E-Cat & Kalte Fusion: Revolutionäre Erfindung läutet das Ende des Erdölzeitalters ein

In Italien wurde mit dem E-Cat eine Erfindung patentiert, die auf so genannter „Kalter Fusion“ basiert. Der E-Cat verspricht eine sehr kostengünstige und dezentrale Energieproduktion, ohne dass Treibhausgase, Radioaktivität oder andere umweltschädigende Nebenprodukte entstehen. Der E-Cat wird die Welt verändern.

Die Erfinder des E-Cat: Andrea Rossi und Sergio Focardi aus Italien
Die Erfinder des E-Cat: Andrea Rossi und Sergio Focardi aus Italien (Foto: Frederico Borella)

E-Cat ist die Kurzbezeichnung für einen Energie-Katalysator. Hierbei handelt es sich um eine Energiequelle, in der eine Kernreaktion bei niedrigen Temperaturen, in diesem Fall Raumtemperatur, herbeigeführt wird. Als Folge der Kernreaktion werden nutzbare Energien freigesetzt. Nach mehreren Ablehnungen seitens des Patentamtes wurde der E-Cat endlich am 06.04.2011 in Italien patentiert.

Der Erfinder des E-Cat ist der italienische Unternehmer Andrea Rossi aus Bologna, Italien, welcher in Gemeinschaftsarbeit mit dem Physiker Sergio Focardi den Energie-Katalysator entwickelte. Bei der Publizierung wird Andrea Rossi durch den Nobelpreisträger für Physik von 1973, Dr. Brian Josephson, unterstützt.

Kalte Fusion kommt ohne Radioaktivität aus

Vereinfacht dargestellt kommt es im E-Cat zu einer Verschmelzung von Wasserstoff und Nickel, aus der als Reaktion Kupfer entsteht. Der Verschmelzungsvorgang ruft eine exothermische Reaktion hervor, die sich über einen längeren Zeitraum selbst aufrechterhält. Um die Verschmelzung in Gang zu setzen, benötigt der E-Cat eine Stromzufuhr. Die entstandene Wärme enthält aber weit mehr Energie als jene, die für den Vorgang eingesetzt werden musste.

Ein großer Vorteil bei der Herstellung von Energie mithilfe des E-Cat ist das Fehlen der bei kernphysikalischen Prozessen normalerweise entstehenden Gammastrahlen. Radioaktive Substanzen werden nicht benötigt. Sie können also weder durchbrennen, noch entsteht zu entsorgender, radioaktiver Abfall. Treibhausgase sind ebenfalls kein Thema mehr.

Das Ende des Kohle- und Erdölzeitalters rückt näher

Sicherlich wäre der E-Cat eine echte Katastrophe für die Ölkonzerne und die Atomlobby. Denn wenn Energie-Katalysatoren nicht nur im großen Rahmen gebaut werden, sondern beispielsweise auch Privatleuten für ihre Wohnhäuser zu einem erschwinglichen Preis zur Verfügung stehen, werden viele Menschen komplett auf fossile und nachwachsende Brennstoffe verzichten. Das Zeitalter der Ölmultis wäre damit definitiv vorbei. Wind- und Wasserkraftanlagen werden unnötig. Eine zentrale Vernetzung des insgesamt hergestellten Stromes – insbesondere in Hinblick auf die landesweiten, tagelangen Stromausfälle nach Katastrophen in den USA und in Kanada – würde unnötig, da sich im Prinzip jeder selbst versorgen könnte. Wir hätten das Energieproblem gelöst.

Hoffentlich bald Vergangenheit: Bergarbeiter mit Kind am Rande einer chinesischen Kohlemine
Hoffentlich bald Vergangenheit: Bergarbeiter mit Kind am Rande einer chinesischen Kohlemine (Bildquelle: honkytonk.fr)

Die internationalen Wissenschaftler betrachten den E-Cat noch immer mit vorsichtiger Zurückhaltung, da es bereits im Jahre 1989 in den USA zu einem eklatären Ereignis in Bezug auf das Thema Kalte Fusion kam. Mittlerweile können aber auch die dortigen Wissenschaftler nicht mehr absprechen, dass eine Kalte Fusion generell möglich ist. Es ist daher nicht auszuschließen, dass die elitären Institutionen in diesem Gebiet erst noch von der Pieke auf den Effekt des E-Cat erforschen und erschließen müssen, währenddessen findige Unternehmer eine kommerzielle Version des E-Cat auf den Markt bringen.

Video: Low Energy Nuclear Revolution (English)

Der E-Cat wird die Welt verändern. Sagt es allen weiter!

www.everyday-feng-shui.de

Quellen:

ecat.com – The Official ECAT Website
kaltefusion.at – Kalte Fusion LENR und Rossi Ecat
kalte-fusion.com – Wenn das E-cat Fieber ausbricht…

7 Kommentare

  1. @Long Wang
    Sie finden also nichts an der Verhaltensweise von Rossi seltsam? Mich irritiert schon sehr, wie er selbst die Öffentlichkeit ausschließt von Demonstrationen. Beispielsweise könnte er auch den Standort der 1MW-Anlage bekanntgeben, die ja scheinbar irgendwo stehen und laufen soll. Natürlich wäre es genial, wenn die ganze Geschichte funktionieren sollte. Das Energiethema ist meiner Meinung nach eines der größten Probleme derzeit, was damit dann vorerst gelöst wäre – bis Nickel zur Neige geht ;) Und es ist bestimmt nicht so, dass ich kein Interesse hätte mich mit der Energiethematik zu beschäftigen, aber nehmen sie es mir nicht übel: eine „Versicherung“ dass das ganze funktioniert bringt niemandem wirklich etwas.
    Mfg T. Weber

  2. @T. Weber

    Im Gegenteil. Ich kann versichern, dass Rossi und seine Technologie sehr real sind :)

    Jeder, der das Gegenteil behauptet, hat entweder kein echtes Interesse, um sich mit der Thematik tiefgründig auseinanderzusetzen oder gehört einer Interessengruppe an, die mit allen Mitteln den Durchbruch von E-Cat-Technologie verhindern will.

    MFG
    Long Wang

  3. Ich dachte tatsächlich dass mittlerweile jeder begriffen haben dürfte was für ein Scharlatane Rossi und Konsorten sind. Wie dumm von mir. Wenn jeder, der sich mit freier Energie, E-Cat, Magnetmotoren und sonstigem Quatsch beschäftigt sich stattdessen mal etwas mehr mit tatsächlichen Problemen auseinandersetzen würde, z.B den Umsetzungs- und Anwendungsproblemen erneuerbarer Energien, könnte man viel mehr bewegen. Aber nein, warten wir doch einfach noch einige wenige Monate ab, Rossi ist schließlich (seit mehreren Jahren) kurz vor dem Durchbruch.

  4. Irgendwann wir diese Technologie funktionieren. Das habe ich immer gesagt. Doch dass es bereits jetzt schon soweit sein soll …. lassen wir uns überraschen. Ich werde sicher einer der ersten sein, der solch ein „Kraftwerk“ mit 10-15kW in meinem Haus installieren würde, sei es bezahlbar. Allerdings ist Eile geboten, denn ich bin bereits Rentner ,-)

    Vielleicht lesen Sie einfach mal „Operation Rotkohl – Die Macht der Energie“

  5. Ergänzung: Neueste Tests des E-Cat zeigen, dass sich mit einem geeigneten Katalysator das 200-fache an Energie gewinnen lässt, als man initial hineingesteckt hat. Das klingt nach einem Perpetuum Mobile – ist aber reine Physik.

    Update 2. Juli:

    Es befindet sich aktuell sogar schon eine neue Generation des E-Cat im Test. Ein Gerät, das stabil ohne Wasserkühlung läuft und das Temperaturen von über 600° C erzeugen kann. Das ist insofern interessant, weil sich mit solchen Temperaturen auch Turbinen betreiben lassen, wie sie in großen Kraftwerken im Einsatz sind. Die Entwicklung scheint also dahin zu gehen, dass zunächst an einer großen „Enterprise-Lösung“ gearbeitet wird bevor der Consumer-Markt angegangen wird. Verständlich… denn da lässt sich zunächst mehr Geld verdienen (angenommen Consumer werden massenhaft mit E-Cats bestückt, bräuchte die Energiewirtschaft auch keine E-Cats mehr…)

    Quelle: http://pesn.com/2012/06/30/9602121_Solid_State_E-Cat/

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