Feng Shui bei Burnout

Die ständige Überbelastung und emotionaler Druck führen zu den Erschöpfungszuständen. Feng Shui ist eine Möglichkeit, um Burnout aus dem Leben zu vertreiben.

Balance wiederherstellen
Balance wiederherstellen (Quelle: Pixabay, PIRO4D, 11.05.2021)

Burnout ist eine Krankheit, die immer noch stark unterschätzt wird. Statistiken zufolge werden heutzutage dreimal so viele Fälle diagnostiziert wie noch vor einem Jahrzehnt. Und im Jahr 2018 konnten 0,57 Prozent der Arbeitsunfähigkeitsfälle auf Burnout zurückgeführt werden. Dies zeigt, dass die fortschreitende Entwicklung dieses Zustands ernst genommen werden sollte. Da mit der Einnahme von Medikamenten allerdings schwere Nebenwirkungen verbunden sind, raten Ärzte auf natürliche Heilmethoden zurückzugreifen. Eine Möglichkeit ist, Feng Shui in den Wohn- und Lebensalltag zu integrieren.  

In der Ruhe liegt die Kraft – Guter Schlaf ist unbezahlbar

Dem Schlaf werden heilende Kräfte zugeschrieben. Denn in der Ruhephase wird die Aktivität der Organe und Biosysteme heruntergefahren und auf ein Minimum reduziert. Dadurch hat der Körper Zeit, sich zu regenerieren und das Immunsystem zu aktivieren. Es arbeitet nachts auf Hochtouren und geht radikal gegen Infekte, Krankheitserreger und Schmerzen vor.

Weiterhin wirkt sich Schlaf jedoch nicht nur positiv auf das körperliche Wohl aus, sondern sorgt auch dafür, dass Erfahrungen, Informationen, Gefühle und Erinnerungen im zentralen Nervensystem verarbeitet werden. Dementsprechend werden ausgiebige Ruhephase Spitzensportlern ans Herz gelegt und auch Patienten mit psychischen Störungen profitieren von den Vorteilen des Schlafs.

Andreas von https://www.meinwegausderangst.de/ kämpft seit Jahren gegen seine Angststörung und Panikattacken an. Während Medikamente nur bedingt Wirkung zeigten, helfen ihm alternative Heilmethoden – wie Feng Shui – und Heilkräuter auf seinem Weg zur Genesung. In seinem Blog berichtet er über seine Geschichte und über die außergewöhnliche Rolle, die Schlaf in seinem Leben einnimmt.

So entsteht Burnout

Burnout wird auch als chronisches Erschöpfungssyndrom bezeichnet. Betroffene leiden unter einer schlechten körperlichen Verfassung, die sich aus Zuständen emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung ergibt. Die Wurzeln dieser Krankheit sind weitreichend. Während viele Patienten berichten, dass sie großem Stress ausgeliefert sind und überfordert von den hohen Ansprüchen sind, kämpfen andere gegen ausgeprägten Perfektionismus und dem konstanten Verlangen, Anerkennung zu erhalten.

Verdrängte Müdigkeit

Verdrängte Müdigkeit als Ursache von Burnout (Foto: Sarah G)

Schlaf stellt ein Grundbedürfnis des Menschen dar. Wird diesem körperlichen Verlangen nicht nachgegeben können schwerwiegende Folgen entstehen. Burnout ist nur eine Konsequenz der verdrängten Müdigkeit.

 Betroffene messen den auftretenden Symptomen oftmals leider nicht ausreichend Bedeutung bei und setzen somit ihre Gesundheit aufs Spiel. Bei folgenden Anzeichen sollten Ihre Alarmglocken schellen:

  • Muntermacher wie Kaffee werden unverzichtbar
  • Körperliche Bewegung wird als anstrengend empfunden
  • Antriebslosigkeit
  • Erschöpfungszustände nach dem Mittagessen und Feierabend
  • Wechselnde Stimmung
  • Unbändige Lust auf Süßigkeiten und Fast Food
  • Schlaffe Gesichtszüge, Blässe, fahrige Bewegungen

Weitere Ursachen

Neben der Müdigkeit können auch andere Ursachen für das Auftreten von Burnout verantwortlich sein:

  • Emotionaler Frust
  • Hohe Leistungsansprüche
  • Ständige Betriebsamkeit
  • Narzissmus
  • Stressiger Alltag ohne Ruhephasen

Yin- und Yang-Chi für weniger Stress

Feng Shui, die Harmonielehre aus China, zielt darauf ab, ein Gleichgewicht zwischen dem Menschen und seiner natürlichen Umgebung herzustellen. Wenn Probleme – wie das Erschöpfungssyndrom – auftreten, geht man nach Feng Shui zunächst davon aus, dass das Eigenheim nicht optimal auf die auf fünf Elemente ausgerichtet ist. Durch eine suboptimale Einrichtung wird die Lebensenergie des Menschen gestört, die auch unter dem Namen “Chi” bekannt ist. Eine falsche Wandfarbe, schlecht angeordnete Möbel und selbst Dekorationen können das Chi negativ beeinflussen und den Menschen den heilenden Schlaf kosten.

Möchten Sie selbst mehr Harmonie in Ihren Alltag integrieren und für erholsame und ausgiebige Ruhephasen sorgen, sollten Sie sich an den Grundregeln des Feng Shui orientieren:

  • Raumaufteilung: Die einzelnen Lebensbereiche sollten auf die Himmelsrichtungen abgestimmt werden.
  • Naturmaterialien: Einrichtungsgegenstände und Dekorationselemente sollten in Einklang mit der Natur stehen. Baumwolle, Seide, Leinen, Holz, Kork und Ratten bieten sich besonders an.
  • Für starke Lichtquellen sorgen, um den Fluss des Chi zu fördern: lichtdurchlässige Jalousien, helles und freundliches Licht, Kerzenschein etc.
  • Leben ins Haus holen: Pflanzen sorgen nicht nur für sauerstoffhaltige Luft, sondern verstärken auch das Chi
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Über Susanne Raven 117 Artikel
Susanne ist freie Autorin und als Feng Shui Enthusiastin seit 2007 Betreiberin von Everyday Feng Shui. Die gelernte Logopädin hat sich zum Ziel gesetzt, traditionelles Feng Shui im deutschsprachigen Raum populärer zu machen. Susanne erreicht ihr unter info@everyday-feng-shui.de

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