Sind Kuppeldächer uralte Sende-Stationen?

Waren antike Kuppel-Bauwerke so gebaut, dass sie wie Hohlraum-Antennen wirkten? Konstantin Meyl wagte sich an die Hypothese heran, dass es sich womöglich um geheime Funktürme handelte, die als Dächer getarnt waren.

Historisches Kuppel-Dach von innen, Foto (C) Patrik Tschudin / flickr CC BY 2.0
Historisches Kuppel-Dach von innen, Foto (C) Patrik Tschudin / flickr CC BY 2.0

 

„Sendetechnik der Götter“ ist ein schon etwas älterer Buchtitel von Professor Konstantin Meyl, der seine Vorstellungen und Mutmaßungen in Roman-Form niedergeschrieben hat. Es handelt sich um kein gesichertes Wissen, sondern um visionäre und gewagte Hypothesen. Professor Meyl ist kein fantasiebegabter Science-Fiction-Autor, sondern ein renommierter Wissenschaftler, der immer wieder mit kontroversen Sichtweisen von sich reden macht. Von ihm stammen unter anderem Theorien über die Nutzung von Neutrinos als Energiequellen, Skalarwellen, Potentialwirbel und eine Erweiterung der Maxwell-Gleichungen.

 

Alles schwingt und verbreitet Energie

Bekanntlich ist jeder Gegenstand eine schwingungsfähige „Antenne“, wenn er mit der entsprechenden Wellenlänge in Resonanz gebracht wird. Jeder kennt Trommeln, Klangschalen und andere Hohlkörper, die zum Vibrieren und Tönen gebracht werden können. Daher ist die Idee, dass auch ein Kuppel-Bauwerk einen Resonanzkörper darstellt, vollkommen logisch und nachvollziehbar. Professor Meyl kann auf Grund der Abmessungen einer Kuppel deren Schwingungs-Frequenz errechnen. Dass die Kuppeln nicht beliebig, sondern nach bestimmten Proportionen errichtet wurden, ist auf Grund von schriftlichen Aufzeichnungen nachweisbar.

 

Wie kann man mit Kuppel-Formen Informationen senden?

Diese Frage wird von Meyl nur ansatzweise beantwortet. Er geht davon aus, dass die Kuppeln in irgendeiner Weise zum Schwingen gebracht wurden oder die Eigenschwingung stark genug war, um Wellen zu verbreiten. Die natürlichen magnetischen Felder waren früher wesentlich stärker als heute, was sich angeblich nachweisen lässt. Wir können die Kuppeln heute daher nicht in derselben Weise nutzen wie zur Zeit, als sie errichtet wurden. Möglicherweise wurden die Daten telepathisch übertragen, wobei die Kuppeln als Verstärker wirkten. Oder die Wellen wurden mit technischen Einrichtungen beeinflusst beziehungsweise „codiert“ – ähnlich wie bei Morsezeichen. Die Morse-Telegrafie funktioniert ganz einfach, indem man ein Signal aus- und einschaltet und dabei die Zeitabstände variiert. Als Telegrafie bezeichnet man die Übertragung von Funk-Zeichen oder Impulsen, die auf der Empfängerseite nur zu verstehen sind, wenn die entschlüsselt werden.

 

Wie funktioniert Telepathie?

Ob eine Nachricht ankommt, hängt hauptsächlich vom Empfänger ab, denn es ist nicht möglich, nichts zu senden, wenn Gehirnwellen aktiv sind. Die Fähigkeit, die „Ausstrahlung“ – und somit Schwingung – eines Lebewesens (oder Gegenstandes) einzuschätzen, hängt vom Feingefühl des Betrachters ab. Eine Mindestvoraussetzung ist, dass der Empfänger fähig ist, seine Umwelt differenziert zu betrachten und die Botschaften eines Senders zu erahnen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass man aura-sichtig sein muss. Schwingungen lassen sich auch am Klang erkennen oder anhand der Proportionen, Farben und Gerüche einordnen. Für die Übertragung der Informationen sind weder Drähte von sonstige Stoffe erforderlich. Die Kommunikation zwischen Informationsfeldern erfolgt grundsätzlich in Echtzeit, weil die Felder unabhängig von Zeit und Raum existieren. Kurt Tepperwein nannte es in einem Interview die „persönliche Handynummer“, unter der man jederzeit und ausschließlich erreichbar ist. Damit meinte er den speziellen Frequenz-Bereich, in dem sich ein Mensch aufhält.

 

Antike Niederschriften von Vitruvius

Konstantin Meyl beruft sich vor allem auf die Handschriften von Vitruv. Vitruv war ein römischer Architekt und Architektur-Theoretiker, der im ersten Jahrhundert vor Christus lebte. Er hat nicht nur die genauen Bauanleitungen verewigt, sondern soll auch Hinweise auf Sende-Funktionen gegeben haben. Die „Zehn Bücher über Architektur“ sind das umfassendste und bedeutende Werk über die Baukunst der damaligen Zeit.

 

Energie folgt der Aufmerksamkeit

Für Geomanten sind die Ideen von Meyl grundsätzlich nichts Neues und daher sehr interessant, weil sie von einem technisch versierten Wissenschaftler kommen. Geomanten gehen davon aus, dass Informationen allein durch Konzentration der Aufmerksamkeit übertragen werden können. Bergspitzen und erhabende Bauteile ziehen die Aufmerksamkeit auf sich und werden auf diese Weise zu Brennpunkten von feinstofflichen Energien. Bislang gibt es keine Möglichkeit, diese Energien in Strom umzuwandeln, aber es gibt zahlreiche Hinweise, dass dies sehr wohl machbar ist oder von früheren Hochkulturen praktiziert wurde.

 

 

 

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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