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Geschenkte Energie

19. Februar 2017 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Ist die Menschheit bereits reif für geldfreie Handelssysteme? Sie haben zweifellos ihre Tücken, aber erste Geh-Versuche sind jederzeit möglich. Probiert es aus!

Foto (C) inger maaike / flickr

Foto (C) inger maaike / flickr

 

Ubuntu und andere geldlose Gesellschaftsformen bieten vielversprechende Konzepte für eine neue schöne Welt, die den Kapitalismus ablösen könnte. Doch wer sich in der Praxis bereits im geldfreien Austausch versucht hat, wird feststellen, dass die Umsetzung nicht so einfach ist. Sobald man Dinge verschenken möchte, reagieren die Menschen plötzlich unangenehm gierig, missbräuchlich und abschätzend. Die Dinge scheinen dann nichts mehr wert zu sein. Es kommen Rückmeldungen wie: „Haben Sie noch mehr zu verschenken? Ich bin zu faul, um es mir abzuholen. Bitte um einen Anruf, damit ich mir auch die Telefonkosten erspare. Bitte verschicken oder zu mir bringen. Ich nehme alles, was Sie haben und räume Ihnen gerne den ganzen Keller aus.“ Die Leute, die sich melden, haben oft kein echtes Interesse an den Gegenständen, sondern wollen sich nur bereichern. Außerdem fällt auf, dass die Anfragen viel unfreundlicher klingen als normale Anfragen. Verzicht auf Geld setzt große Reife voraus, denn Kostenloses wird oft nicht geschätzt, sondern geringgeachtet. Geld ist immer noch ein Zeichen für Anerkennung. Außerdem wirkt es irritierend, wenn jemand kein Geld will. Warum sollte jemand aus reiner Freude was hergeben wollen?

 

Geschenke machen glücklich

Dennoch ist das Schenken und Beschenktwerden mit sehr positiven Gefühlen verbunden. Man fühlt sich gut, wenn man was hergeben kann. Und auch glücklich, wenn man ohne Gegenleistung etwas bekommt. Der freie Austausch von Energien ohne Hintergedanken, macht einfach Freude. Im Gegensatz zu Tauschhandel-Systemen wird in geldlosen Gesellschaften nicht mitgezählt und gegengerechnet. Sondern jeder trägt bei, was er kann und möchte. Und nimmt sich alles heraus, was er braucht und haben möchte. Die meisten Neulinge haben anfangs das Problem, dass sie sich nur wenig zu nehmen trauen, wenn sie nicht vorher viel abgegeben haben. Es gibt aber auch die „Anderen“, die weit mehr nehmen, als sie benötigen und erschreckende Geschenke-Deponien anlegen. Die Waren-Vorräte dienen in dem Fall nicht nur der eigenen Absicherung, sondern ermöglichen auch Tauschgeschäfte nach dem Motto: „Schau dich um und suche dir was aus, was du als Gegenleistung haben möchtest.“ Es ist natürlich nicht der Sinn des geldfreien Handelns, einigen Wenigen die Möglichkeit zu geben, sich mit einem übermäßigen Warenlager auszustatten, während die bescheideneren Mitmenschen über weniger Tauschgüter verfügen und dadurch im Nachteil sind. Das geldfreie Leben funktioniert nur dann auf gerechte Weise, wenn kein Werten und Bemessen stattfindet und es daher keine Engpässe mehr gibt.

 

Langsamer Übergang zur geldlosen Gesellschaft

Michael Tellinger empfiehlt in seinem revolutionären Buch „Das Ubuntu Prinzip“ eine Übergangszeit, in der man versucht, immer mehr Geschäfte ohne Geld abzuwickeln. Dies kann geschehen, indem man sich weitgehend autark versorgt und daher gar nicht so viele Waren von anderen Menschen benötigt. Oder indem man tauscht. Oder indem man Alternativwährungen benutzt. Oder indem man Zeitgutscheine ausstellt für besondere Hilfsdienste. Außerdem gibt es im Internet viele Foren, wo man Geschenke anbieten oder erhalten kann. Seit einigen Jahren werden aufgelassene Telefonkabinen als Umschlagplatz für kostenlose Bücher verwendet. Es gibt an manchen Orten auch Ansätze, größere Räume einzurichten, wo man Geschenke ablegen und mitnehmen kann. Meist handelt es sich um gebrauchte Waren oder Dinge, die irgendwann gekauft, aber nie verwendet wurden. Wer mag, kann auch Gutscheine ablegen, die er selber formuliert, irgendwo bekommen oder gefunden hat. Bei fast allen Inserat-Plattformen gibt es eine Rubrik, wo man Dinge geschenkt anbieten kann, um sich die Entsorgung zu ersparen oder weil man nichts wegwerfen möchte, was für andere vielleicht noch von Nutzen ist.

 

Verzicht auf Geld-Geschenke an Feiertagen

Der Verzicht auf Geld kann sich auch auf herkömmliche Geschenke beziehen. Zum Beispiel ist es möglich, einander Zeit zu schenken statt Gegenstände. Oder nur Gebasteltes und nichts Gekauftes. Oder nur Produkte aus der freien Natur. Am Valentinstag bereitet ein persönlicher Liebesbrief sicher mehr Entzücken als Schokolade. Wer Pflanzen hat, kann Samen, Stecklinge, Früchte oder Tochterpflanzen verschenken. Zu Weihnachten kann es Vorschläge für gemeinsame Spiele und Spaziergänge geben. Früher war es üblich, Gedichte zu schreiben und Lieder zu singen, wenn jemand Geburtstag hatte. Kinder beschenken ihre Eltern, indem sie etwas zeichnen oder malen. Partner können einander Massagen schenken. Großeltern können ihren Enkeln Geschichten vorlesen.

Foto (C) Shari`s Berries / flickr

Foto (C) Shari`s Berries / flickr

 

Geschenk-Beispiele in Stichworten:

  • Spenden
  • Crowdfunding
  • Caritas-Sammelstellen
  • Entrümpelungsaktionen
  • Wildkräuter und Naturprodukte im öffentlichen Raum
  • Gratisinserate
  • Vorträge und Seminare auf Spendenbasis
  • Kostenlose Youtube-Videos
  • Kostenlose Blogseiten im Internet
  • Kostenlose Nachrichtenportale
  • Kostenlose soziale Netzwerke
  • Freeware aus dem Internet: Software, Fotos und Bildrechte, E-Books, Online-Seminare
  • Skypen statt Telefonieren
  • Musikvideos im Internet
  • Straßenmusik
  • Vernissagen
  • Kostenlose Führungen und Busfahrten
  • Gesangsvereine und private Musikgruppen
  • Quellwasser bei öffentlichen Schöpfstellen
  • Kostenlose Angebote nutzen, z.B. „Graz verschenkt“ bei facebook
  • Couch-Surfing
  • Freebies im Internet und Ladenhandel
  • Warenproben
  • Probeversionen bei Software
  • Schnupperbehandlungen
  • Werbegeschenke
  • Bastelanleitungen
  • Schenkmärkte besuchen
  • Schenkpartys veranstalten
  • Kartons mit Waren zur freien Entnahme vor die Haustür stellen
  • Aushang im Stiegenhaus, wenn man Lebensmittel oder Waren abzugeben hat
  • Das kostenloses Betriebssystem Linux ist für Menschen geeignet, die nicht auf bestimmte Programme angewiesen sind und die ebenfalls kostenlosen Linux-Programme benutzen können. Die meisten Programme sind für Windows konzipiert und laufen entweder gar nicht oder nur mit Einschränkungen unter Linux.

 

Einige Kehrseiten des Schenkens:

  • Die Tante und der Onkel werden nur besucht, weil es Geschenke gibt.
  • Man erscheint bei Veranstaltungen nur zum Buffet.
  • Selbstgemachtes ist oft vergeudete Energie, weil der Beschenkte keinen Bedarf hat.
  • Man nimmt leichtfertig was mit, weil es geschenkt ist, und wirft es dann weg.
  • Befremdende Reaktionen bei Mitmenschen, die sich über Geld definieren.

 

Einige Tipps für erfolgreiches Schenken:

  • Nur mit Freude schenken und gegen Wertschätzung.
  • Nichts hergeben, wenn man selber zu wenig hat oder es aufwändig beschaffen muss.
  • Gesellschaften vermeiden, in die man sich „einkaufen“ muss mit Ausgaben, die Geld kosten.
  • Keine Geld-Spenden, sondern nur Sachspenden und persönliche Hilfe.
  • Nichts nehmen, was anderen danach fehlt oder schadet.
  • Klare Abgrenzung zum Diebstahl: Wenn man sieht, dass jemand seine Handschuhe verloren hat, darf man sie natürlich nicht in Besitz nehmen.
  • Klare Abgrenzung zum Missbrauch und zur Ausbeutung: Wenn der Gebende nur Geschenke verteilt, um Werbung zu machen, muss es Menschen geben, die den Marketing-Aufwand bezahlen. Geschenke sind nur dann echt, wenn keine Gewinn-Absichten dahinter stehen.
  • Wer viel gibt, sollte auch viel nehmen. Denn sonst hat er bald nichts mehr, was er weitergeben kann.
  • Wer viel nimmt, sollte auch reichlich geben. Denn sonst sonst können die anderen bald nichts mehr hergeben.

 

 

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Irmgard Brottrager, Dipl.Ing. für Architektur und Innenarchitektur,

Ganzheitliche Raum-Gestaltung und Europäisches Fengshui 

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Literatur-Übersicht

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Energetischer Missbrauch

15. Februar 2017 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Woran denkt ihr als erstes, wenn ihr „Freie Energien“ hört? Gibt es hier etwas gratis? Lassen sich hiermit fette Gewinne erzielen? Ist hier was zu holen? Kann man sich damit bereichern?

Foto (C) Urban Explorer Hamburg / flickr

Foto (C) Urban Explorer Hamburg / flickr

 

Vorsicht! Vom Thema „Freie Energie“ fühlen sich viele Energie-Diebe angezogen! Viele reagieren auf diese Bezeichnung wie auf eine Geschenke-Aktion im Supermarkt. Leider kann man auch in der Ubuntu-Szene beobachten, dass die Sypathisanten oftmals aus Kreisen stammen, die man als Schnorrer bezeichnen würde. Das Raffen und Horten von kostenlosen Gegenständen ist eine Form von Missbrauch. Es gibt grundsätzlich viele Menschen auf diesem Planeten, die nicht nur materiell, sondern auch geistig und emotional auf Fremd-Energien angewiesen sind. Diese Menschen haben ein deutlich niedrigeres Schwingungs-Niveau als unabhängige Menschen, die wenig brauchen und gerne was abgeben. Der Missbrauch beginnt oft bereits in der Kindheit, wenn ein Kind seine Energien den Eltern zur Verfügung stellen muss, weil diese ihre Elternrolle nicht übernehmen. Die Energie fließt nicht von den Eltern zu den Kindern, sondern in die umgekehrte Richtung. Sehr oft werden die Kinder auch materiell ausgenutzt, indem sie als Sex-Objekte oder Arbeitskräfte dienen. Auch wenn sie materiell gut versorgt werden, kann es sein, dass depressive oder alkoholkranke Eltern von ihren unverbrauchten Lebens-Energien zehren. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Minimalistisch Einrichten und Wohnen

14. Februar 2017 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Man braucht nicht unbededingt einen Marmorboden und eine Higtech-Küche, um glücklich zu sein. Praktische Tipps für mehr Freiraum, weniger Einrichtung, mehr Flexibilität, weniger Aufwand und geringere Kosten.

Je hochwertiger die Einrichtung, umso weniger ist nötig. Foto (C) Living Rooms London / flickr

Je hochwertiger die Einrichtung, umso weniger ist nötig. Foto (C) Living Rooms London / flickr

 

  1. Möbel: Der Verzicht auf Schränke und voluminöse Ausstattung bringt Flexibilität in die Wohnung. In kleinen Haushalten muss man nicht ständig für 10 Gäste gerüstet sein, sondern kann mit Klappstühlen improvisieren. Multifunktionelle Kleinmöbel, die zugleich Hocker, Truhe, Ablage, Pflanzenpodest und Beistelltisch sein können, drehbar, ausziehbar, stapelbar oder höhenverstellbar sind, sind eindeutig von Vorteil. Das Sofa kann zugleich Gästebett spielen und der Esstisch ein Mehrzwecktisch sein für alle möglichen Tätigkeiten. Falls es bereits Möbelstücke gibt, die nie oder selten benutzt werden, sind weitere Reduzierungen möglich.
  2. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Die Bedeutung der Zahlen in der Natur

12. Februar 2017 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

In der Numerologie geht man davon aus, dass jede Zahl einen bestimmten Charakter besitzt und nicht zufällig vorkommt. In der Natur dienen die Zahlen vor allem als Ordnungs-Prinzipien, die der Formgebung zugrunde liegen.

Romanesco-Gemüsekohl, gewachsen nach dem Bauplan der Natur, Foto (C) Nicolas Reymond / flickr

Romanesco-Gemüsekohl, gewachsen nach dem Bauplan der Natur, Foto (C) Nicolas Reymond / flickr

 

Wenn von Heiliger Geometrie oder Heiliger Mathematik die Rede ist, ist gemeint, dass bestimmte Geometrien und Zahlenverhältnisse die Bausteine der Schöpfung darstellen. Gerade Zahlen sind Yang (männlich) und stehen allgemein für Stabilität. Ungerade sind Yin (weiblich). Sie stehen für Offenheit und Flexibilität. Zahlen spielen insbesondere eine Rolle in der Geomantie und bei Freien Energie Technologien. Als Stichworte seien hier Leylines, Pyramiden und das Energie-Netz der Erde genannt. Manche Proportionen fühlen sich erhebend, ästhetisch und energetisch an, während andere unharmonisch und ermüdend wirken. Um die Energie der Zahlen ganz bewusst einsetzen zu können, ist es hilfreich, ihre Eigenarten zu verstehen. Nachfolgend eine Auflistung von wichtigen Ziffern, die in der Natur eine Rolle spielen. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Die energetische Wirkung von Schmuck

10. Februar 2017 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Schmuckstücke sollen nicht nur schön aussehen, sondern auch Glück, Schutz, Gesundheit und Vitalität bringen. Energetischer Schmuck nimmt Anleihen aus der Welt der Symbole, Edelsteine, Farben und Heiligen Geometrie.

Foto (C) Mike Powell aka Elektroll / flickr

Foto (C) Mike Powell aka Elektroll / flickr

 

Körperschmuck: Bling-Bling-Tand oder mächtiger Hexenzauber?

Schmuck hat eine lange Tradition bei vielen Naturvölkern, Indianern und Schamanen. Er wird selten aus praktischen Gründen getragen, sondern um die Schönheit und körperlichen Vorzüge herauszustreichen und das Selbstwertgefühl anzuheben. Schmuckstücke stehen für Ehrung, Auszeichnung und Luxus. Sie sind aber auch Macht- und Statussymbole sowie ein Zeichen, dass jemand auffallen und gefallen möchte. Bei profanem Mode-Schmuck geht es oft nur um Klitzerkram, um andere zu beeindrucken. Der Geschmückte möchte Anerkennung erlangen, indem er seine Bedeutung hervorhebt und Aufmerksamkeit auf sich zieht. Oder nonverbal signalisieren, dass er einer bestimmten Gesellschaftsgruppe angehört. Wer sich auffällig schmückt, will auf jeden Fall angeschaut und beachtet werden. Energetischer Schmuck hingegen wird nicht immer offen gezeigt, sondern in der Tasche oder unter dem Hemd versteckt. Vor allem in spirituellen Kreisen ist es üblich, Wellness-Schmuck und magische Objekte zu verwenden gegen elektromagnetische Störfelder, böse Blicke und zur Stärkung der Nerven in heiklen Situationen. Wellness-Schmuckstücke wie Massage-Ringe, Pulswärmer und Halstücher in Aura-Farben erfüllen zugleich praktische Funktionen. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Das Natur-Gesetz der Effizienz

7. Februar 2017 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Es gibt viele kosmische Prinzipien, nach denen die Welt aufgebaut ist. Das Gesetz der Effizienz ist eines davon.

Nichts scheint leichter zu sein als Fliegen, Foto (C) Alessandro Caproni / flickr

Nichts scheint leichter zu sein als Fliegen , Foto (C) Alessandro Caproni / flickr

 

Effizienz bedeutet, dass man mit minimalem Einsatz eine maximale Wirkung erreicht. Dass in der Natur alles sehr effizient vor sich geht, erschließt sich dem menschlichen Beobachter nicht auf den ersten Blick, weil uns unsere Bewertungen im Wege stehen. Das Leben scheint voller Chaos, Umwege und Komplikationen zu sein. Alles ist unperfekt und voller Fehler, wie es scheint. Doch jedes Lebewesen ist ein Wunder der Natur, das bis ins kleinste Detail optimal konstruiert ist. Selbst große Vögel können tausende Kilometer ohne Zwischenlandung fliegen. Fluggeräte, die von von Menschen erfunden wurden, sind bei weitem nicht so effizient. Energie-Bionik ist eine Fachrichtung, die sich damit beschäftigt, wie die Natur mit Energie umgeht. In der Natur sind Niedrigenergie-Prozesse die Regel. Ohne großen Aufwand wird auch bei den höchsten Bäumen das oberste Blatt mit Wasser versorgt. Es gibt keine Abfälle, keine Abwärme, keine Abgase oder sonstigen Nebenerscheinungen, die keinen Zweck erfüllen. Alles erfolgt scheinbar mühelos und mit großer Leichtigkeit. Alles ist statisch ausgefeilt und aus relativ wenigen Elementen aufgebaut. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Greenery: Die Trendfarbe des Jahres 2017

5. Februar 2017 - Verena Gesicki | 0 Kommentare

Das Pantone Color Institute kürt jährlich die „Trendfarbe des Jahres“. In diesem Jahr fiel die Wahl auf „Greenery“, was so viel wie Grünzeug, Blattwerk oder einfach grün bdeutet. Eine recht passende Trendfarbe im Jahr des Feuer-Hahns, wie wir finden.

Der aktuelle Trend zu gesünderem Leben bezieht sich nicht alleine auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. Der Begriff „healthy living“ steht für die Tatsache, dass Menschen auch beim Möbelkauf auf ökologische Materialien wie Leder, Holz, Kork und Wollfilz setzen. Aber auch die farblichen Akzente sollen an die Natur angelehnt sein und die Sehnsucht danach gerade in Städten stillen. Da scheint es selbsterklärend zu sein, dass die Farbe der Natur – ein frisches Gelbgrün – vom Pantone Color Institute zur Trendfarbe des Jahres 2017 für Fashion, Home + Interiors gekürt wurde. Den ganzen Beitrag lesen »


 


Mangeldenken und Füllestreben

5. Februar 2017 - Irmgard Brottrager | 0 Kommentare

Warum Fülle-Streben an Mangel-Denken gebunden ist und Überfluss wenig mit Erfüllung zu tun hat.

Glücksklee, Foto (C) Brigitte Mackscheidt / flickr

Glücksklee, Foto (C) Brigitte Mackscheidt / flickr

 

Wer glaubt, dass er zu wenig hat

hat meist nur einen Mangel an Wertschätzung, Freude, Dankbarkeit, Offenheit, Neugierde, Wissen, Zufriedenheit, Genussfähigkeit und Kreativität. Durch die passive Konsumhaltung werden wir zu bedürftigen Empfängern, die auf materielle Zuwendungen angewiesen sind. Innere Fülle bedeutet nicht, viele Gegenstände und Bezugspersonen zu haben, sondern ein Leben zu führen, das reich ist an Erfahrungen, Erlebnissen, Lern- und Schöpfungsprozessen. Ein innerlich reicher Mensch „besitzt“ eine Fülle von Quellen der Freude, die ihn beglücken und inspirieren. Ob das nun die Natur ist, der eigene Garten, Begegnungen mit Tieren oder Mitmenschen, künstlerisches Schaffen, körperliche Erfahrungen oder Meditation, sei dahin gestellt. Ein kreativer und lebenserfahrener Mensch kann nie ernsthaft in Not geraten, weil er immer Wege finden wird, mit den vorhandenen Möglichkeiten etwas Neues herzustellen. Die Konsumhaltung macht abhängig und schwächt unsere eigenen Fähigkeiten, uns mit Lebensenergie zu versorgen. Das herrschende Wirtschaftssystem braucht Menschen, die sich ständig bedürftig fühlen und tut alles dafür, um immer neue Wünsche entstehen zu lassen, die scheinbar nur mit Geld zu befriedigen sind. So kommt es, dass Menschen, die ganz offensichtlich im Überfluss leben und auch körperlich viel zu füllig sind, chronisch an Mangel leiden und den Hals nicht voll genug bekommen. Sie gieren süchtig nach fremden Energien, weil es in ihrem Inneren erschreckend öde und leer aussieht. Der immer stärkere und schnellere Verbrauch von Ressourcen macht mit Sicherheit nicht glücklich! Den ganzen Beitrag lesen »