5-Elemente-Ernährung nach Feng Shui

Lecker (Foto: dullhunk)

Um unsere innere Mitte „Tai Chi“ gesund und vital zu halten, sollten wir gut auf unseren Körper achtgeben. Nahrung führt uns Energie zu, die wir für die Anforderungen des Alltags dringend benötigen. Dabei ist es wichtig, nicht einfach irgendwas in sich reinzustopfen, sondern auf individuelle Ausgewogenheit und Balance, bzw. auf die energetische Wirkung der Lebensmittel zu achten. 

Mit der 5-Elemente-Ernährung nach Feng Shui erhalten wir unser körperlich-seelisches Gleichgewicht und versorgen uns mit allen wichtigen Bestandteilen aus Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Mehr erfahren Sie in „Feng Shui Ernährung„. 

Warum ist eine Ernährung nach den 5 Elementen sinnvoll? 

Wir modernen Menschen haben den Bezug zur Natur verloren – das Wissen über Pflanzen und Nahrungsmittel, die uns gesund erhalten oder im Krankheitsfall gesunden lassen. 

Der Durchschnitts-Deutsche verbringt nicht mal 30 Minuten täglich im Freien und bewegt sich noch weniger. Wie haben im Alltag immer weniger Zeit, müssen alles schnell und schneller erledigen; unsere Prioritäten schließen unsere Gesundheit nicht ein. Bis der Körper die Fehlspannungen nicht mehr aushält und erkrankt. Doch auch dann nehmen wir uns keine Zeit, sondern verlangen vom Arzt schnelle Hilfe, damit wir uns wieder „wichtigen“ Dingen widmen können. 

Schnelles Essen (Foto: kees jonker)

Da uns die Supermärkte mit allem in gleichbleibender Qualität beliefern, können wir im Prinzip das ganze Jahr über das Gleiche essen, was die meisten  Deutschen auch tatsächlich tun. Schwierig ist dies einerseits, weil viele nicht mehr wissen, wann welche Nahrungsmittel der Jahreszeit entsprechend frisch und vitaminreich sind. Eine jahreszeitliche Küche passt sich an unsere unterschiedlichen Temperaturbedürfnisse und veränderten Energiebedarf an. So bringt im Sommer ein leckerer Gurkensalat die gewünschte Abkühlung, im Winter dagegen schließt dieser die Kälte in den Körper ein und schwächt so die Abwehr. Im Winter wachsen aber auch normalerweise keine Gurken… 

Andererseits gerät auch die richtige Zubereitung von frischen Lebensmitteln mehr und mehr in Vergessenheit. Weil es so schön einfach und zeitsparend ist, wird gern auf Fertignahrung zurückgegriffen. Fertignahrung versorgt den Körper auf Dauer nicht mit lebensnotwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Energien. Und sie berücksichtigt wiederum nicht die jahreszeitliche Küche. 

Die 5-Elemente-Ernährung knüpft an altes Wissen über den Umgang mit Nahrungsmitteln an und bereichert unseren Speiseplan. Essen soll durch die genussvolle Vielfalt wieder Lust bereiten, damit unser Stoffwechsel reibungslos funktioniert und wir gesund bleiben. Das wird auch dadurch erreicht, das wir die individuelle energetische Wirkung der Lebensmittel wahrnehmen und uns daran orientieren, was tatsächlich guttut und nicht nur schnell sättigt oder allgemein als gesund gilt. Denn nicht jeder verträgt Müsli und Orangensaft am Morgen… 

Frische Kräuter für ein naturnahes Leben (Foto: Ruth L)

 
So kann Essen neue Kraft geben und uns helfen, aus unserer inneren Mitte heraus zu leben. 

Beschäftigen Sie sich in dieser Woche mit dem Thema Nahrung und überprüfen Sie Ihre Essgewohnheiten. Wieviel Zeit nehmen Sie sich fürs Essen? Wie oft greifen Sie auf Fertiggerichte zurück? Liegt Ihnen manchmal etwas schwer im Magen oder vertragen Sie bestimmte Lebensmittel besonders gut? Orientieren Sie sich schon an der jahreszeitlichen Küche?

Überlegen Sie sich, was Sie in Bezug auf Ihre Ernährung verbessern können und ob die 5-Elemente-Ernährung eine Alternative für Sie wäre. Gerade wer oft krank ist oder sich unausgeglichen fühlt, könnte von einem Ausgleich der Elemente über die Nahrung profitieren. Wir empfehlen für eine genaue Untersuchung der eigenen Bedürfnisse einen Ernährungsberater zu konsultieren oder einen Workshop zu besuchen. Aber auch schon das Befolgen einfacher Tipps (siehe: Fünf-Elemente-Ernährung) und das Verwenden verschiedenster Zutaten (siehe: Der Geschmack der 5  Elemente) kann sich positiv auf Ihr körperlich-seelisches Gleichgewicht auswirken.

Guten Appetit wünscht Ihr Everyday Feng Shui Team!

3 Kommentare

  1. Liebe Ursu La,

    hier kann ich nur den Kopf schütteln. Die Erklärung von Hedwig ist das was unter Feng Shui zu verstehen ist – die Wirkung der Umgebung auf uns.

    Es ist kein Oberbegriff für alles was sich mit Yin und Yang auseinandersetzt. Sicherlich sind Begriffe gleich, werden aber anders angewendet – mal im Kochtopf mal als Farbe für den Kochtopf ;))…und leider gibt es unendlich viele Dinge, welchen geschäftstüchtige Menschen den Begriff Feng Shui aufgeklebt haben.

    Jacqueline

  2. Liebe Hedwig,

    Danke für Deine ausführliche Erklärung! Es ist nicht immer einfach, die verschiedenen Begriffe auseinanderzuhalten und wir freuen uns sehr über hilfreiches Feedback…

    Liebe Grüße,
    Susanne

  3. Liebes Everyday-Team,

    ein sehr schöner Beitrag über die chinesische Ernährungslehre nach den 5 Elementen. Ich finde aber hier von eine „Ernährung nach Feng Shui“ zu sprechen ist fehl am Platz. Feng Shui ist eine Lehre vom Raum, Lebensraum aber nicht vom Essen. Alles in einen Topf zu werfen kann schwer verdaulich sein ;-). Das wäre so als wenn wir bei vegetarischer Kost von „geomantischen Ernährung“ sprechen würden.
    Die Ernährungslehre der Chinesen basiert auf den gleichen Grundlagen wie Feng Shui, das stimmt. Daraus aber die Schlussfolgerung zu ziehen, es wäre eine Feng Shui Lehre ist weit hergeholt. So müsste es auch die Akupunktur nach Feng Shui und die Pflanzenheilkunde nach Feng Shui oder auch ein Qi Gong Feng Shui geben. Alle diese Disziplinen habe die gleichen Wurzel, sind aber eigenständig und kümmern sich um ganz bestimmte Aspekte des Lebens und der Heilung.
    Feng Shui in der Küche hat nichts mit dem Inhalt der Kochtöpfe zu tun, sondern damit, wie die Küche eingerichtet ist. In einer Feng Shui Küche schmeckt sogar Bratwurst mit Pommes, es müssen nicht immer Algen sein ;-).

    Guten Appetit,
    Hedwig

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