Vollendete Harmonie mit Naturfarben

Es gibt Farben und Naturfarben. Nicht jede Farbe, die wir verwenden, kommt in der Natur irgendwo vor. Naturfarben sind nicht nur wunderschön, sondern von Natur aus stimmig und beliebig kombinierbar.

Der rote Saft von Granatäpfeln ist sehr hartnäckig und daher gut zum Färben geeignet. Foto (C) Lina Licht Mayer / flickr CC BY 2.0
Der rote Saft von Granatäpfeln ist sehr hartnäckig und daher gut zum Färben geeignet. Foto (C) Lina Licht Mayer / flickr CC BY 2.0

 

Früher war die Verwendung von Naturfarben die Regel, heute ist sie eine seltene Ausnahme. Wir lieben die Farben in der Natur, weil sie die perfekten Schwingungen aussenden, die uns gut tun. Wenn keine natürlichen Farben erhältlich sind, sollte man sich zumindest naturnahe Farben aussuchen. Der berühmte Architekt Le Corbusier hat nicht zufällig eine eigene Farbpalette zusammengestellt und nicht beliebige Farben verwendet. Besonders wichtig sind Naturfarben bei Textilien, die mit der Haut in Berührung kommen.

 

Aura-Soma® Farben

Eine sehr gute Vorlage ist das Aura-Soma®-System, denn für die Herstellung der Equilibrium-Fläschen werden nur natürliche Farbstoffe verwendet. Die Fläschchen mit den farbigen Flüssigkeiten wirken, indem sie die Farbschwingungen von ausgesuchten Mineralien und Pflanzen auf den Menschen übertragen. Alle pflanzlichen Rohstoffe und ätherischen Öle stammen aus Bio-Anbau.

 

Die Herstellung von Erdfarben

Während synthetische Farben meist auf Mineralöl basieren, werden Naturfarben mit verschiedenen Erden und Pflanzenteilen hergestellt. Erdfarben lassen sich leicht selbst erzeugen, indem man unterschiedliche Erdkrümel und Ziegelreste einsammelt. Das Rohmaterial wird mit einem Mörser fein zerrieben und mit Pflanzenöl zu einer geschmeidigen Masse verrührt. Wer viel unterwegs ist, kann von verschiedenen Orten farbige Erden zusammentragen.

 

Die Herstellung von Pflanzenfarben

Viele Pflanzen enthalten farbige Säfte, die eine stark färbende Wirkung haben. Rote Bete zum Beispiel, Nuss-Schalen, Weintrauben, Blaubeeren und Schöllkraut. Man nennt diese Pflanzen auch Färbepflanzen oder Färberpflanzen. Achtung: Nicht alle sind ungiftig! Und nicht alle sind waschfest und lichtecht. Die Farbergebnisse sind nicht konstant, sondern können recht unterschiedlich ausfallen. Um die Farbstoffe aus den Pflanzen zu lösen, werden sie in der Regel gekocht, um einen farbigen Sud zu erhalten. Insgesamt unterscheidet man zirka 150 Färberpflanzen, die hier nicht alle aufgezählt werden können. Am schwierigsten sind blaue Farbtöne herzustellen. Am leichtesten erhält man braune Töne. Nach dem Kochen oder Trocknen der Pflanzen können die Farben völlig anders aussehen als im frischen Zustand.

 

Pflanzen für gelbe Farbtöne

  • Früchte vom Pfaffenhütchen
  • Früchte vom Efeu
  • Fruchtschalen vom Granatapfel
  • Blätter der Eibe
  • Kurkumapulver
  • Färberhundskamille
  • Kanadische Goldrute
  • Rainfarn
  • Färberscharte
  • Färberdistel (Saflor)
  • Tagetes
  • Safrankrokus
  • Zwiebelschalen
  • Gelbholz
  • Reseda (Färberwau)
  • Löwenzahnblüten

 

Pflanzen für rote Farbtöne

  • Rote Bete
  • Früchte der Schlehe
  • Blätter vom Henna-Strauch
  • Blüten der Stockrose
  • Granatapfelkerne
  • Krappwurzeln
  • Rinde vom Kirschbaum
  • Hibiskusblüten
  • Preiselbeeren
  • Johannisbeeren
  • Karottensaft
  • Roter Paprika
  • Rotholz

 

Pflanzen für braune Farbtöne

  • Zapfen der Schwarzerle
  • Echter Dost
  • Frauenmantel
  • Kleiner Odermennig
  • Walnuss-Schalen
  • Rinde von Linden
  • Rinde von Ebereschen
  • Rinden von Ulmen
  • Sandelholz

 

Pflanzen für blaue und violette Farbtöne

  • Früchte vom Liguster
  • Holunderbeeren
  • Färberknöterich
  • Indigostrauch
  • Waid
  • Rotkohl (Blaukraut)
  • Heidelbeeren
  • Blauholz

 

Pflanzen für grüne Farbtöne

  • grüne Blätter
  • Brennnesseln
  • Spinat
  • Blüten vom Sonnenhut
  • Blüten der Schwerlilie
  • Blüten vom Rittersporn
  • Rharbarber
  • Färberginster
  • Ringelblume
  • Rinde vom Apfelbaum

 

Pflanzen für schwarze Naturfarben

  • Rinden von Eichen
  • Rinden von Kastanien
  • Rinden von Erlen
  • Iriswurzel
  • Schwarztee
  • Kaffee

 

Mineralische Pigmente

Viele Mineralische Pigmente entstehen durch Verbindung von Metallen mit Sauerstoff (Oxidation). Die Intensität von Erdfarben kann durch Brennen gesteigert werden. Wer selbst mit Naturfarben experimentieren möchte, findet unter dem Stichwort „natürliche Pigmente“ nicht nur Pflanzenfarben, sondern auch Pulver auf mineralischer Basis im Handel. Zum Beispiel:

  • Kreidepulver
  • Rost, Eisenoxidhydrat (Verwitterungsprodukt von eisenhaltigen Gesteinen)
  • Terra di Siena
  • Manganoxidhydrat
  • Quarzmehl
  • Zinkoxid
  • Azurit-Pulver
  • Malachit-Pulver
  • Kupferacetat, Grünspan

 

 

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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