Feng Shui News

Die Silber-Akazie – Wesen und Bedeutung

21. August 2016 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Meistens ist mit Akazie die falsche Akazie (Robinie) gemeint. Echte Akazien hören auf den botanischen Namen „Acacia“. Die Blattschmuck-Pflanzen mit den gelben Blüten-Trauben liefern kaum verwertbares Holz, sind aber eine wahre Zierde.

Silberakazie-Blüte, Foto (C) John Tann / flickr

Silberakazie-Blüte, Foto (C) John Tann / flickr

 

Merkmale: Die Familie der echten Akazien-Bäume gehört zu den Mimosen-Gewächsen und Hülsenfrüchtlern. Sie ist häufiger in Form von Sträuchern anzutreffen oder mit schirmartig ausladender Krone und wenig Laubwerk. Die Zweige sind oft mit langen Dornen bewaffnet. Es gibt über 1100 Akazien-Arten, die hier nicht differenziert werden können. Auch der Seidenbaum gehört dazu. Die Silberakazie (auch „gelbe Mimose“ und „Falsche Mimose“ genant) hat kugelige, gelbe Blüten und graugrüne Zweige. Sie wächst schnell, lebt aber nur kurz. Die federartigen Blätter mit den kleinen Einzelblättchen sind behaart und sehen fast wie Palmwedel aus. Die maximale Größe variiert zwischen 5 und 30 Metern, je nach Standort.

Standorte: Die Silberakazie stammt aus australischen Trockengebieten. Sie liebt Sonne und Wärme, verträgt trockene Phasen, aber nur leichten Frost. Inzwischen ist sie im gesamten Mittelmeerraum verbreitet. In Mitteleuropa muss sie im Kübel überwintert werden. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Baubotanik: Bauen mit Bäumen

17. August 2016 - Jasmin Barber | 0 Kommentare

Als Kind hatte ich einen Lieblingsbaum. Es war ein Goldregen, der direkt am Gartenzaun stand. Er war schon recht alt und sehr gut zum Klettern geeignet. Gern saß ich in seinen Zweigen und betrachtete die Welt von oben. Dass ich so gut hinauf kam auf die Äste, war einer Besonderheit geschuldet: Der Baumstamm war mit dem Gartenzaun so verwachsen, dass sich für mich die passende Kletterhilfe ergab.

Baubotanik zum Anfassen: Weidendom im IGA-Park Rostock im Jahr 2013

Baubotanik zum Anfassen: Weidendom im IGA-Park Rostock im Jahr 2013
(Foto: Marcus Sümnick)

Ganz zu Beginn ist wahrscheinlich der Zaun dem Baum eine Stütze gewesen. Dann irgendwann werden sie die Rollen getauscht haben: Der Baum übernahm die führende Rolle und umschloss den Zaun mit seinem wachsenden Holz. Schließlich sah es so aus, als ob der Zaun nur deshalb noch gerade stünde, weil der kräftige Baumstamm ihn hielt.

Holz verwächst mit Stahl

Diesen Mechanismus der Natur nutzt die Baubotanik. Sie verbindet mit ihren Konstruktionen lebendiges Holz mit herkömmlichen Bauteilen aus Stahl oder anderen Materialien. Das geschieht über einen Zeitraum von mehreren Jahren, in dem die Holzpflanzen immer mehr untereinander und mit den Bauteilen verwachsen. So entsteht im Laufe der Zeit eine tragende, fest verwachsene Konstruktion aus den Pflanzen und dem hinzugefügten Material. Häuser sind auf diese Weise noch nicht entstanden, wohl aber Brücken, Aussichtsplattformen oder Pavillons.

Symbiose aus Holz und Stahl: Entstehung eines lebendigen Bauwerks

Symbiose aus Holz und Stahl: Entstehung eines lebendigen Bauwerks
(Foto: Trains & Trails / Flickr)

Der Begriff der Baubotanik entstand an der Universität Stuttgart. Dort beschäftigt sich seit einigen Jahren ein interdisziplinäres Forscherteam mit dieser Art des Bauens. Bei der Baubotanik geht es darum, aus einzelnen Pflanzen und verschiedenen Bauteilen ein neues, gemeinsames, lebendiges Bauwerk entstehen zu lassen. Die Bäume dienen hier nicht als Beiwerk, sondern werden im Laufe der Zeit wichtigster Teil der Gesamtkonstruktion. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Unsere Top 3 Reisetipps für Feng Shui Liebhaber in 2016

16. August 2016 - Linus Gommert | 0 Kommentare

Drei neue Reiseziele für Menschen, die Feng Shui lieben

Chinesischer Garten in Zürich: Nicht nur in Fernost gibt es viele Reiseziele für Feng Shui Liebhaber

Chinesischer Garten Zürich: Nicht nur in Fernost gibt es viele Reiseziele für Feng Shui Liebhaber (Foto: Frank Monnerjahn)

Für Personen, die unter ständigem Stress leben, ausgelaugt und verspannt sind, kann eine Reise mit Feng Shui Hintergrund zusätzliche Entspannung bringen. Auch für Architekten und Landschaftsgestalter, die neue Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten suchen, sind „Feng Shui Reisen“ längst kein Geheimtipp mehr.

Psst. Viele weitere Tipps zu Feng Shui Reisen gibt es immer hier.

Klimakur am Toten Meer in Israel

Dem Reisenden bietet sich bereits bei der Ankunft ein außergewöhnliches Bild. Der Anblick der bizarren Landschaften des Toten Meeres, die Lichtverhältnisse sowie der Farbenreichtum stellen für den Körper Erholung und Wellness dar. Einfach loslassen und entspannen. Mit den natürlichen Heilmitteln der Region und den Anwendungen gelingt es dem Erholungssuchenden, mit sich selbst in Harmonie zu kommen. Heilendes Wasser, ein gesundes Mikroklima und die angenehme Atmosphäre beruhigen und stärken den Organismus. Die Anlage des Resort- und Spa Hotels überzeugt durch Licht, zauberhafte gärtnerische Strukturen sowie den gekonnten Einsatz von Steinen, Säulen und Pflanzen. Traumhaft angelegte Innen – und Außen – Pools laden zum Schwimmen und Entspannen ein. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Großmeister Raymond Lo im September zum letzten Mal in Berlin

15. August 2016 - Petra Coll Exposito | 0 Kommentare

Der Sommer ist schon in voller Blüte und das Seminar Chinesische Astrologie und I Ging rückt wieder näher in den Mittelpunkt. Im September ist es zum letzten Mal möglich, Großmeister Raymond Lo in Berlin zu erleben.

Zum letzten Mal in Berlin: Feng Shui Großmeister Raymond Lo

Zum letzten Mal in Berlin: Feng Shui Großmeister Raymond Lo (Foto: Petra Coll Exposito)

Das könnte eine gute Gelegenheit sein! Da die Erfahrung des letzten Jahres zeigt, dass gute Feng Shui Berater ausgebucht und gefragt sind. Und die chinesische Astrologie ein Teilbereich des Feng Shui ist. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Die Hainbuche – Wesen und Bedeutung

14. August 2016 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Wer kennt sie nicht, die sommergrünen Hainbuchen-Hecken? Die Weißbuche oder Hagebuche – wie sie auch heißt – hat gewisse Ähnlichkeiten mit der Buche, gehört aber zu den Birkengewächsen.

Hainbuche im Park, Foto (C) JohnPickenPhoto / flickr

Hainbuche im Park, Foto (C) JohnPickenPhoto / flickr

 

Merkmale: Man unterscheidet zirka 170 Arten. Die schnell wachsenden Gehölze werden bis 25 Meter hoch und bis 300 Jahre alt. Die Flach- und Herzwurzler besitzen spitzovale Blätter mit deutlich sichtbaren Adern, gesägtem Rand und hellerer Unterseite. Aus den kätzchenartigen, hellgrünen Blüten entwickeln sich bis 15 mm lange Nüsse mit flügelförmigen Tragblättern. Die Vermehrung erfolgt durch Verwehung der Nussfrüchte und durch Stockausschläge. Die dunkelgraue Borke bleibt auch im Alter ziemlich glatt. Über dem meist kurzem Stamm entwickelt sich eine ausladende, dicht verzweigte Krone.

Standorte: Der strauchartige Laubbaum ist anspruchslos und sehr regenerationsfähig. Er wächst nicht nur im Wald und im Gebüsch, sondern auch freistehend. Man findet ihn fast überall in ganz Europa, weil er Frost ebenso gut verträgt wie Hitze. In Strauchform ist er eine robuste Heckenpflanze, die immer wieder neu austreibt.

Verwendung: Das Holz wird fast nur als Brennholz und zur Herstellung von Holzkohle verwendet, weil es optisch nicht viel hermacht und einen ausgezeichneten Brennwert besitzt. Außerdem ist es für Werkzeugteile und mechanisch beanspruchte Gegenstände geeignet. Die Sträucher lassen sich als „lebende Zäune“ gut in Form schneiden und werden daher gerne für die Park- und Garten-Gestaltung eingesetzt. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Kopfschmerz pflanzlich behandeln – mit Pfefferminzöl

10. August 2016 - Pressemeldung | 0 Kommentare

In der Behandlung akuter Kopfschmerzen erweist sich die lokale Anwendung von Pfefferminzöl der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder Paracetamol ebenbürtig, berichten Forscher der Schmerzklinik Kiel. Das pflanzliche Medikament ist auch bereits in Leitlinien von Fachgesellschaften als Standardmedikation bei Kopfweh aufgenommen worden.

Pfefferminzöl als pflanzliches Medikament wirkt bei Kopfschmerz genauso wie herkömmliche chemische Präparate

Pfefferminzöl als pflanzliches Medikament wirkt bei Kopfschmerz genauso wie herkömmliche chemische Präparate (Foto: Andy Bernay-Roman)

Wissenschaftler unterscheiden zurzeit mindestens 367 Formen von Kopfschmerzen, referieren Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Hartmut Göbel und seine Kollegen in einem CME-Beitrag zur zertifizierten Fortbildung im Fachjournal „Der Schmerz“ (Schmerz 2016; 30:295–310, DOI 10.1007/s00482-016-0109-6). Über 92 Prozent aller Kopfschmerzleiden seien dabei durch zwei Hauptkopfschmerztypen bedingt: den Kopfschmerz vom Spannungstyp und die Migräne. Laut weltweiten epidemiologischen Studien leiden im Erwachsenenalter 42 Prozent aller Menschen an Kopfschmerzen vom Spannungstyp. Durch die Erkrankung kann ihr Leben schwer beeinträchtigt werden. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Warum Schmetterlinge in Gefahr sind

8. August 2016 - Jasmin Barber | 2 Kommentare

Tagpfauenauge, Admiral, Großes Ochsenauge und Kleiner Fuchs – in meiner Kindheit flatterten sie selbstverständlich durch die Gärten. Heute sieht das anders aus. Schmetterlinge sind vielerorts zur Seltenheit geworden.

Immer seltener anzutreffen: Schmetterlinge wie das Tagpfauenauge

Immer seltener anzutreffen: Schmetterlinge wie das Tagpfauenauge (Foto: Bob A Fox)

Schmetterlinge sind besonders artenreich und äußerst weit verbreitet. Die vielfältigen Falter leben überall auf der Welt – ausgenommen die Antarktis. Schmetterlinge haben sich im Laufe der Zeit an die unterschiedlichsten Umweltbedingungen angepasst. So kommt es, dass manche Arten auf ganz bestimmte Umgebungen spezialisiert sind. Das wiederum birgt große Gefahren für die Tiere. Denn wo der Mensch eingreift und die Natur bearbeitet, nimmt er möglicherweise den Schmetterlingen die Lebensgrundlage. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Der Weinstock – Wesen und Bedeutung

7. August 2016 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Wein gehört zu den ältesten Kulturpflanzen auf dem Planeten. Die prallen Früchtchen schmecken nicht nur köstlich, sondern haben viele gesundheitsfördernde Eigenschaften – vor allem, wenn man sie frisch genießt.

Weintrauben am Stock, Foto (C) Maja Dumat / flickr

Weintrauben am Stock, Foto (C) Maja Dumat / flickr

 

Merkmale: Wilde Weinreben-Stöcke sind verholzende Rankpflanzen, die sich stark verzweigen und bis 40 Meter hoch werden. Der Rebstock ist die kultivierte Form der wilden Weinrebe. Auf robusten Unterlagen werden veredelte Zweige aufgepfropft und in der Folge zu einer praktikablen Wuchsform erzogen. Der Zuschnitt erfolgt während der Ruhephase im Winter. Die gewundenen Gehölze werden bis 100 Jahre alt, davon 20 Jahre mit reichlichem Ertrag – wobei die Trauben von älteren Stöcken intensiver schmecken. Die erste Ernte erfolgt nach 3 Jahren. Der austretende Wundssaft beim Schneiden wird Rebwasser genannt. „Wilder Wein“ ist eine Bezeichnung für die Jungfernrebe oder Zaunrebe, die nicht mit der „Wilden Weinrebe“ identisch ist. Sie ist ebenfalls eine Kletterpflanze mit Trauben-Früchten und gehört zu den Weinreben-Gewächsen, hat aber dünnere Ranken mit Haftscheiben und 5-teilige Blätter. Die dekorativen Lianen wachsen sehr schnell und können sich auch um Bäume oder Büsche schlingen oder bodendeckend fortbewegen. Es gibt auch Sorten mit Blättern, die wie ein Dreispitz aussehen. Die echten Weinrebenblätter sind herzförmig und unregelmäßig gelappt. Im Herbst sorgt das verwelkende Laub mit seiner feuerroten Färbung für wunderschöne Farbenspiele. Die blauen oder gelbgrünen Frucht-Trauben muss man nicht näher beschreiben, weil jeder sie schon mal gegessen hat. Die hellgrünen Blütenrispen hingegen sind so unscheinbar, dass man sie kaum bemerkt.

Standorte: In Mitteleuropa gedeihen Weinreben nur in besonders sonnigen und milden Regionen. „Weintrauben-Bäume“ gibt es auch für Terrasse und Balkon. Sie sind außerdem beliebte Schattenspender für Sichtschutzzäune und Pergolen. Wenn das Klima passt, stellen Weinreben wenig Ansprüche. Am meisten Arbeit macht das regelmäßige Beschneiden und Ausdünnen. Die Lage, die Besonnung und der Boden nehmen einen maßgeblichen Einfluss auf den Geschmack der Früchte. Für die erwerbsmäßige Nutzung werden die Reben in gegliederten Weingärten kultiviert, idealerweise auf sanft geneigten Südhängen. Den ganzen Beitrag lesen »