Möbel für das eigene Wohlbefinden besser platzieren

Die Harmonielehre Feng Shui beschreibt Prinzipien der Harmonisierung von Menschen und ihrer Umgebung, durch die Energien freigesetzt werden. Eine ungünstige Einrichtung blockiert den natürlichen Energie-Fluss (Chi), was unmittelbare Folgen für das persönliche Wohlbefinden hat. Dieser Beitrag erläutert Grundlagen und konkrete Hilfestellungen, die leicht in den eigenen vier Wänden umgesetzt werden können.

Nach Feng Shui Kriterien gestaltetes Wohnzimmer
Nach Feng Shui Kriterien gestaltetes Wohnzimmer (Foto: Kornelia Haslbeck)

 

Ihr ganz natürlicher Einrichtungsassistent: Das Bagua

Ist man innerlich festgefahren und zeigt sich dieses Dilemma auch optisch an einem Chaos verschiedener Stile und Anordnungen in Wohn- und Schlafzimmern, kann sich das Bagua zunutze machen. Wörtlich lässt sich dieser Begriff in etwa mit „(Die) Acht Trigramme“ übersetzen, es ist dem I-Ging entlehnt. Ein Trigramm ist ein mit verschiedenen Eigenschaften versehenes Bildsymbol, welches jeweils aus drei teilweise unterbrochenen Linien besteht.

Geht es nun um die richtige Platzierung von Möbeln, muss der Grundriss der Wohnung oder des Hauses genommen werden. Neben der Auswahl an passenden Möbeln kommt es auch darauf an, sich von neuen Stilen inspirieren zu lassen und Kommoden, Schränke, Sessels, Hocker und dergleichen in einem harmonischen Gesamtbild zu verknüpfen. Außerdem sollten alle Möbel immer ordentlich gereinigt und gepflegt sein und nichts darauf rumliegen gelassen werden, da dies sonst den Fluss des Chi’s stört. Dabei ist auf die Pflegehinweise auf den Polstermöbeln zu achten.

Angelehnt an der klassischen Lehre, kann zunächst mit dem Drei-Türen-Bagua gearbeitet werden. Dies ist ein gleichmäßiges, rechteckiges Muster mit insgesamt neun Bereichen – die Seite mit den Lebensbereichen „Ausbildung/Wissen“, „Karriere“ und „Hilfreiche Menschen“ muss dabei mit der Wand der Eingangstür übereinstimmen. Die weiteren Bereiche sind „Familie/Gesundheit“, „Reichtum/Finanzen“, „Anerkennung/Ruhm“, „Beziehungen/Partnerschaft“, „Kinder/Kreativität“ und letztlich das Zentrum „Tai Chi“. Mithilfe dieses Modells findet man recht schnell die als problematisch erachteten Lebensbereiche, Experten raten eher intuitiv veranlagten Menschen zu diesem Prinzip. Es fußt auf dem Grundsatz, dass jeder sein persönliches Bagua in sich führt, unabhängig von den tatsächlichen Himmelsrichtungen, sodass jeder Raum individuell gestaltet werden kann.

Die ganze Sache mal rational sehen: Das Kompass-Bagua

Eine andere Vorgehensweise wird mit dem Kompass-Bagua gegeben, man nennt es auch das Richtungs-Bagua. Diese Methode eignet sich bereits dann, wenn ein Haus noch in den Planungen steckt. Eine große Bedeutung nehmen dabei die Himmelsrichtungen ein, denn jeder Lebensbereich wird anhand dessen bestimmt. Der klassischen Lehre folgend, wird jeder der acht Himmelsrichtungen eine Eigenschaft zu teil, die mit einer Chi-Energie verbunden ist. Um selbst zu bestimmen, welche Lebensbereiche verändert oder beibehalten werden müssen, bedient man sich eines Lo Pan. Da die Ausrichtung jeder Wohnung anders verläuft, sollte die Messung in jedem Raum neu angelegt werden. Mit diesen beiden Grundsätzen lässt sich das Chi jeweils optimieren, denn es bildet keinen fixierten Wert, sondern erfährt seine Ausrichtung stets nach dem Bezugspunkt. Praktische Tipps für einzelne Wohnbereiche Die Gründe, weshalb man sich näher mit Feng Shui beschäftigt, haben oftmals etwas mit einem schlechten Schlafverhalten oder einem generellen Unbehagen in den eigenen vier Wänden zu tun.

Zu viel Rot im Schlafzimmer gilt es zu vermeiden, denn rote Farbtöne erzeugen viel Yang-Energie, die einem ruhigen Schlaf nicht unbedingt förderlich ist
Zu viel Rot im Schlafzimmer gilt es zu vermeiden, denn rote Farbtöne erzeugen viel Yang-Energie, die einem ruhigen Schlaf nicht unbedingt förderlich ist (Foto: Auswandernmalaysia)

 

Schlafzimmer: Hier ist die Ausrichtung nach dem Energiefluss besonders wichtig, denn es handelt sich um größere Wohnräume. Tabus sind vor allem unmittelbar an Türen oder Fenstern positionierte Betten, denn das stört den so wichtigen Durchfluss und den Ruhepol. Auch sollte man, zumal auch aus ästhetischen oder optischen Gründen, gänzlich auf Schlafzimmermöbel aus Holz setzen. Modelle aus Bambusbett zählen zu den Klassikern der Einrichtung.

Wohnzimmer: In diesem Raum kommt es auf zweckmäßige Möbelstücke an, die auf keinen Fall zu groß ausfallen dürfen. Ansonsten würde eine natürliche Barriere für das Chi entstehen. Sofern scharfe Ecken und Kanten den Einrichtungsstil prägen, sind diese mit Pflanzen oder anderen Dekorationen möglichst zu verdecken. Bei Garnituren empfiehlt sich die Wahl eines Möbelstücks in U-Form, um die starke Komponente der Kommunikation einzubringen, anders als etwa bei der häufig gewählten L-Form.

www.everyday-feng-shui.de

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