E-Cat & LENR verantwortlich für erdbebenartige Verschiebungen auf den internationalen Energiemärkten?

Große Ölkonzerne wie BP, Shell, Exxon und andere haben damit begonnen ihre Beteiligungen an Ölfeldern auf der ganzen Welt zu verkaufen. Diversifikations- oder Divestment-Strategie nennt sich so etwas. Was sind die Hintergründe? Wie E-Cat & LENR für reichlich Wirbel hinter den Kulissen sorgen.

Good Night BIG OIL - Ölplattform im Sonnenuntergang
Good Night BIG OIL – Ölplattform im Sonnenuntergang (Foto: jcookfisher)

Mit Spannung erwarten wir den für Februar angekündigten Testbericht für die neueste E-Cat-Entwicklung, den so genannten „Hot Cat“. Ein unabhängiges Wissenschaftlerteam hat den LENR-Reaktor des italienischen Erfinders Andrea Rossi bis Dezember 2012 getestet und präsentiert in Kürze die Ergebnisse in einem wissenschaftlichen Magazin (Peer reviewed) der Weltöffentlichkeit. Wird dies endlich den lange ersehnten „LENR-Hype“ in den Mainstream-Medien auslösen?

Für einige Branchen steht alles auf dem Spiel

Beobachter dieser Entwicklung wissen, was auf dem Spiel steht: Zunächst einmal geht es um nichts Geringeres als das Versprechen einer unerschöpflichen Energiequelle, die zukünftig jeden Menschen auf der Erde und vielleicht auch weit über unseren Planeten hinaus mit sauberer Energie versorgen wird. Kein Öl, keine Kohle, kein „Atomstrom“ werden mehr zur Energiegewinnung benötigt und auch Windkraft und Solar-Energie werden von der Bildfläche verschwinden. Warum? Weil über „Low Energy Nuclear Reactions“ (LENR) gewonnene Energie kaum Ressourcen verbraucht und somit fast nichts kostet.

Doch hängt es wirklich an Rossi und einer unabhängigen Evaluierung seiner Technologie, dass LENR-Forschung und die Entwicklung entsprechender Anwendungen im öffentlichen Bewusstsein bisher nur ein Schattendasein fristen? Mit Sicherheit nicht. Vielmehr sind es die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und über Jahre gewachsene, eng miteinander verflochtene wirtschaftliche, politische und mediale Strukturen, die das Interesse an „Kalter Fusion“ seit Jahren klein halten oder Wissenschaftler der Lächerlichkeit preisgeben, obwohl in hunderten Laboren auf der ganzen Welt bereits gezeigt wurde, dass LENR ein reales Phänomen ist.

LENR & Kalte Fusion: Fakt oder Mythos?


(Quelle: www.lenrproof.com)

Über skandalöse mediale Ignoranz

Jüngstes Beispiel medialer Ignoranz: Bereits im vergangenen Jahr hat das MIT, eines der weltweit renommiertesten wissenschaftlichen Institute, einen LENR-Kleinreaktor mit der Bezeichnung „Nanor“ in der Größe einer Tupper-Dose öffentlich zugänglich getestet. Zugegeben, die erzeugte Energiemenge war mit etwa 78 Milliwatt nur gering. Jedoch sollte die Tatsache, dass der Reaktor über Monate hinweg 12-mal mehr Energie erzeugte, als in ihn hineingesteckt wurde, längst für weltweite Schlagzeilen in populärwissenschaftlichen Magazinen sorgen. Doch nichts dergleichen ist geschehen.

Auch Toyota, Mitsubishi, STMicroelectronics, Amaco, die US Navy und nicht zuletzt die NASA haben inzwischen offiziell bestätigt, dass sie am Thema LENR dran sind und in eigenen Laboruntersuchungen vielversprechende Erfolge erzielt haben. Sollte das alles nicht Grund genug sein, dass sich Physiker auf der ganzen Welt zusammentun, um das LENR-Phänomen endlich besser zu verstehen und für die Menschheit nutzbar zu machen, als weitere Milliarden an Forschungsgeldern in Sinnlosprojekten der „Heißen Fusion“ wie ITER & Co. zu versenken?

Die größten Betonköpfe kommen aus der Wissenschaft

Was die Überzeugungskraft von „wissenschaftlichen Argumenten“ betrifft, hat Max Planck, einer der Väter der Quantentheorie, einmal sehr treffend beschrieben:

„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“ (Zitiert aus: Wissenschaftliche Selbstbiographie, Johann Ambrosius Barth Verlag, Leipzig, 1948, S.22)

Aus diesem Grunde ist nicht zu erwarten, dass ein unabhängiger wissenschaftlicher Testbericht zu Rossis E-Cat-Technologie dazu führen wird, Kritiker aus Kreisen der Wissenschaft zu überzeugen. Ein „Third Party Test Report“ eignet sich höchstens als Marketing-Argument. Doch immerhin, vielleicht kann die internationale Presse so etwas dann doch nicht mehr ignorieren. Zu groß ist bereits der Rossi-Hype. Wer nun befürchtet, dass ein solcher Testbericht sofort zu Turbulenzen an den internationalen Energiemärkten führen wird, hat die Finanznachrichten der letzten Wochen offensichtlich nicht besonders aufmerksam verfolgt. Denn diese Turbulenzen sind längst im Gange!

Erste Ölkonzerne haben es begriffen

Brennender Ölförderturm: Symbol für den beginnenden Niedergang?
Brennender Ölförderturm: Symbol für den beginnenden Niedergang? (Foto: Fabrice Florin)

Es ist eine Tatsache, dass die großen Ölkonzerne wie BP, Shell, Exxon und viele andere damit begonnen haben, ihre Ölfelder auf der ganzen Welt zu verkaufen (Quelle: news.cnet.com). Petrobras hat ein Jahrzehnt damit verbracht, Mehrheitsbeteiligungen an einer großen texanischen Ölraffinerie zu erwerben. Jetzt sind sie verzweifelt dabei, sie wieder loszuwerden und nehmen dabei sogar hohe Abschläge in Kauf. Kernkraftwerksbesitzer in den USA stornieren ihre Investitionsprojekte und bereiten sich darauf vor, ihre Anlagen zu schließen. Alle diese Firmen geben Gründe an, die für sich genommen plausibel erscheinen, jedoch in dieser globalen Massivität nur einen Schluss zulassen: Wir sind mittendrin in der Energierevolution.

Wer es nicht glaubt, hier sind weitere Beispiele für die „Diversifikations- und Divestment-Strategien“ der Ölmultis:

BP

Shell

Exxon

Weitere Beispiele findet ihr hier.

Während die breite Öffentlichkeit von den wahren Hintergründen der Verschiebungen auf den internationalen Energiemärkten nichts erfährt, viele Wissenschaftler nach wie vor ihren Kopf in den Sand stecken und die Vertreter aus Politik und Medien sich ihre Themen von der Wirtschaft diktieren lassen, gibt es dennoch eine immer größer werdende Zahl an Menschen, die ihre Hoffnung von einer besseren und gerechteren Welt an den Durchbruch von „Freie Energie Technologie“ knüpfen. Dieser Durchbruch ist da und nicht mehr aufzuhalten. Lasst uns alle gemeinsam ohne Angst unsere Zukunft gestalten!

Everyday Feng Shui wird euch weiter auf dem Laufenden halten.

www.everyday-feng-shui.de

7 Kommentare

  1. Update 29.12.19
    Man darf es nicht nur sagen, sondern man muß es sagen: Gegenüber der kalten Fusion sind die sog. „Neuen Energien“ denen Politik, Öffentlichkeit und hunderte von Umweltgruppen seit Jahrzehnten nachlaufen auf bizarre Weise ineffektiv. Man hätte es schon seit Jahren wissen können, aber die NASA sagt es noch einmal überdeutlich (sh. voriges Update): LENR hat einen 20.000 bis drei Millionen mal höheren Wirkungsgrad als chemische Reaktionen.

    Was heißt das:

    Diese neue Technik ist allen anderen Formen der Energiegewinnung weit, weit überlegen und zudem sauber, grundlastfähig und Ressourcen-schonend. Einen Landschaftsverbrauch, wie z. B. bei Windrädern gibt es ebenfalls nicht.
    LENR nutzt die enormen Vorteile der Kernreaktionen, ohne die Nachteile der Kernspaltung zu haben: Es gibt keine gefährliche Strahlung und keine Entsorgungsprobleme durch sog. „Atommüll“, denn dieser entsteht bei LENR nicht.
    Alle Versuche zur sog. heißen Fusion, wie ITER oder Wendelstein sollten sofort eingestellt werden, die gut ausgebildeten Fachkräfte dieser Einrichtungen sollten sich dem neuen Aufgabengebiet „Kalte Fusion“ (LENR) widmen, denn auch dort spielt die Erzeugung und Nutzung von Plasmen eine Rolle. Deutschland sollte sofort eine „Aufholjagd“ bei der Nutzung der Kalten Fusion starten.
    Es ist einer rohstoffarmen Industrienation nicht würdig, das Forschungsgebiet der Kalten Fusion über Jahrzehnte zu ignorieren, während andere Industrienationen wie die USA und Japan zügig voranschreiten.
    Es ist ebenso mehr als unwürdig, wenn die Kalte Fusion von der Politik und den wichtigen Medien „totgeschwiegen“ wird, weil die offizielle Forschungspolitik weiterhin das Ziel der „heißen Fusion“ verfolgt. Das die Wissenschaft, die Medien und unsere Volksvertreter dieser Linie seit Jahrzehnten folgen ist lupenreine Duckmäuserei, zum Schaden der Wirtschaft und zum Schaden der Verbraucher.

    Update 25.12.19 …Breaking News…Breaking News….Breaking News….
    Es ist mir eine Nachtschicht am Heiligabend wert, die folgende Aussage machen zu dürfen: Die Argumentation, eine kalte Fusion sei unmöglich, weil nur mit extrem hohen Temperaturen die Coulomb-Barriere überwunden werden kann, ist wissenschaftlich nicht mehr haltbar. Wenn es eine Instanz gibt, die so etwas behaupten kann und darf, dann ist das die amerikanische physikalische Gesellschaft:

    Die APS (American Physical Society) versorgt die Welt mit wissenschaftlichen Nachrichten aus der Physik:
    Publications

    APS publications serve the international physics community with peer-reviewed research journals, news and commentary about the latest research published in the Physical Review journals, news about and for members, information about physics and its place in the world, and blogs covering science policy, as well as fun and educational science news.

    Übersetzung, etwas gekürzt: „Die Veröffentlichungen der APS dienen der internationalen Physik-Gemeinschaft mit begutachteten Forschungszeitschriften, Nachrichten und Kommentaren zu den neuesten Forschungsergebnissen, die in den Journalen der Physical Review veröffentlicht werden, Nachrichten über und für Mitglieder, Informationen über die Physik und ihren Platz in der Welt sowie Blogs, die sich mit Wissenschaftspolitik und erziehungswissenschaftlichen Nachrichten befassen.“
    Quelle: https://www.aps.org/publications/

    Unter dem o. g. Link gibt es eine Auflistung der Publikationen der APS und dort findet sich

    und in der neuesten Ausgabe vom 10 Dez. 2019

    findet man unter https://journals.aps.org/prc/accepted/ff073P1eKf41950715597a86203c464d727b8de5b#abstract

    folgende Veröffentlichung:

    Die Überschrift besagt nicht mehr und nicht weniger, als das in einem aktzeptierten Aufsatz (peer reviewed) bestätigt ist, dass in mit Deuterium angereicherten Metallen nukleare Fusions-Reaktionen stattfinden.

    Die Übersetzung der Zusammenfassung:

    „Kernfusionsreaktionen wurden in hochdichten Wasserstoffisotopen-(Brennstoff-)Kernen untersucht, die in Metallgitter eingebettet sind, in denen ein kleiner Teil der Brennstoffkerne durch energiereiche Photoneutronen erhitzt wird. Eine solche Einstellung unterstützt eine verbesserte Abschirmung der Coulomb-Barriere zwischen Brennstoffionen durch Leitung und Schalenelektronen des Metallgitters und Compton-Elektronen von der Photobestrahlung. Die Elektronenabschirmung erhöht um mehrere Größenordnungen die Wahrscheinlichkeit einer groß- gegenüber kleinwinkligen Coulomb-Streuung der reagierenden Kerne, um nachfolgende Kernfusionsreaktionen durch Tunnelung zu ermöglichen. Diese erhöhte Wahrscheinlichkeit ist in den astrophysikalischen Faktor S(E) integriert. Das Elektronen-Screening erhöht auch die Wahrscheinlichkeit für Quanten-Tunnelung durch die gleichmäßige negative Verschiebung -Ue der Coulomb-Barriere UC(r). Das Elektronen-Screening sorgt auch für eine signifikante Erhöhung der Wahrscheinlichkeit einer Wechselwirkung zwischen heißem Brennstoff und Gitterkernen aufgrund von Oppenheimer-Phillips-Stripping-Prozessen bei viel niedrigeren Projektilenergien, wodurch potenzielle Wege zur Reaktionsvervielfachung eröffnet werden. Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit der Elektronenscreening-Potentialenergie Ue zur Berechnung des Anreicherungsfaktors f (E) auf den Kernfusionsquerschnitt. Außerdem wird die Expression von Ue für den allgemeinen Screeningprozess abgeleitet, wobei das vereinheitlichende Konzept einer Screeninglänge lambda-sc verwendet wird. Es wurde festgestellt, dass energetische Neutronen die effektivste Erwärmung von Brennstoffionen zur Einleitung von Kernfusionsreaktionen in kondensierter Materie bieten, verglichen mit der Erwärmung über energetisch geladene Teilchen. Die oben genannten Konzepte wurden in eine Gesamtanalyse eines Kernfusionsprozesses integriert, die als theoretische Grundlage für das Verständnis, die Auslegung und die Optimierung von Experimenten, wie in Teil 2 beispielhaft dargestellt, verwendet werden kann.“

    Man darf wohl annehmen, das sich die APS der Tragweite dieser Veröffentlichung durchaus bewußt ist. Sie bedeutet in den Endkonsequenzen nämlich:

    Das die Beobachtung von Überschussenergie in Deuterium-geladenen Metallen keineswegs auf Fehlmessungen beruhte, sondern eine reale wisschaftliche Grundlage hat
    das die Milliarden-teuren Versuche zur sog. heißen Fusion obsolet sind
    das die weltweiten Bemühungen zur wirtschaftlichen Nutzbarmachung von LENR eine reale Grundlage haben
    das mittel- und langfristig die Nutzung von LENR die Klimadiskussion mit all‘ ihren Konsequenzen „auf den Kopf stellt.“
    das die „Inkasso-Modelle“ den Tanksäulen, Gaszähler, Stromzähler usw. über kurz oder lang ihre Macht, wirtschaftlich und geopolitisch, verlieren.

    Nach meiner Einschätzung werden die nüchternen Worte der o.g. Veröffentlichung die Welt verändern.

  2. „Ich bitte Dich, bei solchen Behauptungen entsprechende Links als Quellenverweise aufzuführen, ansonsten nehme ich an, Deine Worte sind nur heiße Luft.“

    Kannst du ruhig annehmen. Jeder ist seines Glückes Schmied. Jemand mit entsprechender VORbildung braucht keine Quellenverweise dazu um das ganze Gesülz um den kalten Brei zu verstehen und solche wie sie dir vorschweben schon gar nicht (wäre besagte Person AUSgebildeter Physiker würde sowas nicht mal ein… naja du weisst schon.) Sowas wie hier, funktioniert wirklich im www mit entsprechendem Publikum. Mach mal ein Physikstudium, dann reichts dazu höchstens zum Pausenclown. :D

    Ende März meld ich mich hier nochmals und nehm zu Rossis „Erfolg“ Stellung. Verzeih, dass ich grad wichtigers zu tun hab, als mein Gehirn mit solch geistigem Durchfall abzulenken.

    Bis dahin… tahtah :-)

  3. @Rüdiger

    Ich bitte Dich, bei solchen Behauptungen entsprechende Links als Quellenverweise aufzuführen, ansonsten nehme ich an, Deine Worte sind nur heiße Luft.

    Ich denke, ich habe im Artikel oben durch entsprechende Verweise genug glaubwürdige Quellen angegeben (siehe auch die Präsentation von Tyler van Houwelingen).

    MIT, NASA, Toyota, Mitsubishi, STMicroelectronics, Amaco und die US Navy – schwer vorzustellen, dass diese Unternehmen/Organisationen nur Physikstudenten im zweiten Semester beschäftigen. Bitte einmal die wissenschaftlichen Publikationen genau lesen und nicht immer das nachplappern, was von Leuten behauptet wird, die verständlicherweise kein Interesse an einem Durchbruch von LENR haben.

    Beste Grüße aus Berlin
    Long Wang

  4. Irgendeine Ausrede wird Rossi garantiert erfinden. War ja in den letzten Jahren nicht anders. Wenn man sich den ganzen Cold Fusion / LENR / LANR Kram anschaut, merkt man schnell wie das ganze funktioniert. Die Energieüberschüsse liegen ausserhalb der statistischen Aussagekraft, bei Diagrammen werden auch mal ungünstige Werte weggelassen, Energieeinheiten weden vorsetzlich oder auch nicht schlicht falsch umgerechnet und es werden Schlussfolgerungen gezogen, die jedem Physikstudenten im zweiten Semester die Zehennägel aufrollen würde.

  5. Bisher waren alle Ankündigungen Rossis heisse Luft. Würde mich sehr wundern, wenn der angekündigte Bericht wirklich in einem anerkannten peer reviewed Magazin erscheinen wird. Angeblich wären die Prüfer schon fertig, das ist nun plötzlich laut Rossi doch nicht der Fall, und die Veröffentlichung frühestens auf März verschoben.

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