Stimmungsvolle Gartenbeleuchtung nach dem Feng Shui Prinzip

Ein Garten voller Lebensenergie bereichert den Alltag und sorgt zugleich für Ausgewogenheit. Wenn es Ihnen gelingt, Ihre Grünanlage nicht nur zwischen Frühjahr und Herbst, sondern auch in der dunklen Jahreszeit zum erweiterten Wohnzimmer zu gestalten, werden Sie mit dem Genuss dynamischer, vitaler Lebenskraft belohnt. Der Lichtgestaltung sollte dabei besonderes Augenmerk geschenkt werden.

Exotisch bunte Gartenbeleuchtung: Was auf den ersten Blick schön anmutet, strahlt bei näherer Betrachtung zu viel Unruhe aus. Das lässt sich harmonischer gestalten!
Exotisch bunte Gartenbeleuchtung: Was auf den ersten Blick schön anmutet, strahlt bei näherer Betrachtung zu viel Unruhe aus. Das lässt sich harmonischer gestalten! (Foto: Aidan / asgw)

 

Das Paradies im eigenen Garten

Ein Feng-Shui-Garten war in den Hochkulturen Chinas ein Stück von Menschenhand geschaffenes Paradies, das Bewegung und Ruhe, Licht und Schatten, Yin und Yang sowie fließende Energien in sich vereinte. Wege und Skulpturen luden zum Posieren ein, Wasserspiele und Pflanzen zum Stehenbleiben und Bewundern.

Traditionelles japanisches Gartenlicht: Die chinesischen Feng Shui Wurzeln lassen sich noch deutlich erkennen
Traditionelles japanisches Gartenlicht:
Die chinesischen Wurzeln lassen sich in der Gestaltung noch deutlich erkennen
(Foto: OpenCage)

Möchten Sie Ihren Garten nach Feng-Shui Art anlegen, sollten Sie sich zunächst mit den Grundlagen dieser dreitausend Jahre alten chinesischen Philosophie befassen. Die positiven Energien fließen erst dann richtig, wenn die fünf Elemente des Feng-Shui miteinander harmonisieren. Daher ist es wichtig, alle diese Elemente – Feuer, Wasser, Metall, Holz und Erde – in das Gartenkonzept zu integrieren.

Das Verhältnis von bepflanzten und freien Flächen sollte dabei ebenso ausgewogen sein wie das von sonnigen und schattigen Bereichen. Passende Beleuchtungselemente sorgen dafür, dass Sie dieses Erlebnis für die Sinne auch abends und nachts genießen können.

Sanftes Licht dank LED

Das Qi – die fließende Energie im Raum – wird durch unterschiedliche Lampen positiv oder negativ beeinflusst. Das Licht darf weder zu schwach, noch zu stark sein. Je natürlicher die Gartenbeleuchtung wirkt, desto mehr wird sie den Ansprüchen des Feng-Shui gerecht. Ein guter Effekt lässt sich durch die direkte Beleuchtung bestimmter Bereiche des Gartens erzielen, die Sie auch aus den Fenstern Ihres Hauses sehen können.

Neonlampen oder Neonröhren, die nur einen Teil des gesamten Lichtspektrums aussenden, sorgen dafür, dass das Qi geringer wird oder ganz aus der Umgebung schwindet. Daher sollten diese Leuchtmittel im Feng-Shui-Garten vermieden werden. Generell eignet sich eine grelle Beleuchtung nicht für eine Gartengestaltung nach dieser alten Lehre, da sie den harmonischen Energiefluss stört.

Klassische LED-Gartenbeleuchtung für die dunkle Jahreszeit
Klassische LED-Gartenbeleuchtung für die dunkle Jahreszeit (Foto: Alessandro Valli)

Besser ist ein sanftes Licht, wie es LED-Leuchten aussenden. Auch klassische Glühbirnen oder Halogenlampen, die das komplette Lichtspektrum ausstrahlen und nicht zu hell sind, wirken sich positiv auf das Qi aus. Für Gartenwege eignen sich beispielsweise warmweiße LED-Bodeneinbauspots, deren Lichtschein sehr warm und mild ist. Auf der Terrasse können kleine Laternen für ein stimmungsvolles Ambiente sorgen.

LED-Leuchten haben noch weitere Vorteile: Sie werden ohne giftige Stoffe gefertigt und verbrauchen nur wenig Strom. Wenn Sie sich für diese Leuchtmittel entscheiden, leisten Sie ganz nebenbei einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

www.everyday-feng-shui.de

1 Kommentar

  1. Meine Eltern möchten die Beleuchtung in ihrem Garten neu gestalten. Sie entschieden sich für LED-Leuchten, weil sie ohne giftige Stoffe gefertigt werden. Zudem verbrauchen sie wenig Strom.

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