den auf Coulombscher Abstossung beruhenden Potentialwall zwischen elektrisch gleich geladenen Teilchen (Ionen) zu überwinden. Wie kann denn dann die Kalte Fusion, die weit unterhalb dieser Energieniveaus operiert, jemals echte Kernfusion bewirken?
    Anfangs habe ich gelesen und auch hören müssen, meine Lösung des Problems der Coulomb-Barriere bestehe darin, diese einfach zu vergessen. Nicht einmal ein geistesabwesender Professor (der ich bestimmt nicht bin) würde so weit gehen. Kritiker sollten mindestens lernen innerhalb der Grenzen der Vernunft zu argumentieren; d.h. nicht schwachsinnig.

    Nun berichtet Schwinger über seine Versuche seine Arbeiten zu publizieren:
    Mein erster Publikationsversuch war – nur der Ordnung halber berichtet – ein totales Disaster.
    „Kalte Fusion: eine Hypothese“ war geschrieben worden, um einige kritische Experimente vorzuschlagen, was genau die Funktionsweise und Aufgabenstellung einer Hypothese ist.
    Die anonymen Berichterstatter ignorierten das allesamt und bemängelten, dass ich die zugrunde gelegten Annahmen nicht bewiesen hätte. Ja ist denn die Erkenntnis, dass die Physik eine experimentelle Wissenschaft ist, total verloren gegangen?

    Die Ausarbeitung wurde im August 1989 bei Physical Review Letters (PRL) eingereicht. Ich sah ja schon voraus, dass PRL einige Schwierigkeiten damit haben würde, was inzwischen zu einem sehr umstrittenen Thema geworden war, aber ich fühlte die Verpflichtung, ihnen (PRL) die erste Chance zu geben. Was ich aber nicht erwartet hätte – wie ich es in dem folgenden meinen Austritt aus der American Physical Society begründenden Schreiben mitteilte – war herablassende Schmähung.

    Schliesslich wurde „Hypothesis“ nach einigen künstlichen Verzögerungen doch publiziert in einer deutschen Zeitschrift (1990).

    Eine weitere Arbeit mit dem Titel „Nuclear Energy in an Atomic Lattice“ (Kernenergie in einem Kristallgitter aus Atomen) wurde im November 1989 direkt an eine andere deutsche Zeitschrift geschickt. Das einzige was daraus noch zu behalten wäre ist folgendes Zitat von Joseph Priestley: „In diesem Geschäft ist mehr dem geschuldet, was wir Zufall nennen, d.h. der Beobachtung von Ereignissen, die durch unbekannte Ursachen entstanden sind, als dem, was wir aus einer längst zuvor erstellten Theorie ableiten.

    Der Editor hielt es für nötig, der Arbeit eine totale Ablehnung jeglicher Verantwortung hinzuzufügen, die damit endete: „Wir überlassen das abschliessende Urteil unseren Lesern“. In meiner Naivität hatte ich gedacht , das sei immer so. Als dann der Teil 2 zu „Nuclear Energy in an Atomic Lattice“ eingereicht wurde, wurde die Arbeit ganz einfach zurück gewiesen.

    Hier bemerkt Julian Schwinger trocken „the fix was in“. Das könnte man auch so interpretieren:
    Auch diese deutsche Zeitschrift hatte inzwischen von den weit renommierteren amerikanischen Zeitschriften den Hinweis erhalten, dass die Kalte Fusion ein Thema für Spinner sei, sozusagen pathologische Wissenschaft. Alle Veröffentlichungen zu diesem Thema wurden konsequent unterdrückt, die damit sich beschäftigenden Wissenschaftler bekamen keine staatliche Förderung – überall da, wo der Arm Amerikas hinreichte. Das amerikanisch-britisch-niederländische Öloligopol war für weitere 20 Jahre gesichert!

    Aber betrachten Sie die näheren Umstände der Kalten Fusion. Bei sehr niedrigen kinetischen Energien relativer Bewegung befinden sich das Proton und auch das Deuteron einer Proton-Deuteron Reaktion in einem s-Orbital, einem Zustand mit verschwindendem Drehmoment des jeweils einzigen Elektrons, beide haben deshalb positive Orbitalparität. Die Orbitalparitäten von Proton, Deuteron und 3He sind alle positiv. Deshalb ist die gewöhnlich dominante elektrische Dipolstrahlung verboten, weil sie einen Paritätswechsel verlangen würde.

    Ich wende mich nun von der „fehlenden Gammastrahlung“ zur Coulomb Abstoßung:

    Die (theoretische) Behandlung der Kernfusion zweier positiv geladener Teilchen stellt die Reaktionsrate üblicherweise als das Produkt zweier Faktoren dar. Der erste Faktor ist die Durchdringungswahrscheinlichkeit der Coulomb Barriere. Er bezieht sich gänzlich auf die elektrischen Abstoßungskräfte. Der zweite Faktor ist eine interne Kernreaktionsrate. Sie bezieht sich gänzlich auf die nuklearen Anziehungskräfte. Diese faktorisierende Darstellung mag unter den Bedingungen der heissen Fusion näherungsweise wahr sein. Aber bei der niedrig energetischen Kalten Fusion haben wir es mit einem allereinzigen Zustand, einer einzigen Wellenfunktion zu tun, die in all ihren Anteilen kohärent ist. Es ist also unmöglich den Effekt der elektrischen Kräfte von demjenigen der nuklearen Kräfte zu separieren. Die korrekte Behandlung der Kalten Fusion wird sich also von der kollisionsdominierten Mentalität der Heissen Fusionisten verabschieden müssen.

    Wenn man von Energieübertragung auf das Kristallgitter spricht, dann meint man die Anregung
    von Gitterschwingungen oder Phononen.

    Nunmehr macht sich Schwinger reichlich Gedanken über den Abtransport der in vereinzelten Stößen (Bursts) durch Kernfusion erzeugten Energie. Alles unter der hypothetischen Annahme, dass Pons und Fleischmann solche Bursts tatsächlich beobachteten.

    Die Argumente gegen das reale Vorhandensein Kalter Fusion werden dargelegt. Sie gründen sich auf Vorstellungen, die von den Erfahrungen aus dem Umgang mit heißer Fusion ererbt wurden. Es wird betont, dass die kalte Fusion ganz anders gearteten Gesetzmäßigkeiten gehorcht. Diese neuen Gesetzmäßigkeiten sind charakterisiert durch intermittierende Produktion von Überschusswärme in Begleitung von Tritium und Neutronen. Ein Szenario wird skizziert, das auf der Hypothese beruht, dass kleinteilige Segmente des Kristallgitters die entstandene Kernenergie absorbieren und in Form von Wärme abführen können.

    http://newenergytimes.com/v2/sr/WL/WLTheory.shtml

    Man muss nach etwas Ausschau halten, was für die Kalte Fusion charakteristisch ist, nach etwas das innerhalb der Plasma Gesetzmäßigkeiten der heißen Fusion nicht existiert. Die offensichtliche Antwort ist das Kristallgitter, in dem das Deuterium/Proton eingeschlossen ist.
    Die Spekulationen Schwingers verengen sich auf das Palladium Gitter und auf die Fusion von Wasserstoff ( Protonen ) bzw. Deuteronen. Zum damaligen Zeitpunkt war das ja auch das Thema.
    Er bemerkt sehr richtig, dass das Kristallgitter ein dynamisches System ist, das sowohl Energie speichern als auch abgeben kann und zu Resonnanzen und deren Oberschwingungen aufgeschaukelt werden kann. Seine Hoffnung jedoch, damit die Coulomb-Barriere überwinden bzw. durchtunneln zu können, ist auf direktem Wege praktisch nicht erfüllbar. Dazu sind die erforderlichen Frequenzen denn doch viel zu hoch.

    Nun kommt eine unterhaltsame Geschichte über die Kavitation bei Schiffsschrauben als Analogie zu einer Dynamisierung des Casimir-Effekts, bei der etwas entsteht, das Schwinger als „Sonoluminiszenz“ bezeichnet, d.h. eine Kopplung von Phononen des Kristallgitters an Leuchterscheinungen (Lichtquanten) aus eben diesem Kristallgitter. Damit war für Schwinger experimentell gezeigt, dass eine Energieübertragung von Schallwellen auf Lichtwellen im Kristallgitter möglich ist. Das war zum damaligen Zeitpunkt so sensationell, dass er seine Kollegen der Physik nicht überreden konnte, sich das mit eigenen Augen anzusehen, weil das ihrem Weltbild widersprach. Das veranlasst Schwinger zu einer in Klammern gesetzten Bemerkung über einen gewissen Mr. Taubes: „No, Mr. Taubes, not even you could cry fraud. Too many people have seen the light.“ Dies hat mich neugierig gemacht: in Wikipedia habe ich unter „Gary Taubes“ dessen Vita gefunden. Jedermann möge sich dazu seine eigenen Gedanken machen.

    In Wikipedia findet man neben Schwingers ausserordentlichen Verdiensten auch noch folgendes:
    After 1989 Schwinger took a keen interest in the non-mainstream research of cold fusion. He wrote eight theory papers about it. He resigned from the American Physical Society after their refusal to publish his papers.[2] He felt that cold fusion research was being suppressed and academic freedom violated. He wrote: „The pressure for conformity is enormous. I have experienced it in editors’ rejection of submitted papers, based on venomous criticism of anonymous referees. The replacement of impartial reviewing by censorship will be the death of science.“
    ( Übersetzung: Nach 1989 interessierte sich Schwinger für die „non-mainstream“ Erforschung der Kalten Fusion. Er schrieb acht theoretische Arbeiten darüber. Er fühlte, dass die Erforschung der Kalten Fusion unterdrückt und die akademische Freiheit vergewaltigt wurden. Er schrieb: „Der Druck zur Konformität ist enorm. Ich habe ihn dadurch erfahren, dass Editoren zur Veröffentlichung eingereichte Arbeiten zurückgewiesen haben auf der Grundlage giftiger Kritiken von anonymen Schiedsrichtern (Referenten). Die Ersetzung unparteiischer Reviews durch die Zensur wird der Tod der Wissenschaft sein.)

    Die Gary Taubes und Konsorten sitzen inzwischen fast überall und werden von den interessierten Kreisen alimentiert (d.i. ausgehalten ) Sie sind für die Menschheit und den Fortschritt der Wissenschaft ein retardierendes Moment und wenigstens aus den deutschen Publikationsorganen und dem europäischen Patentamt zu entfernen bzw. herauszuhalten. Ähnliches gilt natürlich auch für die Lobbyisten in den diversen Parlamenten. Wir in Deutschland müssen es als glückliche Fügung betrachten, dass wir als Kanzlerin eine promovierte Physikerin haben, die die Energiewende zur Chefsache erklärt hat.

    Die Vollstreckung des Schwingerschen Testaments muss in folgendem bestehen:
    Vorsichtiges Ausbremsen der Konsorten von Gary Taubes auf allen Ebenen.
    Implementation des bei Schwinger noch fehlenden Zwischenstücks des inversen Betazerfalls, um damit aus den im Kristallgitter ( Paladium, Nickel) eingelagerten Protonen durch Elektroneneinfang ultrakalte, mit riesigem Wirkungsquerschnitt versehene Neutronen zu erzeugen, die nichts von der Coulomb-Barriere eines Ni-Ions verspüren und das Ni zu Kupfer transmutieren, wobei der damit verbundene Massendefekt gemäß Einstein als Kernenergie erzeugt und in Bewegungsenergie des einbettenden Kristallstäubchens (d.h. in Wärme) umgewandelt wird.

    http://melethrons-wastebook.blogspot.de/2012/03/widom-larsen-theorie-neutroneneinfang.html

    Am Ende des Primers für die in PRAMANA veröffentlichte Widom-Larsen Theorie steht folgender Ausblick:

    The analysis presented in this paper leads us to conclude that realistic possibili-
    ties exist for designing LENR devices capable of producing `green energy‘, that is,
    production of excess heat at low cost without lethal nuclear waste, dangerous gamma-rays
    or unwanted neutrons. The necessary tools and the essential theoretical know-how
    to manufacture such devices appear to be well within the reach of the technology
    available now. Vigorous efforts must now be made to develop such devices whose
    functionality requires all three interactions of the Standard Model acting in concert.

    (deutsche Übersetzung:
    Die in diesem Papier dargelegte Analyse führt uns zu dem Schluss, dass realistische Möglichkeiten bestehen, LENR Geräte zu entwerfen, die in der Lage sind, Grüne Energie zu erzeugen, d.h. die Erzeugung von Überschusswärme zu niedrigen Kosten ohne jeden tödlichen radioaktiven Müll, ohne gefährliche Gammastrahlung oder ungewünschte Neutronen. Die nötigen Werkzeuge und das wesentliche theoretische Wissen, um solche Geräte herzustellen, erscheinen sehr wohl im Bereich jetzt verfügbarer Technologie. Tatkräftige Anstrengungen müssen jetzt unternommen werden, um solche Geräte zu entwickeln, deren Wirkungsweise alle drei Grundkräfte des Standard Modells der Physik (ohne die Gravitationskraft) in ihrem Zusammenspiel erfordert.)

    Was ist also jetzt zu tun?

    Um den benötigten Elektroneneinfang ( d.h. den inversen Betazerfall) zu initiieren, benötigt man mindestens einen einzigen solchen elementaren Vorgang, bei dem aus einem Proton gemäß der Unschärferelation ein ultrakaltes Neutron mit riesigem Wirkungsquerschnitt entsteht. Dazu braucht man allerdings die Mitwirkung eines der allgegenwärtigen Neutrinos, um die Erhaltungssätze für Impuls und Energie zu befriedigen – und diese Neutrinos zeichnen sich dadurch aus, dass sie praktisch mit nichts wechselwirken. Das Starten der LENR Reaktion ist also ein überaus seltenes Elementarereignis. Man weiss darüber nur, dass es an der Kristall-Oberfläche des Nickels (bzw. Palladiums) passiert, weil dort Ni-Ionen eine „Peitschenschnur“ darstellen, die sich zu Resonanzen erregen lässt, wodurch die benötigte Schwellenergie für die Umwandlung eines Protons in ein Neutron überhaupt nur erreicht werden kann. So betrachtet sollte also das Ni eine möglichst große Oberfläche haben, also feinst pulverisiert vorliegen.

    Woher aber nimmt man die für die erwünschte Transmutationsreaktion benötigten Protonen? Hier macht man sich die Tatsache zu Nutze, dass im Kristallgitter des Nickels Protonen und auch Deuteronen begierig eingelagert werden, wobei deren beider Valenzelektronen in das Leitungsband des Kristalls abwandern. Diese Einlagerung ist ein Volumeneffekt und gelingt dann besonders gut, wenn das Wasserstoffgas unter hohem Druck steht, der Kristall zwar porös ist, aber nicht so klein ist, dass sich gar kein Valenzband der Wasserstoffelektronen ausbilden kann.
    Irgendwo zwischen „feinst pulverisiertem“ und „mikrokristallinem“ Nickel liegt also das Optimum, mit dem man beiden Forderungen gleichzeitig einigermaßen gerecht werden kann.

    Wie macht man aus dem Nickelpulver einen Quasikristall? Dazu muss man sich erinnern, dass Nickel ein ferromagnetisches Element ist, das sich unter dem Einfluss eines äusseren Magnetfelds mit den Elementarmagneten der Nickelstäubchen ausrichten (ein-norden) lässt und dann so etwas wie einen einzigen großen, porösen Kristall bildet.

    Nun erinnern wir uns, was wir aus den Mitteilungen Julian Schwingers über die Sonoluminiszenz gelernt haben: Phononen (Gitterschwingungen) und Lichtquanten können miteinander koppeln und beweisen damit die Möglichkeit des aufeinander Einwirkens von Frequenzbereichen weit voneinander entfernter Größenordnungen. Wir kennen die beiden Möglichkeiten der Einflussnahme auf Kristalle als da sind: a) Magnetostriktion und b) Elektrostriktion:

    ad a) Bildung von Dauermagnetchen in ferromagnetischen Kristallen

    ad b) piezokeramische Bauteile in den Tastköpfen zur Ultraschall-Sonographie.
    (Dynamisierung des Casimir-Effekts)

    Mir schwebt vor, piezokeramische Plättchen einseitig flächig zu vernickeln und mit einem frequenzregulierbaren Hochfrequenz-Sägezahngenerator so anzuregen, dass man mit der n-ten Oberschwingung gemäß „Energie ist gleich Plancksches Wirkungsquant mal Frequenz“ auf die entsprechende Oberschwingung der Resonanzfrequenz gleich der Umwandlungsenergie von „Proton nach Neutron“ abgestimmt wird. Dieses Neutron kann dann die Coulomb-Barriere eines Nickelkerns überwinden, weil es keine Ladung trägt. Dann wird es sich in den Ni-Kern einlagern und diesen dabei zum Kupferkern transmutieren. Dabei wird ein vergleichsweise geringer Massendefekt eintreten, der einen gewissen Anteil an der gesamten erzeugten Energie beiträgt..

    Ein weiterer Anteil an der erzeugten Energie wird daher rühren, dass das permanente Magnetfeld der magnetisierten Nickelatome bei der Transmutation zu Kupferkernen zusammenbricht – Kupfer ist nämlich nicht magnetisierbar – und die dabei verschwindende Nullpunktsenergie des zugehörigen Magnetfeldes in Wärmeenergie verwandelt wird.

    Diese funktionskeramischen Plättchen müssen samt einseitiger Vernickelung in ihrer Dicke und ihrer Eigenfrequenz auf diese Aufgabenstellung abgestimmt sein. Ich verspreche mir durch diese genaue Abstimmung eine höhere Ausbeute an inversen Betazerfallsprozessen und durch die teilweise Trennung von Volumen und Oberfläche des Nickels insgesamt eine bessere Ausbeute und damit also auch Reproduzierbarkeit der inversen Betazerfallsprozesse.

    Die Demonstrationen von Andrea Rossi vom 28.10.2011 in Bologna zeigten uns, dass die Erzeugung von Überschusswärme ausreichen kann, um neue inverse Betazerfälle und damit weitere Transmutationen und weitere Wärmeproduktion auszulösen. Es ist also ein rückgekoppelter Vorgang, den man davor bewahren muss, einen Rückkopplungsfaktor größer eins zu erreichen: dadurch würde die entstehende Wärme nicht mehr abgeführt werden können, der Nickelquasikristall würde schmelzen und der Reaktor wäre zerstört. (Der Reaktor würde „durchgehen“). So weit darf man es nicht kommen lassen: wenn man die Unterstützung durch Magnetostriktion und die Frequenzabstimmung der Elektrostriktion verstimmt; dann reicht die Neuproduktion von ultrakalten Neutronen nicht mehr aus, um den Vorgang intermittierender Energieschübe aufrecht zu erhalten: d.h. der LENR Prozess wird steuerbar und auch abschaltbar.

    Nun wird auch verständlich, welche Steuerungsaufgabe die Elektronik in Rossis Kästchen gehabt haben mag. Bei seinem 1 MW Reaktor ist er aus Furcht vor dem Schmelzen einiger seiner etwa 100
    Teilreaktoren nur bis zur halben Höchstleistung gegangen. Seine Erklärung dazu war, dass dann mit Sicherheit der Gesamtreaktor durch Regulieren der Heizleistung der Heizstäbe steuerbar bleiben würde.
    In Krivits Portal für LENR/LENT findet man den Hinweis darauf, dass die Beherrschung des Ein- und Ausschaltens der niedrigenergetischen nuklearen Transmutationsprozesse das Hauptproblem bei der kommerziellen Einführung dieser sanften grünen Energie ist. Andrea Rossi behauptet zwar, spezielle Katalysatoren hätten das Zündungsproblem bei seinen Reaktoren gelöst; die Erklärung jedoch, wie das genau funktionieren soll, ist er bis heute nicht bereit, mitzuteilen.

    http://newenergytimes.com/v2/sr/WL/WLTheory.shtml

    (siehe da: LENR FAQs – Why is’nt LENR Energy ready to use?)

    Dr. rer nat Günter Krieg

  35. Rüdiger!

    Wenn Du nichts von Rossi erwartest, warum fragst Du dann in regelmäßigen Abständen nach dem Fortschritt? Wenn Du solche Theorien wie meine zur Genüge kennst, lass hören und erkennen, was Du überhaupt in Physik drauf hast. Du bist für mich ein professioneller Meckerer, der sich nur wichtig machen will. Vielleicht wirst Du sogar von interessierten Kreisen dafür bezahlt. Lass Deinen vollen Namen hören – sonst können wir dich glatt vergessen.

    Dr. Günter Krieg, Diplom Physiker

  36. Lieber Günter Krieg,

    Du hast mich falsch verstanden. Ich erwarte nichts von Rossi, da er imo nichts weiter als ein Quacksalber ist. Was hat er denn bisher vorzuweisen? Ein paar Youtube Videos und viel Blahblah. Und das seit nun Eine Veröffentlichung in einer renommierten Fachzeitschrift (peer reviewed natürlich, falls dir der Begriff was sagt) ist das einzige was mich und die Fachwelt beeindrucken würde. Seit 2 Jahren soll er ein funktionstüchtiges Modell haben und hat es nicht in eine Fachzeitschrift geschafft? Seltsam nicht wahr? Dabei wäre es so einfach. Er schickt einfach ein Gerät ans MPI und das andere zur ETH Schweiz. Die würden das mit Freude untersuchen und falls was dran sein sollte, hätte Rossi den Nobelpreis in der Tasche. Aber nö. Lieber dreht er fleissig Youtube Videos und beeindruckt dort irgendwelche Laien. Warum woll? Die stellen keine unbequemen Fragen.

    Und solche „Theorien“ wie deine kenn ich zur Genüge. Ist nichts weiter als das typische FE Gelabber mit viel cool klingenden Fachbegriffen. Denkst du ernsthaft du könntest damit jemanden beeindrucken? OK. Ist wohl der falsche Ort um das zu fragen. :D

  37. Lieber Rüdiger

    Mich bewegt das Thema genau so wie Dich. Die ökonomischen und kriegstechnischen Konsequenzen sind so ungeheuerlich, dass die Regierungen (USA und auch EU, BRD) alle Hände voll zu tun haben werden, um einen sanften Übergang zur neuen Physik und deren Anwendung in der Technik zu ermöglichen. Bislang hat sich gezeigt, dass die Juristerei zum Verständnis der neuen Situation nicht ausreicht, auch die Verwaltungswissenschaft nicht und auch die Finanzwissenschaft nicht. Also stehen die Regierungen und Parlamente relativ hilflos vor dieser Neuerung, weil ihnen das Verständnis dafür nicht implantiert werden kann. Deswegen hat die Photovoltaik und Windmühlentechnik Hochkonjunktur, weil sie das gerade noch verstehen können. Unsere Jungen werden sich in die Thematik einarbeiten müssen; die Alten – und namentlich diejenigen, die sich im gegenwärtigen Zustand bequem eingerichtet haben – auch viele Physiker und Lobbyisten – werden erstmal aussterben bzw. abgewählt werden müssen.
    So ist das Leben eben!
    Reduziere Deine ungeduldige Erwartungshaltung!

    Günter Krieg

  38. Schon Mai. Es ist so ruhig geworden, nach der lautstarken Verkündung, dass Mitte April Rossis ECAT in einer renomierten Fachzeitschrift publiziert werden wird. Was ist los? Wenigstens könnte Rossi doch einen weiteren Termin ankündigen. Wie wäre es Mitte Mai? :D

  39. Ich bin bekennender ECAT Anhänger. Da der herkömmliche Energiesatz verletzt wird, verweigern die Patentämter die Anerkennung. Kein Wunder, nach dem, was die Patentanwälte gelernt haben, ist das innerhalb der klassischen Physik auch richtig. Nach der Quantenelektrodynamik steckt aber im Universum die Nullpunktsenergie des Quanten-Vakuums, deren Dienstbarmachung noch bevorsteht, bzw. beim ECAT gerade eben vorgeführt wird.
    Ist der ECAT vielleicht ein Perpetuum mobile zweiter Ordnung? Man könnte auch fragen, ob ein Nickelatom ein Perpetuum mobile zweiter Ordnung sei, weil seine Elektronen in den drei Schalen (K,L,M) seit Ewigkeiten in Bewegung sind. Eine analoge Frage gälte eigentlich für jedes stabile Isotop des periodischen Systems der Elemente. Nach dem Pauli-Prinzip besetzen die Elektronen diese Schalen paarweise, wobei sich die magnetischen Momente jeweils zweier (gepaarter) Elektronen gegenseitig aufheben (spin up plus spin down ergibt Null). Warum ist Nickel dauermagnetisierbar? Weil Elektronen aus den unteren Schalen auf die vierte Schale, die N-Schale gehoben werden können und dabei ihren Pauli-Partner verlieren, also ihr magnetisches Spin-Moment frei einstellbar, d.h. von ausserhalb des Ni-Atoms beeinflussbar wird. Dieses Anheben auf die N-Schale kostet zwar etwas Energie (=Wärme), aber die gleiche Ausrichtung bewirkt makrophysikalisch einen kleinen Dauermagneten, dessen Magnetfeld in die Aussenwelt hineingreift. Ist diese Dauermagnetisierung nun eine Stoffeigenschaft des Nickels oder gar ein Perpetuum mobile zweiter Ordnung? Ist Supraleitung ein Perpetuum mobile? Auf jeden Fall benützen wir diese Dauermagnetisierung zur Aufzeichnung von Informationen in der EDV. Also ist dies etwas Reales und kein Hirngespinst. Die Dauermagnetisierbarkeit wird zwar allenthalben ausgenützt, aber weitestgehend nicht richtig verstanden.

    Der Casus knacktus besteht nun darin, dass man durch Neutronenanlegerung thermischer Neutronen an diesen Nickelkern aus dem Nickelkern einen Kupferkern transmutiert. Da aber Kupfer nicht magnetisierbar ist und die selbe dichteste Kugelpackung als Kristallstruktur hat wie Nickel, ist es so, als verschwänden mit einem Schlag die kreisenden Elektronen mit ihren magnetischen Momenten: stimmt ja auch; denn sie paaren sich wieder so wie vor der Dauermagnetisierung. Das dazugehörige magnetische Feld in der Aussenwelt hängt nach der Transmutation plötzlich in der Luft und bricht nach dem Induktionsgesetz zusammen; d.h. seine gesamte Nullpunktsenergie wird schlagartig frei und macht sich uns als „Ausbruch“ (=“burst“) von Energie im Nickelkriställchen frei.
    (Ähnliches kennen wir vom Zündfunken einer Unterbrechung des Stroms der Zündspule!)
    Wie funktioniert aber die Beschaffung des thermischen Neutrons? Das Neutron entsteht durch Elektroneneinfang eines Protons; dieses aber ist nichts anderes als ein ionisiertes Wasserstoffatom. Ionisierte Wasserstoffatome erhält man aber durch Einlagerung von Wasserstoffgas in das Nickelkristallgitter. Das einzige Elektron des Wasserstoffatoms wandert in das Leitungsband des Nickelkristalls.

    Nun hat man die Elemente des Rossi-Prozesses alle beieinander. Was uns Rossi bisher verschwiegen hat, ist die Rolle des Dauermagnetismus bei seinem Gesamtprozess.

    Genau hier verläuft die Demarkationslinie zur Physik des 21ten Jahrhunderts.

  40. Ach, unsachlich und beleidigend !

    Es war nur eine Frage und keine Behauptung ,die mehr als berechtigt ist.
    Ich verfolge dieses Thema von Anbeginn, wünsche mir nichts mehr, als das dieses Ding funktioniert.
    Immer gibt es nur Verschiebungen , Verzögerung , Ausflüchte usw.
    Mittlerweile muß jeder der ein bischen Verstand hat die Ehrlichkeit dieses Projektes anzweifeln.
    Aber egal! Da dieser Komentar wieder nicht in ihr schema
    passt können sie ihn ja auch einfach löschen. Ich werde in Zukunft nichts mehr komentieren. Löschen sie bitte alle meine Komentare vollständig. Wenigstens weiß ich jetzt woran ich bin.

  41. Mitte April ist schon wieder 5 Tage vorbei.
    Nix ist passiert. Keine Testberichte, keine veröffentlichungen …nichts und nochmal nix.

    [Admin: Ende des Kommentars gelöscht, da unsachlich und beleidigend]

  42. Hallo Jürgen,

    für die allgemeine Öffentlichkeit gibt es aktuell keinen Reaktor, der für Jedermann jederzeit öffentlich zugänglich ist. Bei Interesse an einer Besichtigung eines in Betrieb befindlichen industriellen Reaktors wende Dich bitte an eines der deutschen Vertriebs-Teams:

    http://www.e-cat-deutschland.de
    http://www.nobletec.de
    http://www.ecat-vertrieb.de

    Diese Vertriebsteams bestehen aus geschultem Personal, das sich um Installation und Wartung der Anlage(n) kümmert.

    Der E-Cat „classic“ verfügt über eine CE-Zertifizierung (er funktioniert also entsprechend der angegebenen Leistungsdaten) und ist für den deutschen Markt zugelassen:

    docs.google.com/file/e-cat-zertifikat

    Bis das Patent auf Rossis E-Cat-Technologie erteilt ist (das Verfahren läuft aktuell noch), gibt es nur allgemeine Angaben zum Funktionsprinzip. Dass dieses zumindest plausibel ist, konnte in hunderten Laboren weltweit inzwischen offiziell bestätigt werden. Eine Sammlung von wissenschaftlichen Arbeiten zu dem Thema („peer reviewed“) findet sich hier:

    lenr-canr.org

    Beste Grüße aus Berlin
    Long Wang

  43. Also um es mal zusammenzufassen: es gibt bisher noch keine einzige Anlage die jedermann (z.B. auch ich) besichtigen könnte und die funktioniert. Es gibt keine einzige unabhängige Veröffentlichung aus der hervorgeht wie das Gerät funktionieren soll. Wenn man weiterhin so „geheimnisvoll“ agiert wird sich diese Technologie (mal angenommen es gibt sie überhaupt)nicht durchsetzen. Ich kaufe doch kein Gerät von dem ausser Hrn. Rossi kein Mensch auf dieser Erde weiss wie es funtkioniert. Was ist wenn es mal defekt ist, kommt dann Hr. Rossi selbst vorbei. Also ich wünsche ja dass es funktioniert aber bisher kann ich noch nicht erkennen dass das wirklich so ist.

  44. Hallo Leonardo,

    alle Ergebnisse des unabhängigen E-Cat-Tests werden in Kürze (voraussichtlich Mitte April) in einem renommierten wissenschaftlichen Magazin der Weltöffentlichkeit präsentiert. Bis dahin bitte noch Geduld.

    Wenn alles gut geht, wird um diesen Zeitpunkt herum auch der 1. öffentlich zugängliche E-Cat in den USA zu besichtigen sein.

    Wenn Dich technische Daten und Größenordnungen der anstehenden „Energierevolution“ auf Basis von LENR interessieren, empfehlen wir Dir den „Pordenone Hot Cat Report“ (Achtung: Dieser Report stammt nicht von der unabhängigen Wissenschaftlergruppe, sondern von Andrea Rossi selbst). Trotzdem – sehr interessant:

    http://www.e-catworld.com/2012/10/final-update-corrected-again-pordenone-hot-cat-report/

    Beste Grüße
    Long Wang

  45. Kann man diese Wissenschaftliche Sensaton auch in einer Wissenschaftlichen Publikation nachlesen oder nur hier?

    Mich würden genaue Technische zahlen Interessieren usw…

    Danke

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