Lichterketten DIY: Bastelspaß für dunkle Wintertage

Geht ganz einfach: Eine Lichterkette selber basteln
Geht ganz einfach: Eine Lichterkette selber basteln (Bildquelle: www.aredapple.com)

Draußen wird es kalt und grau, drinnen lädt die Küche zum Plätzchen backen ein und vielleicht wärmt sogar ein Kamin. Die fast perfekte Weihnachtszeit – fast, denn was wäre Weihnachten ohne die richtige Deko. Die meisten setzen dabei auf eine oder mehrere Lichterketten. Zumindest der Weihnachtsbaum wird damit geschmückt, vielleicht auch die Fenster oder sogar der Tisch.

Aber woher kommt die Lichterkette eigentlich? Und muss es immer ein kommerzielles Produkt sein oder kann ein Bastler auch mal eine ganz eigene Kreation entwerfen?

Die Geschichte der Lichterkette

Die erste Lichterkette geht auf den Vater der Glühbirne zurück, der zu Testzwecken mehrere Birnen in einer Reihe anordnete. Was als einfacher Stromkreis gedacht war, wurde von Edison in der Weihnachtszeit zum Dekorieren seines Labors verwendet. Sein Partner Johnson brachte Farbe ins Spiel, indem er bunte Glühbirnen zur Dekoration des Weihnachtsbaums verwendete.

So richtig Fahrt nahm das Geschäft mit den Lichterketten auf, als Präsident Cleveland statt Kerzen auf die weniger gefährlichen Lichterketten setzte. Von da war es nur noch ein kurzer Sprung zur kommerziellen Herstellung und dem Vertrieb von Lichterketten. Fortschritte in der Produktion machten sich auch für Privathaushalte erschwinglich und gerade in den letzten Jahren entstanden dank der LED – Technologie immer neue Varianten.

Vielfalt in Form und Farbe

Nicht nur in unterschiedlichen Farben und mit programmierbaren Farbwechseln können Lichterketten erstrahlen. Auch mit unterschiedlichen „Glühbirnen“ oder Formen um die kleinen Glühpunkte lassen sich stimmungsvolle Effekte erzielen. Während für die Weihnachtszeit Sterne oder Kerzenförmige Birnen empfehlenswert sind, bieten sich für die Dekoration des Balkons im Sommer an, Lampions oder kleine Blumen zu wählen. Schaurig schön wird es mit Kürbisfratzen zu Halloween oder Gespenstern in Miniaturform.

DIY lautet die Devise

Doch wer sagt, dass man immer mit Standardmodellen aus dem Super- oder Baumarkt vorlieb nehmen muss? Eigeninitiative ist das Stichwort, denn Lichterketten können selbst gemacht werden. Hierfür ist zunächst eine normale Lichterkette mit kleinen LED Punkten nötig. Zudem, ganz nach Geschmack, kleine Dekoelemente. Zum Beispiel können kleine Pappbecher verwendet werden, in deren Boden ein Loch gebohrt wird, um die kleine Leuchtdiode durchzustecken. Wer ein wenig visuelle Unterstützung beim Basteln benötigt, der wird auf Casando.de fündig. Plastikblumen sind geeignet, wenn die Blüte vom Stiel abgeschnitten wird und durch ein Loch in der Blütenmitte das LED Licht geführt wird.

Auch Papierherzen, die an den Rändern zusammengeklebt und mit einem LED Punkt „gefüllt“ werden, sind eine gute Idee. Oder die Lichterkette wird als Fotoseil verwendet, indem die schönsten Schnappschüsse mit Wäscheklammern befestigt werden.

Auf geht’s an die Bastelei

Warum die grauen Herbst- und Wintertage nicht mal für eine Bastelstunde nutzen und oben genannte Ideen ausprobieren? Das World Wide Web bietet eine wahre Fundgrube an Ideen. Und wenn man schon mal dabei ist, warum nicht gleich Freunde einladen, sich mit Ihnen über die bedeutendsten Erfindungen der Geschichte austauschen, um Gesprächsstoff für die nächste Cocktailparty zu haben und nebenbei Lichterketten als Geschenk für Verwandte produzieren?

Weitere Dekoideen für die dunkle Jahreszeit findet ihr hier.

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