Raumluft verbessern – gesünder Leben

Umweltschadstoffen begegnet man heute überall. Auch wenn das Bewusstsein vieler Menschen gegenüber dieser Tatsache in den letzten Jahren nicht zuletzt aufgrund der Zunahme von Allergien deutlich gewachsen ist, denken nur die wenigsten darüber nach, wie gefährlich die Luft in Wohn- und Büroräumen sein kann. Wir zeigen euch Möglichkeiten die Raumluft zu verbessern und zu Zuhause für frische Luft zu sorgen.

Regelmäßiges Lüften ist der beste Garant für gesunde Raumluft
Regelmäßiges Lüften ist der beste Garant für gesunde Raumluft (Foto: Solveig Osk)

 

Regelmäßig lüften

Durch regelmäßiges Lüften gelangt nicht nur neuer Sauerstoff in den jeweiligen Raum, sondern auch verbrauchte und mit Schadstoffen angereicherte Luft, die beispielsweise aus Möbeln, technischen Geräten, Stromsparlampen oder der Auslegware „gast“, hat die Möglichkeit zu entweichen. Besonders in Büros ist Lüften notwendig, da Klimaanlagen zwar für angenehme Temperaturen sorgen, aber die mit Schadstoffen angereicherte Raumluft in vielen Fällen nicht ausreichend filtern.

Auch in „normalen Haushalten“ ist Lüften wichtig, was gerade im Winter häufig vernachlässigt wird. Experten raten dabei, die Temperatur auf einem Niveau zwischen 19 und 21 Grad zu halten. Stoßlüften sorgt dafür, dass die Raumluft erneuert wird und Feuchtigkeit, die sich im Raum sammelt, nicht in den Wänden festsetzt und Schimmel entstehen lässt, der wiederum winzig kleine Sporen in die Raumluft entlässt. Die Fenster können nach dem Stoßlüften rasch wieder geschlossen werden. Für ein optimales Ergebnis sollte das Stoßlüften einige Male am Tag durchgeführt werden.

Pflanzen filtern die Luft

Zimmerpflanzen im Schlafzimmer wirken sich positiv auf die Raumluft aus. Doch Achtung: Nicht jede Pflanze ist gleich geeignet!
Zimmerpflanzen im Schlafzimmer wirken sich positiv auf die Raumluft aus. Doch Achtung: Nicht jede Pflanze ist gleich geeignet! (Foto: Margaret Shear)

Pflanzen sind dafür bekannt, Stickstoff aus der Luft aufzunehmen und diesen in Sauerstoff umzuwandeln. Zusätzliche Eigenschaften von Pflanzen können außerdem sein, Schadstoffe zu neutralisieren und sogar die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Pflanzen sind dabei sogar so effektiv, dass Allergiker und an Asthma Erkrankte von Pflanzen in einem Raum merklich profitieren können.

Die Bergpalme zum Beispiel ist besonders geeignet, um gegen Schadstoffe anzugehen, während die Arecapalme eher der Verbesserung der Raumluft dient. Viele Pflanzen lassen einen Raum demnach nicht nur lebendiger wirken, sondern haben auch aus gesundheitlicher Sicht einen enormen Nutzen.
 

Ventilatoren kühlen nicht nur

Die klassische Einsatzmöglichkeit eines Ventilators ist das Kühlen der Raumluft im Sommer. Doch Ventilatoren haben auch eine unmittelbare Auswirkung auf die Qualität der Luft in einem Raum. Diese wird durch den Ventilator verwirbelt und bleibt somit in einer gewissen Zirkulation, die sich positiv auf das Raumklima auswirkt.

Klassischer Deckenventilator von Creoven
Klassischer Deckenventilator von Creoven (Bildquelle: www.creoven.de)

Neben dieser Funktion haben vor allem Deckenventilatoren im Winter einen enormen Nutzen. Durch die Verwirbelung der Luft wird die nach oben steigende Wärme im Raum verteilt. Somit entsteht mehr Behaglichkeit und gleichzeitig zu einer Verbesserung der Luft lassen sich Heizkosten sparen.

Schlechte Raumluft kann Schäden für die eigene Gesundheit haben. Hält man sich an die genannten Aspekte kann man aber davon ausgehen, in den eigenen vier Wänden gute Raumluft zu haben.

1 Kommentar

  1. Interessant, ich wusste nicht, dass die Raumluft ein wichtiger Faktor von Feng Shui ist. Ich dachte immer, es geht dabei nur um die Einrichtung der Wohnung. Wie siehts denn aus mit den eingesetzten Heizkörpern? Wir verwenden z.B. einen Infrarotstrahler auf der Terrasse.Welche Auswirkungen hat das?

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