Feng Shui News

Der Apfelbaum – Wesen und Bedeutung

26. Juni 2016 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Äpfel vermeint jeder zu kennen, aber was wir im Supermarkt zu sehen bekommen, ist nur eine winzige Auswahl vom Gesamt-Sortiment. Die ursprünglichen Sorten haben mehr „Charakter“ und werden oft besser vertragen.

Apfelbaum, Foto (C) Brad Greenlee / flickr

Apfelbaum, Foto (C) Brad Greenlee / flickr

 

Merkmale: Es soll zirka 30.000 verschiedene Kultursorten, Hybriden und Zieräpfel (Kirschäpfel, Beerenäpfel) geben, die oft schwer zu unterscheiden sind. Davon werden in Deutschland nur 25 kultiveirt und nur 7 in Supermärkten angeboten. Die Urform ist der wilde Holzapfel. Die kleinsten Sorten haben nur einem Zentimeter im Durchmesser. Die Größen der im Handel erhältlichen Früchte sind genormt. Damit sie einen stattlichen Umfang erreichen, müssen die Fruchtansätze ausgedünnt werden. Sie wachsen von Natur aus nicht einzeln am Baum, sondern büschelförmig – wie man es während der Blütezeit gut erkennen kann. Die wunderschönen, duftenden, weiß-rosa Blüten besitzen 5 Kronblättern; die fleischige Frucht hat 5 Kerngehäuse-Spalten. Die bestielten Blätter sind spitzoval mit gesägtem Rand. Normalerweise besitzen Apfelbäume keine Dornen, aber beim Holzapfelbaum sind auch dornige Äste möglich. Die Kernobst-Bäume gehören zu den Rosengewächsen und werden bis 100 Jahre alt. Die unregelmäßige Krone geht in die Breite und wird bis 15 Meter hoch.

Standorte: Äpfel sind die wichtigste und verbreitetste Obstart in Mitteleuropa. Sie stammen ursprünglich aus Asien. Man sieht sie meist auf landwirtschaftlichen Kulturflächen, seltener auf  Streuobstwiesen und noch seltener wild in Laubwäldern, wo sie vor allem am Waldrand und auf Lichtungen anzutreffen sind. Die anpassungsfähigen Gehölze stehen gerne sonnig bis halbschattig, vertragen aber keine Staunässe. Je nach Wuchs- und Zuchtform unterscheidet man Niedrigstämme (Viertelstämme), Halbstämme, Hochstämme, Säulen-, Spindel-, Busch- und Heckenformen. Sie sind sehr schnittverträglich und gedeihen auch als Spalierbäume.

Verwendung: Die Früchte sind roh und verarbeitet am Markt, als Saft, Mus, Chips, Strudelfüllung und so weiter. Das Holz ist für Einlege-Arbeiten, Furniere, Spielzeug, Werkzeug, Drechslerwaren, Kunsthandwerk und exklusive Möbel geeignet. Zierapfel-Bäume werden wegen ihrer dekorativen Blüten und Früchte vor allem in Parks gepflanzt.

Holz-Eigenschaften: Die Stämme sind oft krumm und drehwüchsig und erreichen bis 60 cm im Durchmesser. Das wertvolle Edelholz ist nur in kleinen Mengen verfügbar, denn wilde Bäume sind rar. Die für den Fruchtertrag gezüchteten Sorten sind für die Holzgewinnung meist nicht zu gebrauchen, weil sie erst gefällt werden, wenn sie kernfaul geworden sind. Im Querschnitt zeigt sich ein rotbraunes Kernholz und ein schmales Splintholz, das ebenfalls rötlich, aber heller ist. Das feinporige, harte, dichte und schwere Holz neigt beim Trocknen zum Werfen und Reißen. Nach dem Trocknen ist es gut formbeständig und leicht zu bearbeiten. Es lässt sich gut polieren, ist aber nicht witterungsbeständig. Durch den unregelmäßigen Wuchs ergibt sich eine lebhafte Maserung.

Apfelblüte, Foto (C) isamiga76 / flickr

Apfelblüte, Foto (C) isamiga76 / flickr

 

Elemente: Wasser und Luft

Naturheilkunde: Äpfel sind gut für die Verdauung und den Stoffwechsel. Die gesunden Vitaminspender sind Bestandteil von vielen Fastenkuren und Rekonvaleszenz-Diäten. Verschiedene Sorten sind über den Winter lagerfähig. Sie können roh verzehrt werden, aber es gibt auch zahlreiche Kochrezepte für Apfelgerichte. Der Apfel ist ein sehr vollwertiges Lebensmittel, von dem man sich eine Zeit lang allein ernähren könnte. Für Heilzwecke werden neben den Früchten auch die Blätter verwendet. Auch die Blüten kann man verspeisen. Die kleinen Zieräpfel-Sorten sind grundsätzlich essbar, sie können aber wegen ihres holzigen und bitteren Geschmacks praktisch ungenießbar sein.

Spirituelle Bedeutung: Die paradiesischen Früchte gelten als Symbole für Liebe, Glück, Fruchtbarkeit, Weiblichkeit, Weisheit, Unsterblichkeit und Vollkommenheit. Die Torus-Form der heiligen Geometrie ist im Apfel besonders schön zu erkennen. Bei den alten Griechen wurden auch Quitten und Granatäpfel als „Äpfel“ bezeichnet, daher sind die Zuschreibungen nicht eindeutig. Die Kelten verehrten den Apfelbaum als einen von 7 heiligen Bäumen, die nicht angerührt werden durften. Bekannt ist auch der Baum der Erkenntnis im alten Testament. Avalon ist ein märchenhaft mystisches Apfelland in der keltischen Mythologie, eine Art Schlaraffenland mit feinstofflichen Wesen wie Einhörnern, Elfen, Feen, Göttern und Engeln. Menschen, die im Zeichen des Apfelbaumes geboren sind, haben laut keltischem Baumhoroskop ein liebevolles Wesen mit starker Anziehungskraft und wünschen sich ein harmonisches Umfeld. Sie sind besonders anmutige, freundliche, feinfühlige, sanftmütige, friedliche, charmante, kreative, gütige, uneigennützige, hilfbereite, offene, verständnisvolle und großzügige Menschen. Laut europäischem Fengshui können familiäre und feminine Qualitäten zugeschrieben werden. Das rötliche Holz strahlt Geborgenheit, Klarheit, Ruhe und Wärme aus.

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Mooswände als Luftreiniger für Innenstädte

20. Juni 2016 - Jasmin Barber | 0 Kommentare

Gartenbesitzer mögen es in der Regel nicht: Moos im Rasen wird mit allen Mitteln bekämpft. Oft nützt das noch nicht einmal etwas. Moose sind nämlich sehr hartnäckig. Immerhin existieren sie seit mehreren hundert Millionen Jahren. Sie können aber in unserer modernen Welt große Dienste leisten: als Luftreiniger.

Wohlfühlatmosphäre: Moos-Teppich im Badezimmer

Wohlfühlatmosphäre: Moos-Teppich im Badezimmer (Foto: Nguyen La Chanh)

Ich mag Moose sehr gern, weil sie so unauffällig und unaufdringlich sind. Niemals strebt Moos in die Höhe. Gleichzeitig sind Moose aber ganz erstaunliche Gewächse. Erde brauchen sie eigentlich gar nicht, die Nährstoffe ziehen sie aus der Luft und aus dem Niederschlag. So wachsen Moose auch auf alten Baumstämmen oder auf Steinen. Außerdem sind sie gar nicht einfach nur grün, sondern beim genaueren Betrachten sehr vielfältig. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Der Quitten-Baum – Wesen und Bedeutung

19. Juni 2016 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Der urige Obstbaum ist bei uns fast in Vergessenheit geraten. Er unterscheidet sich von Apfel- und Birnbäumen durch die viel größeren Blüten, die pelzige Haut der Früchte und das auffällig starke Aroma.

Reife Apfel-Quitte, Foto (C) Jolette Roodt / flickr

Reife Apfel-Quitte, Foto (C) Jolette Roodt / flickr

 

Merkmale:  Es gibt nur eine einzige Art von Quitten, die eine apfelförmige oder birnenförmige Gestalt haben können. Von dieser Art kann man rund 200 Sorten unterscheiden. Das Rosengewächs ist mit Äpfeln und Birnen verwandt, wächst eher langsam und wird bis 50 Jahre alt. Die jungen Blätter und Zweige sind leicht behaart, ältere Äste sind glatt und nehmen eine braun-violette Farbe an. Nach 3-8 Jahren kann man mit den ersten Blüten und Früchten rechnen. Die duftenden weiß-rosa Blüten sehen aus wie eine Mischung zwischen Apfelblüte und Wildrose. Sie werden bis 7 cm groß – fast so groß wie die spitzovalen Blätter, die bis 10 cm erreichen. Die Früchte sind reif, wenn sie ein goldgelbe Farbe annehmen. Sie haben eine flaumige und leicht buckelige Oberfläche, werden bis 12 cm lang und bis 700 Gramm schwer. Erntezeit ist von Oktober bis November. Der Strauch oder kleine Baum wird bis 8 Meter hoch und ebenso breit. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Zero Waste – einfacher und gesünder leben mit weniger Müll

13. Juni 2016 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

„Zero Waste“ ist ein gängiges Schlagwort für alle Bestrebungen, unsere Müllberge dort zu reduzieren, wo sie entstehen, nämlich bei den Herstellern, Händlern und Konsumenten. Wie sich das in die Praxis umsetzen lässt, erfährt man in einem neuen Buch vom freya Verlag.

Neuer Tee in alten Schachteln, Foto (C) Irmgard Brottrager

Neuer Tee in alten Schachteln, Foto (C) Irmgard Brottrager

 

Nachdem mir das Buch „Zero Waste“ von Shia Su in die Hände gekommen ist, fühle ich mich frisch motiviert, über meine eigenen Gewohnheiten nachzudenken. Wichtiger, als bei Wahlen die Stimme abzugeben für irgendwelche System-Parteien, die alle denselben Konzernen und Banken dienen, um die Wirtschaft ins Unendliche wachsen zu lassen, bis der Planet explodiert, ist die Wahl beim Einkaufen. Diese Wahl trifft jeder Mensch nicht nur im Supermarkt, sondern bei jeder Form von Erwerb und Konsum. Gott sei Dank fallen bei mir viele Überlegungen weg, weil ich die gesundheits- und umweltschädlichsten Güter längst gestrichen habe. Die Frage, wo ich mich am besten mit Kaffee, Zigaretten, Alkohol, Süßigkeiten, Backwaren, Nudeln, Pizzen und anderen „Genussmitteln“ eindecken kann, stellt sich für mich nicht. Somit brauche ich auch keine Verpackung dafür nach Hause zu tragen und zu entsorgen. Da ich hauptsächlich von Obst, Gemüse, Sprossen, Kernen, Nüssen und Wildkräutern lebe, die in gewöhnlichen Läden, im Reformhaus oder am Bauernmarkt unverpackt erhältlich sind, fällt bei mir nicht viel Müll an. Bio-Abfälle zähle ich nicht als Müll, weil sie entweder in der Biotonne landen oder direkt zu Kompost verarbeitet werden. Die meisten Körperpflege-Produkte stelle ich selber her und daher gibt es auch kaum noch Tiegel und Tuben von der Pharma-Industrie. Dennoch kann ich einiges von Shia Su lernen, die alle Lebensbereiche konsequent durchdacht hat und ihre eigenen Erfahrungen weiter gibt. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Der Weihrauchbaum – Wesen und Bedeutung

12. Juni 2016 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Weihrauch, auch „Olibanum“ und „Weißes Gold“ genannt, ist das getrocknete Harz vom Weihrauch-Baum. Hierzulande gedeiht die anspruchsvolle Wüstenpflanze am ehesten in hellen und warmen Wintergärten. 

Weihrauch, Foto (C) Bart Everson / flickr

Weihrauch, Foto (C) Bart Everson / flickr

 

Merkmale: Der echte Weihrauchbaum, Boswellia Sacra, ist weder mit der Weihrauchzeder noch mit der Weihrauchpflanze verwandt. Er gehört zu den Sukkulenten und kann Wasser speichern. Wenn man die Rinde anschneidet, rinnt ein gelbliches Harz heraus, wobei kleine Mengen von selber austreten. Man unterscheidet zirka 25 Arten, die in Form von Sträuchern oder stark verzweigten, kleinen Bäumen vorkommen. Sie wachsen sehr langsam und werden bis 9 Meter hoch, entwickeln eine knorrige Gestalt mit breiter Krone und dicken Ästen mit nur wenig Laub. Von der Borke blättern papierdünne Schichten ab. Die sternförmigen, rot-weißen Blüten-Trauben ziehen viele Insekten an. Die behaarten Fieder-Blätter, die im Herbst abfallen, besitzen einen gekerbten Rand. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Aufruf zur Mückenjagd – im Namen der Wissenschaft

10. Juni 2016 - Jasmin Barber | 0 Kommentare

Mücken lieben es feucht und warm. Genau das Wetter, das die Menschen derzeit an vielen Orten belastet, ist für Mücken perfekt. Gut möglich also, dass uns eine Mückenplage bevorsteht.

Mücke beim Versuch durch eine Jeanshose hindurchzustechen

Mücke beim Versuch durch eine Jeanshose hindurchzustechen (Foto: turkletom / Flickr)

Solche Warnungen sind von Mückenexperten zu vernehmen. Und die Fachleute rufen dazu auf, als Mückenjäger aktiv zu werden. Damit soll allerdings nicht den Plagegeistern der Garaus gemacht werden. Das wäre wohl schwerlich zu schaffen. Oft ist es ja schon schwer genug, ein einziges Exemplar zu erwischen. Bei der groß angelegten Mückenjagd geht es vielmehr um die wissenschaftliche Erforschung der blutsaugenden Tierchen. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Der Efeu – Wesen und Bedeutung

5. Juni 2016 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Der Efeu, auch Eppich genannt, ist eigentlich kein Baum, sondern ein Kletter-Gehölz. Die beliebte Zierpflanze ist auf Unterstützung angewiesen und wächst im Prinzip wie ein Spalierbaum, braucht aber viel weniger Pflege. 

Dicke Efeu-Ranken, Foto (C) Roberto Verzo / flikr

Dicke Efeu-Ranken, Foto (C) Roberto Verzo / flikr

 

Merkmale: Die ungefähr 700 Sorten sind Selbstklimmer und gehören zur Familie der Aralien-Gewächse. Sie sind keine Schmarotzer, sondern halten sich mit Haftwurzeln fest, wobei der Untergrund im Allgemeinen weder ausgelaugt noch geschädigt wird. Die vorerst biegsamen Sprosse verholzen mit der Zeit und können zu dicken „Stämmen“ zusammenwachsen. Die vielen kleinen Haftwurzeln verleihen den Lianen ein haariges Aussehen. Wenn sie auf entsprechenden Untergrund stoßen, können sich auch richtige Wurzeln daraus entwickeln, zum Beispiel in Felsspalten oder löchrigem, feuchtem Mauerwerk. Das immergrüne Blattwerk breitet sich flächendeckend aus und kann bis 500 m2 abdecken – nicht nur in der Vertikalen, sondern auch horizontal als Bodendecker. Das meist dunkle, glänzende Laub besitzt eine Herzform oder verschiedene gezackte Formen mit helleren Adern. Der schnell wachsende Kletterstrauch ist nicht nur beliebt bei Vögeln und Insekten, sondern auch bei kleinen Säugetieren. Er wird bis 30 Meter hoch und bis 500 Jahre alt. Die gelbgrünen Doldenblüten, die erst im Spätsommer oder Herbst erscheinen, fallen kaum auf. Die kugeligen, dunkelblauen Früchte, die wie Beeren aussehen, entwicklen sich erst im Folgejahr. Nach 10-20 Jahren ändert der Efeu sein Aussehen und nimmt eine baum-ähnliche Form an. Es bilden sich keine Haftwurzeln mehr, sondern die Äste verspreizen sich zu einer festen Struktur. Das Blattwerk wird üppiger und buschiger, die Blätter werden eiförmig. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Wenn das Holz-Pferd auf den Feuer-Affen trifft

4. Juni 2016 - Bodo Trieb | 0 Kommentare

Der Affe tobt weiterhin durch Raum und Zeit und weiß, dass er sich auf einen neuen Mitstreiter einstellen muss. Am 05. Juni 2016, 07:48h MESZ, wird sich das Holz-Pferd an seine Seite gesellen und neue Aspekte in die Welt bringen, die manche sogar mögen werden.

everyday-feng-shui - der Monat des Holz-Pferdes

© Bodo Trieb

 

Das Pferd kennen wir als Wesen, das sich durch seine Eleganz und Leidenschaftlichkeit auszeichnet. Sein Charme und seine Aufmerksamkeit für andere machen es sehr beliebt. Ausgesprochen wohl fühlt es sich, wenn es sich mit Freunden und Bekannten auf privaten Feiern oder großen öffentlichen Versammlungen treffen kann. Im Umfeld des Pferdes wird es nie langweilig und mit seiner äußerst lebhaften Natur steht es gerne im Mittelpunkt des Interesses. Menschen bewundern seine Führungsqualitäten und seine offene Art, Dinge auf den Punkt zu bringen. Den ganzen Beitrag lesen »